Archiv der Kategorie: Blog

Ist das so richtig?

Wer viel schreibt, dem kommen ab und zu auch mal Wörter unter, die er zwar schon mal in den Mund genommen aber noch nie zu Papier bzw. zu Blog gebracht hat. So ging es mir heute Abend als ich auf den Kommentar von Elvira antwortete.

Das Wort, um das es geht, ist „wehgetan“. Als ich das da so schwarz auf weiss gesehen habe, wurde mir klar: Das hast du noch nie geschrieben und sieht es irgendwie merkwürdig aus! Aber es muss doch richtig sein – oder?

Nun, nicht alles, was wir sagen, ist grammatikalisch korrekt – und was wir schreiben auch nicht, jedenfalls was ich schreibe nicht. Vermutlich sträuben sich in Köln manchmal die Nackenhaare. Aber sagt man nicht immer: Man soll so schreiben wie einem der Schnabel gewachsen ist?

Notverbindung


„Please hold the line“ – aber „the line“ liegt auf dem Boden quer durch das Arbeitszimmer – immer noch. Denn das Notebook ist noch in Reparatur. Zum Glück habe ich ja diese Notverbindung von meinem alten Rechner, der aber keine WLAN-Einrichtung hat. Aber im Fundus findet sich immer ein Kabel, welches noch zum Einsatz kommen kann.

Auf dem Laptop sind natürlich auch Programme, die der Rechner nicht hat, z.B. Photoshop. Wenn ich das Blog also mit Bildern aufpeppe, dann sind die mit dem ganz simplen IrfanView zurechtgestutzt worden, welches ich auf dem USB-Stick habe damit ich es auch mal in der Firma einsetzen kann.

Meine beiden übriggebliebenen Chatfreunde bei ICQ kann ich zurzeit auch nicht antickern. Aber sie lesen hier mit und sind deshalb informiert, warum sie mich nicht online sehen.

Email kann ich zum Glück direkt auf den Servern einsehen. Was ich eh nicht haben will, kann ich dort gleich löschen. Alles andere bleibt drauf und wird runtergeladen, wenn das Laptop wieder einsatzbereit ist. Spätestens Dienstag werde ich wohl mal nachfragen, was denn nun damit ist.

Die Austage

Von Samstag am frühen Nachmittag bis heute früh war hier Auszeit. Ideen, was ich hätte schreiben können, hatte ich einige. Aber technisch möglich war es nicht. Und einfach aufschreiben und dann später veröffentlichen, das passte mir nicht. Im Elbe-Penthouse ging es aber weiter. Ich hatte hier ja schon eine Andeutung gemacht. Um was es da ging, ist inzwischen zu sehen.

Was sonst in den vergangenen Tagen auffiel, wurde natürlich digital festgehalten:

Wieder da

Queergedacht ist wieder online. Warum, wieso und weshalb die Seite nicht erreichbar war, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Die Hauptsache ist, dass es wieder läuft und schön, dass alles noch vorhanden ist, woran ich langsam meine Zweifel hatte.

Holger hat das irgendwie in Ordnung gebracht. Demnächst werde ich mit ihm darüber sprechen. Vielen Dank Holger!

Dampfeisbrecher Elbe


Der Dampfeisbrecher „Elbe“ geriet mir vor ein paar Tagen ins Visier. Dampfeisbrecher? Und das Ding fährt auch noch? Kann man da mitfahren? Ja, man kann. Und kurzzeitig überlegte ich, ob wir heute die Teilstrecke von Hamburg nach Lauenburg mitfahren sollten. Aber die Bequemlichkeit siegte. Wir hätten nämlich erst mit Bus und S-Bahn nach Hamburg fahren müssen und später dann mit dem Bus von Lauenburg nach Geesthacht. Und ausserdem (Ausrede!): Das Wetter in den vergangenen Tagen lud ja nun nicht unbedingt dazu ein, eine Schifffahrt auf der Elbe zu unternehmen.

Aber sehen wollte ich das Ding. Aber wann würde es Geesthacht passieren? Nun, anhand des Fahrplans war es nicht so schwer, den ungefähren Zeitpunkt herauszufinden. Wie gesagt, „ungefähr“. Bei der Schifffahrt gibt es nämlich keine Garantie, dass eine Fahrzeit auch eingehalten wird. Besonders auf der Elbe können die Tide (auf der Unterelbe) und die Fliessgeschwindigkeit (auf der Oberelbe) einem Schiff ganz schön zusetzen.

Ich rechnete mir aus, dass der Dampfeisbrecher gegen 15:30 Uhr (plus/minus) Geesthacht passieren müsste. Bei 15:00 Uhr rum setzten wir uns unten am Anleger auf eine Bank in der Sonne, liessen uns den warmen Südwind um die Nasen wehen und lauschten den kleinen Wellen auf dem grossen Strom.


