Unser netter Nachbar André arbeitet samstags in einem Weinkontor. Dort können die Kunden die Weine probieren bevor sie sich für eine Sorte entscheiden. Die Mitarbeiter können die angebrochenen Flaschen natürlich nicht alle selbst leeren, sie würden ja gar nicht mehr im Stande sein, nach Hause zu kommen und jedes Wochenende im Delirium verbringen. Nach dem Wochenende wird der Wein einfach weggegossen, was natürlich sehr schade ist. André brachte uns heute 2 solcher Flaschen mit. Es ist wirklich kaum etwas ausgeschenkt und für Bernd und mich reicht es allemal zu einer Mahlzeit. Demnächst werden wir André mal an seinem Arbeitsplatz beehren. Mal sehen, ob wir was für unseren Keller bei ihm finden.
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Reise in die Vergangenheit
Ich hatte ja bereits früher erzählt, dass ein ehemaliger Geschäftspartner aus DDR-Zeiten mein Weblog und mich gefunden hat. Man sieht also mal wieder, dass
1. die Schifffahrtswelt klein ist
und
2. die schwule Welt ist klein ist.
Wir verabredeten seinerzeit, dass wir in Kontakt bleiben und uns in Wismar zu einem Gedankenaustausch treffen. Heute war es endlich so weit und Bernd und ich machten uns auf den Weg nach Wismar.
Ich bin zu DDR-Zeiten zwei Mal in Wismar gewesen und hab zusammen mit meinem damaligen Chef die Firma – sie war damals ein VEB – besucht. Telefonisch hatten wir sowieso einen intensiven Kontakt. Leider hatte ich von Wismar selbst damals wenig gesehen. Wir fuhren immer direkt zum Büro am Hafen, gingen später in einem Restaurant essen und fuhren danach wieder zurück nach Lübeck. Ich war also jetzt neugierig, von der Stadt etwas mehr zu sehen.
Wir trafen uns mit Günter und Reiner an einer Tankstelle, wo wir unseren Wagen abstellen konnten. Von dort ging es dann mit Günters Wagen weiter in die Stadt. Bei einem Cappuchino bzw. Kaffee berochen wir uns erstmal ein wenig bevor wir uns auf den Weg zu einem Stadtrundgang machten. Wismar ist zum Weltkulturerbe ernannt worden. Überall gut erhaltene bzw. liebevoll restaurierte alte Häuser, Lübeck nicht unähnlich.

Wahrscheinlich haben die Juroren die Tittentasterstrasse übersehen – sonst wäre es wohl nichts geworden mit der Weltkultur.
Bei aller Kultur hatten wir genügend Zeit und Gelegenheit, über alte Zeiten zu sprechen. Viele Namen tauchten auf, mit denen wir damals einen intensiven Kontakt pflegten. Vor meinem geistigen Auge erschienen Bilder von Personen und Gelegenheiten, bei denen ich diese Leute getroffen habe. Günter war erstaunlicher Weise in der Lage, zu jedem Einzelnen ein paar Fakten zusammen mit Jahreszahlen beizusteuern. Doch irgendwann hatte auch er den Kontakt verloren. Nach der Wende und der Wiedervereinigung hat sich „drüben“ viel verändert. Firmen wurden von anderen Firmen übernommen oder mit ihnen verschmolzen bzw. liquidiert. Die ehemaligen Mitarbeiter wurden in alle Winde verstreut. Meinen Dank an Günter für den geschäftlichen Trip in die Vergangenheit.
Nach einem leckeren Essen am Rande des Martkplatzes von Wismar unter schattenspendenden Sonnenschirm machten wir uns auf den Heimweg. Eine Stunde 15 Minuten dauert die Fahrt über die A20 und A1 nach Hamburg. Wenn ich mich richtig erinnere, hat damals die Reise von Lübeck nach Wismar länger gedauert, was wohl zum Teil auch an der Grenzabfertigung gelegen hat.
Ergänzung: Aufgrund erheblicher Probleme bei der Internetverbindung wird dieser kleine Bericht erst heute, am 13.6.2006 veröffentlicht.
Always on tour

Meine 82-jährigen Eltern sind zu bewundern: Gestern verabschiedeten sie sich telefonisch bei uns zu einer 7-tägigen Busreise. Seit heute morgen 06.00 Uhr sind sie in Richtung Maria Alm in Österreich unterwegs, ohne Zwischenübernachtung.
Am Montag nächster Woche kommen sie zurück. Gleich am nächsten Tag machen sie eine Tagesfahrt mit dem Nautischen Verein Lübeck. Mittwoch haben sie dann „frei“. Donnerstag geht es wieder auf Tour, und zwar mit dem Bus zu einem Taugesausflug nach Soenderborg in Dänemark. Freitag haben sie wieder „frei“. Für Samstag haben sie eine Einladung nach Hamburg. Freunde von meinen Eltern feiern den 40. Geburtstag ihrer Yacht auf der Bauwerft in Hamburg-Harburg.
Ich hoffe, sie können noch lange gemeinsam ihre Fahrten machen.
Urlaubsfeeling

