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SPD fordert Überwachung

Bereits im Oktober letzten Jahres hatte ich die Hoffnung geäussert, dass die AfD vom Verfassungsschutz beobachet wird. Dem ist anscheinend nicht so. Denn nun fordert die SPD, dass die AfD vom Verfassungsschutz überwacht werden soll. Übrigens wird auch die Forderung erhoben, dass Pegida auch unter die Beobachtung des Verfassungschutzes gestellt werden sollte. Und ich dachte, dass wäre längste geschehen.

Afghanistan

Es ist traurig, an einem heiligen Tag wie diesen politisch werden zu müssen:
Wie in den Medien berichtet wird, sind die Taliban in Afghanistan wieder auf dem Vormarsch, zumindest in Teilen Afhangistans. Von dort aus werden sie sich weiter verbreiten, da bin ich ganz sicher.

Hat je irgendwer ernsthaft geglaubt, dass Land könne durch die Anwesenheit von „Beratern“ von den Taliban verschont bzw. befreit werden? Jede Einmischung in asiatischen Ländern ist bisher fehlgeschlagen. Bereits 2010 habe ich anlässlich des Todes von 4 Deutschen Soldaten in diesem Blog geschrieben:
Es wird dort niemals möglich sein, mittels ausländischer Soldaten Frieden zu stiften.

Da bleibt mir nur zu sagen: Friedvolle Weihnachten!

Wen interessiert es?

Es gibt wichtigeres als das, was derzeit durch die Medien verbreitet wird:

Sabias Fehlgeburt und die Frage, ob sie überhaupt schwanger war oder nicht
Der eineiige Hitler
Stefan Raabs Abschied vom Fernsehen

Alles Dinge, die niemanden wirklich interessieren.

Vermutlich interessiert auch kaum jemanden, was derzeit in Polen unter der neuen Regierung passiert. Da wird versucht, nein, nicht nur versucht, es geschieht, und das in einem Land, welches der EU angehört:
Ein Büro der Nato wird besetzt, Verfassungsrichter werden ausgetauscht. Die alten kommunistischen Länder halt. Da werden alte Seilschaften erneuert, was heisst erneuert, vermutlich haben sie im Untergrund immer noch bestanden. Und jetzt versuchen sie, ihre Macht und ihre Pfründe zu erneuern. Angeblich ist auch mehr Einfluss auf die Medien geplant. Kommunisten halt!

Ich habe mich schon desöfteren in meinem Blog über Polen ausgelassen. Einfach mal „Polen“ in der Suchfunktion eingeben, dann findet man einiges, was in Polen nicht stimmt. Es mag klischeehaft klingen, aber es scheint wirklich so zu sein: Glaub nie einem Land, welches mal kommunistisch war, auch wenn es sich heute unter dem Deckmantel der Demokratie befindet.

Hamburg hat „nein“ gesagt!

Die Nation wird es mitbekommen haben: Hamburg wollte sich um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 bewerben, aber nur, wenn dafür der Rückhalt der Hamburger vorhanden ist. Dafür gab es ein Referendum. Das Ergebnis war knapp aber Eindeutig: Die Hamburger wollen die Olympiade nicht. Mit 51,7 % : 48,3 % wurde die Bewerbung abgelehnt.

Ich kann verstehen, dass die Enttäuschung bei den Befürwortern nun groß ist, besonders bei den Sportlern und vor allem – was eigentlich klar ist – bei den Funktionären. Selbst Tage nach der Entscheidung wird das immer noch deutlich. Irgendwer gibt immer noch seinen Senf dazu ab. So wird den Hamburgern nun vorgeworfen, sie seien selbstgefällig. Leider finde ich dazu nichts im Internet, habe das nur in den Radionachrichten gehört.

Die Frage ist natürlich, woran Olympia in Hamburg gescheitert ist. Ich denke, das fängt schon bei der Elbphilharmonie an, ein Prestigeobjekt, welches mal mit 77 Millionen Euro kalkuliert wurde. Derzeit ist der Baupreis ca. 10 x so hoch, die Eröffnung ist um 7 Jahre verzögert! Dazu kommt, dass es klar war, dass der Bund sich nicht in dem Maß an der Finanzierung der Spiele beteiligen würde, wie es in der Kokstenkalkulation des Hamburger Senats vorgesehen war.

