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Pannenbrille

Seit einigen Wochen bin ich wieder Brillenträger, und zwar Lesebrillenträger. Erst hatte ich nur eine im Büro. Aber bald stellte sich heraus, dass ich auch zu Hause ohne Lesebrille nicht mehr auskam. Passender Weise hatte eine Optikerkette gerade ein Angebot, dass ich nur zu gern wahrnahm. Inwzischen war ich bereits 3 Mal damit beim Optiker weil sich die kleinen Schrauben der Bügel lösten.

Beim letzten Besuch im Geschäft wurde ich schon leicht frech. Natürlich wurde die Brille kostenlos repariert. Aber was nützt es, wenn es nicht hilft, was die dort machen. Da hilft auch der Flirt einer der Mitarbeiter nicht.

Jedenfalls hat die Brille heute Abend wieder eine Schraube locker und demzufolge einen abben Bügel. Also führt mein Weg morgen in der Mittagspause wieder in das Gechäft.

Nicht dass ihr nun denkt, ich mach die Brille absichtlicht kaputt um mit dem Optiker zu flirten. Ich kann meine Mittagspause nämlich besser verbringen als auf die Reparatur meiner Brille zu warten.

In den Schlagzeilen …

… ist seit ein paar Wochen Britney Spears.

Ihre Eskapaden interessieren mich überhaupt nicht. Mir ist es völlig egal ob sie ohne Höschen gesichtet wurde (oder war das jemand anderes?). Rein in die Gumizelle – raus aus der Gummizelle, mir völlgi schnurz egal. Und ich verstehe nicht, warum in den Medien so ein Rummel um sie gemacht wird.

Willkommen Fienchen


Nach langem Zögern hatte Anne sich entschlossen, sich einen Hund zuzulegen. Seit einer Woche ist stolze, aber auch geplagte, Hundemamma eines 14 Wochen alten Norfolk Terrier Mädchens mit dem Rufnamen Fienchen.

Der heutige Sonntagsspaziergang führte Anne und Fienchen an die Elbe in der Nähe des Elbe-Penthouse, für uns die Gelegenheit, Fienchen sozusagen in freier Wildbahn kennenzulernen.

Sie, also Fienchen, ist ein quirliger kleiner Welpe. Anne muss aufpassen, dass sie keinen Knoten in die Arme bekommt weil sie dauernd die Leine klarieren muss. Fienchen läuft nämlich neugierig schnuppernd von links nach rechts, mal hintenrum, mal vorne vorbei. Wenn Anne nicht aufpassen würde, würde sie sehr schnell von der Leine gefesselt auf einem Fleck stehenbleiben müssen – eine Lage, aus der sie sich ohne fremde Hilfe wohl kaum befreien könnte.

Natürlich musse ich auch ein Foto machen. Aufgrund des dunklen Wetters hat sich automatisch der Blitz zugeschaltet, was ich nicht bedacht hatte. Deshalb hat Fienchen auf dem Foto so blaue Augen. Ich hoffe, Fienchen kann mir noch mal verzeihen.

Entschädigung


Der Dauerregen der vergangenen zwei Tage und der damit einhergehende dunkelgraue Himmel gingen mir wirklich auf die Nerven.

Der heutige Tag entschädigte für das erlittene Ungemach. Den ganzen Tag schien die Sonne vom blauen Himmel. Da war es ganz selbstverständlich, dass ich heute Mittag zu einem kleinen Spaziergang in die City aufbrach. Die Sonne liess die Verzierung auf dem Haus in der Spietaler Strasse gülden erstrahlen.

Leider hat das gute Wetter wohl nur ein Intermezzo gegeben. Aber der Sommer kommt bestimmt!

