
Neue Rassekatze entdeckt: es handelt sich um die seltene Thailändische Winkekatze. Sie hält sich vorwiegend in der nähe von Reissäcken in Thai-Shops auf und winkt den vorbeigehenden Passanten aus dem Schaufenster zu. Es heisst, sie sie äusserst pflegeleicht, nur alle paar Wochen braucht sie einen neuen Einschub an Energie. Eine ganze Winkekatzenfamilie entdeckte ich kürzlich in einem Thai-Shop an der Langen Reihe.
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Gastrotest
Die neue Ausgabe „Ausgehen in Hamburg“ ist auf dem Markt. Wer Eur 7,90 übrig hat wenn er wissen will, wo man in Hamburg gut speisen kann, sollte sich dieses Büchlein kaufen.
Ein kleiner Auszug wurde heute in der MOPO veröffentlicht. Ich war hocherfreut zu lesen, dass das Restaurant „Kouros“ Sieger in der Kategorie „Die Südosteuropäischen“ geworden ist. Im „Kouros“ hatten wir meinen Geburtstag gefeiert. Ausnahmslos alle meine Gäste waren von der Qualität der Speisen und vom Service begeistert. Ich freue mich im Nachhinein noch, da das Restaurant jetzt hochgelobt wurde, eine gute Wahl getroffen zu haben.
Vollmond

Gestern war Vollmond. Dafür hab ich erstaunlich gut geschlafen, die Nacht vorher und in der vergangenen Nacht ebenfalls. Vielleicht liegt es an meiner Erkältung, nicht der Vollmond – mein guter Schlaf.
Dieses Bild entstand gestern Abend. Es wurde von unserem Balkon aus aufgenommen.
Hamburg ist spitze

Ich hab’s ja schön immer gewusst: Hamburg ist die schönste und lebenswerteste Stadt Deutschlands! Das hat eine Umfrage des BAT-Freizeit-Instituts ergeben. Da wird es mir schon ein wenig wehmütig ums Herz wegen unser Entscheidung, eine Wohnung in Geesthacht gekauft zu haben. Aber wir haben dort unsere Traumwohnung gefunden, für die wir in Hamburg weit aus mehr Geld hätten ausgeben müssen, und sie liegt fast direkt an der Elbe. Ausserdem ist Hamburg schnell zu erreichen.
Ausgeräumt

Das ist der Inhalt unseres Wohnzimmerschranks. Morgen kommt nämlich der Möbeltischler und beseitigt die Wasserschäden am Schrank.
Beim Ausräumen sind schon mal ein paar Dinge im Müll gelandet. Beim Einräumen wird noch mal sortiert. Das ganze Unternehmen ist schon mal eine kleine Übung für den Umzug im nächsten Jahr.
Blauer Mond

„Blue Moon“ heisst diese Yacht. Der stählerner Rumpf ist 60 m lang, die Aufbauten wurden aus Aluminium gefertigt. Das Schiff wurde auf einer holländischen Werft gebaut und im April diesen Jahres an seinen Auftraggeber abgeliefert.
Äusserlich gefällt mir die Yacht sehr gut. Die Linien sind nicht zu modern. Die Inneneinrichtung aus Mahagoni- und Kirschholz ist ja nun ganz und gar nicht mein Fall – wenn auch irgendwie beeindruckend.


