
Wer mitten in der grossen Stadt wohnt und es doch gern grün haben mag, der hat auch Möglichkeiten, sich ein kleines grünes Refugium zu schaffen (gefunden in Hamburg St. Georg in der Langen Reihe).

Wer mitten in der grossen Stadt wohnt und es doch gern grün haben mag, der hat auch Möglichkeiten, sich ein kleines grünes Refugium zu schaffen (gefunden in Hamburg St. Georg in der Langen Reihe).
Glaube nur das, was du mit eigenen Augen siehst! Diese Weisheit ist im Zeitalter der digitalen Möglichkeiten sehr sehr wichtig und habe ich mir schon seit Jahren zu eigen gemacht. Filme, sei es auf der Kinoleinwand oder im Fernsehen, Fotos im Internet oder in Printmedien – alles kann heute manipuliert und verändert werden. Rausschneiden, einfügen oder sonstwie verändern, es gibt heute wohl kaum etwas was, was nicht möglich ist.
Bei SpiegelOnline kann man sich informieren, wie die kleinen Chinesen die Bilder der Eröffnungsfeier manipuliert haben sollen. Und die Amis sollen es ihnen gleich nachgemacht haben.
Gefunden bei Magic Volker.
Geschummelt wird auch seit Jahren schon bei den sportlichen Leistungen. Dies mit eigenen Augen zu erkennen ist so gut wie unmöglich. Der sportlich interessierte Zuschauer mag sich ob dem gerade beigewohnten Rekord nur fragen, wie denn das wohl möglich sein. Hierzu und zu einem anderen Thema, dass mit Olympia zu tun hat, die Gedanken eines Fliegenden.
Vorerst werde ich verstärkt öffentliche Verkehrsmittel für den Arbeitsweg benutzen. Da zwei Einzelfahrscheine pro Tag teurer sind als eine Zeitkarte, habe ich mich entschlossen, eine Wochenkarte zu benutzen – für’s erste jedenfalls.
Nun kann man ja nicht einfach eine Wochenkarte kaufen, man benötigt dazu noch Art Basiskarte, die mit einem Foto des Benutzers bestückt wird. Und beides zusammen kann man online machen.
Auf der Homepage des HVV sucht man sich raus, für welchen Tarifbereich die Karte benutzt werden soll. Dann werden die persönlichen Angaben eingegeben und lädt ein Foto hoch, das in die Basiskarte eingefügt werden soll. Das habe ich vorgestern Abend alles gemacht. Und heute war die Basiskarte samt Wochenkartenmarke im Briefkasten. Auch die Marken für die nachfolgenden Wochen kann ich online bestellen und bekomme sie nach Hause geschickt. Ein toller Service ist das.

Anlässlich der Cruisingedays hatte die Mopo ein kleines Preisausschreiben veranstaltet. Zu gewinnen gab es u.a. eine Barkassenfahrt am heutigen Sonntag. Bernd war einer der Glücklichen, der 2 Karten gewonnen hat. Dazu gab es 2 Gutscheine über 15 Euro, die in den Geschäften und der Restauration der Bleichenhofpassage eingelöst werden können.

Die Rundfahrt begann um 18.00 Uhr am Anleger im Bleichenfleet. Durch einen schmalen Seitenfleet ging die Fahrt in den Alsterfleet und durch die Schaartorschleuse in die Elbe und somit in den Hamburger Hafen. Ich muss unbeding herausfinden, um was für ein Haus mit den beiden Figuren drauf handelt.




Zuerst ging es ein Stückchen elbabwärts, vorbei am grössten Segelschiff der Welt, die Viermastbark „Sedov“, die an den Landungsbrücken vertäut war. In Höhe der Werft Blohm und Voss wendete unsere Barkasse und es ging in Richtung Kreuzfahrtterminal an der Hafencity. Doch zuerst passierten wir die „Astor“ an der Überseebrücke. Am Cruiseterminal lag die „C. Columbus“ der Reederei Hapag Lloyd. Dort begegnete uns das Ausflugsschiff „Louisiana Star“ mit seiner am Heck montierten Radattrappe, das ebenfalls auf einer Hafenrundfahrt war.


