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Genug gekaut

So, bevor das Stöckchen ganz zerkaut ist, werde ich es dann mal ablegen:

Warum bloggst du?
Ich hatte mal den Versuch gestartet, für mich selbst ein Tagebuch zu führen, was ich dann kläglich vernachlässigt habe. Durch das öffentliche Bloggen stehe ich mehr unter Druck, etwas zu schreiben. Ausserdem kann ich Erfahrungen mit Produkten oder Dienstleistern anderen Interessierten zugängig machen.

Was war der Auslöser, dass du angefangen hast, zu bloggen?
Ich wurde durch andere Blogs animiert.

Welchen Stellenwert nimmt das Bloggen in deinem Leben ein?
Ich würde gegenwärtig etwas vermissen wenn ich es nicht mehr machen würde, was nicht heissen soll, dass es für mich äusserst wichtig ist.

Gibts eine Grenze, ab der du Dinge nicht mehr bloggst?
Setzt du irgendwo die Schere der Zensur an?

Es gibt Grenzen, nämlich ganz private Dinge aus unserem Schlafzimmer, was nicht heisst, dass ich hin und wieder, aber äussserst selten, ein paar Andeutigen darüber mache, die aber einen grossen Spielraum für die Phantasie der Leser lassen.

Wenn mit Zensur die Löschung von Kommentaren gemeint ist: Ja! Es passiert zum Glück nur ganz selten, dass beleidigende Kommentare abgegeben werden. Wenn es um Kritik an meiner Person geht, gibt es bis zu einem gewissen Grad keine Zensur. Mit Kritik muss man umgehen wenn man sich öffentlich macht.

Stichwort “Gläsener Mensch”. Dadurch, dass du bloggst, offenbarst du viel über dich. Wie denkst du darüber?
Wer bloggt ist in gewisser Weise ein Exhibitionist, wer in Blogs liest ist in gewisser Weise ein Spanner. Blogger und/oder Leser gehören also alle irgendwie zusammen.

Stöckchen


Irgendwann musste mich das Stöckchen ja auch mal treffen. Holger hat’s geworfen und ich hab’s aufgeschnappt. Na ja, es sieht eher nach einem Knüppel aus.

Vier Jobs, die Du in Deinem Leben hattest:
– Schüler
– Lehrling
– W-18er
– Schifffahrtskaufmann

Vier Filme, die Du Dir immer wieder anschauen kannst:
– James-Bond-Filme

Vier Orte, in denen Du gewohnt hast:
– Hannover
– Lübeck
– Hamburg

Vier TV-Serien, die Du gerne anschaust:
– Desperate Housewives
– twentyfour
– CSI Miami

Vier Plätze, in denen du im Urlaub warst:
– Dänemark
– Florida
– Mallorca
– Lancarote

Vier Webseiten, die du täglich besuchst:
northerndelight
– Aaron
Kiezblog
– Christoph

Vier deiner Lieblingsessen:
– Kuchen
– Fisch
– Eis
– Pizza

Vier Plätze wo du jetzt gern sein würdest:
– Mallorca
– Lanzarote

Vier Blogger, denen Du das Stöckchen zuwirfst:
– Tim (wenn seine HP mal fertig ist)
– Christian
– Patrick
– Christoph

Gewöhnungssache

Heute musste ich mit unserem Geschäftswagen zu einem unserer Schiffe fahren, dass zwecks Beladung im Hamburger Hafen liegt. Ich setzte mich also in den Wagen und wollte aus der Tiefgarage fahren. Verzweifelt bemühte ich mich, den 1. Gang einzulegen. Irgendwie wollte das nicht klappen. Bis mir dann bewusst wurde, dass das ja kein Wagen mit Automatikgetriebe ist. Ach ja, man muss die Kupplung treten. Aber wo ist die nur? Da war doch noch was mit dem linken Fuss – richtig, da ist die Kupplung. Also Kupplung getreten und den Gang rein. Abgewürgt. Na, das kann ja heiter werden. Aber ich kam endlich gut aus der Garage und fädelte mich in den Stadtverkehr ein.

