Archiv der Kategorie: persönlich

Verlängerung

Anlässlich der Intensivität meiner Bronchitis hatte ich ja schon gewisse Zeifel, dass ich heute wieder meinen Arbeitsplatz in der Firma aufsuchen könnte. Aber ich hab ja Vertrauen in die Ärzteschaft und liess deshalb die Krankmeldung für den Arbeitgeber liegen um sie heute persönlich zu überbringen.

Noch gestern hatte ich die Hoffnung, dass sich der Husten über Nacht verflüchtigen würde. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vorsichtshalber schaute ich doch auf der Homepage des Hausarztzentrum nach, wann dort denn heute geöffnet sei. Gleich auf der Startseite stand, dass es einen Notdienst gibt und die Praxis ab 7:30 Uhr geöffnet sei.

Der Wecker riss mich zur normalen Zeit aus dem Schlaf. Schnell war klar, dass es mit der Bronchitis noch nicht vorbei ist. Ich stand also auf und machte die übliche Morgentoilette. Kurz nach sieben rief ich meinen Chef an, dass ich erstmal zum Arzt gehe.

Wenige Minuten vor der Öffnung der Praxis stand ich mit 5 anderen Patienten vor der Tür und harrte auf Einlass. Die Ärztin, die mich in den letzten Wochen behandelt hatte, war nicht im Dienst, aber der Chef der Praxis und eine weitere Ärztin, die ich schon von anderer Gelegenheit kannte. Und bei ihr landete ich dann nach etwa 20 Minuten Wartezeit.

Frau Doc erklärte mir, dass eine weitere Behandlung mit starken Medikamenten nichts bringen würde. Ich solle weiter den Hustenlöser nehmen. Es handelt sich hier um eine besonders hartnäckige Art von Bronchitis, von der sie selbst auch befallen sei und ausserdem viele weitere Patienten. Geduld und Ruhe heisst die Devise. An die Ruhe habe ich mich ja nun seit Mitte letzter Woche gehalten. Mit der Geduld hapert es ein wenig.

Ich bekam eine Krankschreibung bis einschliesslich zum 2. Januar ausgehändigt, gegen die ich auch nicht protestiert habe.

Erkältungsbäder und viel trinken sollen die Heilung fördern. Auf den Einbau einer Badewanne im Elbe-Penthouse hatten wir zum Glück seinerzeit bestanden.

Ich ziehe mich mal zurück

Es gäbe viel zu sagen aus meiner Sicht. So z.B. über den Papst, der mal wieder über die einzig wahre Ehe gelabert hat ohne je selbst verheiratet gewesen zu sein. Und über die NRA, die sich nun hinstellt und sagt, Waffengewalt kann man nur mit Waffen verhindern.

Ich bin aber gesundheitlich nicht in der Lage, meine Gedanken dazu zu veröffentlichen. Ich muss leider gleich kurz raus da mein Mann arbeiten muss. Wenn ich nach Hause komme, gehe ich in die Wanne und danach ins Bett.

widerstandslos …

… liess ich mich heute nun doch krankschreiben. Die Bronchitis ist zwar wesentlich besser geworden, der neuhinzugekommene Schnupfen ist zu ertragen. Aber die Halsschmerzen und die Schmerzen unter dem Auge, rechts neben der Nase – das geht gar nicht. Deshalb rief ich heute morgen gleich im Hausarztzentrum an und bat um einen Termin.

„Seien sie gegen halbzehn hier“ wurde mir beschieden. Mit Bernd zusammen, der zur Arbeit musste, ging ich aus dem Haus. Etwa 10 Minuten vor meinem Termin war ich in der Praxis. Im Wartezimmer sassen, wie nicht anders zu erwarten war, ein paar Leute. Ich stellte mich auf eine entsprechende Wartezeit ein.