Seit Jahren wird der Sport durch Dopingskandale gebeutelt. Wer glaubt eigentlich noch daran, dass immer bessere Leistungen der Athleten und immer neue Rekorde nur durch besseres Material erzielt werden? Welch ein Schwachsinn!

Und dann die Sportfunktionäre. Natürlich müssen die irgendwie bezahlt werden. Sowas lässt sich nicht mal eben nach Feierabend und als Ehrenamt machen. Aber müssen die Millionen verdienen? Die Skandale bei der Fifa und im DFB haben ein übriges dazu beigetragen, dass Hamburg gegen Olympia gestimmt hat. Allein wenn ich höre, dass die „Lichtgestalt“ des Deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer, zugegeben hat, dass er einfach alles unterschrieben hat ohne zu wissen, was er da unterschrieben hat, allein durch dieses Geständnis ist von der Lichtgestalt allenfalls ein glimmender Docht nach dem Auspusten der Kerze übriggeblieben.

Der finale Todesstoß waren die Attentate in Paris, da bin ich mir ganz sicher. Eine Sportveranstaltung, ein schnödes Freundschaftsspiel der Fußballnationalmannschaften Frankreichs und Deutschlands, sollte der Schauplatz sein, was zum Glück verhindert werden konnte. Und ein paar Tage später das kurz vor dem Anpiff abgesagte Fußballspiel in Hannover. Die Frage ist, ob es möglich gewesen wäre, die Sicherheit für Hamburg zu garantieren. Wohnquartiere und Sportstätten, öffentliche Plätze, an denen Besucher aus aller Welt zusammengekommen wären, wären potentielle Attentatziele gewesen. Bereits bei den Olympischen Spielen 1972 in München gab es ein Desaster.

Rein ökologische Gründe gaben sicher nicht den Ausschlag bei der Entscheidung gegen Olympia, wenn sie auch sicher einen gewissen Anteil am Ergebnis hatten. Die Gründe sind vielfältiger Art, wie von mir beschrieben.

Hamburg hat sich in einem demokratischen Verfahren gegen Olympia entschieden. Und das sollte nun auch so akzeptiert werden, auch von denen, die durch die Spiele ein paar Millionen mehr auf dem Konto gehabt hätten, die auch einen Teil der Schuld daran tragen, dass sich Hamburg nicht um Olympia 2024 bewerben wird.

Flüchtlinge und Terror …

… oder so.
Es war ja klar, dass es nach den Anschlägen von Paris nicht lange dauern würde, bis sich irgendwelche Leute (anders kann man die Komiker von der CSU nicht bezeichnen) zu Wort melden würden. Sie (der Seehofer und der Söder) sind der Meinung, dass man nun wirklich aufpassen müsste um ähnliches in Deutschland zu vermeiden. „Paris ändert alles“!

Seid ihr noch ganz dicht da unten in Bayern? Mit eurem Geschwafel fördert ihr nichts anderes als den braunen Sumpf! Haltet doch einfach die Goschn! Mit dem Gerede müsste man euch eigentlich unter die Beobachtung des Verfassungsschutzes stellen.

Man mag darüber denken wie man will, aber das geht zu weit:
Der Angriff auf die Willkommenslultur.

Die Polen denken nicht anders, die sind ja auch katholisch und sehr christlich. In einem Beitrag hatte ich gelesen, dass Polen aufgrund der Anschläge von Paris keine Flüchtlinge mehr aufnehmen will!

Ich habe Angst

Das Flüchtlingsproblem ist in aller Munde, was sicher nicht ungewöhnlich ist. Hier, in der kleinen Stadt an der Elbe hört, sieht und liest man nichts darüber. Als ich gestern in Hamburg war, musste ich auch durch den Haupbahnhof gehen. Und da waren die Flüchtlinge nicht zu übersehen. Dass bei dem Ansturm die Origanisatoren an ihre Grenzen kommen, ist wohl klar. Wohncontainer, Betten, Stellwände und geeignete Unterkünfte für die Erstaufnahme lassen sich nicht mal eben aus dem Boden stampfen. Das müssen auch die Flüchtlinge einsehen. Deutschland scheint für viele ja das Land zu sein, in dem alles möglich ist. Aber auch Deutschland kommt irgendwann an seine Grenzen. Da nützen auch Demos nichts vor dem Rathaus nichts.

