Es ist der 2. Weihnachtstag und es schneit. Na ja, jedenfalls teilweise weisse Weihnachten, so wie viele das gern hätten. Radio Hamburg sendet immer noch Weihnachtsmusik, nicht mehr ganz so massiv wie gestern, aber immerhin. Es ist ja auch noch Weihnachten, der 2. Weihnachtstag eben. Ich kann’s nur nicht mehr hören. „Dreaming of a white Christmas“ – nee, nicht unbedingt. Ich könnte Weihnachten genauso gut irgendwo verbringen, wo es warm ist, wo die Sonne scheint. Weihnachten im Meer baden, das wär’s doch mal. Weihnachten ist doch überall.
Weihnachten 2005 – ich hatte Spass daran, mir Geschenke für meine bzw. unsere Lieben auszudenken. Ich mag sowas sehr gern. Auch für das Einpacken der Geschenke hatte ich nette Ideen. Ich hatte mich auch gefreut, meine Eltern und Bernds Mutter zu bewirten am Heiligen Abend. Und es war auch wieder sehr sehr schön und nett. Aber so richtige Weihnachtsstimmung hat sich bei mir in diesem Jahr nicht eingestellt. Wir hätten auch einfach so sagen können: Kommt zum Fondue und wir machen uns Geschenke. Es hätte jeder andere Tag im Jahr sein können – ich hätte mich genauso darauf gefreut.
Am Mittwoch gibt es noch eine kleine Nachweihnachtsfeier: Oliver und Melli kommen, sie bringen meine Eltern mit und Bernds Mutter kommt auch. Dann gibt es für alle noch mal Geschenke: Karten für Mamma Mia, für die Vorstellung, die am Abend des gleichen Tages stattfindet.
Es schneit, es ist grau, der frische Nord-Ost-Wind weht auf das grosse Wohnzimmerfenster. Ein Trost ist es, dass die Tage jetzt ganz langsam wieder länger werden. Leider dauert es noch, bis es wieder wärmer wird. In etwa drei Monaten kann man vielleicht schon mal wieder ein Stündchen draussen in der Sonne sitzen, vielleicht die leichte Jacke wieder anziehen.
Vielleicht sollten wir mal unser ganz privates Weihnachten im Sommer feiern und auf dem Balkon grillen. Es gibt Geschenke und alle freuen sich.
Bin ich jetzt ein Weihnachtsmuffel? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich hab mich doch auf Weihnachten gefreut – nur meine ganz persönliche Weihnachtsstimmung, die war in diesem Jahr nicht da. Und ich weiss nicht, woran es gelegen hat. Alle Voraussetzungen waren vorhanden: Weihnachtsmärkte, Weihnachtsbeleuchtung, Vorbereitungen, Einkäufe, schöne Treffen mit der Familie – aber kein Weihnachtsfeeling. Vielleicht fühle ich etwas Weihnachten am Mittwoch.
Weihnachten 2005 ist fast vorbei. Leise rieselt der Schnee, und ich freue mich auf den Sommer!

Schön war’s unsere Eltern bei uns zu haben. Und sie haben es genossen, verwöhnt zu werden. Und dann ist die Mühe für die Vorbereitungen, Einkäufe, volle Geschäfte, die Gedanken, die man sich für den heutigen Tag gemacht hat, auch schnell vergessen.
Zum Nachtisch gab es Champagnereis am Stiel, nein am Löffel, mit Himbeer-Mousse und Sauce aus weisser Schokolade. Wow – eine tolle Kreation! Ich hätte nicht gedacht, dass es so toll ist. Um das Eis zu essen wurde etwas geräuschvoll, *schlürf“ sozusagen. Aber es hat geschmeckt, richtig lecker war das. Es war sicher nicht das letzte Mal, dass ich das gemacht habe.
Elbe-Penthouse – eine Traumwohnung entsteht, unter diesem Titel wird ab sofort alles berichtet, was mit dem Kauf und dem Bau unserer Wohnung in Geesthacht zu tun hat. Alle alten Berichte, die im Queerbeet veröffentlicht wurden, sind übernommen worden, bleiben aber im Original im Queerbeet erhalten, wo weiterhin Erlebnisse aus und Gedanken zu unserem täglichen Leben zu finden sein werden.
Seit fast 30 Jahren gibt es diese Familientradition: Die Vorabfamilienweihnachtsfeier in Lübeck. Gestern war es wieder so weit, dass wir diesen Tag begangen haben, der traditionell mit Glögg, ein Glühwein nach schwedischem Rezept eröffnet wird. Und in jedem Jahr die gleiche Frage: Mehr Zucker oder nicht. Na ja, es kann ja nachgesüsst werden.
Bis heute Nachmittag wusste ich zwar, dass in zwei Wochen Weihnachten ist, aber rein gefühlsmässig war mir noch gar nicht nach Weihnachten. Zwar sehe ich vom Schreibtisch aus immer das festlich erleuchtete Alsterhaus und den Weihnachtsbaum auf der Binnenalster. Aber es war bis jetzt alles so unwirklich. Selbst die Weihnachtsmärkte in der City sowie ein paar letzte Weihnachtseinkäufe brachten mich nicht in Stimmung.
Heute vor 25 Jahren, genau um 13.01 Uhr, erblickte das Liebste, was ich habe, das Licht der Welt. Der Augenblick ist unvergesslich und obwohl es bereits ein viertel Jahrhundert her ist, ist es fast so, als sei es erst gestern gewesen.
Letzens, beim Suppeessen, war mir ja ein Stück vom Zahn abgebrochen. Empfindlich war die Stelle nicht, Schmerzen hatte ich auch nicht, also war ein schnelle Notbehandlung nicht erforderlich. Trotzdem bekam ich relativ schnell einen Termin beim Zahnarzt meines Vertrauens.