Erstaunlich, dass ich schon 5 Minuten vor meinem Termin aufgerufen wurde: „Herr K. bitte ins Sprechzimmer 1!“

Ich beschrieb Frau Doc meine neuhinzugekommenen Beschwerden. Sie meinte, dass das Antibiotikum, welches ich seit Montag nehme, alles richten werde. Und ich wehrte mich nicht, als sie bestimmte, mich für heute und morgen krankzuschreiben. Das muss wohl nun mal sein.

Ich soll inhalieren, mit Salzwasser, also mit dem Dämpfen aus Salzwasser. Dazu habe ich ja nun reichlich Zeit. Und ich hoffe, dass dies mein letzter Arztbesuch in diesem Jahr gewesen ist.

ungern

Ja, da oben steht „ungern“, weder Ungarn noch hungern, einfach nur „ungern“. Aber es muss wohl sein. Meine Ärztin hatte mir nämlich Freitagmorgen gesagt, dass ich heute wiederkommen soll wenn der Husten über das Wochenende nicht besser geworden ist. Dann würde sie mir ein Antibiotikum verschreiben was sie ungern täte – und welches ich auch ungern schlucken wollte. Sie wäre Montag, also heute, bis 17:00 Uhr in der Praxis (offiziel ist ab 16:00 Uhr kein Einlass mehr).

Leider ist keine Besserung eingetreten. Ich liess mir dann heute Morgen telefonisch einen Termin geben. Auf meinen Hinweis, Frau Doktor würde bis 17:00 Uhr in der Praxis sein, wurde mir erklärt, dass doch nur bis 16:00 Uhr auf ist. Na ja, da ich ja aber in Hamburg arbeite und meine Hausarztpraxis praktischer Weise natürlich am Wohnort ist, ich artig danke und bitte gesagt habe, wurde mir die späte Audienz gewährt.

Tja, nun werde ich eine Woche lang ein Antibiotikum nehmen, äusserst ungern. Am liebsten hätte Frau Doktor mich krankgeschrieben. Aber ….

Lebenszeichen

Ich lebe noch – und seit Montag arbeite ich wieder. Also besteht kein Anlass zur Sorge.

Morgen früh habe ich aber einen Termin beim Doc: Mein linkes Ohr bedarf mal wieder einer Spülung. Bei der Gelegenheit werde ich mal darauf hinweisen, dass mein Husten immer noch da ist, mal mehr – mal weniger. Und da muss unbedingt war geschehen. So geht das nicht weiter!

Das tut so gut!

Ich hatte es ja noch gar nicht berichtet: Unser Wagen befindet sich zur Schönheitschirurgie in der Werkstatt. Hab ’nen kleinen Bums gebaut. Nicht aufgepasst beim Spurwechsel. Es gab ein paar unschöne Schrammen an der rechten Seite. Die werden nun autochirurgisch beseitigt.

Um nicht die ganze Zeit mit einem Leihwagen in die Firma fahren zu müssen, habe ich mir für den Rest der Woche, also heute und morgen, freigenommen. Denn in meinem angeschlagenen Zustand mit dem ÖPNV zu fahren – nein, das kommt gar nicht in Frage.

Nun bin ich also heute zu Hause, allein. Denn mein Mann muss ja arbeiten. Und es tut mir wirklich gut, einfach zu entspannen, nicht reden zu müssen.

Ich war zwar heute morgen mit der Blechdose von VW up zum Einkaufen gefahren, ich habe ausserdem den grössten Teil der Advents- bzw. Weihnachtsdeko arrangiert – aber es tut einfach gut, mehr oder weniger abzuhängen, eher mehr.

Meine Bronchitis, nunmehr in der 3. Woche, weiss das zu schätzen und scheint sich nun wirklich lansam zu verkrümeln.

Untenrum Gelee

Die Bronchitis ist immer noch da, will sagen, dass ich ab und zu noch mal huste. Aber ich habe nicht mehr diese nervigen Anfälle.

Husten beansprucht die Bauchmuskulatur. Starker Husten, so wie ich ihn hatte, beansprucht sie noch mehr und ich hatte arge Bedenken, dass ich einen erneuten Leistenbruch bekommen habe. Es treten nämlich wieder Schmerzen in dem Bereich auf. Ich habe ja immer noch Schonzeit und deswegen könnte es ja sein, dass der Bruch wieder da ist.

