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Flüchtlinge und Terror …

… oder so.
Es war ja klar, dass es nach den Anschlägen von Paris nicht lange dauern würde, bis sich irgendwelche Leute (anders kann man die Komiker von der CSU nicht bezeichnen) zu Wort melden würden. Sie (der Seehofer und der Söder) sind der Meinung, dass man nun wirklich aufpassen müsste um ähnliches in Deutschland zu vermeiden. „Paris ändert alles“!

Seid ihr noch ganz dicht da unten in Bayern? Mit eurem Geschwafel fördert ihr nichts anderes als den braunen Sumpf! Haltet doch einfach die Goschn! Mit dem Gerede müsste man euch eigentlich unter die Beobachtung des Verfassungsschutzes stellen.

Man mag darüber denken wie man will, aber das geht zu weit:
Der Angriff auf die Willkommenslultur.

Die Polen denken nicht anders, die sind ja auch katholisch und sehr christlich. In einem Beitrag hatte ich gelesen, dass Polen aufgrund der Anschläge von Paris keine Flüchtlinge mehr aufnehmen will!

Ich habe Angst

Das Flüchtlingsproblem ist in aller Munde, was sicher nicht ungewöhnlich ist. Hier, in der kleinen Stadt an der Elbe hört, sieht und liest man nichts darüber. Als ich gestern in Hamburg war, musste ich auch durch den Haupbahnhof gehen. Und da waren die Flüchtlinge nicht zu übersehen. Dass bei dem Ansturm die Origanisatoren an ihre Grenzen kommen, ist wohl klar. Wohncontainer, Betten, Stellwände und geeignete Unterkünfte für die Erstaufnahme lassen sich nicht mal eben aus dem Boden stampfen. Das müssen auch die Flüchtlinge einsehen. Deutschland scheint für viele ja das Land zu sein, in dem alles möglich ist. Aber auch Deutschland kommt irgendwann an seine Grenzen. Da nützen auch Demos nichts vor dem Rathaus nichts.

Die vielen Menschen, die derzeit zu uns kommen und von vielen Helfern betreut und so gut es eben geht versorgt werden, machen mir keine Angst. Angst machen mir Demonstrationen, Übergriffe und andere Aktionen von Menschen, die nicht wollen, dass Flüchtlinge von Deutschland aufgenommen und in ihrer Nachbarschaft untergebracht werden:

Häuser, die gerade für die Aufnahme von Flüchtlingen hergerichtet werden, werden in Brand gesteckt.

In Dresden gingen am Montag 9.000 Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen die Flüchtlingspolitik. Sie führten einen Galgen mit, an dem symbolisch Sigmar Gabriel und Angela Merkel hingen.

Und wieweit ist es gekommen, dass in Deutschland bereits 2 Bürgermeister zurückgetreten sind?! Sie und ihre Familie wurden bedroht weil sie sich für die Aufnahme von Flüchtlingen in ihrer Gemeinde stark gemacht haben.

Die AfD würde, wenn jetzt Bundestagswahl wäre, mit 7 Prozent in den Bundestag einziehen. Die Partei käme in Bayern auf 9 und in Ostdeutschland auf 13 Prozent!

All das zusammen ist es, was mir Angst macht!

AfD – nicht wählbar!

regenbogenflaggeWas soll diese Anfrage bezwecken, welche die AfD, bzw. einer ihrer Abgeordneten, im Thüringer Landtag gestellt hat: Die AfD-Abgeordnete Corinna Herold will wissen, wieviele Homo-, Bi- und Transsexuelle in Thüringen leben. Haben Sie Angst, Corinna Herold, Thüringen könnte überschwult sein? Haben Sie Angst vor einem Bevölkerungsrückgang (Schwule und Transsexuelle sorgen ja meistens nicht für Nachwuchs)? Was treibt die AfD um, dass sie solche rechtspopulistischen Fragen stellt?

Es ist ein Graus mit dieser Partei. Ich hoffe nur, dass sie unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Diese Anfrage zeigt einaml mehr, dass man die AfD nicht wählen kann!!!

Afghanistan

Nichts ist gut in Afghanistan – so ein Übertitel bei n-tv.de. Wer hätte das gedacht?

Seit mehr als 10 Jahren sind Soldaten der Bundeswehr und anderer Staaten dort im Einsatz um dem Land Stabilität zu bringen. Soldaten sind bei Anschlägen ums Leben gekommen und verletzt worden, auch Deutsche Soldaten! Milliarden sind in das Land geflossen für den Wiederaufbau. Und was jetzt? Die Taliban sind erstarkt, man vermutet, dass auch der IS in Afghanistan tätig ist. Es ist die Rede davon, die Soldaten abzuziehen, was bedeuten würde, das Land wieder sich selbst zu überlassen.

Damals, als es hiess, man wolle das Land demokratisieren, habe ich mich gefragt, ob das überhaupt möglich ist, ob es überhaupt was hilft, dem Land fremde Soldaten zu schicken, dort Geld zu investieren. Und jetzt sieht es so aus, als sei das alles für die Katz gewesen.

Ich wage die Behauptung, dass es letztlich nur denen geholfen hat, die dort Waffen geliefert haben. Sobald der letzte Soldat das Land verlassen hat, wird Afghanistan wieder im Chaos versinken.

Ungarn!

Bereits vor 3 Jahren habe ich in einem Blogbeitrag die Frage gestellt: Was ist nur in diese Menschen gefahren? Es ging seinerzeit um einen Gesetzentwurf, der u.a. öffentliches Händchenhalten von zwei Männern unter Strafe stellen soll. Ich weiss nicht, was aus diesem Gesetzentwurf geworden ist.

