
Amerika – ein Land der Gegensätze, nicht nur landschaftlich sondern auch menschlich. Zum Teil erzkonservativ, jedenfalls nach aussen (ich möchte nicht wissen, was bei denen, die am konservativsten sind, in den 4 Wänden abgeht), zum Teil aber auch tolerant und weltoffen. Letzeres sind die Eigenschaften, die mir gefallen. Verklemmt, intolerant und konservativ sein, möglichst noch unter dem Deckmantel der Kirche – nein, damit kann ich nichts anfangen.
Aber es gibt auch rühmliche Ausnahmen:
Der Freund eines Freundes befindet sich zurzeit geschäftlich auf einer USA-Rundreise. Diese führte ihn u.a. auch nach Provincetown. Wie mir berichtet wurde, scheint man dort Schwulen und Lesben gegenüber sehr liberal und tolerant zu sein. So hat unser Freund dort viele offen schwul lebende Männer in der Öffentlichkeit entdeckt und auch sonst einige Anzeichen, dass man in Provincetown nichts gegen Schwule und Lesben hat.
Das örtliche Touristbüro hat z.B. auf der Startseite seiner Homepage einen internen Link zur Rubrik Gay & Lesbian. Und das im prüden Amerika!
Aber leider sind auch bei uns auf offiziellen Seiten Informationen über das örtliche schwule und lesbische Leben noch Mangelware. Es muss ja nicht gleich Werbung für ein Etablissement mit Darkroom sein.











