Archiv der Kategorie: Klatsch

Männliche Modeschöpfer

Ist schon merkwürdig – alle mir derzei bekannten männlichen Modeschöpfer – oder wie man heute sagt: Modedesigner – sind schwul, z.B. Joop und Lagerfeld und sicher noch ein paar mehr. Nun kam mir ein weiterer unter, Marc Jacobs, von dem ich bislang nichts gehört habe. Er arbeitet für Louis Vuitton. Da ich mit Designermode nichts am Hut habe, also weder einen Fummel oder Handtaschen trage und mir solche Schickimickisachen eh zu teuer sind (oh, wir haben Bettwäsche von Joop) weiss ich gar nicht, wer für welches Modehaus arbeitet. Und wenn ich sowas lese habe ich es in den nächsten Minuten wieder vergessen.

Marc Jacobs – ich entdeckte eine Bilderserie mit ihm und seiner Mode anlässlich der Berliner Fashion Week, die bislang in der Fachwelt wohl eher als Mauerblümchen ihr Dasein fristete. Und nun taucht dort Marc Jacobs auf, ein – zumindest auf den Fotos – sehr männlich wirkender Mann. Ein Bart macht da schon viel aus, äusserlich jedenfalls.

Ich schaute mir die Bilderserie an und entdeckte, dass der gutaussehende Typ einen Mann knutscht. Logisch, Marc Jacobs muss schwul sein. Und tatsächlich fand ich das bestätigt.

Er wuchs bei seiner Grossmutter auf, die ihm das Stricken beibrachte. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass er durch das Stricken schwul geworden ist. Ich nehme vielmehr an, dass er Spass am Stricken fand weil er schwul ist.

Pickstrullis, äh Strickpullis, waren dann auch sein Einstieg in die Welt der Mode.

Marc Jacobs wird heute wohl nicht mehr selbst stricken müssen um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wer als Modedesigner bei Louis Vuitton arbeitet hat ausgesorgt. Eine alte Frau müsste sicher lange für ihren Lebensunterhalt stricken.

Reserviert …

…, so würde ich die Trauzeremonie in Monaco bezeichnen. Während Fürst Albert relativ locker wirkte, schien es, als sei Fürstin Charlene eher unterkühlt nachdenklich, teils sogar traurig.

Es gab während der Trauung keinen Moment, der mir nahe ging. Aber dann, als das Fürstenpaar nach der Trauung den Schlossinnenhof verließ und die Schiffssirenen den Gruss über das kleine Fürstentum erklingen liessen, da bekam ich dann doch feuchte Augen. Warum nur berührt mir sowas so sehr, so etwas profanes wie Schiffssirenen?

Na, jedenfalls war der süsse Schwedenprinz da. Und Franziska von Almsick machte eine sehr gute Figur, auch wenn sie nur in der letzen Reihe platznehmen durfte.

Verlobungszeit

In Schweden hatten die Hochzeitsglocken geläutet. Das war wohl ansteckend. Wurde seitens der Kommentatoren während der Fernsehübertragung aus Schweden noch darüber spekuliert, ob Fürst Albert seine langjährige Freundin wohl demnächst heiraten würde, wurde jetzt tatsächlich die Verlobung bekanntgegeben. Na ja, wird ja auch Zeit. 52 Jahre alt ist er schon. He, in dem Alter war ich schon 22 Jahre lang Papa. Die Charlene, seine Zukünftige, hat sie nicht Ähnlichkeit mit Fürstin Gracia Patricia? Ich finde schon.

Verlobt hat sich auch Kalle. Herzlichen Glückwunsch! Müsst ihr etwa heiraten?

Tja, ihr Beiden, damit erscheint ihr in diesem Blog in der Kategorie „Klatsch“. Aber ich vermute, dass ihr damit fertig werdet, besonders auch deshalb, weil ihr euch in blaublütiger Gesellschaft wiederfindet.