Nach ein paar Metern fiel mir das laute Motorengeräusch auf. Ach ja, schalten muss man ja auch. Ich hab dann irgendwann sogar in den 3. Gang geschaltet. Oh, der Wagen hat ja noch mehr Gänge, also dann auf in den 4. Gang. Geht doch noch. Heil und ohne weitere Probleme kam ich am Schiff an.

Bei der Rückfahrt passierte es wieder, dass ich den Gang nicht einlegen konnte. Ach ja, die Kupplung. Aber dann lief alles sofort wie am Schnürchen.

Seit drei Jahren fahre ich jetzt einen Wagen mit Automatikgetriebe. Da ist es ja kein Wunder, dass nicht alles gleich auf Anhieb richtig klappt. Aber gewundert habe ich mich dann doch, dass ich die Koordination von Händen und Füssen beim Schalten und Bremsen nicht verlernt habe.

Kindergeburtstag

Holger und Gunnar feierten gestern ihre gemeinsame Geburtstagsparty. Gunnars Geburtstag war vor zwei Wochen, Holger hat heute Geburtstag. Eine gemeinsame Feier ist deshalb naheliegend.

In der Einladung wurde erwähnt, dass es sich um ein Faschings-Kindergeburtstags-Party handeln wird. Nun sind aber Bernd und ich ganz und gar keine Faschingsfreaks, wir durften deshalb auch ohne Verkleidung erscheinen. Allerdings hatten sich die beiden Gastgeber, und fast ausnahmslos auch die anderen Familienmitglieder, viel Mühe gemacht mit ihrer Ausstattung.

Nach dem leckeren Essen begann die Kinderparty mit Topfschlagen, wobei durch kräftiges Zuschlagen der Kochlöffel zu Bruch ging. Mit einer Runde Montagsmaler sowie Karaoke und Luftballontanzen vertrieben wir uns die Zeit bis Mitternacht, um dann auf den Geburtstag von Holger anzustossen. Ein lautes Feuerwerk vor dem Haus verkündete auch den Nachbarn, dass Holger jetzt ein Ufü geworden ist.

Vielen Dank unseren Freunden für den netten Abend. Es ist immer wieder eine Freude, bei euch zu Gast sein zu dürfen.

Bilder gibt es von mir nicht zu dieser Veranstaltung. Es obliegt den Gastgebern, eine Auswahl zu veröffentlichen. Schaut doch in Kürze mal rein bei northerndelight

So schmecke ich

ch schwöre, dass ich alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen und spontan beantwortet habe. Hier ist das Ergebnis, das insofern ganz erstaunlich ist, weil ich dunkle Schokolade liebe:

Hm, dunkle Schokolade! Sie schmecken reichhaltig und so richtig nach Luxus, mit Ihnen lässt man es sich gut gehen (schon beim Gedanken an Sie merken wir, wie unsere Hüften in die Breite gehen…!) Mit Ihrer unglaublich weichen und geschmeidigen Konsistenz ist es fast unmöglich, Ihnen zu widerstehen. Und tatsächlich, wer Ihnen erlegen ist, der kommt ein Leben lang nicht mehr davon los. Das Fleisch ist eben manchmal schwach…Aber es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie so unwiderstehlich sind! Sie genießen es, angebetet zu werden. Sollen Ihre Liebhaber Sie doch in Gold verpacken und auf einen Altar heben! Und das ist nicht übertrieben, so kostbar und berauschend, wie Sie schmecken!

Der Tag danach

Nein, es war keine exzessive Party gestern Abend. Es war auch noch nicht mal Mitternacht, als die Hasen aufgebrochen sind. Allerdings hat der Wein bei mir seine Wirkung nicht verfehlt, merkte ich doch gestern Abend selbst, dass ich gewisse Probleme hatte, mich ordentlich zu artikulieren.

