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Untenrum Gelee

Die Bronchitis ist immer noch da, will sagen, dass ich ab und zu noch mal huste. Aber ich habe nicht mehr diese nervigen Anfälle.

Husten beansprucht die Bauchmuskulatur. Starker Husten, so wie ich ihn hatte, beansprucht sie noch mehr und ich hatte arge Bedenken, dass ich einen erneuten Leistenbruch bekommen habe. Es treten nämlich wieder Schmerzen in dem Bereich auf. Ich habe ja immer noch Schonzeit und deswegen könnte es ja sein, dass der Bruch wieder da ist.

Ich meldete mich deshalb bei dem Chirurgen an, der mich operiert hatte, um der Sache auf den Grund zugehen.

Nach 2 Stunden Wartezeit war ich endlich dran. Erstmal Hosen runter, tasten, „pressen Sie mal“ – nee, er hat nichts gefunden. Dann musste ich mich hinlegen und ich bekam Glibber auf den Bauch (kannte ich ja schon) und mit dem Scanner des Ultraschallgerätes wurde die Gegend unterhalb des Bauchnabels abgetastet. Zum Glück war das Ergebnis negativ – also positiv für mich! Ich darf also weiter Husten haben. Ich wäre aber glücklicher, wenn der sich bald mal verflüchtigen würde.

Nervig

Wenn ich eine Bronchitis habe, dann hab eine, die sich gewaschen hat. Es begann letzte Woche mit Halsschmerzen, denen ich mit meinen Haus- und Hofmittel, dem Kleinen Schwedenbitter, zuleibe gerückt bin. Ein paarmal damit gurgeln – und alles ist ok. Dachte ich. Dann kam der Husten. Ich kenn das schon seit ich Kind war: Wenn ich einen Husten habe, ist der so intesiv, dass ich manchmal das Würgen bekomme. Gelegentlich entfleuchen meiner Mundöffnung auch sehr merkwürdige Tonkombinationen.

Donnerstag und Freitag letzter Woche bin ich schon am frühen Nachmittag aus dem Büro geflüchtet. Meine Kollegen haben es mir hoffentlich gedankt.

Das Wochenende diente der puren Entspannung in der Hoffnung, mein Körper erholt sich von dem Wahnsinn. In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich auch recht geschlafen.

Dafür war die vergangene Nacht so gut wie schlaflos. Ständig schüttelte mich der Husten. Zum Glück hatte Bernd heute seinen freien Tag, so dass es nicht allzu schlimm war, dass er dauernd von mir geweckt wurde.

Eigentlich hätte ich heute gar nicht erst ins Büro fahren sollen. Wenn die Personaldecke aber dünn ist….. Allerdings entschied ich mich, heute Nachmittag meinen Hausarzt aufzusuchen.

Die Diagnose wurde gestell: Starke Bronchitis! Mir wurde angeraten, bis zum Ende der Woche zu Hause zu bleiben. Aber die Personaldecke …… Ich einigte mich dann mit der Ärztin, dass ich erstmal nur morgen zu Hause bleibe. Manche mögen mich ja für verrückt erklären, dass ich nicht die ganze Woche zu Hause bleibe. Aber so bin ich nun mal. Mittwoch morgen schau ich dann mal, wie es mir geht.

Zur Therapie habe ich Antihustentropfen für die Nacht verschrieben bekommen sowie ein Antibiotikum, von dem ich heute gleich 2 Tabletten nehmen soll, was ich schon getan habe.

Ich hoffe, dass es mir morgen ein wenig besser geht.

Nebel innen und aussen

Damit meine ich nicht das Wetter, obwohl draussen alles grau und feucht ist, so wie in meinem Bauch. Ich musste nämlich heute zur Nachuntersuchung nach der OP, ob alles in Ordnung ist.

Der Doc schmierte meinen Bauch mit Gel ein, schlatete das Ultraschallgerät ein und kontrollierte das Ergebnis seiner Tätigkeit. Er erklärte mir, was da zu sehen ist, das Netz z.B., mit dem der Leistenbruch repartiert worden ist. Nun ja, ich konnte es eher ahnen als wirklich erkennen. Alles war grau und voller Schatten. Das einzige, was wirklich sichtbar war, war der rechte Samenstrang. Ist ja auch wichtig! Allerdings hätte der Doc mir auch sonstwas erzählen können, was er mir da zeigt. Ich hab ja keine Ahnung davon. Aber er wird es schon wissen, hoffentlich.

Zu schnell …

… ist ein Wochenende immer vorbei, besonders auch deshalb, weil mein Mann samstags arbeiten muss. So sind die beiden Tage zum Teil angefüllt mit dem Wocheneinkauf und Hausarbeiten.

Gestern Nachmittag war ich dann bei Bernd im Geschäft und hab mir neue Herbstgarderobe ausgesucht: Eine Feincordjeans in Rost, dazu 3 passende Hemden (Mann will ja nicht immer das Gleiche tragen) und eine Fleecejacke.

