Archiv der Kategorie: politisch

Nichts ist gut in Afghanistan

Auf das Deutsche Konsulat in Masar-i-Sharif/Afghanistan wurde ein Sprenstoffattent verübt. Ich zitiere aus der MOPO: „Sind sie umsonst gestorben? Am Sonnabend herrschen die Taliban wieder über weite Teile der meisten Provinzen, überziehen das Land mit Mord und Terror.“ – Quelle: http://www.mopo.de/25080322 ©2016

Bereits im Jahr 2010 habe ich in meinem Blog geschrieben: „Es wird dort niemals möglich sein, mittels ausländischer Soldaten Frieden zu stiften.“

Präsidentenwahl in den USA II

Heute wird ja jede Wahl auseinandergenommen und hinterfragt, wer wen gewählt hat.
Dass die Republikaner vorzugsweise von konservativen Menschen ihre Stimme bekommen, ist allgemein bekannt, ebenso wie die Tatsache, dass die landwirtschaftlichen Flächenstaaten rot wählen. Und genau dort leben die Menschen mit der geringsten Bildung, die, die meinen, dass das, was Herr Trump so von sich gibt auch umgesetzt wird, die, die die gleiche Sprache sprechen wie Herr Trump.

Die Demokraten haben tradtionsgemäß ihre Wähler in den Küstenstaaten sitzen, da wo die Elite wohnt, da wo die gebildesten Amerikanter wohnen.

Wie sich herausgestellt hat, hat Hillary tatsächlich mehr Stimmen bekommen als Herr Trump. Das merkwürdige Wahlsystem der USA mit den Wahlmännern, was in der Anfangszeit der USA seinen Ursprung hat, hat dafür gesorgt, dass Hillary trotzdem unterlegen ist. Eine ähnliche Sitation gab es im Jahr 2000. Der Demokratische Bewerber hatte 500.000 (!) Stimmen mehr als der Republikaner. Bush wurde seinerzeit Präsident.

Ich erwähnte Anfangs, dass heute jedes Wahlergebnis, bei uns ja auch, durchleuchtet wird. Dazu hat die MOPO diese Statistik veröffentlicht.

Eine Protestwahl, wie in dem Artikel erwähnt, würde ich das nicht nennen, es sind eben die alten ungebildeten konservativen Männer, die nie und nimmer eine Frau zur Präsidentin wählen würden. Und ihre Frauen kriegen eine auf#s Maul wenn die nicht das tun, was der Alte ihnen einflüstert.

Mal wieder: Die AfD

Es ist unerträglich, was namhafte Mitglieder der AfD, nämlich Frauke Petry, Björn Höcke und Marcus Pretzell verbreiten – und das stößt in gewissen Kreisen auch noch auf Zustimmung und beschert der AfD Wählerstimmen. Da ist von „Lumpenproletariat der afro-arabischen Welt“ die Rede. Pretzel behauptet über die Zuwanderer „Die Hälfte von ihnen lebt geistig im siebten Jahrhundert“. Das erinnert stark an eine Zeit in Deutschland, die längst vorrüber sein sollte.

Ich vermute allerdings, dass viele Menschen ihre „Rechte Gesinnung“ jahrelang versteckt haben. Seit die AfD ihre krude Meinung öffentlich kundtut (Frauke Petry: „Deutschland müsse „buchstäblich zurückerobert“ werden. Wir müssen den Menschen Stolz und Identität zurückgeben. Wir müssen dafür den Zeitgeist zurückdrehen.“) durch die Wahlen in ihren Augen gesellschaftsfähig wurde, kommen sie aus ihren braunen Sumpflöchern und hofieren diese äusserst rechte Partei.

Man kann nur immer wieder den Finger in die Wunde AfD legen und daraufhinweisen, was das für eine schmutzige Partei ist. Nicht alles, was man lesen kann, wird über die Tagesschau oder sonstige Nachrichtensendungen im Fernsehen verbreitet. Wer normal geblieben ist, muss mit seinen Mitteln das tun, was ihm möglich ist, um immer wieder auf das braune Gedankengut hinzuweisen. Mein Mittel dafür ist mein Blog. Und ich werde jede Möglichkeit nutzen, das hervorzukramen, was diese Menschen grausliches von sich geben.

Im Moment häufen sich leider meine Postings zu diesem Thema. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, dass das bald mal vorbei ist.

In der falschen Partei

Ein Europaabgeordneter der CDU, Hermann Winkler, hat sich für eine Koalition CDU/AfD auf Bundes- und Landesebende ausgesprochen. Seiner Meinung nach steuert Deutschland auf eine „Linke Republik“ zu, er forderte eine „bürgerliche Mehrheit“.

