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Ein Gedicht über die AfD

Jane Blond hat ein Gedicht über die AfD verfasst. Ein Gedicht über die AfD? Der erste Gedanke: Das ist doch nett. Aber Jane meint das gar nicht nett, und das, was sie gedichtet hat, ist auch gar nicht nett. Die AfD hat es nicht besser verdient.

Jane hat mir die Erlaubnis erteil, ihr Gedicht zu veröffentlichen. Wir müssen immer wieder die Finger in die Wunde legen und darauf hinweisen, welches rückwärtsgerichtete Gedankengut in dieser Partei steckt. Es darf nie nie nie geschehen, dass diese Partei an irgendeiner Regierung in Deutschland beteiligt wird, angefangen in Gemeinden und Städten, über Kreise und Bundesländer bis hinauf zur Bundesregierung.

Oder wie ich durch die AfD anfing in VFersen zu denken.

Habt ihr es auch schon gelesen?
Das neue Programm der AfD.
Als wär damals nichts gewesen,
und Hitler brachte uns kein Weh.

Ich habs mir gestern angetan,
frei von jeweder Pietät,
der Muslime sein Fett abbekam.
Für mich wars eine fein Diät.

Danach wars das mit dem Hunger.
Hetze, Phrasen, Trug und Hass.
Moslems woll`n nur nutzlos lungern,
morden, meucheln, ist das krass?

Deutschsein soll man wieder lernen.
Schon die Kleinen in der Schule.
Stramme Kinder für Kasernen
Nix Genderkram nur über Schwule.

Wehrpflicht soll es wieder geben,
Grenzen zu und Sicherheit.
Deutsche nur für Deutschland leben,
an der Grenze schussbereit.

Frauen sollen Frauen werden,
hübsch mit Mann und Kind, Kind, Kind.
Stehen sie wieder hinter Herden,
man sich auf Wichtiges besinnt.

Ich glaube, ich erwähnte schon,
Deutschsein ist das Maß der Dinge.
Familie gehört auf den Thron,
und wenn man es denn erzwinge.

Abtreibung gehört abgeschafft
Dafür werden sie dann sorgen
der Deutsche nur für Deutschland rafft
Besser heute schon, als morgen.

Damit das und mehr auch werden kann
ein Schelm, der Böses dabei denkt,
gehen sie an das Grundgesetz ran,
damit sich eins ins andre renkt.

Was nicht passt, wird passend gemacht,
finden die Alternativen,
dafür wird gelogen, dass es kracht,
Fakenews sind die informativen.

Dazu, wer hätte das gedacht,
auch darum wollen sie g`winnen
wird Höckes G`schichtswende gemacht.
Das Gute sollen wir besinnen.

Schluss, aus, vorbei, die schlimme Mär,
Hitler, ja, doch, was denn weiter?
Doch Deutschland, nie nur böse wär,
Angela ist der arg Verleiter

Die Frau, die Deutschland hat verraten
ihr ahnt es, logisch ist es doch,
soll in der Hölle brutzeln, braten,
die blöde Kuh, das Arscheloch.

Ich könnte ewig weiterreimen,
wenn ich es denn können könnt,
doch gleiten die Worte zum Unfeinen,
das ist den Braunen nicht vergönnt.

Madeleine Albright

Erinnert ihr euch noch an die sympathische kleine Dame Madeleine Albright, seinerzeit Außenministerin unter Bill Clinton. Irgendwie war sie bei mir in Vergessenheit geraten. Spätestens bei ihrem Nachruf hatte ich gedacht: Ach ja, sie war ja auch noch da. Zum Glück ist es mit dem Nachruf noch nicht soweit. Zurzeit weilt sie auf Einladung der Robert-Bosch-Stiftung in Deutschland. Dem Tagesspiegel hat sie ein Interview gegeben.

Zwei Sätze aus dem Interwiev sind bemerkenswert für das, was heute in der Welt passiert:
Auf der Flucht vor den Nazis war ihre Familie nach England geflohen, wo sie „viel Hilfsbereitschaft erfuhr, verbunden mit der freundlich gestellten Frage: Wann geht ihr wieder nach Hause?“ So ist England anscheinend heute noch, denn das Votum für den Brexit beruht ja zum großen Teil auf dem Flüchtlingsproblem, welches mit ein paar wenigen Tausend Menschen gar kein Problem für England ist.

Als die Familie nach dem Krieg in die USA emigrierte, wurde sie dort ebenfalls freundlich aufgenommen. Doch hier lautete die Frage: „Wann werdet ihr amerikanische Staatsbürger?“ In Amerika hat sich anscheinend so einiges verändert.

Ein Satz aus dem Interview noch zu Angela Merkel: Übrigens bewundere ich Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik, die sie zur Heldin macht.

Zu Donald Trump kann sie nicht viel beitragen, da ist wohl derzeit jeder überfragt.

Interessant sind die Geschichten um ihre Broschen. Mit denen hat sie jeweils geschickt und diplomatisch gezeigt, was sie denkt.

Das ganze Interview.

Merkwürdigkeiten der AfD

Ich muss mal wieder politisch werden, sozusagen im eigenen Haus. Wenn ich politisch werde, geht es meistens um den rechten Rand, braune Brühe oder sonstiges – es geht um die AfD: Die Leute sind so krank mit ihren merkwürdigen Forderungen. Da kann man den anderen Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus nur zustimmen, dass sie das Ansinnen mit Hohn und Spott abglehent haben.

Mal die Klappe halten

Was einen gewissen Herrn angeht, der gerade in der weltweiten Öffentlichkeit steht, darf ich mich vorsichtshalber im Moment nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Zwei Dinge lähmen meine Zunge und lassen mich Vergleiche mit anderen Persönlichkeiten anstellen. Da ich aber in etwa 7 Monaten dort kurzzeitig einreisen werde, wenn auch nur „in Transit“, halte ich mich lieber zurück. Sonst krieg ich vielleicht gar nicht erst ein Visum – oder wie immer das jetzt heisst.