Fussball vs. Traumhochzeit

Gewonnen hat keiner von uns Beiden, wir haben uns arrangiert.
Während ich im Wohnzimmer mehr als vier Stunden Traumhochzeit aus Stockholm schaute (ach ist der Schwester der Braut und Prinzessin, Prinz Carl Philip, niedlich), sah sich Bernd im Schlafzimmer das Fussballspiel Ghana:Australien an – jedenfalls einen Teil der Zeit, die ich vor dem Fernseher sass.

Ich hätte auch zu den Nachbarn gehen können um dort Hochzeit zu schauen. Aber selbst wenn man in getrennten Zimmern vor dem Fernseher rumlümmelt, hat man doch ein Gefühl von Nähe.

Ach wat war dat schön. Klatsch live. All die, die man sonst nur aus den bunten Blättern kennt, mal wiederzusehen. Die Beatrix, was ist die alt geworden. Und warum zieht sie die Stirn so krauss? Und der Albert von Monaco, der ist ja richtig fett geworden. Sieht aus wie sein Vater, mit dem Bauch – nur weniger Haar hat er. Es gab ja schon mal Gerüchte, er sei schwul. Aber nee, so wie er jetzt aussieht glaub ich das nicht. Er ist ja immer noch nicht verheiratet. Aber er war in Begleitung seiner langjährigen Freundin in Stockholm – was seitens der Hochzeitskommentatoren allgemeine Beachtung fand. Es wurde spekuliert, ob die nächste royale Hochzeit denn in Monaco stattfinden würde. Monaco ist ja gar kein Königreich. Fürst ist er der Albert, sozusagen ein B-Royal, oder so.

Und das Hochzeitspaar? Süss, wie die miteinander waren. Sowas hätte es unter den Augen von Themselizzy in London nicht gegeben. Er hat ja Ähnlichkeit mit unserem derzeitigen Verteidigungsminister. Der hat ja wenigstens blaues Blut in den Adern, ein „von und zu – auf und davon“. Prinz Daniel von Stockholm, äh von Schweden, ist ja ein Bürgerlicher. Den Titel Prinz hat er erst nach dem Jawort bekommen, also mit seinem „ja“ wurde er Prinz, in dem Moment. Oder in dem Moment, in dem sie, also die Victoria, „ja“ gesagt hatte.

König wird er ja nicht wenn sie Königin wird. Prinzgemahl wird er dann. Komisch, die Sommerlatte, die Siliva, die ist Königin. Bei Frauen ist das wohl anders. Die sind dann Königin, nicht Prinzessingemahlin, wenn sie den King geehelicht haben.

Mein King schaut lieber Fussball als Roben, Diademe und Fracks. Aber deshalb ist er trotzem mein King, mein Schatz. Wäre ich jetzt Schatzgemahl?

Ally McBeal unter der Haube

In der gleichnamigen turbulenten Fernsehserie mit Unisextoilette, klappbaren Absätzen, Gesichts-BH und vielen andern bizarren Dingen, rannte sie den Männern hinterher um endlich den Richtigen fürs Leben zu finden. Manchmal war das geradezu tragisch-grotesk.

Nun endlich hat Ally McBeal geheiratet, wenn auch nicht als Ally McBeal sondern als Calista Flockhart, die in der Fernsehserie die quirlige – und manchmal etwas durchgeknallte – Rechtsanwältin verkörperte. Wie es heisst, waren sie schon seit 8 Jahren zusammen, Calista Flockhart und Harrison Ford. Vorgestern haben sie sich das Jawort gegeben. Ein Happyend für Ally McBeal!

Nächstes Jahr Berlin?

Heute Abend findet in Oslo der ESC – ehemals Grand Prix – statt. Wäre ja mal was gewesen, live dabei zu sein, wo die Veranstaltung ja fast vor der Haustür stattfindet.

Wir haben uns beide Halbfinale angesehen. Im ersten Halbfinale am Dienstag gefiel der Beitrag aus Island ausnehmend. Island hat es auch geschafft, ins Finale zu kommen. Das zweite Halbfinale war qualitativ stärker als das erste. U.a. gefiel mir Dänemark mir recht gut. Ich freue mich darauf, auch diesen Titel heute Abend wiederzuhören.

