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Erlösung


Im gesegneten Alter von 95 Jahren verstarb in der vergangenen Nacht unserer Familienoberhaupt, meine Tante.

Es war absehbar, dass es bald so weit sein würde und alle Beteiligten wissen, dass es jetzt gut ist. Aber jetzt bin ich doch sehr berührt, obwohl sie nicht immer einfach war.

Reizsituationen

Heute Mittag reizten mich zwei Begebenheiten, meinen Mund aufzumachen, auch wenn ich damit angeeckt sein sollte:

1. Typische Situation im Kaufhaus
Ich benutze die Rolltreppe, vor mir steht eine Dame und lässt sich ebenfalls nach oben transportieren. Oben angekommen bleibt die Frau erst mal stehen und schaut sich um. Da ich darauf nicht vorbereitet war, liess es sich nicht vermeiden, dass ich sie leicht anrempelte. Spontan sprudelte ein „weitergehen“ aus mir heraus. Ich habe mich nicht umgedreht und bin weitergegangen. Mir doch egal, was sie gedacht hat.

2. Servicepersonal
Ich stellte mich am Schmalzkuchenstand auf dem Weihnachtsmarkt in die Wartereihe. Vor mir 2 Kunden. Hinter dem Tresen 4 (in Worten: vier!) Personen Personal. Eine Person bediente die beiden vor mir stehenden Kunden. Die anderen drei VerkäuferInnen standen herum. Ich hatte den Eindruck, dass sie mich sogar anschauten. Ich hatte mir gerade überlegt, wie ich nun weite vorgehen sollte, als sich eine der Veräuferinnen tatsächlich dazu herabliess, mich nach meinen Wünschen zu fragen. Ich: „Ich dachte schon, sie sind nur Dekoration!“ Die Fachschmalzgebäckveräuferin fand das wohl witzig und lachte. Sie hat’s wohl nicht verstanden.

Leider fallen einem oft nicht die passenden Worte ein. Aber den Spruch mit der Deko werde ich mir merken. Es gibt genügend Situationen, in den der anwendbar ist.

Go Wild


Überall wo man hinschaut hat sich ein Blogger versucht, sich ganz fürchterlich wild ausehen zu machen. Ich konnte da natürlich nicht nachstehen und habe einen Selbstversuch gemacht um herauszufinden, wie ich wild aussehe. Das Ergebnis ist oben zu bewundern.

Wer sich anschliessen möchte kann das hier tun.

Wieder im Dienst


Die zwei Tage Nachschlag und das anschliessende Wochenende haben mir gutgetan. Der Husten ist zwar noch nicht weg. Ich weiss aus Erfahrung, dass sowas bei mir eh immer ziemlich lange dauert. Wichtig ist, dass ich körperlich spüre, dass ich arbeitsfähig bin – und das bin ich.

Heute Morgen habe ich die erste Testfahrt mit dem Bus unternommen. Bernd konnte mich nicht fahren da heute unsere Bürostühle geliefert werden sollten.

Die Fahrt mit dem Bus war ganz OK, ich glaube, dass ich mich daran gewöhnen kann.

Auf dem Weg vom Hamburger ZOB ins Büro sah ich, wie sich die aufgehende Sonne im Hotel SAS Radisson spiegelte. Für einen Moment unterbrach ich meinen Weg und machte das obige Foto. So etwas darf man sich einfach nicht entgehen lassen.

Wanted

Hin und wieder schaue ich mal in die Statistiken um zu sehen, von wo und wie die Leute zu Queergedacht gekommen sind. Dadurch sehe ich z.B. wo Queergedacht verlinkt worden ist und über welche Suchworte bei Google das Blog gefunden wurde.

Erstaunt war ich heute als ich sah, dass jemand bei Google meinen vollen Namen, also Vor- und Nachname, eingegeben hatte und dann im Impressum von Queergedacht gelandet ist.

Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl von jemandem gesucht worden zu sein, der mich kennt, ohne zu wissen, wer mich sucht und warum. Die Impressumspflicht war mir von Anfang an ein Dorn im Auge. Gut, ich habe nichts zu verbergen. Alles das, was ich hier im Blog schreibe, kann jeder lesen, der hier reinschneit, auf welchen dunklen Wegen auch immer.

Damit nun auch ganz klar ist wer ich bin und wie ich aussehe, habe ich mal eben mein Fahnundsfoto eingefügt.

Nachschlag

Bis einschliesslich heute hatte mich der Doc am Montag krankgeschrieben. Mir war gestern schon klar, dass das nicht reichen würde. Ein Hustenanfall in der letzten Nacht – trozt Husteblogger – machte mir klar, dass ich heute die Praxis noch mal aufsuchen müsste, zumal auch die Halsschmerzen immer noch vorhanden waren (und jetzt noch sind).

Der Arzt hatte eine nette Vertretung. Ich schilderte Frau Doc die Symptome. Sie war mit mir einer Meinung, dass die Behandlung mit dem Antibiotikum fortgesetzt werden müsse. Desweiteren soll ich den Hustenblocker weiter einnehmen (damit gehe ich allerdings sehr vorsichtig um) und ich soll weiterhin gurgeln.

Bis einschl. Freitag bin ich nun weiter krankgeschrieben. Ich hoffe, dass das ausreichend ist.