Archiv der Kategorie: Cats

Entspannung und Vertrauen


Nachdem ich heute sogar zweimal eine Milchtrittmassage bekommen habe, legte Glinda sich auf den Tisch und schlief ein.

Bei Katzen ist der Bauch eine Stelle, an der sie angreifbar sind. Wenn sie sich so hinlegen wie auf dem Foto und dann auch noch schlafen, zeugt das von absolutem Vetrauen und dem Wissen: Hier passiert mir nichts.

Glinda, meine Herzkatze


Jeden Morgen, wenn ich meine Blogrunde drehen, die neuesten Nachrichten lese und bei Instagram reinschaue, kommt Glinda auf den Tisch. Erst bekomme ich eine Milchtrittmassage, was totals süss, aber sehr unangenehm ist. Ich bin da schon ganz wund. Ein T-Hemd hat den Krallen kaum was entgegenzusetzen. Ich streichel Glinda dann immer über den Rücken und sag „Fein machst du das!“ und lass sie treten. Denn wenn Katzen von dieser Liebesbezeugung abgehalten werden, verliert sich dieses Muster aus der Kittenzeit auf Dauer.

Danach legt Glinda sich mit dem Rücken auf den Tisch, natürlich über die Tastatur, die ich schon längst abgeschaltet habe, und lässt sich knuddeln. Dabei schnurrt sie so laut wie ein Airbus. Wenig später robbt sie da so lange rum, bis ihr Katzenköpfchen an meinem Bauch liegt und dann schläft sie ein.

Dieses Ritual macht Glinda nur morgens. Später am Tag sitzt sie auf dem Boden und piept ganz zaghaft und bettelt damit um Aufmerksamkeit. Mit der Hand klopfe ich dann gegen einen Karton, der neben mir bereitliegt. Die Katze legt sich in den Karton, den ich hochhebe, auf meinem Schoss ablege und sie dann mit einer Hand knuddel. Den direkten Körperkontakt sucht sie dann nicht mehr.

Katzen sind schon merkwürdige Wesen. Glinda scheint eine ganz besondere Katze zu sein.

Milchtritt


Das Foto zeigt keine eklige Hautkrankheit auf meinem Bauch, so etwa zwischen Brust und Bauchnabel. Es zeigt die Folgen von Milchtritt. Milchtritt machen die kleinen Katzenbabies um die Milchproduktion der Mutter anzuregen, es ist also ein angeborenes Verhalten. Manche Katzen behalten das bei und zeigen damit ihre Zuneigung zu ihren Menschen. Milch ist bei mir nicht zu holen. Wenn man den Milchtritt unterbindet, die Katze z.B. beiseitesetzt, kann es sein, dass sie den Milchtritt mit der Zeit ganz einstellt. Aber wer will schon die Zuneigung seiner Katze verlieren.

Glinda lebt den Milchtritt sehr intensiv aus. Sie sitzt dann vor mir auf dem Arbeitstisch, die Vorderbeine sind dann auf meinem Bauch und dann tritt sie los. Wenn man nur ein T-Hemd trägt, ist das bisweilen sehr unangenehm, es piekt ganz fürchterlich. Einige Shirts werden dann ganz löcherig, dieses grünlich Shirt scheint milchtrittfest zu sein.

Während Glinda mich zärtlich traktiert, verziehe ich das Gesicht, aber sich streichel über ihren Kopf und sag ihr, dass sie das ganz fein macht. Das ist ja auch total süss wenn sie das macht, aber ja …

Bei Elphie ist der Milchtritt nur ganz wenig ausgeprägt. An uns macht sie das gar nicht. Aber wenn sie auf der Seite liegt und wir sie knuddeln, sieht man, wie sie die Vorderbeinchen und Pfoten in der Luft hängend bewegt, Luftmilchtritt sozusagen.

Ein seltener Moment


Unsere beiden Katzen sind nicht ängstlich, sie meiden auch die Nähe nicht, sie sind vertrauensvoll. Direkter Körperkontakt ist aber sehr selten. Heute war so ein Moment.

Glinda legte sich wie jeden Morgen auf den Arbeitstisch zum Knuddeln, ich merkte aber, dass sie nicht ganz so entspannt war wie sonst. Plötzlich setzte sie sich auf und ich bekam auf meinen Oberkörper eine Milchtrittmassage. Das T-Shirt hat es heil überstanden, es sind keine Löcher zu sehen obwohl die Krallen durch das Shirt hindurch auf meinem Körper pieksten. Milchtritt ist ein Ausdruck von Zuneigung. Wenn das unterbunden wird, kann es sein, dass die Katze das einstellt. Aber wer will denn schon die Zuneigung von einer Katze verlieren?

Die Massage dauerte mehrere Minuten an. Dann sah es so aus, als würde Glinda gern auf meinen Schoss kommen, es aber doch nicht wirklich wagte. Ich nahm sie und legte sie auf meinem Oberschenkeln ab. Sofort machte sie es sich da gemütlich und nach wenigen Augenblicken schlief Glinda dort ein.

Meine Körperhaltung ist dabei nicht sehr bequem. Da die Sitzfläche meines Stuhls so eingestellt ist, dass die Oberschenkel etwas schräg nach vorn liegen – so wie es sein soll – könnte die Katze ja runterrutschen. Also stelle ich die Füsse auf die Zehen, was auf dauer etwas anstrengend ist. Aber was tut man nicht alles für die Zuneigung einer Katze!

