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Die Entscheidung


Das Hemdenrennen ist entschieden. Gewonnen haben die Ösis!

Das Hemd ist total witzig, dezent bedruckt mit Marienkäfern. Dazu eine schwarze Jeans, die ich natürlich besitze – perfekt. Anprobiert – passt!

Das Verliererhemd ist dieses. Es ist ein Tacken eleganter, auch bedeutend preiswerter, aber nun ja. Ich habe auch immer noch keine Antwort auf meine letzte Nachfrage bekommen. Also wird das jetzt storniert bevor es hier doch noch eintrifft und ich das als Retoure zur Post schleppen muss. Der Händler wird aus meinem Gedächtnis gestrichen.

Hemd Nr. 1 ist für meine Zwecke super geeignet, damit kann ich auch ins Musical gehen. Das wäre morgen Abend der Fall. Aber das neue Hemd spare ich mir für Samstagabend auf. Vielleicht gibt es dann ja auch ein Foto von mir in dem neuen Hemd.

Eine Einladung

Ich bin jetzt scheinbar in einem Alter, in dem man keine Einladung zu einer Party bekommt sondern altersgerecht zum kostenlosen Hörtest.

Im ersten Moment sieht das Schreiben sehr offiziell aus, Absender ist die „Bundesweite Initiative Hörgesundheit 2022“. Ganz klein dadrunter steht, welcher Hörgeräteanbieter sich dahinter verbirgt.

Noch kann ich gut hören. Aber das sagen ja alle. Es ist ein schleichender Prozess, dass Hörvermögen zu verlieren. Meine Mutter sagte immer „Sprich mal deutlicher“. Soso. Erst im vorigen Jahr war ich bei einem HNO aufgrund einer ungewöhnlichen Gehörsache. Ein Hörtest wurde gemacht und mein Hörvermögen als ok diagnostiziert. Einzig Töne einer bestimmten Frequenz nehme ich verspätet oder gar nicht wahr. Der Grund ist mein Tinitus, der mich schon Jahrzehnte begleitet, mich aber nicht in meiner Lebens- bzw. Hörqualität beeinträchtigt.

Es besteht also kein Grund, der Einladung zu folgen. Ich hoffe, dass mein Mann mich rechtzeitig darauf aufmerksam macht, dass ich es wohl doch besser sei, mal einen Test machen zu lassen.

Es gibt heute ja nahezu unsichtbare Hörhilfen. Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, in der Menschen mit Hörproblemen Stöpsel in den Ohren hatten, aus denen Kabel herauskamen, die in einem etwa zigarettenschachtelgrossen kleinen Kasten endeten, den man in einer kleinen Tasche um den Hals hängen hatte. OK, vielleicht gab es auch andere Geräte und es war eine Frage der eigenen finanziellen Möglichkeiten, was man sich die Ohren stopfen konnte.

Meine Mutter hat übrigens nie eine Hörhilfe getragen. Wenn man mir ihr sprach, musste man sie dabei anschauen und sie las dann vieles von den Lippen ab. Sie hätte sich eine gute Hörhilfe leisten können. Aber vermutlich ist der Zeitraum auch irgendwann verpasst, um sich damit auseinanderzusetzen.

Das Hemdenrennen

Mann braucht ja ab und zu, nein, Mann möchte ab und zu auch mal ein neues Hemd haben. Ich habe überwiegend Kurzarmhemden. Aber es gibt auch Gelegenheiten, bei denen es angebracht ist, ein Langarmhemd zu tragen. Ich mag es nun gar nicht langweilig hellblau, weiss oder in andere Farben. Gern trage ich Hemden, die in wenig Pep haben. Da am kommenden Wochenende eine kleine, von uns inszenierte Feier ansteht, würde ich dann also gern ein sportlich-elegantes neues Hemd tragen.

Vor ein paar Wochen fand ich ein Hemd, welches mir sehr gut gefällt, zu einem angemessen Preis, bei Babista, wo ich es am 27. September (!) bestellte. In der Bestelleingangsbestätigung wurde mir mitgeteilt „sofort lieferbar – in 3 – 5 Tagen bei Ihnen“. Ok, man soll ja nicht alles glauben, was einem erzählt wird und geduldig bin ich auch und bis zu der kleinen Feier war es ja noch 1 Monat zeit, sollte klappen.

