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Afghanistan

Nichts ist gut in Afghanistan – so ein Übertitel bei n-tv.de. Wer hätte das gedacht?

Seit mehr als 10 Jahren sind Soldaten der Bundeswehr und anderer Staaten dort im Einsatz um dem Land Stabilität zu bringen. Soldaten sind bei Anschlägen ums Leben gekommen und verletzt worden, auch Deutsche Soldaten! Milliarden sind in das Land geflossen für den Wiederaufbau. Und was jetzt? Die Taliban sind erstarkt, man vermutet, dass auch der IS in Afghanistan tätig ist. Es ist die Rede davon, die Soldaten abzuziehen, was bedeuten würde, das Land wieder sich selbst zu überlassen.

Damals, als es hiess, man wolle das Land demokratisieren, habe ich mich gefragt, ob das überhaupt möglich ist, ob es überhaupt was hilft, dem Land fremde Soldaten zu schicken, dort Geld zu investieren. Und jetzt sieht es so aus, als sei das alles für die Katz gewesen.

Ich wage die Behauptung, dass es letztlich nur denen geholfen hat, die dort Waffen geliefert haben. Sobald der letzte Soldat das Land verlassen hat, wird Afghanistan wieder im Chaos versinken.

Ungarn!

Bereits vor 3 Jahren habe ich in einem Blogbeitrag die Frage gestellt: Was ist nur in diese Menschen gefahren? Es ging seinerzeit um einen Gesetzentwurf, der u.a. öffentliches Händchenhalten von zwei Männern unter Strafe stellen soll. Ich weiss nicht, was aus diesem Gesetzentwurf geworden ist.

Was zurzeit in Ungarn passiert ist eine Schande. Da werden Menschen schlimmer als Vieh behandelt, Menschen, die es gerade unter Strapazen geschafft haben, Europa zu erreichen weil sie aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Das, was ihnen in Ungarn angetan wird, verfestigt meine Meinung, welche ich mir vor drei Jahren gebildet habe und ich stelle wieder die Frage: Was ist nur in diese Menschen gefahren?!

Ungarn sollte als Reiseland boykottiert werden!!!

Was ich nicht wusste

Heute ist der Tag, an dem vor 25 Jahren durch die Volkskammer das Ende der DDR und der Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland beschlossen wurde. Die Wiedervereinigung sollte am 3. Oktober stattfinden. Der profane Grund für gerade diesen Tag: Das Wetter! Ein Gutachten ergab, dass in der ersten Oktoberwoche das Wetter geeignet sei, damit die Menschen unter freien Himmel feiern könnten.

Ich habe mich schon immer gefragt, warum gerade der 3. Oktober DER TAG ist. Die Grenzöffnung fand doch am 9. November 1989 statt. Dass ausgerechnet der Wetterbericht für den Feiertag verantwortlich ist …

Flüchtlingspropleme

Europa – und damit auch Deutschland – wird zurzeit von einem Flüchtlingsstrom überrannt. Die Städten und Gemeinden haben Probleme damit, die Flüchtlinge unterzubringen. Viele alteingesessene Bewohner lehnen es ab, Flüchtlinge in ihrer Nähe untergebracht zu haben. Aber irgendwo müssen die ja bleiben.

Hamburg hat eine der Messehallen hergerichtet, Flüchtlinge unterzubringen. Inwieweit sich die Halle tatsächlich als Unterkunft eignet, entzieht sich meiner Kenntnis. Insofern ist meine nun folgende Kritik an dem, was gestern geschehen ist, möglicherweise überzogen, vielleicht nicht gerechtfertigt.

Was war los in Hamburg:? Spontan haben ca. 250 Flüchtlinge, die in besagter Halle untergebracht sind, gegen Missstände in der Unterkunft protestiert. Was das für Misstände sind, geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor.