Die vielen Menschen, die derzeit zu uns kommen und von vielen Helfern betreut und so gut es eben geht versorgt werden, machen mir keine Angst. Angst machen mir Demonstrationen, Übergriffe und andere Aktionen von Menschen, die nicht wollen, dass Flüchtlinge von Deutschland aufgenommen und in ihrer Nachbarschaft untergebracht werden:

Häuser, die gerade für die Aufnahme von Flüchtlingen hergerichtet werden, werden in Brand gesteckt.

In Dresden gingen am Montag 9.000 Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen die Flüchtlingspolitik. Sie führten einen Galgen mit, an dem symbolisch Sigmar Gabriel und Angela Merkel hingen.

Und wieweit ist es gekommen, dass in Deutschland bereits 2 Bürgermeister zurückgetreten sind?! Sie und ihre Familie wurden bedroht weil sie sich für die Aufnahme von Flüchtlingen in ihrer Gemeinde stark gemacht haben.

Die AfD würde, wenn jetzt Bundestagswahl wäre, mit 7 Prozent in den Bundestag einziehen. Die Partei käme in Bayern auf 9 und in Ostdeutschland auf 13 Prozent!

All das zusammen ist es, was mir Angst macht!

AfD – nicht wählbar!

regenbogenflaggeWas soll diese Anfrage bezwecken, welche die AfD, bzw. einer ihrer Abgeordneten, im Thüringer Landtag gestellt hat: Die AfD-Abgeordnete Corinna Herold will wissen, wieviele Homo-, Bi- und Transsexuelle in Thüringen leben. Haben Sie Angst, Corinna Herold, Thüringen könnte überschwult sein? Haben Sie Angst vor einem Bevölkerungsrückgang (Schwule und Transsexuelle sorgen ja meistens nicht für Nachwuchs)? Was treibt die AfD um, dass sie solche rechtspopulistischen Fragen stellt?

Es ist ein Graus mit dieser Partei. Ich hoffe nur, dass sie unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Diese Anfrage zeigt einaml mehr, dass man die AfD nicht wählen kann!!!

Afghanistan

Nichts ist gut in Afghanistan – so ein Übertitel bei n-tv.de. Wer hätte das gedacht?

Seit mehr als 10 Jahren sind Soldaten der Bundeswehr und anderer Staaten dort im Einsatz um dem Land Stabilität zu bringen. Soldaten sind bei Anschlägen ums Leben gekommen und verletzt worden, auch Deutsche Soldaten! Milliarden sind in das Land geflossen für den Wiederaufbau. Und was jetzt? Die Taliban sind erstarkt, man vermutet, dass auch der IS in Afghanistan tätig ist. Es ist die Rede davon, die Soldaten abzuziehen, was bedeuten würde, das Land wieder sich selbst zu überlassen.

Damals, als es hiess, man wolle das Land demokratisieren, habe ich mich gefragt, ob das überhaupt möglich ist, ob es überhaupt was hilft, dem Land fremde Soldaten zu schicken, dort Geld zu investieren. Und jetzt sieht es so aus, als sei das alles für die Katz gewesen.

Ich wage die Behauptung, dass es letztlich nur denen geholfen hat, die dort Waffen geliefert haben. Sobald der letzte Soldat das Land verlassen hat, wird Afghanistan wieder im Chaos versinken.

Ungarn!

Bereits vor 3 Jahren habe ich in einem Blogbeitrag die Frage gestellt: Was ist nur in diese Menschen gefahren? Es ging seinerzeit um einen Gesetzentwurf, der u.a. öffentliches Händchenhalten von zwei Männern unter Strafe stellen soll. Ich weiss nicht, was aus diesem Gesetzentwurf geworden ist.

Was zurzeit in Ungarn passiert ist eine Schande. Da werden Menschen schlimmer als Vieh behandelt, Menschen, die es gerade unter Strapazen geschafft haben, Europa zu erreichen weil sie aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Das, was ihnen in Ungarn angetan wird, verfestigt meine Meinung, welche ich mir vor drei Jahren gebildet habe und ich stelle wieder die Frage: Was ist nur in diese Menschen gefahren?!

Ungarn sollte als Reiseland boykottiert werden!!!