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Lieber nicht


Gestern hab ich mich wohl ein wenig übernommen denn heute habe ich verstärkt Aua im Bein. Beim Putzen und bei den Vorbereitungen für ein nettes Essen hat mir mein Mann zwar sehr viel geholfen. Und ich hab mich zwischendurch auch immer mal wieder ausgeruht. Aber heute habe ich mit den Folgen zu kämpfen.

Deshalb ruhe ich mich heute lieber aus und wir werden bei dem supertollen Wetter nicht rausgehen, nicht mal die paar Minuten runter an den grossen Strom.

Die Herbstsonne scheint direkt seitlich auf meinen Arbeitsplatz. Das Fenster öffnen, ein paar Sonnenstrahlen einfangen, das Rauschen der Pappeln im Wind hören, einfach das Wetter auf diese Art geniessen, durch das lichter werdende Laub einen Blick auf die Elbe erhaschen –

und dabei diesen kleinen Eintrag erstellen. Ein Sonntag, an dem ich das Beste aus der Situation mache.


Übrigens: Ich habe zurzeit kein Problem damit, wenn es nicht immer perefekt aufgeräumt ist. Es gibt im Moment wichtigeres für mich. Da wird dies oder jenes schon mal vernachlässigt.

Tuntenhausen

Ich weiss, dass es den Ort Tuntenhausen tatsächlich gibt. Gelegentlich geistern die Ortsschilder mal durch das Web. Jetzt wurde ich innerhalb von wenigen Tagen gleich 2 x mit Tuntenhausen konfrontiert.

Vor ein paar Tagen stand der Truck auf einem Parkstreifen. Im letzten Moment sah ich beim Vorbeifahren aus den Augenwineln, was da draufsteht. Gestern morgen hatte ich den LKW direkt vor mir. Im Stau vor der Baustelle auf der A25 bei Curslack fingerte ich meine Kamera aus der Hosentasche, was gar nicht so einfach ist, wenn man angeschnallt ist. Beim nächsten Stop hab ich ihn dann „geschossen“.

Was ist denn das?

Ein Tablett! Ein Tablett! – Äh, ein Tablet.

Aussergewöhnliche Aktionen bedürfen manchmal ausserordentlicher Investitionen. Um in der Klinik nicht von der Aussenwelt abgeschnitten sein zu müssen und ich damit rechnen muss, nach meiner Entlassung diverse Tage noch viel liegen zu müssen, habe ich mir ein Tablet-PC zugelegt.

Die Entscheidung dazu fiel mir sehr schwer. Ich bin oft sehr sehr grosszügig, ich kann aber auch sehr rational denken, was manchmal schon in Geiz ausartet.

Die erste Frage war: Brauch ich so ein Ding tatsächlich unbedingt?
Unbedingt natürlich nicht, soll ich doch nur 3 Nächte in der Klinik verbringen, also eine überschaubare Zeit.
Die zweite Frage: Was will ich damit?
Überwiegend surfen, ein wenig chatten und emails auf den Servern lesen.
Die dritte Frage: Was soll es kosten?
Möglichst preiswert soll es sein.

Ein Tablet-PC bräuchte für mich also nur eine minimalistische Ausstattung. Und es sollte nicht viel kosten. Ich informierte mich im Internet und stand vor dem Angebot wie der berühmte Ochs vor dem Berg. Technisch war ich total überfordert – Tunten und Technik eben. In erster Linie war für mich der Preis ausschlaggebend. Viel mehr als 300 Euro wollte ich nicht ausgeben.

Oliver riet mir, doch etwas mehr Geld auszugeben und was „ordentliches“ zu kaufen. Tja, dann hätte man „was eigenes“. Ich chattete auch mehrere Abende mit Arne über das Thema und sprach mit meinen Kollegen. Mit unserem Praktikanten, ein 27-jähriger Nautikstudent, erörte ich das Thema auch. Ich hatte nur immer das Euro-Zeichen in den Augen! Aber Schrott wollte ich auch nicht. Und ich befürchtete, dass der Bedarf erst geweckt werden würde, wenn ich so ein Teil erstmal über mehrere Tage benutzte.

