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Lieber nicht


Gestern hab ich mich wohl ein wenig übernommen denn heute habe ich verstärkt Aua im Bein. Beim Putzen und bei den Vorbereitungen für ein nettes Essen hat mir mein Mann zwar sehr viel geholfen. Und ich hab mich zwischendurch auch immer mal wieder ausgeruht. Aber heute habe ich mit den Folgen zu kämpfen.

Deshalb ruhe ich mich heute lieber aus und wir werden bei dem supertollen Wetter nicht rausgehen, nicht mal die paar Minuten runter an den grossen Strom.

Die Herbstsonne scheint direkt seitlich auf meinen Arbeitsplatz. Das Fenster öffnen, ein paar Sonnenstrahlen einfangen, das Rauschen der Pappeln im Wind hören, einfach das Wetter auf diese Art geniessen, durch das lichter werdende Laub einen Blick auf die Elbe erhaschen –

und dabei diesen kleinen Eintrag erstellen. Ein Sonntag, an dem ich das Beste aus der Situation mache.


Übrigens: Ich habe zurzeit kein Problem damit, wenn es nicht immer perefekt aufgeräumt ist. Es gibt im Moment wichtigeres für mich. Da wird dies oder jenes schon mal vernachlässigt.

mulmig

Wegen der anstehenden OP musste ich heute zu einem Anästhesiegespräch. Mir wurde sehr genau erklärt, was bei der Narkose gemacht wird. Etwas mulmig wurde mir, als mir gesagt wurde, dass ich nicht selbstständig atmen könnte und ich deshalb künstlich beatmet werde. Schon sehr merkwürdig.

Da isser wieder


Ich hoffe jedenfalls, dass Oliver und seine Kollegen an Bord des A380 sind. Auf dieser Grafik ist die Maschine wenige Sekunden vor der Landung in Frankfurt in 130 m Höhe.

Vermutlich wird meine kleine süsse Freundin Sabrina, Olivers Frau, auch vor dem Bildschirm gesessen und den Flug verfolgt haben.

Mal wieder raus

Das letzte Mal war Anfang August vor meinem Urlaub in der Mittagspause mal draussen. Während meines Urlaubs bekam ich dann „Bein“ vom Rücken. Dann war ich 2 Wochen krankgeschrieben. Als ich die Arbeit wieder aufnahm, waren die Schmerzen sehr stark. Längere Wege waren mir nicht möglich. Also hielt ich mich durchgehend im Büro auf.

Als ich dann wieder gut zu Fuss war, hatte ich diverse Termine bei Ärzten. An jenen Tagen ging ich also auch nicht raus. Und an den anderen Tagen war schlechtes Wetter.

War ich froh, dass ich heute mal wieder kurz in die City gehen konnte!

Ja oder nein

Eine OP – gleich welcher Art – ist immer ein Risiko. Ein OP an der Wirbelsäule kann ganz fatale Folgen haben.

Tatsache ist, dass die Ursache der Schmerzen behoben werden muss. Eine Unterdrückung der Schmerzen beseitigt die Ursache nicht sondern kann diese eventuell auch veschlimmern ohne dass ich das merke.

Der Neurochirurg empfiehlt mir eine OP:
Die Bandscheibe ist bereits teilweise verkalkt. Je länger ich mit einer OP warte, umso mehr verkalkt der Bandscheibenvorfall. Je mehr Kalk – umso schwieriger die OP. Das hört sich für einen Laien logisch an.

Die OP würde in einer Praxisklinik durchgeführt werden. Dienstag rein und OP, Freitag wieder nach Hause. Dann 3 Wochen ambulante Reha. Hört sich soweit ganz gut an.

Der Orthopäde ist nicht der Meinung, dass die vom MRT-Institut vorgeschlagene Therapie mit den Spritzen an die Nervenwurzel helfen würde. Der Bandscheibenvorfall ist da, und das seit Mai. Keine Therapie hat bisher geholfen. Er rät auch zur OP. Allerdings will er mich noch einem Arzt in der Endo-Klinik vorstellen. Dort schickt er auch seine Privatpatienten hin. Eine Über- bzw. Einweisung habe ich bereits. Mir fehlt nur noch der Termin für ein Gespräch dort. Danach werde ich mich dann entscheiden müssen.

Die Tendenz ist jedenfalls eher in Richtung ja.

