
Diesen kleinen Krokus entdeckte ich heute in der Mittagspause auf meinem Rundgang um die Alster. Ganz allein blühte er da so still vor sich hin. Endlich Frühling. Leider sind die Aussichten für die nächsten Tage nicht so frühlingshaft. Aber die Winterjacke ziehe ich nicht wieder an.
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Lichtblick

Nach tagelanger Abstinenz war die Sonne gestern so gnädig, uns mal wieder ihre Aufwartung zu machen. So ein richtig strahlender Wintertag war es dann zwar nicht, aber man freut sich ja auch über Kleinigkeiten. Jedenfalls konnten wir jeweils einen Sonnnenauf- und -untergang beobachten. Das ist ja auch was.

Und heute? Reden wir lieber nicht darüber. Obwohl – es wird gerade ein wenig heller.
Aufreger

Es hat geschneit in Hamburg und Umgebung, und das recht kräftig. Hier bei uns, in der kleinen Stadt an der Elbe, sind es ca. 12 cm, vielleicht etwas mehr. Unser Erdmännchen hat eine kleine Schneemütze auf.
Bei dem Wetter sind natürlich Autofahrer unterwegs in und um Hamburg. Wer nicht irgendwo hin muss, wird seinen Wagen sicher stehen lassen. Es gibt aber auch Menschen, die am Sonntag arbeiten müssen oder andere unaufschiebbare Termine haben.
Ein Hamburger Radiosender verbreitet ein Telefoninterview mit einem Verantwortlichen der Hamburger Stadtreinung der erklärt, im Hamburger Stadtgebiet seien 110 (!) Räumfahrzeuge und 1.000 Mitarbeiter unterwegs, um zuerstmal die wichtigsten Hauptstrassen befahrbar zu machen. Ob das viel ist für eine Grossstadt wie Hamburg, kann ich nicht beurteilen. Sicher ist, dass die nicht überall gleichzeitig sein können. Und dann rufen Autofahrer beim Sender an und beschweren sich, hier und da und dort sind die Strassen spiegelglatt und es ist noch gar nicht geräumt oder gestreut, ich hab noch kein einziges Streufahrzeug gesehen.
Das gleiche Thema betrifft die Autobahnen. Eine Dame meldete sich heute morgen, dass 2 Fahrzeuge an einer Ausfahrt stehen und die Männer sich unterhalten. Hallo, vielleicht müssen die auch mal ’ne Pause machen?
Dann eben, und das ist der eigentliche Grund dieses Eintrags, rief eine Dame ganz aufgeregt beim Sender an: Sie sei auf der Autobahn unterwegs und es ist weder gestreut noch geräumt. Die 110 Fahrzeuge, die in Hamburg unterwegs sind, sollten doch lieber erstmal die Autobahnen bearbeiten!
Liebe Frau: Für das Stadtgebiet und die Autobahnen in Hamburg sind 2 verschiedene Instutionen zuständig, auch wenn einige Autobahnen zum Teil über das Hamburger Stadtgebiet führen. Und auch die Autobahnen können nicht alle gleichzeitig geräumt bzw. gestreut werden. Also spart euch die Anrufe: Es ist glatt und ich hab noch kein einziges Streufahrzeug gesehen. Ihr nervt einfach nur!
Es ist Winter und im Winter, man stelle sich das mal vor, kann es auch mal Schnee geben oder Glatteis. Oder ist das für einige von euch eine ganz neue Erkenntnis?
Herbstsonntag

Ein schöner Herbstsonntag ist vorbei. Ganz so warm wie gestern und vorgestern war es heute nicht, aber es war möglich, am späten Nachmittag im Poloshirt an die Elbe zu gehen.

Kaum waren wir wieder zu Hause, kam Wind auf, es wurde kühl und der Himmel verdüsterte sich mit Hochnebel.

Der Hochnebel bescherte uns ein paar fotogene Momente mit der tiefstehenden Herbstsonne.
Mein Platz an der Sonne

Das unerwartet schöne Herbstwetter muss man doch ausnutzen. Was also tun, wenn die „guten“ Gartenstühle schon eingemottet sind und im Keller stehen? Es gibt ja Möglichkeiten. Es existieren nämlich noch meine allerersten Balkonstühle, die ich mir vor 15 Jahren gekauft hatte, das Stück für 5 Mark! Sie dienen eigentlich als zusätzliche Sitzgelegenheit wenn wir mal mehr als 4 Personen sind, die auf der Terrasse sitzen wollen. Also bat ich Bernd, mir einen Stuhl zu holen. 2 Kissen drauf – und fertig war mein Platz in der Herbstsonne. Dazu einen Espresso, Musik (Rebecca) auf die Ohren, die Beine auf’s Geländer, und einfach nur die warme Herbstsonne geniessen. So kann das Wetter bleiben – bis Weihnachten, und dann kann es langsam wieder wärmer werden.

Während ich das so sass, mit den Stöpseln in den Ohren, hörte ich ein merkwürdiges Geräusch. Ich nahm die Ohrhörer raus und hörte, was das war: Ich entdeckte einen grossen Schwarm lärmender Wildgänse am Himmel. Es waren so viele, dass ich sich nicht auf einmal aufnehmen konnte.
Der alte Stuhl bleibt nun erstmal draussen. Vielleicht gibt es demnächst noch ein paar sonnige Stunden.
Draussentag

Nachdem es morgens noch recht frisch war und das Frühstück mangels Sonne auf der Terrasse in Wintergarten stattfinden musste, war es dann ab mittags doch recht schön.

Nach einem Spaziergang an die und entlang der Elbe, habe ich bis in den späten Nachmittag auf der Terrasse sitzen können.

Auch wenn ich mich eventuell wiederhole: So kann es bleiben bis Weihnachten!
Es herbstelt

Die ersten gelben Blätter – leider.
Aber was soll’s – Ende nächster Woche ist meteorologischer Herbstanfang.
indoor – outdoor
Bei einem Temperaturunterschied innen/aussen von mehr als 6 Grad Celsius ist es wohl verständlich, dass wir unser Sonntagsessen drinnen eingenommen haben, zumal kein Windhauch die Aussentemperatur auch nur ansatzweise erträglich macht.

Wie man sehen kann, fällt das Barometer und die Vorhersage sagt Regen. Hoffentlich knallt, blitzt und donnert es erst morgen Abend damit wir die Wettererscheinungen von zu Hause aus beobachten können.
7 Fässer Wein
Ich weiss jetzt nicht, wer den Schlager mal gesungen hat. 7 Fässer hatten wir auch nicht – aber 2 Flaschen. Das muss halt mal sein an einem Sommerfreitagabend, an dem das Wetter noch gut und die Luft warm ist. Morgen ist das eh alles schon wieder vorbei. Man muss die Gunst der Stunde nutzen, auf der Terrasse zu sitzen und Wein zu trinken.
Sommer
Wenn mich jemand sucht: Ich bin draussen auf der Terrasse!
