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Tankerunglück bei Geesthacht

Heute früh sind auf der Elbe zwei Binnenschiffe zusammengestossen, ein Binnenschiff davon war ein Tankschiff. Soweit ich mich informieren konnte, sind sich die beiden Schiffe auf der Elbe begegnet und haben sich „geküsst“. Der Anker des einen Schiffes hat durch die Kollision die Bordwand des Tankschiffes aufgerissen, eine geschätzte Menge von ca. 400 t Dieselkraftstoff ist in den grossen Fluss gelaufen Die Ursache des Zusammenstosses stand heute Nachmittag noch nicht fest, es wird menschliches Versagen vermutet.

Die Lokalreporterin shayanna war mit ihrer Begleitung, Mrs. Beasley, am Ort des Geschehens und hat ein paar Fotos gemacht.

Aufhören!


Nun regnet es seit fast 24 Stunden, es reicht. Meistens klart es ja gegen Abend auf. Aber heute lassen die Regenradars nicht erkennen, dass der Regen bald aufhören wird. Schade für die Hasen, die heute grillen wollen.

Nur noch 6 Monate

Heute ist Sommerweihnachten, oder so. In 6 Monaten ist es wieder so weit: Weihnachtsbaum, Kerzen, Stollen, Geschenke usw. Ich mag gar nicht dran denken. Nicht wegen Weihnachten aber wegen der Dunkelheit, der Temperatur und dem Wetter allgemein.

Vor 2 Jahren haben wir Sommerweihnachten mit den Hasen gefeiert. Wie das war könnt ihr hier und hier lesen.

Wachrütteln …

… soll eine Kampagne von Michael Stich und seiner Stiftung. Es geht hier darum, dass schwangere, mit HIV infizierte Frauen, das Virus auf das Kind übertragen, was bei rechtzeitiger Diagnose verhindert werden kann.

Um wachzurütteln muss man oft provokante Wege beschreiten. So hat die Stiftung ein Plakat entwerfen lassen und öffentlich aufgehängt, auf dem eine Mutter ihr Neugeborenes statt in einem Kinderwagen in einem Sarg schaukelt, mit der Überschrift: Ganz die Mama – HIV-positiv.

In Bremen sorgte dieses Plakat für Aufruhr. Bremer Bürgerinnen beschwerten sich massiv über das Plakat. Die Landesbeauftragte für Frauen in Bremen, Frau Hauffe, veranlasste, dass die Plakate wieder entfernt werden müssen. In einem Telefoninterview, dass über einen Radiosender teilweise veröffentlicht wurde und das ich hören konnte, gab Frau Hauffe u.a. diesen Satz von sich: Die Zielgruppe für HIV-Prävention sind homosexuelle Männer (diese Aussage mag die Dame so nicht wörtlich gemacht haben, sie entspricht aber inhaltlich in etwa dem, wie ich es gehört habe).

Frau Hauffe, ihnen sollte bekannt sein, dass sich Frauen auch bei Männern anstecken können, die nicht homosexuell sind, sowie an infizierten Drogenbestecken. Ausserdem, Frau Hauffe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau von einem homosexuellen Mann schwanger wird, äusserst gering. Und drittens, Frau Hauffe, wir Schwulen sind nicht an allem schuld und fühlen uns, jedenfalls ich mich, durch Ihre Aussage diskriminiert, besonders auch deshalb, weil Ihre Aussage am Thema vorbei geht. Es geht hier nicht um Schwule sondern um werdendes Leben, dass es gilt zu retten!

Frau Hauffe, lassen sie die Plakate wieder aufhängen und retten sie damit das Leben unseres Nachwuchses. Und wenn damit das Leben nur von einem einzigen Kind gerettet werden konnte, hat die Kampagne ihren Zweck erfüllt.

Die Michael-Stich-Stiftung hat zu diesem Fall eine Presseerklärung veröffentlicht.

Voll im Trend

Zufällig hat die Mopo in der heutigen Ausgabe eine Umfrage zum Thema Autobeflaggung veröffentlicht. Die Frage lautete:
„Wie finden Sie anlässlich der EM die Fussballfähnchen an den Autos?“
Super sagten 39,6 Prozent
Peinlich sagten 60,4 Prozent

Da befinde ich mich doch in guter Gesellschaft mit meiner Meinung.

Flaggenschmuck

Anlässlich der bevorstehenden Fussballeuropameisterschaft gehen fussballbegeisterte Autofahrer wieder dazu über, ihre Wagen mit der Deutschlandflagge zu schmücken.

Was vor 2 Jahren bei der Fussballweltmeisterschaft selbst bei mir – als ziemlich fussballdesinteressierter Person – eine gewisse Euphorie und auch Stolz auslöste, entlockt mir heute beim Anblick dieser Fahrzeuge nur ein müdes Lächeln.

Die WM vor 2 Jahren fand im eigenen Land statt und ich sah den Flaggenschmuck an Autos, Häuserfronten und an vielen anderen Plätzen als Beitrag der Einwohner, ihr Land für die Gäste herauszuputzen und stolz darauf zu sein, dass die Veranstaltung in Deutschland stattfindet. Ohne all diese Flaggen wäre es damals sicher nur halb so schön gewesen.

Die Europameisterschaft findet in der Schweiz und in Österreich statt. Was haben da bitteschön Deutsche Flaggen an unseren Autos zu suchen? Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde dieses Imponiergehabe in diesem Jahr eher lächerlich.