Die Entscheidung fiel einsam am Montagabend während Bernd vor dem Fernseher ein Fussballspiel anschaute: Es wurde ein Samsung Galaxy Tab, welches heute geliefert wurde.

Nun habe ich noch ein paar Tage Zeit, mich damit zu beschäftigen damit ich auf dem Krankenbett damit klar komme.

mulmig

Wegen der anstehenden OP musste ich heute zu einem Anästhesiegespräch. Mir wurde sehr genau erklärt, was bei der Narkose gemacht wird. Etwas mulmig wurde mir, als mir gesagt wurde, dass ich nicht selbstständig atmen könnte und ich deshalb künstlich beatmet werde. Schon sehr merkwürdig.

Da isser wieder


Ich hoffe jedenfalls, dass Oliver und seine Kollegen an Bord des A380 sind. Auf dieser Grafik ist die Maschine wenige Sekunden vor der Landung in Frankfurt in 130 m Höhe.

Vermutlich wird meine kleine süsse Freundin Sabrina, Olivers Frau, auch vor dem Bildschirm gesessen und den Flug verfolgt haben.

Hamburg – vor Sonnenaufgang / alt und modern


Bereits um 08:00 Uhr heute Morgen hatte ich einen Termin bei meinem Neurochirurgen. Der Weg dorthin führt ein Stückchen an der Aussenalster entlang. Meine Kamera steckt immer in der Hosentasche, wenn ich das Haus verlasse, was sich heute Morgen mal wieder bewährt hat um ein paar Aufnahmen zu machen.


Nach dem Besuch beim Arzt stand die Sonne bereits am Himmel und färbte diesen in herbstliches blau, welches sich in den Fenstern einer alten Villa spiegelte. Eine andere Villa präsentierte den oberen Teil ihrer schmucken Fassade in der Herbstsonne während der untere Teil noch im Schatten sein Dasein fristete.


Der Umfangreiche Zierrat an beiden Häusern zeugt davon, dass die Bauherren sehr viel Geld gehabt haben müssen.

Ein paar Schritte weiter reckte sich die moderne Architektur des Hotels Raddisson Blue in den blauen Himmel.

Gruss aus dem fernen Osten


Oliver hat per Kommentar einen kleinen Gruss aus China geschickt, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Das System von Textpattern, auf dem dieses Blog basiert, registriert die IP-Nummern der User, die mein Blog besuchen und einen Kommentar hinterlassen. Ich wurde neugierig zu erfahren, ob sich die IP bis nach China zurückverfolgen lässt oder ob sich das Land internettechnisch total abschottet.

Bei Utrace gab ich die IP-Nummer ein – und siehe da, die Karte offenbarte, dass der Besucher, nämlich Oliver, sich in China aufhält. Genial!

Wenn ein lieber Mensch weit weg ist, bietet das Internet die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben – und das innerhalb von Sekunden, selbst aus dem fernen Osten.

Spritzfahrt

Sonntagvormittag, Sonnenschein, 9 Grad Aussentemperatur. Was liegt da näher, als eine kleine Spritzfahrt zu machen.

Schnell war der dicke Pullover angezogen, runter zum Wagen, Dach auf, Sitz- und Nackenheizung an – und los ging es. Nicht weit, nur so zum Test ein paar Kilometer.

Nach Hause gekommen sind wir nicht auf einem Besen sondern mit einem Besen (obwohl offenfahren schon fast dem Ritt auf einem Besen gleichkommt), und der dazu passenden Hexe.

Der Testritt Die Testfahrt verlief höchst erfolgreich. Die Ausstattung unseres neuen BesensWagens verlängert die Cabriosaison doch um ein paar Tage. Sehr schön!

Wenn wir das Windschott montiert hätten, wäre die Fahrt sicher noch wesentlich angenehmer gewesen. Für die kurze Strecke war das aber nicht notwendig.