Eine typische Situation: Am Freitag, also gestern, herrliches Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel. Heute, am ersten freien Tag: grau, unwarm und geregnet hat es auch schon. Ich kann nur hoffen, dass es in den nächsten Tagen besser wird. Aus bekannten Gründen verreisen wir nicht. Schliesschlich müssen wir das Geld für das Projekt zusammenhalten. Wenn die Wetterlage es erlaubt, gibt es aber vielleicht den einen oder anderen Cabrioausflug.
Das obige Bild soll in diesen grauen Tagen ein wenig Urlaubsfeeling verbreiten. Es zeigt eins unserer Schiffe vor wenigen Tagen auf dem Guadalquivir auf der Fahrt nach Sevilla.
Bald ist es soweit
Ein Arbeitstag liegt noch vor mir – dann ist erst mal Urlaub. Da ich seit ein paar Tagen sehr gut schlafen kann – von seniler Bettflucht kann zurezit keine Rede mehr sein -, freue ich mich auf das Aufwachen ohne Wecker. Alles weitere wird dann der Tag bringen.
Verrückt nach Musical
Es mag ja wirklich den einen oder anderen Leser geben, der uns für spleenig hält weil wir so verrückt nach Musicals sind. Aber wenn es uns gefällt? Und deshalb waren wir gestern Abend mit Freunden aus Lübeck zum im Operettenhaus und haben uns zum x-ten Mal Mamma Mia angeschaut, zum 2. Mal in diesem Jahr.
Erstmals hatten wir nicht Caroline Fortenbacher als Donna, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war: Caroline Fortenbacher ist brünett, Susanna Panzner, die gestern die Rolle übernommen hatte, ist blond. Dazu kommt, dass Caroline Fortenbacher von ihrer Ausstrahlung her reifer ist und ihr die Mutterrolle besser steht. Ich war deshalb auch skeptisch, ob sie wohl ihre Rolle im zweiten Teil des Musicals, der sehr emotional ist, entsprechend gestalten könne. Und sie konnte, mit Bravour, sie stand der uns seit vielen Aufführungen bekannten Donna in nichts nach. Und sie bekam verdient donnernenden Applaus. Wieder mal hat sich der Besuch des Musicals gelohnt, auch unseren Freunden hat’s gefallen.
Mamma Mia bedeutet für mich:
Spass und Ernst
lustig und sentimental
Tränen vor Lachen und Tränen vom Schluchzen
Vor allem aber einen vergnüglichen Musicalabend mit einer Handlung, die nicht nur oberflächlich ist, sondern auch teilweise ganz schön unter die Haut geht.
Da Vinci Code
Viel ist über den Film Der Da Vinci Code spekuliert und berichtet worden. Selbst eigene Fernsehsendungen befassten sich mit der Thematik: Jeweils am 12. und 17. Mai gab es zum da Vinci Code eine Spezialsendung im Magazin Gallileo des Senders Pro7.
Im Vorfeld unseres Kinobesuchs habe ich in diversen Weblogs gegensätzliche Meinungen zum diesem Film gelesen. Es spannte sich ein Bogen von der totalen Ablehnung über „na ja“ bis zu „toller Film“. Gestern Abend haben wir uns nun auch den Film angesehen, und zwar im Cinemaxx Dammtor hier in Hamburg.
Auffallend war, dass das Publikum überwiegend im „gesetzten Alter“ war, was sich sehr wohltuend auf die Umgebungsgeräusche auswirkte. Es wurde während der Vorführung nicht geredet und nicht geräuschvoll in irgendwelche Kinosnacks gebissen. Auch hielt sich der scheinbar bei den jungen Kinobesuchern in Mode gekommene Rausgehtourismus während des Films sehr in Grenzen.
Bevor der eigentliche Film begann, mussten wir erst mal 50 Minuten Werbung und Trailer anderer Filme über uns ergehen lassen. Diese 50 Minuten kamen mir fast länger vor als der Film mit mehr als 2 Stunden Spiellänge selbst, den wir ohne Pausenunterbrechnung geniessen konnten.
Aber nun endlich zum Film selbst.
Wer Action erwartet hatte, war im falschen Film. Stattdessen gab es eine interessante und spannende Geschichte, die zwar in der Gegenwart spielt, deren Grundlage aber zurückreicht bis ins allerfrüheste Christentum, nämlich bis zum Leben von Jesus. Überraschende Wendungen während des Films sorgten für Spannung bis zur letzten Minute. Wir haben uns keine Minute gelangweilt. Erstaunt war ich, dass der Film überwiegend in Frankreich spielt. Ich hatte mich eher auf Italien, Rom und Vatikan eingestellt. Doch sehr schnell hatte ich mich in die Geschichte des Da Vinci Code eingeklinkt.
Hans Zimmer hat wieder mal eine grossartige Filmmusik komponiert, die ich leider meistens nur unterschwellig wahrgenommen habe, da mich die Story des Films ziemlich gefangen genommen hatte.
Unser Fazit des Da Vinci Code: Ein grosser Film. Ob man das aber nun glauben soll, was uns da serviert wird, muss jeder für sich selbst enstscheiden.
Wir sind Groomer

