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Alles nur noch Bio oder was?

Bei Geesthacht soll eine Biogasanlage gebaut werden, die 2000 Haushalte mit Strom und knapp 300 Haushalte mit Wärme versorgen soll. Soweit – so gut. Wo ist der Haken?:
Die Anlage soll mit aus in unmittelbarer Nähe angebautem Mais und Zuckerrüben betrieben werden!

Hallo, geht’s denn noch? Da werden jetzt zusätzliche Anbauflächen dafür verwendet, dass wir es warm und hell haben, nicht nur, dass bereits Anbauflächen genutzt werden, damit wir unsere Autos ein wenig günstiger betreiben können – wobei ich mich immer noch standhaft weigere, Nahrung in meinen Tank zu füllen.

Eines Tages sitzen wir abgemagert in unseren Autos und hungernd aber warm vor dem mit Biostrom betriebenen Fernseher. Ein schöner Tod – langsam des Hungers sterben, aber es warm haben und sich vom Fernsehprogramm berieseln lassen.

Nun sage bitte keiner, es lassen sich ja Nahrungsmittel aus anderen Ländern importieren wenn wir keine mehr haben. Tja, dann nützt der ganze Biomist auch nichts wenn wir unsinnigerweise kreuz und quer um die Erde fahren, um die Menscheit mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen.

Ich müsste


Träge bin ich zurzeit. Dabei gibt es so einiges, was ich tun könnte, ja, sogar tun müsste.

Da sind z.B. einige Emails, die beanwortet werden müssen. Die Unterlagen für die Steuererklärung müssen fertiggestellt werden damit ich mich beim Steuerberater anmelden kann. Es geht da nicht gerade um Peanuts, die ich vom Finanzamt zurückbekomme.

Unser Arbeitszimmer muss mal aufgeräumt werden. Damit habe ich zwar schon begonnen, doch es ist noch längst nicht fertig. Vom Keller wollen wir lieber gar nicht erst reden.

Auf der Speicherkarte meiner Kamera warten die Fotos seit Januar, dass sie auf die externe Festplatte geschoben werden, ebenso wie die Bilder, die in diesem Blog sowie im ElbePenthouse gezeigt werden. Sie werden auch auf der externen Festplatte archiviert, befinden sich aber noch in 2 Ordnern auf meinem Laptop.

Womit fange ich an? Ich glaube mit dem Arbeitszimmer. Dann wird der Keller aber noch voller. Aber der muss warten bis zum Herbst oder Winter. Ich wühl doch nicht im Sommer im Keller rum. Jetzt wird jede Minute, die ich draussen auf der Terrasse sein kann, ausgenutzt.

Allein der Samstagvormittag ist angefüllt mit Einkäufen und Verrichtungen im Haushalt. Sobald Bernd aus dem Haus ist, mach ich mich auf den Weg und erledige den Wocheneinkauf. Inzwischen wäscht die Maschine einen Kessel Buntes, der darauf wartet, aufgehängt und teilweise gebügelt zu werden wenn die Einkäufe erledigt sind. Und schneller als ich denke, ist es Mittag und ich bereite den kleinen Imbiss vor, den ich mit Bernd geniesse, wenn er kurz zur Pause kommt.

Tja, und irgendwann möchte ich einfach nur so sitzen!

Blitze


Heute morgen, als ich nach Hamburg musste ins Büro, war es bereits so warm, dass ich offen fahren konnte. Der Wetterbericht hatte ja aber für den Tag schon Regen und Gewitter vorhergesagt, so konnte ich die Fahrt heute morgen ausnutzen. Es war ja ungewiss, ob ich auf der Heimfahrt auch offen hätte fahren können.

Allerdings blitzte es bereits auf der Fahrt ins Büro. Und das an einer Stelle, wo jeder Einheimische weiss, dass da ein Blitzer steht, nämlich stadteinwärts vor den Elbbrücken.

Während der Zeiten, in denen keine Ferien sind, kann man da morgens gar nicht gebliztdingst werden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ist es unmöglich, die erlaubte Geschwindigkeit von 60 km/h auch nur annähernd zu erreichen. Aber nun sind keine Ferien und es gibt im morgendlichen Berufsverkehr freie Fahrt bis weit über die Elbbrücken. Dazu kommt, dass wir einen sehr spritzigen Wagen haben und ich heute morgen mit meinen Gedanken irgendwo war, nur nicht bei dem blöden Blitzkasten. Der Tacho zeigte in dem Moment so ca. irgendwas zwischen 70 und 75 km/h, so sah ich das jedenfalls. Mal sehen, wie das Blitzdingsbums das gesehen hat.

Am Himmel hat’s dann heute am späten Nachmittag, als ich bereits wieder zu Hause war, auch geblitzt. Schlimmer als das Gewitter, was relativ schnell über uns hinwegzog, war der Regen. Das Regenauffangbecken neben dem ElbePenthouse entwickelte sich zu einem kleinen See. Normalerweise ist da gar kein Wasser drin. Und wenn es mal einen Schauer gibt, stehen dort ein paar Pfützen. Aber heute war es schon heftig, was da runterkam.