Dann, exakt 15:25 Uhr war es, tauche der Dampfeisbrecher „Elbe“ im Schleusenkanal auf um sich in den Verlauf der Elbe einzufädeln. Aus dem schlanken langen Schornstein quoll eine schwefelige Rauchwolke, der Eisbrecher zog an uns vorbei während einige Fahrgäste den am Anleger stehenden Passanten zuwinkten.

Ich machte ein paar Aufnahmen (siehe auch der neue Header) während die „Elbe“ ihre Etappe nach Lauenburg – auf dem Weg von Hamburg nach Lübeck durch den Elbe-Lübeck-Kanal – fortsetzte.

Ein Kleinod

Da ist mir ein Weblog sozusagen vor die Füsse gefallen aufgrund eines Kommentars der Herausgeberin. Dank ein wenig Freiraum war es mir vergönnt, mich während der Arbeitszeit etwas näher umzusehen. Fazit: Ich mochte eigentlich gar nicht wieder aufhören, darin zu blättern und zu lesen.

Eine hübsche Frau, die 1/2 Million bei Herrn Jauch abgeräumt hat, begibt sich auf ihre ganz persönliche Traumreise. Toll geschrieben, gespickt mit tollen Fotos, ist das Weblog einfach nur fesselnd. Schaut doch mal rein bei Vor mir die Welt

Nichts los?


Vonwegen! Das ganze Wochenende war was los. Wir waren nämlich in der Hauptstadt. Schriftlich ist alles schon fixiert. Aber der kleine Bericht soll auch auch mit ein paar Fotos aufgepeppt werden, was, wir ihr alle wisst, ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Da das Wetter heute aber so schön ist, möchte ich das lieber ausnutzen und die Terrasse geniessen bevor es, wie vorhergesagt, in den nächsten Tagen wieder schlecht werden soll.

Ösiblogger

Ist Ösi eigentlich ein Ausdruck, der abwertend ist oder eher eine Verniedlichung bzw. Vereinfachung für Österreicher? Mir liegt es jedenfalls völlig fern, über Österreichische Blogger und Österreicher im Allgemeinen herzuziehen, ganz im Gegenteil. Ich habe seit einiger Zeit Kontakte zu einigen sehr netten Bloggern aus unserem Nachbarland. Aus der Warmen Küche erhielt ich sogar schon mal etwas Sprachuntericht. Dieses war übrigens das erste Blog aus Österreich, welches ich interessant genug fand, es zu verlinken. Und ich hab da schon mal Weihnachtsbaumkerzenhalter gekauft – und das eine oder andere Rezept nachgekocht.

Wie das so ist und wie es alle Blogger kennen, landet man irgendwann bei anderen Blogs, entweder über die Blogrolle oder über die Kommentare. Man denkt sich, mal nachzuschauen, wer oder was dahintersteckt. Ein Klick – und ein neues Blog tut sich auf. Oh – ein Baublog! Wahnsinnig interessant, haben wir doch selbst ein Baublog. Ich war im White Cube gelandet, damals noch unter einem anderen Namen (den werde ich gleich mal ändern). Die beiden Bauherren präsentieren mit sehr eindrucksvollen Fotos ihr repräsentatives Anwesen, sehr stylisch, sehr schick. Mit den beiden Bauherrn habe ich mich auch schon ab und zu ausgetauscht. Sehr nett.

Vom White Cube war es nur ein Katzensprung und ich landete bei MacManiac. Ich schaute mir das Blog näher an und fühlte mich bei einem der Einträge bemüssigt, einen Kommentar abzugeben. Nur wenige Augenblicke später kam eine Antwort. So „unterhielten“ wir uns eine Weile per Kommentarfunktion bis wir uns dann einig waren, lieber per Email zu kommunizieren. MacManiac ist ein Technikfreak. Er betreibt ausserdem das Technikblog MacManiacs und ist Mitbetreiber des Podcasts TouchTalk.

Nur einen Schritt weiter – und ich fand Simply4Friends. Dieses Blog enthält einen Fotobereich und ein Gartenblog. Über das Thema Garten, bzw. in diesem Fall Terrassengarten, hatte ich auch dort schon Kontakt. Auf meine Anfrage bekam ich eine schnelle Antwort. Bei Simply4Friends findet man auch viel über Lifestyle. Dieses interessante Blog existiert schon seit 2001 und gehört demzufolge schon zu den Langzeitblogs.

Wie es scheint, haben wir alle ein paar Dinge gemeinsam: Lifestyle, gärtnern, kochen – und… leben bzw. geniesen. Eine sehr schöne Mischung.

Zur Entspannung

Eine Entdeckung: Kitchen Guerilla:
„Wir sind eine mobile Kocheinheit. Wir kapern fremde Restaurants, Segelschiffe, Landgasthöfe, Baustellen, Kombüsen, oder andere ungewöhnliche Locations von Hamburg bis Paris und bieten kulinarische Erfahrung in ausseralltäglicher Atmosphäre. …. Unser Ziel ist es, das Kochen als Ursprung jeder Kultur wieder in den Mittelpunkt gesellschaftlichen Lebens zu rücken.“

Ab sofort in meiner Blogroll.