Und heute? Heute bin ich ganz einfach müde. Das Wetter trägt ja auch nicht gerade dazu bei, Körper und Geist zu erfrischen. Der für heute vorhergesagte Sonnenschein findet nur über den Wolken statt. Unser Ausflug an die Elbe diente auch nicht der Aufmunterung weil es dort viel zu windig und zu kalt war. Zurück zu Hause gab es erst mal eine heisse Schokolade.

Und heute Abend gibt’s einen gemütlichen Kuschelabend auf dem Sofa. Was gibt’s denn heut im Fernsehen?

Ein Abend mit Freunden

Wir hatten uns erst Silvester gesehen und zusammen gefeiert. Heute, eine Woche später, waren die Hasen bei uns zum Grünkohlessen, d.h. es gab Grünkohlauflauf. Leider ist mir der Nachtisch nicht hundertprozentig gelungen. Das Champagnereis war geschmacklich zwar einwandfrei, aber es fiel beim Servieren auseinander, sodass ich es nicht perfekt servieren konnte. Aber geschmeckt hat es trotzdem.

Bereits nach einer Woche hatten wir uns wieder so viel zu erzählen, dass der Abend wie im Flug vorrüberging. Es ist schön Freunde zu haben, mit denen es nicht langweilig ist.

Erster Arbeitstag

Es war heute seit Jahren das erste Mal, dass ich am ersten Arbeitstag des Jahres auch tatsächlich gearbeitet habe. Viele Jahre habe ich in der ersten Arbeitswoche Urlaubstage abgebummelt, was in diesem Jahr bei noch 7 Urlaubstagen aus dem alten Jahr auch locker möglich gewesen wäre. Aber in diesem Jahr werde ich wohl doch noch den einen oder anderen Tag brauchen, um wichtige Dinge für unser Wohnungsvorhaben zu erledigen.

Der Tag ging recht schnell und problemlos vorrüber. Ich war zwar allein in der Abteilung, da aber das Neujahrswochenende arbeitstechnisch ein ganz normales Wochenende war, konnte alles schnell geregelt werden.

Es war ein guter Auftakt!

Silvester


Das war sie nun, die Nacht des Jahreswechsels. Dieses Mal haben wir bei den Hasen in Pinneberg gefeiert, die sich viel Mühe mit der Silvesterdekoration gemacht haben, sogar auf dem Gäste-WC.

Nach dem leckeren Raclette haben wir vergeblich versucht, den Wohnbereich mittels Tischfeuerwerk ins Chaos zu stürzen. Der Inhalt der kleinen Tischbomben reichte dazu leider nicht aus.

Es war natürlich nicht zu vermeiden, dass wir uns im weiteren Verlauf des Abends auch über unsere zukünftige Wohnung unterhielten. Die Hasenbude hält ja auch genügend Anregungen und Tipps für Bauherrn bereit. Ich überlegte derweil, ob wir die nächste Silvesterfeier schon im Elbe-Penthouse veranstalten können.

Zum Mitternachtschampagner erschienen Gitta, Jimmy und Wolfgang, die mit uns auf das neue Jahr anstiessen. Danach ging es dann raus, um Raketen und Bodenfeuerwerk zu zünden. Um uns herum zischte und knallte es. Feuerschweife stiegen zum Himmel empor wo die Raketen zerplatzten und ihren leuchtenden Inhalt versprühten.

Als alles verbrannt und verpufft war, ging es wieder rein ins wärmende Haus, wo reichtlich Platz war, um noch eine fesche Sohle auf’s Parkett bzw. auf die Fliesen zu legen. Stimmungsvolle Beleuchtung und flotte Musik sorgten für richtige Discoatmosphäre.

Vielen Dank an die Hasen für die schöne erste Nacht des neuen Jahres.