Ich hatte mich schon darauf vorbereitet, Bernd von der Arbeit mit dem Wagen abzuholen. Aber oh Wunder – der Regen hörte rechtzeitig auf. Aber mein Mann musste einen Umweg machen weil ein Teil seines Weges so hoch unter Wasser stand, dass er dort nicht zu Fuss gehen konnte.

Ich liebe ja solche Naturgewalten und schaue ihnen gerne zu.

Total egal

Die Deutsche Fussballnationalmannschaft spielt heute Abend um den Einzug ins Final der Fussball-EM. Jetzt zur Halbzeit führen die Italiener mit 2:0.

Bei einem Onlinetippspiel, bei dem man einen Tankgutschein über 500 Euro gewinnen kann, hatte ich 1:0 für Italien getippt. Ich dachte, dass die meisten Teilnehmer auf Gewinn für Deutschland tippen und das die Chance auf den Gewinn des Gutscheins grösser ist, wenn man auf Gewinn für Italien tippt.

Nun, meine Tendenz ist zurzeit richtig. Mal schauen, wie das Endergebnis sein wird.

Auch wenn ich mir den Zorn einiger Leserinnen und Leser zuziehen mag: Mir ist es total egal ob die Deutsche Mannschaft heute Abend den Einzug ins Finale schafft oder nach Hause fahren muss. Tja, so bin ich.

Lochpflege

Hm, also – na, lassen wir das (insider für Holger und für mich).

Also, was ich sagen wollte:
Heute war Lochpflege angesagt:
Erst beim Hautarzt zum Fadenex und danach beim HNO zum Ohrenwaschen.

Was erledigt man nicht alles arbeitgeberfreundlich während des Urlaubs.

Johanni


Der 24. Juni ist nicht nur der Tag 6 Monate vor Heiligabend. Der 24. Juni ist der Johannistag, auch kurz Johanni genannt. Hat natürlich was mit der Kirche zu tun, oder der Bibel – wie auch immer – nämlich mit Johannes dem Täufer.

Nach dem Johannistag soll man keinen Spargel mehr stechen. Das hat nun nichts mit der Bibel zu tun sondern damit, dass der Spargel sich erholen kann für das nächste Jahr. Man lässt ihn einfach ins Kraut schiessen.

Soweit ich weiss, ist es mit dem Rhabarber ebenso. Auch er soll nach dem 24. Juni nicht mehr geerntet werden, aus den gleichen Gründen wie beim Spargel.

Ob es noch mehr Dinge gibt, die man ab heute nicht mehr tun soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir werden jedenfalls für den Rest des Jahres nicht enthaltsam leben um Kraft für das nächste Jahr zu tanken.

Bei uns gab es heute den letzten Spargel in dieser Saison, heute morgen – frisch geschält – beim Händler unseres Vertrauens auf Vorbestellung abgeholt.

Dazu gab es handgebürstete Kartoffeln aus eigener Ernte eines Markthändlers.

Und Holsteiner Katenschinken vom Hausschwein, wo immer das Schwein auch zu Hause gewesen ist.

Natürlich darf eine gutgekühlte Flasche Grauer Burgunder Spätlese trocken nicht fehlen, vom Weingut Martinshof, wo meine Tante seelig schon vor vielen vielen Jahren bestellt hat.

Das Wetter eignet sich eher für einen deftigen Eintopf – aber den kann man das ganze Jahr essen, leckeren Deutschen Spargel nur ein paar Monate.

Gestern so – heute so


Gestern konnte ich meinen Cappuccino in der Sonne geniessen, aus edlem Geschirr, mit einem Löffelbiskuit zum tunken und einem versilberten Löffel aus dem Café Florian in Venedig (gekauft, nicht mitgehenlassen!) zum Umrühren und Restschaum schlabbern.


Und heute? Regen! Nichts mit draussen sitzen und geniessen. Shit! Es war wohl zu viel des Genusses.

Spontangrillen


Das Wetter in unseren Breitengraden muss man ausnutzen, speziell das Sommerwetter. In meinem Urlaub, der sich nun schon wieder dem Ende zuneigt, war der heutige Tag der bisher einzige Sommertag. Als mein Mann zur Pause nach Hause kam, konnten wir unseren kleinen Imbiss auf der Terrasse einnehmen und es stellte sich die Frage, ob wir heute Abend grillen wollen.

In den nächsten Stunden verfolgte ich die Wettersituation auch online. Würde sich im Regenradar Regen ankündigen oder nicht? Alles sah gut aus und etwa eine Stunde bevor Bernd Feierabend hatte, besorgte ich Fleisch, einen Nudelsalat und Grillsaucen.

Pünktlich zur Feierabendzeit bezog sich der Himmel und es kühlte merklich ab. Wenige Minuten später sassen wir vor der lodernden Kohle auf der Terrasse. Na ja, ein gemütlicher Grillabend sieht anders aus. Aber was will man machen wenn einer arbeiten muss und das Wetter dann doch nicht so toll ist.

Aufgeräumt


Diese Aktion erinnert mich an einige Bloggerinnen, die darüber berichtet hatten, wie sie den Kühlschrank ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter aufgeräumt haben, um abgelaufene Lebensmittel zu vernichten.