Was zurzeit in Ungarn passiert ist eine Schande. Da werden Menschen schlimmer als Vieh behandelt, Menschen, die es gerade unter Strapazen geschafft haben, Europa zu erreichen weil sie aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Das, was ihnen in Ungarn angetan wird, verfestigt meine Meinung, welche ich mir vor drei Jahren gebildet habe und ich stelle wieder die Frage: Was ist nur in diese Menschen gefahren?!

Ungarn sollte als Reiseland boykottiert werden!!!

Was ich nicht wusste

Heute ist der Tag, an dem vor 25 Jahren durch die Volkskammer das Ende der DDR und der Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland beschlossen wurde. Die Wiedervereinigung sollte am 3. Oktober stattfinden. Der profane Grund für gerade diesen Tag: Das Wetter! Ein Gutachten ergab, dass in der ersten Oktoberwoche das Wetter geeignet sei, damit die Menschen unter freien Himmel feiern könnten.

Ich habe mich schon immer gefragt, warum gerade der 3. Oktober DER TAG ist. Die Grenzöffnung fand doch am 9. November 1989 statt. Dass ausgerechnet der Wetterbericht für den Feiertag verantwortlich ist …

Flüchtlingspropleme

Europa – und damit auch Deutschland – wird zurzeit von einem Flüchtlingsstrom überrannt. Die Städten und Gemeinden haben Probleme damit, die Flüchtlinge unterzubringen. Viele alteingesessene Bewohner lehnen es ab, Flüchtlinge in ihrer Nähe untergebracht zu haben. Aber irgendwo müssen die ja bleiben.

Hamburg hat eine der Messehallen hergerichtet, Flüchtlinge unterzubringen. Inwieweit sich die Halle tatsächlich als Unterkunft eignet, entzieht sich meiner Kenntnis. Insofern ist meine nun folgende Kritik an dem, was gestern geschehen ist, möglicherweise überzogen, vielleicht nicht gerechtfertigt.

Was war los in Hamburg:? Spontan haben ca. 250 Flüchtlinge, die in besagter Halle untergebracht sind, gegen Missstände in der Unterkunft protestiert. Was das für Misstände sind, geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor.

Bei allem Verständnis für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten, aus welchen Gründen auch immer – verstehe ich nicht, dass sie mit den Verhältnissen in ihrer Unterkunft unzufrieden sind. Erstens mal handels es sich um eine vorrübergehende Unterbringung, sie sollen nicht auf dauer dort wohnen. Zweitens sollten sie doch froh sein, den Missständen in ihrer Heimat, die zweifellos viel grösser sind, entronnen zu sein, froh sein darüber, ein zivilisiertes Land erreicht zu haben. Und nun gefällt es ihnen nicht, in Sicherheit zu sein?

Das erinnert mich an die Zeit des Krieges im ehemaligen Jugoslawien: Flüchtlinge wurden in einem kleinen Dorf östlich von Lübeck untergebracht. Eines Tages standen sie in Lübeck auf dem Bahnhof und wollten weg. Der Grund: Auf dem Dorf war es ihnen zu einsam.

Damals habe ich gesagt, so krass es sich das auch anhören mag: Zu Hause kackten sie über einen Balken und hier stellen sie Ansprüche!

Wie weiter oben gesagt: Wer aus seiner Heimat flüchtet, befindet sich in irgendeiner Notlage. Wer irgendwo aufgenommen wird, kann sich glücklich schätzen, die Strapazen der Flucht überstanden zu haben und dann in einem zivilisiertem Land gelandet zu sein. Dass wir hier nicht immer die Möglichkeit haben, Unterkünfte aus dem Boden zu stampfen, sollte den Menschen klar sein, die hierher kommen.

Die Arbeitgeber jammern

Seit einem Jahr gibt es nun die „Frühverrentung“ (welch ein blödes Wort). Auch ich gehöre zu denen, die davon Gebrauch gemacht haben, wenn auch nur für 3 Monate. Ich gehöre bereits zu den Jahrgängen, für die die Verrentung schrittweise angehoben werden. In Frührente hätte ich bereits mitte letzten Jahres mit inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes gehen können. Da ich immer ein gutes Verhältnis zu meinem Arbeitgeber und zu meinen Kollegen hatte, wollte ich so kurzfristig die Firma nicht verlassen.

Wie es heisst, haben sich mehr Arbeitnehmer als erwartet dazu entschlossen, nach 45 Arbeitsjahren die Frühverrentung in Anspruch zu nehmen. Wer hätte das gedacht?! 45 Jahre zu arbeiten, das ist wirklich mehr als genug, besonders für diejenigen, die einen stressigen Job haben oder körperlich arbeiten müssen.

Und nun jammern die Arbeitgeber, dass ihnen die guten Kräfte davonlaufen. Ist das vielleicht eine Folge davon, dass die Anzahl der Arbeitnehmer eines Betriebes immer möglichst gering gehalten wird? Eins ist jedenfalls klar: Die Anzahl derer, die 45 Jahre arbeiten, wird immer geringer werden. Es mag im vorigen Jahr einen tiefen Einschnitt gegeben haben, doch das wird sich im Lauf der Jahre relativieren.

Für mich jedenfalls kann ich nach 3 Monaten Frühverrentung sagen: Ich vermisse meine Arbeit nicht!