Am 3. Oktober erhielt ich von DHL die Mitteilung „Ihre DHL Sendung kommt bald – voraussichtliche Lieferfung 2 – 3 Werktage“, Status „Die Sendung wurde elektronisch angekündigt“. Am 6. Oktober hatte sich der Status bei DHL noch nicht verändert, auch hatte ich die Ware noch nicht bekommen und auch keine Nachricht von Babista. Ich bat den Händler per Email, doch mal nachzuforschen. Bis zum 10. Oktober hatte ich immer noch keine Antowort, ich rief dort an. Die Auskunft einer Dame mit osteuropäischem Akzent: Das Hemd sei am 7.10. zum Versand bereit gemacht worden.

Am 13. Oktober erhielt ich eine Mail mit dem Inhalt einer Entschuldigung für die Verspätung, bla bla bla usw., und: Ihre Bestellung wird für den Versand zusammengestellt und wird in kürzester Zeit geliefert. Am 21.10. fragte ich schriftlich nochmal nach, was denn nun sei. Eine Antwort habe ich darauf bis heute nicht bekommen, das Hemd auch nicht.

Die Wartezeit habe ich genutzt, um mich nach einer Alternative umzuschauen. Und die habe ich gefunden. Das Hemd ist etwas „frech“ gemustert, aber dezent, und fast 3 x so teuer was das, was ich mir bei Babista ausgesucht habe, und der Preis ist schon erheblich herabgesetzt. Dieses Hemd habe ich gestern bestellt und wurde heute zum Versand gebracht. Es kommt aus Österreich. Spätestens Samstag müsste eins von beiden Hemden eintreffen. Ein spannendes Rennen.

Meine Herzkatze


Jeden Morgen, wenn ich das Internet leerlese, kommt Glinda und lässt sich auf die Tastatur fallen. Ganz rechts oben ist ein kleiner Schalter, mit dem ich die Tastatur abschalten kann damit kein Unglück geschieht. Es ist nämlich schon passiert, dass wichtige Emails im Nirwana des www verschwunden sind. Mit einem gekauftem Programm gelang es mir, die Nachrichten wiederzufinden. Nur zum lesen wird die Tastatur nicht benötigt, alle notwendigen Verrichtungen lassen sich mit der Maus und der rechten Hand bewerkstelligen.

Glinda liegt derweil vor mir und lässt sich knuddeln. Dabei schnurrt sie in einer Lautstärke die jedem Airbus A380 zur Ehre gereichen würde. Mit Vorliebe legt sie ihr Köpfchen an meinen Bauch und geniesst.

Heute passierte etwas ganz seltenes: Sie legte sich auf meinem Schoss und machte es sich dort gemütlich. Mit auf dem Radkreuz des Bürostuhls aufgestellen Füssen gelang es mir, eine nahezu gerade Fläche zu halten damit Glinda nicht runterrutscht. Diese Haltung ist auf Dauer nicht sehr bequem für mich. Aber was tut man nicht alles für seine Katzen.

Es gelang mir auch, ein Foto mit dem Handy zu machen, welches ich mit beiden Händen halten konnte, ohne dass Glinda wach wurde oder ihre Position veränderte. Während ich sie mit der linken Hand knuddel, ist ein Foto nur einhändig möglich. Und das ist mit dem Handy nicht ganz einfach weil es schwierig ist, mit einer Hand das Handy zu halten und auch noch den Sensor für das Auslösen der Aufnahme zu treffen.

Kein Fleisch für Kinder

Ich bin gegen eine Bevormundung, was Kinder in der Kita oder in der Schnule zu essen bekommen. In Freiburg gibt es ab dem kommenden Jahr kein Fleisch oder Fisch mehr für die Kleinen, es wird nur noch ein vegetarisches Einheitsmenü gereicht. Eine sogenannte Lebensmittelexpertin behauptet, dass Kinder in der Schule kein Fleisch benötigen.

Im Kirchenkreis Hamburg-Ost, zu dem auch die kleine Stadt an der Elbe gehört, soll das ab Anfang 2023 auch so gehandhabt werden. Alle Kitas unter diesem Träger werden umgestellt.

Eltern in Freiburg und Geesthacht protestieren bereits, was ich nachvollziehen kann.