Glinda, meine Kuschelkatze


Ist das nicht süss?! Glinda holt sich jeden Morgen ihre Kuscheleinheiten bei mir. Zum Glück habe ich mir vor einiger Zeit eine drahtlose Tastatur besorgt, die auch noch einen kleinen Ein-/Aus-Schalter hat. Sobald Glinda sich auf die Tastatur fallen lässt, schalte ich diese aus damit nichts passieren kann. Ein paar Emails sind schon im Nirwana verschwunden.

Solange ich das Internet leerlese, kann Glinda da gerne liegenbleiben. Wenn ich aber Kommentare in anderen Blogs oder bei Instagram schreiben will, ziehe ich die Tastatur unter der Katze heraus und lege sie auf meine Oberschenkel, Schalter ein, und ich kann schreiben. Hilfreich ist das auch wenn mein Schatz Pause hat und wir dann über WhatsApp chatten.

Glinda, die Kuschelkatze. Sie lässt sich gern verwöhnen wenn sie so auf dem Arbeitstisch liegt. Es ist so süss wenn sie ihr Köpfchen an meinen Bauch legt und ich sie mit einer Hand schubbern kann. Und dann schnurrt sie ganz laut.

Diese Art von Zuwendung holt sie sich nur vormittags. Nachmittags macht sie durch ganz zartes Quieken auf sich aufmerksam. Dann quetscht sie sich einen Karton, den ich dann hochheben und auf meinen Oberschenkeln ablegen muss. Dort lässt sich dann gern durch knuddeln verwöhnen.

Elphie holt sich ihre Knuddeleinheiten auf andere Weise. Sie kommt mauzend angelaufen, macht in der Fensternische neben mir einen Purzelbaum, legt sich dann auf die Seite und dann muss ich sie durchwalken. Dabei verteilt sie auch gern mal einen Liebesbiss.

Ich mag mich wiederholen: Ein Leben ohne Katzen ist möglich aber sinnlos!

Kleine dicke Katze


Glinda legt sich sehr gern hinter mir an den Schrank und quiekt, was bedeutet, dass sie um Aufmerksamkeit heischt und geknuddelt werden möchte.

Wenn sie da so lang liegt denke ich immer an gestrickte und gefüllte Dackel, die man sich vor Fenster und Türen legt, als Zugluftbremse. Glinda würde sich dafür auch eignen, als lebende Zugluftbremse.

Hier ist der Wurm drin


In der ganzen Wohnung verteilt liegt Katzenspielzeug. Kartons sind eh sehr beliebt. Richtiges professionelles Katzenspielzeug und solches, womit sich Katzen auch mal beschäftigen liegt hier auch. Manchmal liegt sowas monatelang irgendwo rum, ohne dass es von den Katzen überhaupt angeschaut wird. Uns schaut das schon eher an, aber na ja, es ist eben ein Haushalt mit 2 süßen Katzen.

Zum Katzenspielzeug gehört ein Wurm, der mal Teil einer Katzenangel war, die inzwischen ausgesondert wurde. Vor ein paar Tagen, als ich draußen in der Sonne saß, hörte ich Elphie mauzent auf die Terrasse kommen. Ich schaute nur kurz hin und widmete mich wieder meinem elektronischem Buch. Als ich mir ein Glas Wasser holen wollte, entdeckte ich den Wurm auf den Terrassenfliesen. Elphie hatte ihn angeschleppt.

Später sah ich Elphie, wie sie den Wurm im Maul hatte und ihn wieder in die Wohnung brachte. Dabei mauzte sie kräftig. Der Hinweis, dass man mit vollem Mund, äh Maul, nicht redet, ließ sie kalt. Das sieht total putzig aus, wie der Wurm aus dem Maul baumelt und sie damit durch die Wohnung tapert. Dabei mauzt sie ganz merkwürdig.

Der Wurm liegt jetzt mal hier und mal dort. Sie bringt ihn auch wieder auf die Terrasse wenn ich daußen bin. Unangenehm kann es werden, wenn man nachts mal zur Toilette muss, was ja vorkommen soll, und dann im Dunkeln auf diesen Wurm tritt, nämlich auf die Stelle, wo das Glöckchen dranhängt. Legosteine müssen ähnlich unangenehm sein.

Schattenkatzen


Die Katzen sind vernünftig, sie legen sich bei diesem Wetter in den Schatten. Elphie und Glinda sind immer gern mit uns auf der Terrasse, ziehen sich aber in Bereiche zurück, die beschattet sind. Ist ja auch verständlich mit dem dicken Fell.

Ich selbst kann es auch nicht mehr vertragen, in der Sonne zu sitzen, jedenfalls nicht in die pralle Sommersonne. Gestern zog ich es auch vor, mich in einen Schattenbereich zurückzuziehen, das wird heute nicht anders sein.

Katzen!


Verstehe einer Katzen. Da kauft man Katzenspielzeug, innendrin klimpert es wenn der Ball durch die Wohnung rollt – und das Ding wird ignoriert.

Ist allerdings der kleine Anfasser vom Reissverschluss abgängig, wird das Ding bespielt und durch die Wohnung gejagt. Wenn es dann noch unter der geschlossenen Tür hindurch im Badezimmer landet, legt sich die Katze vor die Tür und mauzt damit endlich jemand kommt und das Teil wieder hervorholt.

Aber so sind sie!