Bei allem Verständnis für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten, aus welchen Gründen auch immer – verstehe ich nicht, dass sie mit den Verhältnissen in ihrer Unterkunft unzufrieden sind. Erstens mal handels es sich um eine vorrübergehende Unterbringung, sie sollen nicht auf dauer dort wohnen. Zweitens sollten sie doch froh sein, den Missständen in ihrer Heimat, die zweifellos viel grösser sind, entronnen zu sein, froh sein darüber, ein zivilisiertes Land erreicht zu haben. Und nun gefällt es ihnen nicht, in Sicherheit zu sein?

Das erinnert mich an die Zeit des Krieges im ehemaligen Jugoslawien: Flüchtlinge wurden in einem kleinen Dorf östlich von Lübeck untergebracht. Eines Tages standen sie in Lübeck auf dem Bahnhof und wollten weg. Der Grund: Auf dem Dorf war es ihnen zu einsam.

Damals habe ich gesagt, so krass es sich das auch anhören mag: Zu Hause kackten sie über einen Balken und hier stellen sie Ansprüche!

Wie weiter oben gesagt: Wer aus seiner Heimat flüchtet, befindet sich in irgendeiner Notlage. Wer irgendwo aufgenommen wird, kann sich glücklich schätzen, die Strapazen der Flucht überstanden zu haben und dann in einem zivilisiertem Land gelandet zu sein. Dass wir hier nicht immer die Möglichkeit haben, Unterkünfte aus dem Boden zu stampfen, sollte den Menschen klar sein, die hierher kommen.

Die Arbeitgeber jammern

Seit einem Jahr gibt es nun die „Frühverrentung“ (welch ein blödes Wort). Auch ich gehöre zu denen, die davon Gebrauch gemacht haben, wenn auch nur für 3 Monate. Ich gehöre bereits zu den Jahrgängen, für die die Verrentung schrittweise angehoben werden. In Frührente hätte ich bereits mitte letzten Jahres mit inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes gehen können. Da ich immer ein gutes Verhältnis zu meinem Arbeitgeber und zu meinen Kollegen hatte, wollte ich so kurzfristig die Firma nicht verlassen.

Wie es heisst, haben sich mehr Arbeitnehmer als erwartet dazu entschlossen, nach 45 Arbeitsjahren die Frühverrentung in Anspruch zu nehmen. Wer hätte das gedacht?! 45 Jahre zu arbeiten, das ist wirklich mehr als genug, besonders für diejenigen, die einen stressigen Job haben oder körperlich arbeiten müssen.

Und nun jammern die Arbeitgeber, dass ihnen die guten Kräfte davonlaufen. Ist das vielleicht eine Folge davon, dass die Anzahl der Arbeitnehmer eines Betriebes immer möglichst gering gehalten wird? Eins ist jedenfalls klar: Die Anzahl derer, die 45 Jahre arbeiten, wird immer geringer werden. Es mag im vorigen Jahr einen tiefen Einschnitt gegeben haben, doch das wird sich im Lauf der Jahre relativieren.

Für mich jedenfalls kann ich nach 3 Monaten Frühverrentung sagen: Ich vermisse meine Arbeit nicht!

Aus Rücksicht oder aus Angst?

Die Hamburger Finanzbehörde hat die lokale Künstlerin Sabine Reyer ausgwählt, ihre Werke im Rahmen der Ausstellung „Kunst im Gange“ in eben dieser Behörde zu zeigen. Das Kuratorium hat zwei ihrer Werke abgelehnt. Es „befürchtet Irritationen bei Muslimen“.

Müssen wir wirklich auf jeden und alles Rücksicht nehmen? Wir leben in einem freien Land – denken wir jedenfalls. Wenn ich jedoch sehe, dass Künstler zensiert werden, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren, bezweifel ich sehr, dass dieses Deutschland wirklich noch frei ist. Wenn Künstler gegängelt werden, wenn die Öffentlichkeit nicht mehr alle Werke dieses Künstlers sehen dürfen – dann ist etwas falsch im Staate Deutschland. Sowas hatten wir doch schon mal vor vielen vielen Jahren. Und ich möchte nicht, dass sowas nochmal passiert – egal aus welchem Beweggründen.