Heute Vormittag haben wir das Wetter genutzt und damit begonnen, die Terrasse für den Winter vorzubereiten. Der Brunnen steht nun schon frostgeschützt im Keller.

Den Rest des Tages haben wir einfach nur genossen, zusammen zu Hause sein zu können, sich am Arbeitsplatz gegenübersitzend, ab und zu füsseln, sich liebe Worte sagen. Tja, und gleich heisst es dann schlafengehen, kuscheln – und das Wochenende ist vorbei.

Sind so kleine Hände


Freitagabend bin ich zu Ida geflogen, Ida, unsere kleine Enkelin, die nun schon 4-1/2 Wochen alt ist. Tja in diesem Alter rechnent man noch in Wochen und Monaten. Als ich im Flieger sass, allein, leider ohne Bernd, der arbeiten musste, wurde mir ein wenig schwermütig. Denn, so oft werden wir Ida ja nicht sehen. Obwohl, die Freude, dass unsere Familie wieder ein ganz klein wenig grösser geworden ist, überwiegt natürlich.

Ida, eine ganz süsse Kleine ist das. Vorsichtig wie ich bin fragte ich, ob ich sie anfassen dürfe. Es soll ja Eltern geben, die sich ziemlich anstellen mit ihren Kindern. Und ja, ich durfte. Vorsichtig streichelte ich über ihre kleinen Wangen. Ganz zarte weiche Haut spürten meine Finger. Dass Babies so zarte Haut haben, hatte ich vergessen nach fast 32 Jahren.


Und später am Abend durfte ich Ida sogar mit der Flasche füttern.

„Bedien dich“ sagte Sabrina, die Mutter, heute morgen am Frühstückstisch zu mir. Damit meinte sie nicht die Brötchen und die dazugehörigen Belege. Sie meinte, ich dürfe Ida aus dem Bettchen nehmen und eine Weile halten, was ich dann sehr genossen habe.

Später beim Abschied am Flughafen konnte Opa ein kleines Tränchen im Auge nicht vermeiden. Denn jetzt werde ganz bestimmt ein paar Wochen vergehen bevor ich die kleine Familie wiedersehen werden.

Alterserscheinung

So direkt hat der Doc das heute nicht gesagt, aber es ist das Selbe:
Die Ursache meiner Rückenschmerzen könnten Verdickungen 2er Wirbelgelenke sein, was so ab dem 50. Lebensjahr eintritt. Man könnte mit Spritzen die Schmerzen unterdrücken. Wir sind aber übereingekommen, dass ich erstmal die Leistenbruch-OP abwarte. Mist, dass im Alter immer die falschen Körperteile dick werden.

Ansonsten ist am Rücken alles ok, es gibt keine Bandscheibenvorfälle, keine gequetschten Nerven. Alles ist gut, fast jedenfalls.

Nichts schlimmes

Endlich, endlich habe ich Nachricht über das Ergebnis des MRT von letzter Woche: „Ihre LWS hat mäßiggradige Veränderungen … keine OP erforderlich !!!! …. ggf. PRT mögliche Option ….“

Na, ich werde den Doc erstmal persönlich zu einem Gespräch aufsuchen und mal sehen, was er dann meint, wie weiter verfahren werden soll.

Positiv

Die heutige Ultraschalluntersuchung hat ergeben, dass ich tatsächlich einen kleinen Leistenbruch habe. Im Oktober werde ich perforiert: Der Doc wird 3 Löcher in meine Bauchdecke machen und dann den Bruch im Innenraum reparieren.

Die OP wird in dem gleichen Krankenhaus durchgeführt, in dem im vorigen Jahr mein Bandscheibenvorfall beseitigt wurde. Donnerstags OP – Samstag nach Hause. Super.

Meine Rückenschmerzen haben mit dem Bruch allerdings nichts zu tun. Da warte ich noch auf den Befund des MRT.

Weiter im Dunkeln

Heute war ich dann in der Röhre. Und was ist? Nichts! Ausser ein paar Aufnahmen meiner Lendenwirbelsäule hab ich nichts bekommen. Der Befund wird direkt an meinen Arzt gefaxt. Schon irgendwie doof.

Die Aufnahmen vom letzten MRT vor der OP im vorigen Jahr haben die erstmal behalten um Vergleiche anstellen zu können.

Unter Drogen

Starke Schmerzen liessen mich heute morgen meine Hausarztpraxis aufsuchen. Ich erklärte der Ärztin die Situation und auch, was in den nächsten Tagen an Untersuchungen geplant ist. Aufgrund der Schmerzen bekam ich ein starkes Medikament dagegen verschrieben und einen „gelben Zettel“, der in dieser Praxis rosa ist. Bis Freitag bin ich nun erstmal beruflich ausser Gefecht gesetzt.

Die Untersuchung, die morgen stattfinden sollte, wurde leider auf Montag verschoben. So wird dann eine erste Diagnose erst übermorgen am Freitag verfügbar sein.