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Queen Elizabeth II

Die Reede ist hier nicht von Themselizzy aus London. Ich meine mit Queen Elizabeth II das neueste Schiff der Cunard Line, das im Oktober in Dienst gestellt werden soll. Getauft wird das Schiff, wie könnte es anders sein, von ihrer Namensgeberin. Vermutlich wird ein ausgeklügelter Mechanismus dafür sorgen, dass die Champagnerflasche auch wirklich in tausend Scherben zerspringt. Die Queen wäre sicher nicht amused, wenn sie mehrere Anläufe nehmen müsste, um die Flasche zu zerdeppern.

Bemerkenswert ist, dass die Jungfernreise angeblich innerhalb von29 Minuten ausgebucht gewesen sein soll.

Heute mal aussen


Eigentlich wollte ich heute Mittag gar nicht rausgehen. Ich hatte mich nämlich beim Essen mit Remouladensauce bekleckert, vorn aufs Hemd. Bei dem Wetter hielt es mich dann aber doch nicht auf dem Bürostuhl, besondes auch deshalb weil das Wetter morgen wieder schlechter werden soll.

Nachdem ich bei der Bank war in der Apotheke bin ich noch kurz an die Aussenalster gegangen. Auf dem Weg dorthin fiel mir eine Kastanie direkt vor die Füsse, zerplatzte und die Frucht kullerte heraus. Es ist ja auch Herbstanfang obwohl die Temperatur eher sommerlich war. Vielleicht der letzte schöne Tag.

Die Aussenalster in der Mittagspause zu umrunden ist unmöglich. Das nimmt zuviel Zeit in Anspruch. Aber schön ist es, mal den Blick über das Wasser schweifen zu lassen.

Die Flecken auf den Fotos sind Schmutzflecken auf der Linse der Kamera. Keine Ahnung, wie die da hingekommen sind. Ich werde gleich versuchen, die zu entfernen damit die nächsten Aufnahmen wieder einwandfrei sind.

Staat im Staat

Die Kirchen sind ein Staat im Staat. Das ist mir erst im Zuge der Missbrauchsfälle bewusst geworden. Die Kirchen haben offensichtlich ihre eigenen Gesetze. Das ist schlimm, sehr schlimm. Können sie sich doch demzufolge ihre eigenen Regeln schaffen, so wie es ihnen gerade in den Kram passt, und dass haben sie reichlich getan, besonders die katholische Kirche.

Es gibt sogar eigene Gesetze für Arbeitsverhältnisse. So ist z.B. einem katholischen Organisten gekündigt worden weil er sich von seiner Frau getrennt hat und seitdem mit einer anderen Frau zusammenlebt. Alle Instanzen der Deutschen Gerichte haben der Kirche recht gegeben, selbst das Bundesverfassungsgericht. Dann reichte der Mann eine Klage beim Europäischen Gerichtshof ein – und bekam recht bzw. Deutschland wurde verurteilt: Deutschland verstosse gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens.

Hoffentlich ist dies ein erster Ansatz, die Kirchen der staatlichen Gesetzgebung zu unterwerfen

Spätsommer an der Alster


Gutes Wetter in der Mittagspause muss ausgenutzt werden. Die Alster ist nah und der kleine Teil von ihr, die Binnenalster, lässt sich in der Mittagspause trefflich umrunden.

Die Binnenalster zeigte sich mal wieder von ihrer schwulen Seite, nämlich mit Regenbogen. Um den in der Fontäne entstehen zu lassen, müssen mehrere Faktoren zutreffen: Der Wind muss die Fontäne in die richtige Richtung wehen, die Sonne muss den richtigen Winkel zur Fontäne haben und man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Wenige Meter weiter nahmen die Spatzen ein Bad an einer seichten Stelle.

Wucher

In Hamburg findet derzeit eine Messe statt, die mit Schifffahrt und Meer zu tun hat. So weit – so gut. Es ist kein Geheimnis, dass Hotels während Messezeiten einen Aufschlag nehmen. Ein Hotel, das wie ein Vogel heisst, ganz in der Nähe der Aussenalster und gegenüber dem Hotel Atlantic gelegen, übertreibt aber ein wenig. Die Anzeige unter dem Vordach am Eingang des Hotels zeigt einen Zimmerpreis von Eur 400,00 !!!

Seit ich in der Firma, in der ich arbeite, beschäftigt bin, komme ich jeden Morgen am Hoteleingang vorbei und sehe die Preise. Normalerweise liegt der Zimmerpreis während der Woche bei Eur 89,00. Ein Aufschlag von mehr als 400 % ist Wucher für ein Hotel mit der Kennzeichnung **+.

Elbfest in Geesthacht


Was für die Hamburger das Alstervergnügen, welches auch am vergangenen Wochenende stattfand, ist für die Geesthachter das Elbfest. Obwohl, das Elbfest fand erst zum 2. Mal statt, hat also noch nicht so eine lange Geschichte wie das Alstervergnügen.

Veranstaltungsort ist der sogenannte Rote Platz, offiziell Menzerwerftplatz, zwischen Elbe und Hafen, wo von Freitag bis Sonntag das Elbfest stattfand. Das Schöne daran ist, dass es fast vor unser Haustür ist. Wenn man mal runtergeht und es gefällt nicht, hat mein keinen grossen Aufwand, schnell wieder nach Hause zu kommen.


Die Grösse des Festes ist eher beschaulich: 3 Bierstände, je 1 x Cocktails, Fischbrötchen, Kaffee und Schmalzgebäckt, Gegrilltes, Crepes und Hotdogs. Es gab kein Krimskrams zu kaufen wie Sonnenbrillen, Gürtel, Hüte und dergleichen mehr. Es gab eine Kindermeile und Drachenbootrennen. Und es gab die Bühne. Auf der präsentierten sich an den Nachmittagen die örtlichen Sport-, Tanz- und Gesangsgruppen. Abends traten diverse Bands auf, für jeden Geschmack ist was dabei. Ach ja, Ficken gab’s auch, allerdings nicht auf der Bühne sonden an den Getränkeständen. 2 Euro kostete das nur. Ist wohl noch kürzer als ein Quicky.

Freitagabend, nach dem Besuch beim Griechen und nach dem Verzehr von Bier und Wein, war die Stimmung recht locker. Na ja, das ist ja auch nicht immer eine Frage von Alkohol sondern auch von der Musik, die gerade zu hören ist.



Das Highlight war in diesem Jahr eine Art Highflyer: Ein Autokran hievte einen mit etwa 10 Leuten besetzten Korb eines Heissluftballons 50 m in die Höhe. Und dafür bezahlte man nur 3,50. Da wir Samstag wegen eines kleinen Familientreffens verhindert waren, machten wir am Sonntag davon gebrauch. Leider konnten wir von oben nicht das Elbe-Penthouse sehen. Die Pappeln verdeckten fast alle Häuser hier. Aber in der Ferne war der Fernsehturm in Hamburg zu sehen und viele Containerbrücken im Hamburger Hafen. Und von oben ist ganz wunderbar zu sehen, warum der Menzerwerftplatz der Rote Platz ist.

Gestern Abend waren Bernd und ich noch mal kurz unten um eine U2-Coverband zu hören. Die Verzehrstände waren schon fast ausverkauft. Überall wurde schon die Deko zusammengesammelt und geputzt. Ein kleines Häufchen Unermüdlicher stand im kalten Wind um die Band zu hören. Aus unser kleinen Siedlung waren wir scheinbar die Einzigen. Lange haben wir es allerdings auch nicht ausgehalten. Wenn man da so allein rumsteht, ist es doch eher langweilig.