Wieder in der Röhre

Anfang Mai wurde bei mir ja ein MRT durchgeführt. Die Behandlung der Bandscheibenvorwölbung verlief dann ja auch sehr positiv – bis ich dann im August ja einen Rückfall bekam. Die Behandlung führte dann nicht zum gewünschten Ergebnis. Mein Orthopäde sprach dann erstmals davon, dass ich eventuell doch operiert werden müsste, doch sollte nochmal ein MRT gemacht werden.

Am vorigen Montag war ich beim Neurologen. Auch er hatte ja angedeutet, dass eine OP notwendig sein könnte um mir zu helfen. Er wollte sich aber noch die Aufnahmen des neuen MRT anschauen, welches nun heute Nachmittag durchgeführt wurde. Morgen früh stehe ich auf der Matte beim Neurologen.

Nach der Prozedur in der Röhre erklärte mir der Arzt anhand der Bilder mein „Leiden“, eine Bandscheibenvorwölbung, die auf einen Nerv drückt. Und das könnte man mit Spritzen direkt an der Nervenwurzel behandeln.

Seit Mittwoch letzter Woche behandel ich mich selbst: Täglich für etwa 30 Minuten begebe ich mich in die Stufenlage. Ein Packen Gartenmöbelpolster dient mir als Stufe. Diese Behandlung hat meine Schmerzen spürbar gelindert, ja, grösstenteils sind sie gar nicht mehr da!

Ich denke, eine Kombination aus Spritzen, Gymnastik und Stufenliegen kann mein Problem beseitigen – hoffe ich jedenfalls.

2. Meinung

Gestern Abend war ich bei einem Neurologen, auf den ich grosse Hoffnungen gesetzt hatte. Die Aufnahmen vom MRT, die im Mai gemacht wurden, hatte ich ihm mitgebracht. Ich erzählte ihm meine Leidensgeschichte. Dann musste ich Schuhe und Hose ausziehen und ein paar „Übungen“ machen als eine Art Test. Ich war erleichtert, dass das alles funktionierte. Störungen irgendwelcher Art gab es nicht, auch die Empfindungen auf Berührung und Kälte war in beiden Beinen gleich.

Dann musste ich mich wieder hinstellen. Er schaute auf meine Beine und stellte fest, dass der linke Oberschenkel dünner ist als der rechte. Die Reflexprüfung mit dem Hammer ergab, dass der Reflex am rechten Bein viel stärker ist als am linken. Er knetete an beiden Oberschenkeln und fand herraus, dass der Muskel im linken Bein ierheblich schwächer ist. „Sie haben dort eine Lähmung.“! Ich musste noch eine Testübung machen. Dabei knickte ich mit den linken Bein fast weg. Mit rechts funktionierte das einwandfrei.

Die von mir erhoffte Therapie mit Spritzen unter dem CT konnte der Doc mir vorerst nicht empfehlen. Er eröffnete mir, dass ich mich eventuell einer OP unterziehen muss. Wir warten aber noch die Bilder vom nächsten MRT ab, welches am Dienstag nächster Woche gemacht wird. Gleich am Morgen danach habe ich einen Termin bei ihm.

Ich hoffe immer noch, dass eine OP nicht notwendig ist. Allerdings hatte mir mein Orthopäde das ja auch schon angedeutet. Bei dem habe ich dann am Donnerstag nächster Woche wieder einen Termin.

Der Neue


Seit ein paar Wochen beschäftigen wir uns damit, einen neuen Wagen zu kaufen. Auf jeden Fall sollte es wieder ein Cabrio sein – und wenn der Geldbeutel es zulässt, eine Nummer grösser als unser jetztiges Fahrzeug. Wir schauten uns den EOS von VW an und den 308cc von Peugeot und verglichen Ausstattung und Preise.

Beide Autos haben Vor- und Nachteile. So gibt es beim EOS z.B. keine Nackenheizung aber eine Einparkautomatik. Die hat der 308cc nun wieder nicht, sondern nur eine Einparkhilfe.

Beim Peugeothändler stand ein 308cc mit Tageszulassung, Farbe dunkelbraun metallic, dazu graue Ledersitze und ausgestattet mit allen Extras, die zur Verfügung stehen. Für etwa den gleichen Preis gibt es auch ein Neufahrzeug – dann aber nicht mit den ganzen Extras, wie z.B. Xenonlicht, welches auch „um die Ecke schauen kann“.