Seit der vorigen Woche sind wir Besitzer des Bodygroom von Philips. Der Bodygroom ist ein Rasierer für alle Körperpartien vom Hals an abwärts. Und wenn ich sage „für alle Körperpartien“, dann meine ich auch für alle Körperpartien, also auch für sehr empfindliche Körperteile.
Der Bodygroom ist für die Nass- und Trockenhaarentfernung geeignet, also auch unter der Dusche und in der Badewanne zu benutzen.
Da Mann ja nicht jeden Tag und überall unerwünschten Haarwuchs entfernt, kann ich einen ausführlichen Erfahrungsbericht noch nicht beisteuern. Bisher bin ich aber ganz zufrieden. Es dauert zwar etwas länger als mit der Klinge, dafür ist es die Rasur schonender und die Verletzungsgefahr, die besonders bei einer neuen Klinge recht gross ist, so gut wie nicht vorhanden.
Einen humorvollen Einblick über die Anwendungsmöglichkeiten bekommt Mann – und Frau natürlich auch – hier. Es lohnt sich, die Seite mit den diversen internen Links etwas genauer zu studieren.
Was soll man dazu sagen?

Der 51. Grand Prix bzw. Eurovision Song Contest ist Geschichte, und was für eine: Eine skrurille Rockband aus Finnland namens Lordi hat in diesem Jahr gewonnen. Erstaunlicher Weise hat dieser Titel von fast allen, wenn nicht sogar von allen teilnehmenden Ländern Punkte erhalten und sich dadurch langsam aber unaufhaltbar auf den ersten Platz geschoben.
Ob man nun diese Art von Musik, Darbietung und Outfit mag oder nicht, eins ist jedenfalls klar: Der Titel hat aus ganz Europa eine breite Zustimmung erhalten, ohne Berücksichtigung von regionalen Klüngeln wie die Süd-Ost-Europa-Connection und den Staaten, die der ehemaligen UDSSR angehörten. Und das ist etwas, was mich freut, obwohl ich zu der sorte Mensch gehöre, die diese Musik nicht mag.
Erstaunlich ist, dass in unser Minigruppe von fünf lieben Menschen auf unser kleinen Grand-Prix-Party Lordi 9 Punkte erhalten hat. Sollten da vielleicht 2 Leute zu viel Maibowle getrunken haben?
Spitzenreiter wurde Texas Lightning mit 56 Punkten (ja, intern stimmen wir auch für das eigene Land). Auf dem 2. Platz landete Schweden, mein Favorit, für den ich auch die volle Punktzahl vergeben habe. Nach Deutschland (8 Punkte) war mein persönlicher 3. Platz Griechenland. Insgesamt gesehen, hatte ich zum wiederholten Mal Probleme, die mir zur verfügung stehenden Punke zu verteilen. Und so muss ich mich hier outen, der Schweiz einen Punkt zugeschanzt zu haben.
Ein Trend zeichnete sich bei der Farbgestaltung der Garderobe ab: Die vorherrschende Farbe war weiss, was auf die Dauer eher langweilig wirkte. Ach, es gab noch einen zweiten Trend, auf den uns Gunnar aufmerksam gemacht hatte: Viele der weiblichen Teilnehmerinnen trugen Kleider mit „Ockenbändern“, d.h. unter dem Busen durch Bänder enggeschnürt. Selbst bei den Übermittlerinnen der Punkte aus den diversen Ländern war dieser Stil zu beobachten. Es hat sowas von altriechischen Gewändern. Vielleicht sollte dies eine Hommage an das Gastgeberland sein.
Die Maibowle haben wir gemeinsam geschafft. Leider haben wir und unsere Gäste es am Appetit mangeln lassen. Es sind noch reichlich Kartoffelsalat, Würstchen und Tiramisu übrig geblieben. Wahrscheinlich waren die Gäste so von unserem neuen Fernseher fasziniert, dass sie das Essen vergassen. Es lässt sich beim Fernsehen wohl leichter trinken als essen.
Vorstellung

Ich möchte hier noch mal etwa detailierter unseren neuen LCD-Flachbildfernsehr von Grundig aus der Serie Vision II vorstellen. Nicht ohne Grund wurde das Gerät bereits vor der Markteinführung mit dem „reddot – PRODUCT DESIGN AWARD 2005“ ausgezeichnet. Wenn dann dazu auch noch die Bildqualität stimmt, kann man doch recht zufrieden sein.
Ich habe mehrmals versucht, den Fernseher in unserer Wohnung selbst zu fotografieren. Leider ist das so gut wie unmöglich da sich in der blitzblanken Oberfläche das halbe Wohnzimmer spiegelt. Sicher gibt es den einen oder anderen Leser, den es auch interessiert, wie es in unser guten Stube aussieht. Aber darum geht es hier ja nicht, sondern um den neuen superschicken Fernseher.