Ich meldete mich deshalb bei dem Chirurgen an, der mich operiert hatte, um der Sache auf den Grund zugehen.

Nach 2 Stunden Wartezeit war ich endlich dran. Erstmal Hosen runter, tasten, „pressen Sie mal“ – nee, er hat nichts gefunden. Dann musste ich mich hinlegen und ich bekam Glibber auf den Bauch (kannte ich ja schon) und mit dem Scanner des Ultraschallgerätes wurde die Gegend unterhalb des Bauchnabels abgetastet. Zum Glück war das Ergebnis negativ – also positiv für mich! Ich darf also weiter Husten haben. Ich wäre aber glücklicher, wenn der sich bald mal verflüchtigen würde.

Nervig

Wenn ich eine Bronchitis habe, dann hab eine, die sich gewaschen hat. Es begann letzte Woche mit Halsschmerzen, denen ich mit meinen Haus- und Hofmittel, dem Kleinen Schwedenbitter, zuleibe gerückt bin. Ein paarmal damit gurgeln – und alles ist ok. Dachte ich. Dann kam der Husten. Ich kenn das schon seit ich Kind war: Wenn ich einen Husten habe, ist der so intesiv, dass ich manchmal das Würgen bekomme. Gelegentlich entfleuchen meiner Mundöffnung auch sehr merkwürdige Tonkombinationen.

Donnerstag und Freitag letzter Woche bin ich schon am frühen Nachmittag aus dem Büro geflüchtet. Meine Kollegen haben es mir hoffentlich gedankt.

Das Wochenende diente der puren Entspannung in der Hoffnung, mein Körper erholt sich von dem Wahnsinn. In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich auch recht geschlafen.

Dafür war die vergangene Nacht so gut wie schlaflos. Ständig schüttelte mich der Husten. Zum Glück hatte Bernd heute seinen freien Tag, so dass es nicht allzu schlimm war, dass er dauernd von mir geweckt wurde.

Eigentlich hätte ich heute gar nicht erst ins Büro fahren sollen. Wenn die Personaldecke aber dünn ist….. Allerdings entschied ich mich, heute Nachmittag meinen Hausarzt aufzusuchen.

Die Diagnose wurde gestell: Starke Bronchitis! Mir wurde angeraten, bis zum Ende der Woche zu Hause zu bleiben. Aber die Personaldecke …… Ich einigte mich dann mit der Ärztin, dass ich erstmal nur morgen zu Hause bleibe. Manche mögen mich ja für verrückt erklären, dass ich nicht die ganze Woche zu Hause bleibe. Aber so bin ich nun mal. Mittwoch morgen schau ich dann mal, wie es mir geht.

Zur Therapie habe ich Antihustentropfen für die Nacht verschrieben bekommen sowie ein Antibiotikum, von dem ich heute gleich 2 Tabletten nehmen soll, was ich schon getan habe.

Ich hoffe, dass es mir morgen ein wenig besser geht.

Nebel innen und aussen

Damit meine ich nicht das Wetter, obwohl draussen alles grau und feucht ist, so wie in meinem Bauch. Ich musste nämlich heute zur Nachuntersuchung nach der OP, ob alles in Ordnung ist.

Der Doc schmierte meinen Bauch mit Gel ein, schlatete das Ultraschallgerät ein und kontrollierte das Ergebnis seiner Tätigkeit. Er erklärte mir, was da zu sehen ist, das Netz z.B., mit dem der Leistenbruch repartiert worden ist. Nun ja, ich konnte es eher ahnen als wirklich erkennen. Alles war grau und voller Schatten. Das einzige, was wirklich sichtbar war, war der rechte Samenstrang. Ist ja auch wichtig! Allerdings hätte der Doc mir auch sonstwas erzählen können, was er mir da zeigt. Ich hab ja keine Ahnung davon. Aber er wird es schon wissen, hoffentlich.