Das Kreuzfahrtterminal liegt in unmittelbarer Nähe der Hafencity, Hamburgs Prestigeobjekt. Etliche Kräne ragen dort in den Himmel. Ein Teil der Hafencity ist bereits fertigstellt und wir hatten auf dieser kleinen Fahrt erstmals die Gelegenheit, uns ein Bild davon zu machen. Ich muss sagen, dass das, was dort bisher entstanden ist, ziemlich enttäuschend ist. Uns gefällt es ganz und gar nicht.
Nach etwa einer Stunde war die kleine Rundfahrt beendet. Ein kleiner Spaziergang über das Strassenfest des CSD führte uns zurück zu unserem Wagen.
Was ist denn das nun wieder? Cruisedays! Könnte was schwules sein, isses aber nich – obwohl die Cruisedays, die seit heute in Hamburg stattfinden, mit dem diesjährigen CSD zusammenfallen. Und der ist ja nun mal schwul.
Die offiziellen Cruisdays finden in Hamburg von heute bis Sonntag statt anlässlich des Besuches mehrerer Kreuzfahrtschiffe. Eröffnet werden sie mit dem Aufenthalt der „QM2“, die bereits zum 10. Mal in Hamburg weilt. Sie machte heute in den allerfrühestens Morgenstunden am Cruiseterminal fest und wird Hamburg nach 24 Stunden wieder verlassen.
Am Samstag morgen laufen die Passagierschiffe „Deutschland“, „Astor“ und „Aidaaura“ in den Hamburger Hafen ein und fahren abends im Geleitzug wieder ab. Die Abfahrt wird begleitet von einer blauen Illumination einiger Hamburger Gebäude sowie eines Feuerwerks entlang der Elbe.
Sonntag morgen kommt das Passagierschiff „Columbus“, das abends ebenfalls mit einem Feuerwerk verabschiedet wird.
Rund um die Cruisedays finden diverse Veranstaltungen in der Innenstadt sowie in der Hafencity statt – und der CSD. Da wird sicher mancher Teilnehmer oder Besucher auch cruisen. Aber der sucht dann keine dicken Passagierschiffe, aber wohl was anderes, was dick ist.

Gestern Abend war Disco in der kleinen Stadt am grossen Fluss. Auf dem Menzer-Werft-Platz direkt an der Elbe, im Volksmund wegen seines roten Belages auch Roter Platz genannt, war Ü-30 Party. Open Air und kostenlos. Gespielt wurden überwiegend deutsche Schlager, die aber auch viele U-30er auf die 200 qm grosse Tanzfläche lockten. Es wurden aber auch Paare gesichtet, die um die 70 Jahre alt gewesen sein mögen und auch noch ihren Spass auf der Tanzfläche hatten.
Auch bei mir zuckte es in den Beinen. Ein Bier mehr – und ich hätte unsere Nachbarin auf die Tanzfläche gezerrt.
Bemerkenswert war die Tatsache, dass zu den Titeln von Dieter Bohlen die Paare verstärkt auf den Tanzboden strömten – und hinterher will’s wieder keiner gewesen sein, der seine Platten kauft!

Kurz vor Mitternacht gab es ein kleines Feurwerk, dass ca. 10 Minuten dauerte. Synchron zu den Tönen von Nessun Dorma und Pirates of the Caribbean stiegen die Raketen in die Luft und versprühten ihren farbigen Inhalt am sommerlichen Nachthimmel an der Elbe. Mein kurzer treffender Kommentar dazu: Klein aber fein!
Danach ging die Party fröhlich weiter. Udo Jürgens war für uns aber der Rausschmeisser und wir „strömten“ mit unseren Nachbarn nach Hause und setzten die angebroche Nacht noch eine Weile auf unserer Terrasse fort.
Am ersten lauen Sommerabend seit Wochen zog es uns gestern mal wieder an den grossen Strom. Wie so oft war die Elbe wieder mal für ein paar optische Highlights gut:

Hausboot in der Abendsonne

Bier im Sonnenuntergang

Vogelschlafplatz auf einer Sandbank

Feuerball in den Bäumen

Leuchtendes Kernkraftwerk Krümmel
Kaum dass die Sonne sich zeigt muss man feststellen, dass sie sinkt – also dass sie tiefer steht als noch vor wenigen Wochen.
Gemerkt habe ich das daran, dass ich zu Hause an meinem Arbeitsplatz für eine bestimmte Zeit die Vertikalanlagen schliessen muss. Andernfalls scheint die Sonne durch das Fenster auf den Bildschirm und ich kann darauf nichts mehr erkennen.
Während des Höchststandes der Sonne konnten die Strahlen den Bildschirm nicht erreichen.
Freitag Abend wird bei uns sozusagen das Wochenende eingeläutet, und zwar mit einer Kleinigkeit zu essen. Mal ist es Ofenkäse oder wir machen eine Käsesession mit mehreren Käsesorten, ein anderes Mal ein Dipp mit Brot. Und immer gibt es eine Flasche Wein dazu.
Bis zu dem Zeitpunkt als ich heute Abend den Supermarkt betrat wusste ich noch nicht, womit wir heute das Wochenende beginnen würden. Ich liess mich einfach inspirieren. Am Ende hatte ich eine Salami aus Italien, ein Stück Käse aus Frankreich und Serranoschinken aus Spanien im Einkaufswagen, dazu Meterbrot und Cherrytomaten. Zusammen brachte uns das alles etwas Sommer auf den Tisch. Aufgrund der herbstlichen Temperaturen entschieden wir uns allerdings für eine Flasche Rotwein anstatt eines kühlen Weissen.
Auf diese verfluchten Tomaten hätten aber auch verzichten können. Die waren nur rot und sonst nichts. Gibt es hier nicht irgendwo mal aromatische Cherrytomaten zu kaufen?
Es ist Mitte Juli, eine Jahrszeit, die Hochsommer genannt wird. Von sommerlichen Temperaturen sind wir sehr weit entfernt. Ganze 14 Grad zeigte das Thermometer als ich mich heute Abend in den Wagen setzte um nach Hause zu fahren. Ich habe bereits daran gedacht, die Heizung anzustellen. Im Badezimmer ist es morgens nämlich recht frisch. Aber wer heizt schon im Hochsommer?