Gestern telefonierte ich nochmal mit dem Verkäufer wegen einer grundsätzlichen Frage. Dabei teilte er mir mit, dass der Preis für den ausgestellten Wagen nochmal reduziert wurde. Hm, nun wurde das interessant. Wir fuhren also heute nochmal hin um uns den Wagen nochmal anzuschauen. Die grauen Sitze wirkten auf uns gar nicht mehr so störend wie bei der ersten Besichtigung. Sehr intensiv schauten wir uns den Wagen an und gaben dann unser OK – gekauft!

Wir könnten den Wagen in der nächsten Woche bekommen. Aber terminlich passt es bei uns nicht, in der Woche danach auch nicht. Und dann hat der Verkäufer eine Woche Urlaub. Und da der sehr nett ist, würden wir den Wagen gern von ihm übernehmen. Wir einigten uns dann auf eine Übergabe ab dem 10. Oktober. Den Kaufvertrag werde ich aber in der kommenden Woche unterschreiben.

Es wird sicher eine Umstellung, plötzlich mit einem grösseren Wagen unterwegs zu sein. Aber daran werden wir uns gewöhnen.

Eigenmedikation


Als im Mai bei mir das erste mal die Probleme mit der Bandscheibe auftraten, bekam ich Tabletten verschrieben, die mir des nachts quälende Schmerzen lindern und mir zu einen entspannten Schlaf verhelfen sollten. Anfangs bekam ich die „milden“ mit der Einheit 50, die hatte mir noch die Hausärztin verschrieben. Der Orthopäde verschrieb mir dann die nächst stärkere Version mit der Einheit 100. Es hat in Verbindung mit anderen Behandlungen geholfen.

Medikamente nehme ich wirklich nur, wenn es notwendig ist. Nebenwirkungen – das Damoklesschwert, was über fast allen Medikamenten hängt.

Von den 100ern hatte ich noch recht viele. Keine Ahnung, warum ich die damals nicht vernichtet hatte. Jedenfalls hatte der Arzt in seiner Datei die Notiz, dass er sie mir verschrieben hatte und meinte beim erneuten Auftreten der Probleme, ich müsste davon ja noch eine ausreichende Menge haben.

Abend für Abend nahm ich eine von den Pillen. Nur richtig geholfen hatten sie nicht. Liebgen war nur auf der „guten“ Seite möglich, jede Lageveränderung bereitete Schmerzen. Dementsprechend schlecht habe ich auch geschlafen.

Gestern hatte ich die Idee, mal den Beipackzettel genauer zu lesen, ob nicht auch 2 von den Tabletten nehmen könnte. Zuerst stand da, ich sollte mich an die Anweisung des Arztes halten. Und dann der Satz, der damit anfängt: Falls vom Arzt nicht anders verordnet….

Und dann entdeckte ich, dass es von diesen Tabletten noch stärkere gibt, nämlich mit der Einheit 200. Tja, warum sollte ich dann nicht 2 von den Dingern nehmen? 100 plus 100 = 200! Muss doch gehen. Also rein damit. Und es ging wunderbar. Die Schmerzen waren nur noch ganz leicht zu spüren und ich habe endlich mal wunderbar geschlafen. Und da mein Mann auf der „schlechten“ Seite liegt, war es mir sogar möglich mich mal wieder an ihn zu kuscheln.

Ich hoffe, dass die kommende Woche nun die lang erwartete Linderung ohne Tabletten bringt. Ich hasse es, Medikamente nehmen zu müssen – wegen dem Damoklesschwert.

Auf der Durchreise

Auf der Fahrt von Mönchengladbach nach Lübeck machten Oliver und Sabrina heute Zwischenstation in der kleinen Stadt an der Elbe und erholten sich von der überlangen Anreise, verursacht durch Staus.

Das spätsommerliche Wetter machte es möglich, dass wir nochmal grillen konnten, was meinem Gesundheitszustand sehr entgegenkam, brauchten doch deshalb kaum Vorbereitungen getroffen werden. Allerdings kauften wir Fleisch, welches schon vom Schlachter mariniert worden war und fertige Salate, die aber sehr lecker sind. Es muss halt auch mal so gehen. Und es hat allen geschmeckt, jedenfalls den drei Männern. Meine kleine Freundin Sabrina hatte nämlich Magenprobleme. Für sie bereiteten wir eine Portion Kartoffelpürree (aus der Packung – ich geb’s zu). Dazu bekam sie ein mageres Stück gegrillte Hühnerbrust natur.

Schön war’s, die Beiden mal wieder um sich zu haben. Zuletzt hatten wir uns im Juni ja in Berlin gesehen.