Herr Winkler, ich fordere Sie auf, ihr Parteibuch der CDU zurückzugeben und in die AfD einzutreten. Dann können Sie ihre kruden Ideen in der „richtigen“ Partei vebreiten und brauchen das nicht unter dem Deckmantel einer bürgerlichen Partei zu tun – und jeder normale Mensch weiß sofort, welch Geistes Kind sie sind!

Das Dilemma der Politik

Ein Politiker sagt genau das, was jeder von uns denkt – und dann kommt Herr Hans Michelbach, Obmann der Unionsfraktions im Finanzausschuss, daher und sagt mit erhobenden Zeigefinger: Du du Herr Wirtschaftsminister, so geht das ja nicht! Du kannst doch die Deutsche Bank nicht schlechtreden!

Vermutlich hätte ein Wirtschaftsminister, der von der CDU gestellt worden wäre, gar nichts gesagt oder so rumgeschwurbelt, wie das Politiker im allgemeinen tun, dass er eigentlich auch nichts gesagt hätte. Da sind mir Politiker, die mal mit deutlichen Worten die Wahrheit sagen, allemal lieber, auch wenn das nicht jedem passt.

Deutliche Worte

Die Deutsche Bank ist mir schon seit vielen Jahren sehr suspekt. Immer wieder geriet sie in die Schlagzeilen, zuletzt in der vorigen Woche: Es sähe sehr ernst aus um die Bank.

Jahrelang haben sie die Banken bereichert, und das ging nicht immer mit rechten Dingen zu. Und nun wird es eng, auch wenn wohl die ganz große Milliardenstrafe in Amerika abgewendet werden konnte. Wer einigermaßen bei Sinnen ist, sollte die Geschäftsbeziehung mit der Bank beenden, ist meine Meinung.

Wirtschaftsminister Gabriel findet deutliche Worte:
„Ich mache mir Sorgen um die Menschen, die bei der Deutschen Bank arbeiten“, sagte er. „Das Szenario ist, dass Tausende Menschen ihre Arbeit verlieren werden. Sie tragen jetzt die Verantwortung für den Wahnsinn, der betrieben wurde von verantwortungslosen Managern.“

Genau das ist der Punkt, egal ob es sich um Banken oder andere Großkonzerne handelt: Wenn gespart werden muss, wird es auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen. Die Manager haben ja ihre Schäfchen im trocknen durch ihre millionenschweren Gehälter.

Ich wünsche mir, dass Politiker immer klartext reden, egal um was für ein Thema es sich handelt. Es ist schon bemerkenswert, dass ausgerechnet der Wirtschaftsminister von „verantwortungslosen Managern“ redet!

Die AfD positiv

AfD positiv? Geht das überhaupt? Ja, das geht, wenn es Menschen gibt, die sich damit beschäftigen, und zwar so beschäftigen, dass sie im Blog schreiben, was sie herausgefunden bzw. erlebt haben. Und wenn es Menschen gibt, ja, sogar in Bayern, die einen Leserbrief betreffend die AfD an eine Zeitung schreiben (siehe oben).

Jane Blond hat sich in die Tiefen des Programms der AfD gewagt und gleich einen Eimer bereitgestellt. Man kann nichts besseres machen, als das, was sie herausgefunden hat, möglichst weit zu streuen. Aber ich schrieb schon mal an anderer Stelle, dass die, die es lesen sollten, es eh nicht lesen würden weil sie vermutlich gar nicht wissen, was ein Blog ist. Diese Menschen treiben sich nur in den sozialen Medien rum, verbreiten da ihren Hass und glauben das, was andere Menschen meinen zu wissen was gut für Deutschland ist.

Dr. Wurster aus Bayern (!) hat einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung geschrieben. Zuerst habe ich das bei Danny gefunden, inzwischen ist der Leserbrief auch in den Onlinemedien zu lesen und natürlich auch in den sozialen Medien. Herr Dr. Wurster, ich kann uns allen nur wünschen, dass wir es schaffen, diesen merkwürdigen Verein in der Versenkung verschwinden zu lassen, und das möglichst schnell.

Bravo Berlin!

Die AfD hat nicht, wie befürchtet, die CDU überholt. Besser wäre natürlich gewesen, sie wäre gar nicht erst ins Abgeordnetenhaus gekommen. Es deutete sich tagsüber ja schon an, dass die Wahlbeteiligung relativ hoch ist. Da hatte ich schon gehofft, dass die AfD nicht die zweitstärkste Partei werden würde. Das habt ihr gutgemacht in Berlin!