Ich sehe durchaus ein, dass nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller landen muss. Das wird wohl in den Kitas auch nicht der Fall sein. Aber die grundsätzliche Bevormundung der Eltern, was ihre Kinder essen dürfen ist unmöglich.

In Freiburg wie auch hier im Norden wird auch ohne Fleisch das Kita- und Schulessen ab 2023 teurer.

25 Jahre Mitternachtsball

Das Musical „Tanz der Vampire“ feiert in diesm Jahr 25-jähriges Jubiläum. Im Oktober 1997 fand in die Wien die Welturaufführung statt. Das Musical basiert auf einem Film von Roman Polanski. Anlässlich des Jubiläums fand in Stuttgart eine Extrashow statt. In der Szene „Mitternachtsball“ standen 3 Grafen mit ihren Sarahs auf der Bühne und führten den Biss aus – in einer exakt gleichen Choreographie. Gänsehaut!

„Tanz der Vampire“ ist eins der Musicals, welches wir mehrmals angeschaut haben, natürlich in Hamburg, wir sind dafür aber auch nach Berlin gefahren. Als wir jetzt das Video mit der beschriebenen Szene gesehen und die dazugehörige Musik gehört haben, kriegten wir Lust, uns das Musical wieder mal anzuschauen. Vielleicht kommt es ja mal wieder nach Hamburg. Leider wurde die Inszenierung im Lauf der Jahre etwas vereinfacht. Aber die Musik ist wirklich toll. Bombastische Musik, Romantische Duette, grosse Arien und rockige Tanzszenen wechseln sich ab.

Mangels einer Live-Theatershow habe ich mal unsere CD’s durchstöbert, ob da nicht eine von TdV bei ist. Und siehe da, wir haben eine Gesamtaufnahme der Aufführung in Wien. Die höre ich jetzt während ich dies schreibe.

Die Aufführungen in Stuttgart sind bis September nächsten Jahres angesetzt. Vielleicht …, aber ich glaube wohl eher nicht.

Ein Treffer

Man kennt das: Es trifft eine Email von einer Bank ein, die mit irgendwelchen abstrusen Konsequenzen droht, wenn man nicht einen mitgelieferten Link anklickt und auf der dann erscheinenden Webseite irgendwas „verifiziert“. Bisher bekam ich solche Mails nur von Banken, bei denen ich gar kein Konto habe.

Jetzt erhielt ich so eine Mail von einer Bank, bei der ich tatsächlich Kunde bin. Mein Konto ist nur noch eingeschränkt nutzbar wenn ich nicht dieses oder jenes machen würde. Allein der Absender der Nachricht sagt mir, dass das nie und nimmer von besagter Bank kommen könnte. Wenn ich dann mouseover über den Link in der Nachricht gehe …

Die Nachricht wurde natürlich sofort gelöscht. Es ist das erste Mal, dass einen Pishingversuch für eine Bank bekommen habe, bei der ich wirklich ein Konto habe.

Auch die „Deutsche Post“ hat sich gemeldet. Ich soll für 50 Euro einen Paysafecard PIN-Code kaufen damit die Mehrwertsteuer für eine bestellte Ware, die aus dem Ausland kommt, welches nicht zur EU gehört, bezahlt werden kann.

Natürlich rechnet man seitens des Absenders damit, dass schon irgendwer, an den diese Nachricht auch geschickt wurde, was im Ausland bestellt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist schon relativ gross. Ich weiss natürlich, dass ich nichts derartiges bestellt habe. Und schon gar nicht würde ich einen ominösen Link anklicken. Allein schon dadurch könnte man sich ja irgendeinen Mist auf den Rechner laden. Wer dann noch 50 Euro dafür löhnt, gehört mit dem Klammersack gepudert.

Es wird schon jemand darauf reinfallen und Angst um sein Geld auf dem Konto haben oder darum, dass er seine Ware nicht bekommt weil die Mehrwertsteuer nicht bezahlt wurde.

Dahin wo das Hoch herkommt


Wir kennen das aus dem Wetterbericht: „Ein Hoch bei den Azoren kommt nur langsam voran.“ Das bedeutet dann meistens, dass das Wetter bei uns schlecht bleibt. Heute in 4 Wochen machen wir uns auf zu den Azoren, so hoffen wir jedenfalls.