Über die Wirtschaft

Ich bin kein Wirtschaftsfachmann, ich weiß nur eins, dass es in den letzten Jahrzehnten immer weiter bergauf ging mit dem weltweiten Handel. Das ist grundsätzlich ja auch nicht schlecht. Wenn dann die Wirtschaft mal stagniert, sei es im Inland und im weltweiten Handel, gibt es gleich Alarm. Kann man denn nicht mal mit dem zufrieden sein, was man hat? Muss es auch auf diesem Gebiet immer mehr und mehr sein? Solange unser Auto fährt, brauch ich kein neues. Solange mein Handy funktioniert, brauch ich kein neues. Ich muss nicht immer alles auf dem neuesten Stand der Technik halten. Wir kaufen nicht jedes Jahr einen neuen Fernseher nur weil es einen besseren gibt.

Ich glaube, die Wirtschaft krankt daran, dass die Wirtschaftsmanger immer mehr Umsätze machen wollen damit sie sich selbst die Taschen vollstopfen können, damit sie die Aktionäre befriedigen können. Denn um nichts anderes geht es doch: Um die Ausschüttung von Dividenden an die Geldgeber und um Boni!

Uns geht es gut, und es geht uns auch noch gut, wenn der Handel nicht jedes Jahr um X Prozentpunkte steigt.

Die AfD und die Sexualität

Die AfD ist gegen zu frühe Aufklärung von Kindern über die sexuelle Vielfalt, wer hätte das gedacht! Was in diesem Zusammenhang früh bzw. zu früh ist, lässt sich mit Sicherheit nicht genau sagen. Es gibt ganz bestimmt Kinder, die schon recht früh bemerken, dass sie nicht dem antiquierten Familienbild entsprechen. Diesen Kindern kann man nicht früh genug erklären, dass eine Familie nicht aus Vater, Mutter und deren Kindern bestehen muss. Je eher sie wissen, dass es auch gleichgeschlechtliche Familien, also 2 Männer oder 2 Frauen, gibt, umso eher fühlen sie sich nicht ausgegrenzt oder gar schlechter als andere Kinder. Kinder, die schon früh gleichgeschlechtliche Gefühle spüren und wissen, dass das nicht schlimm ist, gehen doch viel leichter und lockerer durch das Leben. Und es kann mir keiner erzählen, dass durch frühe Sexualerziehung, in der das Thema Homosexualtiät angesprochen wird, jemand schwul oder lesbisch wird.

Und natürlich ist die AfD auch gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Auch wer bei 2 Männern oder bei 2 Frauen aufwächst, wird dadurch nicht schwul oder lesbisch. Viele Kinder hätten es bei gleichgeschlechtlichen Partnern ganz sicher besser als bei Eltern, die alkohol- oder drogenabhängig sind bzw. die ihre Kinder mishandeln.

Der AfD wäre es wohl am liebsten, alle Männer hätten blonde Haare und blaue Augen und die Frauen würden nur am Herd stehen, mit einem geflochtenen Haarkranz. Und um sie herum würden mindestens 6 Kinder in der Küche rumwuseln.

Nichts ist gut in Afghanistan

Auf das Deutsche Konsulat in Masar-i-Sharif/Afghanistan wurde ein Sprenstoffattent verübt. Ich zitiere aus der MOPO: „Sind sie umsonst gestorben? Am Sonnabend herrschen die Taliban wieder über weite Teile der meisten Provinzen, überziehen das Land mit Mord und Terror.“ – Quelle: http://www.mopo.de/25080322 ©2016

Bereits im Jahr 2010 habe ich in meinem Blog geschrieben: „Es wird dort niemals möglich sein, mittels ausländischer Soldaten Frieden zu stiften.“

Präsidentenwahl in den USA II

Heute wird ja jede Wahl auseinandergenommen und hinterfragt, wer wen gewählt hat.
Dass die Republikaner vorzugsweise von konservativen Menschen ihre Stimme bekommen, ist allgemein bekannt, ebenso wie die Tatsache, dass die landwirtschaftlichen Flächenstaaten rot wählen. Und genau dort leben die Menschen mit der geringsten Bildung, die, die meinen, dass das, was Herr Trump so von sich gibt auch umgesetzt wird, die, die die gleiche Sprache sprechen wie Herr Trump.

Die Demokraten haben tradtionsgemäß ihre Wähler in den Küstenstaaten sitzen, da wo die Elite wohnt, da wo die gebildesten Amerikanter wohnen.

Wie sich herausgestellt hat, hat Hillary tatsächlich mehr Stimmen bekommen als Herr Trump. Das merkwürdige Wahlsystem der USA mit den Wahlmännern, was in der Anfangszeit der USA seinen Ursprung hat, hat dafür gesorgt, dass Hillary trotzdem unterlegen ist. Eine ähnliche Sitation gab es im Jahr 2000. Der Demokratische Bewerber hatte 500.000 (!) Stimmen mehr als der Republikaner. Bush wurde seinerzeit Präsident.

Ich erwähnte Anfangs, dass heute jedes Wahlergebnis, bei uns ja auch, durchleuchtet wird. Dazu hat die MOPO diese Statistik veröffentlicht.

Eine Protestwahl, wie in dem Artikel erwähnt, würde ich das nicht nennen, es sind eben die alten ungebildeten konservativen Männer, die nie und nimmer eine Frau zur Präsidentin wählen würden. Und ihre Frauen kriegen eine auf#s Maul wenn die nicht das tun, was der Alte ihnen einflüstert.