Jobtest

Bei Coffee-Talk habe ich einen Schnelltest für die richtige Berufswahl gefunden. Bei mir war das Ergebnis Beamter. Hm, ich weiss nicht so recht. Ich vermute, dass da die Fehlerquote am Werk war. Bei meinem Mann kam Tänzer heraus. Ob das nun der beste Beruf für ihn ist lassen wir mal dahingestellt sein. Aber es ist ganz eindeutig klar, dass er sehr gerne tanzt und auch sehr gut tanzt. Während seiner Tätigkeit im Schwulen Männerchor Schola Cantorosa hat er auch einige der Choreographien für die Chorprogramme entworfen. Sein Testergebnis ist also nicht so abwegig.

Wer wissen möchte, ob er den richtigen Job für sich ausgesucht hat, möge das bitte hier testen.

Antiwerbung

Wir haben den 11. Januar und immer noch gibt es einen Konzern, der mit weihnachtliche Radiowerbung macht. Ho ho ho ho tönt es aus den Boxen und unterlegt ist die Werbung mit „we wish you a merry christmas“. Beworben wird die Verlängerung eines Onlineprodukts eines Aktienkonzerns, der früher mal ein Staatsunternehmen war.

Weihnachtliche Werbung nach Weihnachten ist total nervig und ein Grund, dieses Produkt zu meiden.

Verbrannt

Nein nein, unser kleines Silvesterfeuerwerk hat alles heil gelassen. Nichts ist angesengelt, die Gliedmassen sind noch alle vorhanden, ausgebrannte Überreste wurden vernichtet.

Während Mario vom letzten Missgeschick des vergangenen Jahres berichet kann ich mit einem ersten kleinen Missgeschick des neuen Jahres aufwarten, auch wenn das nicht so spektakulär aussieht wie die Pfote von Mario und deshalb eines Fotos nicht würdig ist:

Sparsam wie ich bin wollte ich die Reste vom Fleischfondue anbraten und damit einer längeren Haltbarkeit zuführen. Das aromahaltige Fett aus dem Fonduetopf sollte dazu beitragen. Es wurde in der Pfanne schön heiss gemacht. Als ich das Fleisch zufügte, zischte und spritzte es, heisses Fett flog über die Herdplatte und in der Nähe stehende Küchenutensilien und verschonte auch einen Finger meiner rechten Hand nicht. Eine sofort eingeleitete Kühlaktion unter fliessendem kalten Wasser brachte spontan etwas Linderung. Allerdings hielt die Linderung nur so lange an, wie ich den Finger unter das Wasser hielt. Aber der Mann von Welt hat ja ein Allheilmittel im Haus. Kleiner Schwedenbitter heisst es. Die verbrannte Stelle etwas mit dem Stoff benetzt und der Schmerz war wie weggepustet.

Die Küche lässt sich mit dem Schwedenbitter leider nicht reinigen.

Nachweihnachten


Vorweihnachten – Weihnachten, und nun auch noch Nachweihnachten, welches wir heute mit Oliver und seiner Freundin begangen haben. Zwei Stunden, die viel zu schnell verflogen sind, konnten wir zusammen sein. Viel zu kurz war die Zeit, wofür wir allerdings vollstes Verständnis haben. Jetzt sind beide auf dem Heimweg nach MG, wo sie jetzt drei freie Tage nach einer aufreibenden Reiserei (China – MG – Lübeck zur Trauerfeier – MG – Lübeck zu Weihnachten – Geesthacht auf der Durchreise nach MG) geniessen können, bevor für beide am 2. Januar wieder der Arbeitsalltag beginnt.

Es war schön, euch Beide hier zu haben!

Das oben abgebildete Teil ist ein „Flavour shaker“, konzipiert vom Koch Jamie Oliver. Mit diesem „Schüttelmörser“ sollen sich sehr leicht und schnell z.B. Dressings herstellen lassen. Ich hatte mir den shaker gewünscht weil ich annehme, dass ich ihn des Öfteren benutzen kann. Vor kurzem hatte ich ihn bereits vermisst als ich für einen Braten eine „Einbalsamierung“ zusammenmixen musste.