Und was ist mit Lena? Sie hat gute Chancen, es auf einen vorderen Platz zu schaffen, wenn nicht sogar auf den ersten – wird gesagt. Die Konkurrenz ist stark. Warten wir es ab, ob der Eurovision Song Contest im nächsten Jahr in Berlin stattfinden wird. Heute Nacht sind wir schlauer.

Wir werden es uns übrigens mit Maibowle gemütlich machen. Passt ja noch gerade. Wider erwarten ist in unserem Kräutergarten doch noch genügend Waldmeister gewachsen, dass wir die Bowle aus eigener Ernte herstellen können.

Von Würmern

Jeder hatte wohl schon mal einen Ohrwurm, einen – meist banalen – Musiktitel, den man einfach nicht wieder loswird. In der vergangenen, recht schlaflosen, Nacht hatte ich sowas wie einen Gehirn- oder Gedankenwurm. Immer wenn ich wach wurde, musste ich an an Richard Mörtel Lugner denken. Ausgerechnet an diesen schrecklichen, stinkreichen Österreicher.

Verursacht wurde dieser Wurm vermutlich durch einen Fernsehbeitrag, den ich vor wenigen Wochen gesehen hatte, vertieft durch einen Artikel über den anstehenden Opernball in Wien, den ich gestern irgendwo gelesen habe.

In dem Fernsehbeitrag sass er mit einem jungen Ding, das seine Enkelin sein könnte, in einer Badewanne und füsselte ihr zwischen den Beinen rum. Widerlich! Und er fühlt sich so toll dabei. Furchtbar!

Für den Opernball kauft er für seine Loge ja immer Damen ein, die durch Klatsch, Film und Fernsehen eine gewisse Berühmtheit erlangt haben. Im vorgen Jahr hatte er z.B. Nicollette Sheridan, bekannt aus der Serie Desperate Houswives, eingekauft. Wie man hört, soll sie sich ziemlich gelangweilt haben. Auch Paris Hilton war bei ihm schon „zu Gast“. Sie soll sich eher dafür interessiert haben, SMS zu schreiben als für das Geschehen auf dem Ball.

Na ja, diese Bilder gingen mir eben nicht aus dem Kopf. Ausgerchnet so ein Schmarrn musste es sein. Hätte nicht was Schöneres in meinem Hirn rumspuken können?

Blaues Blut in der Nachbarschaft

Ich hab ja was übrig für blaublütige Menschen. Die einschlägigen Klatschblätter lese ich zwar nicht, aber wenn irgendwo in den „normalen“ Medien ein Hinweis steht, wer wen heiratet oder es andere familiäre Nachrichten aus Kaiser- und Königshäusern gibt, dann interessiert es mich schon.

Jetzt ist eine Urenkelin des letzten Deutschen Kaisers, Kaiser Wilhelm II., Prinzessin Felicitas von Preussen gestorben. Sie wird nur wenige Kilometer von Geesthacht entfernt beigesetzt, nämlich in Aumühle. Aber keine Angst, ich werde nicht dort zum Friedhof pilgern und Blumen auf das Grab legen. So weit geht meine Liebe zu den Blaublütern dann doch nicht.

shocking

In Amerika regen sich einige konservative Menschen darüber auf, dass Michelle Obama zu viel nackte Haut zeigt, d.h. zu diversen Anlässen in ärmelloser Robe erscheint. Ich verstehe das nicht. Die Frau ist attraktiv und sieht gut aus und kann das ganz wunderbar tragen.

Aber wahrscheinlich muss man sich in Amiland erst mal daran gewöhnen, dass man nun eine relativ junge First Lady hat und nicht mehr ältere Damen, die aufgrund ihrer Hautalterung gewisse Körperpartien verhüllen mussten.

Amerika hat ganz gewiss andere Sorgen, als sich um den Bekleidungsstil der First Lady zu kümmern. Ich hoffe, dass sich Michelle Obama nicht beeinflussen lässt und ihrem Stil treu bleibt.