Die Azoren gehören zu Portugal vor dessen Küste die Inselgruppe weit draussen im Atlantik liegt. Manch einer wird sich fragen: Was? Im November raus auf den Atlantik? Nun ja, die Reederei wird sicher wissen, was sie den Passagieren anbietet. Ich bin ja eh seefest. Mein Schatz, na ja, seine Seefestigkeit ist in manchen Situationen etwas beeinträchtigt. Die sogenannte Kotztüte hat er bisher aber noch nicht gebraucht.

Wir werden mit dem kleinsten und ältesten Schiff der Flotte von TUICruises eine Woche unterwegs sein, davon 2 x 2 Seetage. Eine Kreuzfahrt ohne Seetage ist möglich aber sinnlos.

Karl Kürbis


Ich bin ja seit März letzten Jahres Duschbrockenfan, angefangen hatte es mit Toni Zitroni. Inzwischen habe ich alle im Programm vorhandenen Standardsorten getestet. Carlos Cocos gefällt mir davon am besten, Toni wurde inzwischen auch in das Programm mit aufgenommen.

Zu verschiedenen Anlässen gibt es zusätzlich andere Duschbrocken, die man nur kurz bestellen kann. Annette Limette war so ein Hit, zwei davon habe ich noch auf Lager. Ich bin ja ein absoluter Zitrusfan. Da kommen wir Toni und Annette gerade recht.

Die aktuelle Sonderedition, passend zu Halloween, ist Karl Kürbis. Zwei Stück habe ich mir davon bestellt. Die Packungen liegen jetzt im Badezimmer und verströmen einen appetitlichen Duft nach Zimt und Ingwer. Aufgelöst in Rotwein könnte man aus dem Karl Kürbis einen Punsch machen.

Um die Versandkosten zu sparen, hatte ich zusätzlich 1 x Carlos Cocos bestellt. Bekommen habe ich zwei davon, ein Carlos gratis als kleine Aufmerksamkeit für Stammkunden.

Damit habe ich 6 Duschbrocken auf Lager, das reicht für mehr als ein halbes Jahr. Ich befürchte nur, dass es inzwischen wieder eine Sonderedition geben wird, die mir gefallen könnte. Aber ich muss die vorhandenen Duschbrocken erstmal abduschen bevor ich eine neue Bestellung starte.

Crowdfarming II


Anfang des Jahres hatten wir ja mal Crowdfarming versucht und uns Käse bestellt. Die eine Sorte war eher mild und hat uns nicht so gut gefallen. Die andere Sorte war kräftiger und entsprach schon eher unserem Geschmack. Leider kann man sich das nicht aussuchen, man bekommt nur beide Sorten geliefert.

Letztens lamentierte ich ja über das Problem mit den Nektarinen in diesem Sommer. Vielleicht hätte ich mal rechtzeitig bei Crowdfarming nachgeschaut, vielleicht wäre ich da fündig geworden. Gut, die Saison für Nektarinen ist vorbei. Ich schau gar nicht mehr nach, ob die noch angeboten werden. Ich bin auf Trauben umgestiegen. Am liebsten kaufe ich rote Trauben. Der rote Farbstoff in Früchten und Gemüse soll ja sehr gesund sein.

Irgendwie erinnerte ich mich an Crowdfarming. Ich schaute nach, ob es dort auch Trauben zu kaufen gibt, und zwar in einer Menge, die eine einzelne Person in einer angemessenen Zeit vertilgen kann, ohne dass sie schlecht werden. Und ja, ich wurde fündig, Trauben aus Spanien in der Nähe von Valencia von der Casa Carlos. 2 kg rote kernlose Trauben kann man bestellen, haltbar mindestens 2 Wochen. Das ist eine Menge und ein Zeitraum, womit ich gut klarkomme.

Die Trauben sind kernlos, klein und süss, aber nicht übermässig süss, sehr angenehm. Sie sind jetzt mein täglicher Snack am Vormittag statt eines Frühstücks.

Die Saison für Trauben ist ja auch bald beendet, wobei ich nicht weiss, wie lange man in Spanien die kleinen Früchte erntet. Ich werde mal gucken, ob ich dann was anderes finde, was mir zusagt.