Muslime oder Anhänger sonstiger Kulturen und Religionen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – in Deutschland aufhalten, haben eine Entscheidung getroffen, nach Deutschland zu kommen. Also haben sie bitte unsere Kultur zu akzeptieren!!! Wir Deutschen müssen doch nicht Rücksicht auf Menschen nehmen, die aus fremden Kulturkreisen zu uns kommen. Es ist unser Land und hier bestimmen wir, wie Leben wollen, hier bestimmen wir, was unsere Kultur ist.

Sollte das Kuratorium die Entscheidung aus Rücksicht auf Muslimische Kreise getroffen haben, ist das ganz eindeutig der falsche Weg, eine falsche Entscheidung. Ich möchte in einem freien Land leben ohne Rücksicht auf andere Kulturen nehmen zu müssen!!!

Amerika ist sauer

Tja, die Suppe haben sich Amerikanische Regierungsstellen und Geheimdienste wohl selbst eingebrockt: Deutschland hat endlich auf die Abhör- und Spionageaktionen reagiert und den CIA-Stationsleiter in Berlin sozusagen des Landes verwiesen. Es wurde auch Zeit, dass endlich mal reagiert wurde. Wir können uns von den Amis doch nicht alles gefallen lassen! Die spielen sich auf wie die Herrscher über die Welt.

Und nun sind sie sauer, weil sich endlich jemand aufrafft und versucht, sich zu wehren. Ich sage bewusst „versucht“. Denn eins ist sicher klar: Die Spionage wird weitergehen. Von der Ausweisung einer ihrer Männer lassen sich die Amis nicht abhalten, ihre Lauscher weiter auf uns gerichtet zu halten.

Wenn man liest, mit welchen fadenscheinigen Argumenten die Spionage gerechtfertigt wird, kann man sich nur an den Kopf fassen. Die Amis sind ernsthaft krank!

Solange die Aktionen mehr oder weniger im geheimen abgelaufen sind, gibt es wohl kaum einen Grund für das betroffene Land, in diesem Fall Deutschland, härtere Reaktionen zu zeigen. Aber es wurde nun öffentlich. Und dann gab es auch keinen Grund mehr, nicht öffentlich zu reagieren. Andernfalls hätten die Deutschen Bürger das nicht verstanden. Mit der Ausweisung hat die Deutsche Regierung ein lange überfälliges Zeichen gesetzt. Die Amerikaner sollten mal die Klappe halten und nun nicht die beleidigte Leberwurst spielen.

Polen – das europäische Amerika?

Dass die Amerikaner zum Teil sehr konservativ sind und recht gestörtes Verhältnis zur Sexualität haben, ist ja allgemein bekannt. Eine im Fernsehen zur Schau gestellte weibliche Brustwarze, Nipplegate genannt, entfachte ja einst einen gewaltigen Stum der Entrüstung.

In Polen scheint es ähnlich zu sein. Dort gibt es eine Gesetzesinitiative, die Sexualkundeunterricht an Schulen unter Strafe stellen will! Und mit welcher absurden Begründung?: Die Initiatoren wollen dadurch Pädophilie verhindern! Hallo! Wo sind wir hier?! Wer denkt sich so einen Mist aus?! Ich kann’s nicht glauben. Und so ein Land ist Mitglied der EU!

Und warum die Regenbogenflagge hier im Beitrag? Pädophilie und Homosexualität haben noch nichts miteianader zu tun. Weit gefehlt. Die Polen sind da wohl anderer Meinung, ich zitiere aus dem velinkten Artikel: „Das Kampagnenmaterial für die Unterschriftenaktion gegen die Pädophilie zeigte das Fotos eines nackten, händchenhaltenden Männerpaares mit dem Schriftzug „Stoppt Pädophilie!“. Fragt man etwa die Aktivisten, die bei einer Demonstration im Warschauer Stadtzentrum am Infostand Material verteilen, was der Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie sei, den das Material nahelegt, dann antworten sie, das sei doch das Gleiche.“

Noch Fragen?