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Hamburg auf Reisen

Das schöne Winterwetter hat die Hamburger heute aus ihren Stuben gelockt. Massenweise waren sie unterwegs.

Wir konnten von dem Wetter leider nicht profitieren weil man Vater heute zu seinem Geburtstag nach Lübeck eingeladen hatte. Gegen 11.00 Uhr machten wir uns auf den Weg über die A1 in Richung Norden. Auf allen 3 Spuren floss der Verkehr und man musste schon ziemlich aufpassen. Es schien, als sei halb Hamburg in Richtung Ostsee unterwegs. Wahrscheinlich spazierte die andere Hälfte um die Alster.

Auf der Rückfahrt von Lübeck kamen wir in den Rückreiseverkehr der Ausflügler. Auf 3 Spuren Wagen an Wagen – es war noch schlimmer als auf der Hinfahrt. Zum Glück gab es keinen Stau. Man konnte zügig fahren – wenn auch mit reduzierter Geschwindigkeit von nur ca. 90/100 km/h. Es hatte den Anschein, als seien alle gleichzeitig von ihrem Ausflugsziel Richtung Heimat aufgebrochen.

Ich weiss schon, warum wir eigentlich am Sonntag lieber zu Hause bleiben und den Wagen in der Garage stehen lassen.

Apropo Wagen: Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir den Wagen übernommen. Ich mag es ja gar nicht sagen, aber er hat erst 7.000 km auf dem Tacho.

Besuch beim Junior

Oliver absolviert zurzeit sein letztes Semester an der FH in Flensburg, ein Grund, ihn dort noch mal zu besuchen. Heute Mittag machten wir uns über die A7 auf gen Norden. Wie immer, wenn wir nach Flensburg fahren, im trüben nebeligen Wetter.

Zuerst gab es in seiner Studentenbude Kaffee und Gebäck. Die beiden Computerfreaks tauschten Erfahrungen aus.


Danach ging es zum Bummeln in die Stadt und natürlich gab es auch Glühwein bzw. heissen Kakao mit Schuss (auf die Sahne haben wie lieber verzichtet).



Glühwein macht hungrig und so suchten wir nach einem geigneten Restaurant, was sich als recht schwierig erwies. Überall war reserviert bzw. Geschlossene Gesellschaft. Etwas abseits vom Kaufrausch fanden wir in einem Hinterhof ein kleines gemütliches Restaurant, das Hinterhofrestaurant. Eine kleine Speisekarte deutete auf gute Qualität hin. Obwohl alle Plätze reserviert waren, bekamen wir einen Tisch zugewiesen, an dem erst später Gäste erwartet wurden. Bei sehr gutem Essen, netter Bedienung 😉 und netten Gesprächen beendeten wir unseren Ausflug nach Flensburg.

Musicalbesuch in der Hauptstadt


Oder auch: Weihnachten vorweg!
Eigentlich schenkt man ja nichts vorab. Aus terminlichen Gründen, weil nämlich das Musical „Les Misérables“ nur noch bis Ende Dezember läuft, bekam Bernd sein Weihnachtsgeschenk schon jetzt. Ich hatte mich vor 3 Wochen ganz spontan auf Grund einer Fernsehwerbung dazu entschlossen. Weiterlesen →

Ein Sonntag mit Frank

Als ich aufwachte schimmerte das Tageslicht durch die Vorhänge. Ein Blick auf die Uhr bestätigte mir meine Vermutung: acht Uhr – wie fast immer am Wochenende. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte einen blauen Himmel. Es würde ein schöner Tag werden.

Während Bernd das Frühstück vorbereitete fuhr ich zum Bahnhof und holte Brötchen. Bei meiner Rückkehr schlief Frank noch. Er war gestern Abend auf ein Bier – oder auch mehr – in der Szene und kam irgendwann in der Nacht nach Hause. Unsere Gäste können kommen und gehen wann sie wollen uns so lange schlafen wie sie wollen.

Langsam machte sich doch ein Hungergefühl breit und wir überlegten gerade, was wir denn so vor dem Frühstück essen könnten, als Frank aus dem Schlafzimmer hervorkam.

Nach dem ausgiebigen Frühstück packte Frank seine Sachen zusammen. Bis zum Abflug war aber noch reichlich Zeit. Frank äusserte den Wunsch, das schöne herbstliche Wetter auszunutzen und einen Spaziergang an die Alster zu machen. Und so machten wir uns auf den Weg, ein Mal um die Alster zu gehen. An diesem schönen Sonntag waren natürlich Menschenmassen unterwegs. Doch alles in allem war es ein schöner Herbstspaziergang.






Zurück zu Hause wärmten wir uns bei einer Tasse Wiener Melange auf. Dann wurde es auch schon Zeit, dass Bernd Frank zum Flughafen brachte.

Wir hoffen, dass es nicht wieder ein Jahr dauert bis wir Frank wiedersehen.

Warten

So ist das eben wenn man sparen will. Fliegen auf standby kann Zeit kosten. Wir haben zwar alle Zeit der Welt (noch), doch ist es halt ein wenig unangenehm, wenn man die Zeit totschlagen muss.

Eigentlich wollten wir mit Jörg jetzt (15.00 Uhr) schon in Frankfurt sein bzw. auf dem Weg dorthin. Aber bis heute 18.25 Uhr sind alle Flüge ausgebucht.

Wir waren schon im Café Gnosa und haben dort ein Schälchen Schokolade getrunken und ein Stück Torte gegessen. Wir waren danach in der Stadt und haben bei Saturn Geld ausgegeben für CDs und eine DVD. Jetzt sitzen wir sozusagen auf gepackten Taschen und Koffern und warten, dass wir endlich zum Flughafen fahren können und hoffen, dass wir dann auch mitkommen. Wenn heute kein weiterer Eintrag mehr erfolgt sind wir weg. Ansonsten später mehr.