Frankfurt -> Peking


In diesem A380 sitzt mein Sohn zusammen mit 2 Kollegen auf dem Flug von Frankfurt (Start um 17:20 Uhr) nach Peking auf einer Geschäftsreise. Hier haben sie gerade die Wolga überflogen. Wenige Augenblicke nach dem Screenshot verschwand das Symbol von der Landkarte. Das liegt daran, dass das System Flightradar24 auf einem Netzwerk von privaten Stationen basiert. In dieser Gegend von Russland ist es mit Sicherheit ziemlich menschenleer. Es ist fraglich, ob die dort überhaupt über die technischen Möglichkeiten verfügen, sich so einem System anzuschliessen.

Auf diesem Screenshot ist die gesamte bereits zurückgelegte Strecke zu sehen.

Vielleicht habe ich heute Abend ja noch die Möglichkeit, den Flug auf dem Weg nach Peking nochmal „einzufangen“.

Modern oder lieber altbacken?

Das MRT im Mai wurde in einem sehr modernen und stylischen Institut gemacht. Alles sehr schick – mit dem Resultat, dass mir anstatt der Bilder meiner Lendenwirbel Bilder eines Schultergelenks eines anderen Patienten ausgehändigt wurden, was ich erst bemerkte, als ich zu Hause den Umschlag öffnete.

In der 1. Etage musste ich den Fragebogen ausfüllen, dort warten und wurde dann ins EG zum MRT geleitet. Ohne Frage – sehr angenehm alles. Gegen die Geräusche in der Röhre wurden mir Ohrenstöpsel gegeben. Dann wurde ich in das Ding geschoben. Es rattertete und knatterte. Nach einiger Zeit kam ich wieder ans Licht. Ich wartete auf die falschen Aufnahmen und konnte gehen.

Mein Orthopäde hatte mir einen Termin in einem anderen Institut besorgt. Der sollte aber erst zwei Wochen später sein. Auf Empfehlung meines Chefs besorgte ich mir den anderen Termin. Innerhalb weniger Tage kannte ich also die Diagnose, was mir damals sehr wichtig war und mir zwei Wochen Zeit sparte.

Gestern war ich in dem Institut, welches mein Orthopäde empfiehlt. Wartezeit auf einen Termin wieder 2 Wochen. Der Zeitfaktor war ja nun nicht mehr so wichtig. Es sollte nur festgestellt werden, ob sich mein Zustand verschlimmert hat oder nicht.

Das Institut war nicht halb so stylisch wie das erste. Das Personal zwar nett, aber etwas zu sachlich. Gut, solange man mich ordentlich behandelt, ist das in Ordnung. Über die Technik kann ich nichts sagen. Nur soviel: Beide Ärzte waren mit den Aufnahmen, die im Mai gemacht wurden, nicht zufrieden. Die Räumlichkeiten wirkten etwas angestaubt auf mich. Aber es war sauber.

Ich legte mich auf den Wagen, der mich in die Röhre tranportieren sollte und bekam dicke Kopfhörer aufgestülpt „gegen den Lärm und damit man mich währen der Untersuchung unterrichten kann, was passiert“ Aha – ist ja toll.

Die Wirkung der Kopfhörer gegen den Lärm war wesentlich effektiver als die blöden Ohrstöpsel. Ich wurde ständig informiert, was gerade passiert und wie lange das dauert. Eine gute Sache!

Nach der Untersuchung fand ein Gespräch mit dem Arzt statt. Er erklärte mir anhand der Aufnahmen den Zustand der Bandscheibe und was da bewirkt wird. Ausserdem erzählte er mir, dass er in seinem schriftlichen Bericht an den behandelnden Arzt (in diesem Fall mein Orthopäde) die Behandlung mit Spritzen an die Nervenwurzel vorschlagen wird. Die Aufnahman bekam ich mit. Ich hab noch nicht in den Umschlag geschaut. Ich hoffe, dass es kein Schulter- oder Hüftgelenk ist, was darauf zu sehen ist.

Modern und schick bedeutet also nicht, dass es besser ist als etwas älter und angestaubt.