Da hilft auch kein gläserner Lift
Eklig! – Die Fortsetzung
Auf Anraten von CeKaDo hatte ich die Würmer samt Verpackung und übriggebliebener Deko-Blätter, zusammen mit einem Brief, an die Schwartauer Werke geschickt bzw. anlässlich unseres letzten Besuches in Lübeck direkt dort abgegeben.
Erst traf ende letzter Woche ein Brief ein. Neben viel bla bla steht dort drin: „…. es ist jedoch mit Sicherheit auszuschliessen, dass von uns eine von Insekten befallene geliefert wurde.“ Es könnte sein, dass usw. usw. Ausserdem soll ich Schokolade nicht im Kühlschrank aufbewahren weil es dort zu feucht ist.
Bisher haben wir noch keine Würmer im Kühlschrank entdeckt und noch nie war Schokolade, die wir immer im Kühlschrank lagern, von Insekten oder Würmern befallen.
Im Brief wurde uns allerdings „eine Kostprobe aus unserer neuesten Produktion“ angekündigt. Heute ist die Kostprobe angekommen. Dekoblätter und Dekoherzen aus Schokolade, Mohnfüllung zum Backen (wo ich doch so gern Mohn mag!) und geschredderte Pistazien. Na ja, immerhin – besser als gar nichts. Aber für den Ekelfaktor hätte es gern etwas mehr sein können.
Fahrverhalten
Auf der Konvoifahrt in die Heide liessen wir Gunnar voraus fahren. Während der Fahrt auf der 3-spurigen A7 fiel mir auf, dass Gunnar genau so fährt, wie wir es machen: rechts fahren – überholen – wieder nach rechts einscheeren, auch wenn voraus schon wieder ein Fahrzeug auf der rechten Spur fährt, dass es in Kürze zu überholen gilt.
Dies ist eine Fahrweise, die unter allen Verkehrsteilnehmern eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Aber auf 3-spurigen Autobahnen ist es leider so, dass viele Fahrer mit relativ geringer Geschwindigkeit auf der Mittelspur unterwegs sind. Für die Schnelleren bedeutet dies, von ganz rechts nach ganz links wechseln, was risikoreicher ist und erheblich mehr Aufmerksamkeit bedeutet, als wenn nur über zwei Spuren gewechselt werden muss.
Wir haben alle in der Fahrschule gelernt, dass in Deutschland ein Rechtsfahrgebot herrscht. Ich verstehe nicht, was die Leute dazu bewegt, kilometerweit auf der Mittelspur unterwegs zu sein und andere Verkehrsteilnehmer zu behindern und zu gefährden. Es gibt keinen vernünftigen Grund, ausnahmslos nur die die Mittelspur zu benutzen.
Eigene Ernte
Im vorigen Jahr hatte ich ein kleines Feigenbäumchen angeschafft. Im Laufe des Sommers entwickelten sich auch ein paar Früchte. Doch die Hoffnung auf ein paar frische Feigen vom eigenen Baum erstarb im Herbst. Die Früchte fielen vom Baum bevor sie gross und reif waren.
Den Winter überstand das Bäumchen unbeschadet. Im Frühling schlugen neue Blätter aus, die Astenden wuchsen weiter und es bildeten sich wieder neue Früchte.
Den Sommer über beobachtete ich die Entwicklung der Früchte sehr neugierig. Das Bäumchen wurde von mir gehegt und gepflegt in der Hoffnung, wenigstens eine Feige zu ernten.
In den letzten zwei bis drei Wochen nahmen die zuerst entstandenen Früchte an Grösse erheblich zu. Sollte ich in diesem Jahr wirklich Feigen ernten können? Fast täglich prüfte ich mit den Fingern, wie sie sich anfühlten und ob sie sich leicht vom Ast lösen liessen. Die Feigen wurden langsam weich und es schien, als würde an den Fingern ein klebriger Rückstand haften bleiben. Nur lösen liessen sie sich noch nicht.
Heute Abend dann wieder ein Test. Einige Früchte fühlten sich sehr weich an und schwupps – hatte ich die erste Feige in der Hand. Schnell wurde sie abgespült und aufgeschnitten. Das rötliche Fruchfleisch signalisierte: „Ich bin reif, vernasch mich!“, was ich mir nicht zweimal sagen liess. Es war köstlich, die zarte, süsse Frucht, die erste selbstgeernte Feige vom eigenen Feigenbaum, zu geniessen.
Bernd zierte sich noch. Er ist in mancher Beziehung, was Essbares betrifft, ein wenig empfindlich. Nachdem ich aber noch mehr reife Feigen entdeckte und sie aufgeschnitten hatte, wagte er sich doch daran und probierte von der soeben eingefahrenen Ernte. Ich lag ja auch nicht mit Krämpfen danieder und lebte noch.
Meine Hoffnung, in diesem Jahr wenigstens eine Feige ernten zu können, wurde mehr als erfüllt. Es sind noch recht viele Früchte am Baum. Aufgrund des hier herrschenden Klimas werden sie aber nicht reif werden. Die ersten von den kleinen Früchtchen sind schon abgefallen. Zur Not bleiben uns noch ein paar Feigenblätter – falls wir nichts mehr anzuziehen haben.
Es ist so weit
Es liess sich nun nicht mehr vermeiden: Ich habe die Heizung angestellt. Die Sonne scheint – wenn sie denn scheint – nicht mehr lange genug durch das grosse Wohnzimmerfenster, dass es hier angenehm warm wird.
