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Große Schatten

Nee, das heisst ja andersrum: Große Ereignisse usw. Und große Ereignisse bedürfen besonderer Vorbereitungen. Als erstes großes Ereignis steht demnächst die Taufe von Ida an. Sechs Monate später ist dann unsere große Reise.

Was die Vorbereitungen betrifft, so habe ich uns eine neue Kamera gegönnt, eine sogenannte spiegellose Systemkamera. Unsere kleine Immerdabeikamera kommt in einigen Situationen dann doch an ihre Grenzen. Manches Mal hab ich versucht, Aufnahmen zu machen, die dann doch nicht so geworden sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich hoffe, dass unsere neue Samsung NX210 da besser drauf bzw. dran ist. In den letzten Tagen wurde sie reichlich getestet. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend. Die Pizza wurde z.B. damit fotografiert und die Vogelvilla:

Ausserdem sind diese Aufnahmen mit der NX210 gemacht worden und der Specht

Meine kleine Canon wird aber nicht auf’s Altenteil verbannt. Sie macht gute Fotos und sie wird weiterhin immer bei mir sein wenn ich das Haus verlasse. In die Hosentasche passt die NX210 nur ohne Objektiv, aber dann wäre sie ja nutzlos.

Schluss jetzt

Ich habe beschlossen, den Winter so gut es geht zu ignorieren. Die Winterjacke ist ja schon eingemottet und diese Aufnahmen werden die letzten veröffentlichten Fotos vom Winter 2012/2013 sein.

Gänse an der Alster


Terrasse vom Alsterpavillion


Männliche Figur am Mönckebergbrunnen, schamhaft mit einer Schneedecke bedeckt.

Winter im März


Der Winter hat sich gestern zurückgemeldet. Hier bei uns, in der kleinen Stadt an der Elbe, hat es ca. 15 cm Schnee gebracht.

In diesem Winter haben wir bisher ca. 50 kg (!) Futter an die Vögel verfüttert. Wir hoffen, dass wir nun bald damit aufhören können und das, was noch im dritten 25-kg-Sack ist, als Start für den nächsten Winter lagern können.

Schon 2


Wo gestern noch ein Krokus ganz einsam vorsichhinblühte, sind heute 2 zu sehen. Vermutlich wird die Vegetation jetzt wieder ins Stocken kommen. Es ist kalt geworden und soll noch kälter werden. Von Dauerfrost und Schnee ist die Rede.

Ein kleiner gelber Krokus


Diesen kleinen Krokus entdeckte ich heute in der Mittagspause auf meinem Rundgang um die Alster. Ganz allein blühte er da so still vor sich hin. Endlich Frühling. Leider sind die Aussichten für die nächsten Tage nicht so frühlingshaft. Aber die Winterjacke ziehe ich nicht wieder an.

Was tragen sie drunter?

Diese Frage kam mir schon vor längerer Zeit in den Sinn. Durch die Abdankung des Papstes wurde sie wieder an die Oberfläche gespült: Was tragen der Papst und die anderen Würdenträger unter der Soutane?

Vielleicht Feinripp mit Eingriff, Boxershorts, einen Minislip oder gar einen Stringtanga? Gibt es vielleicht extra katholische Ünnerbüxen für katholische Geistliche? Vermutlich will es niemand so genau wissen, was sie drunter tragen. Ich eigentlich auch nicht. Aber mir kam die Frage halt mal so in den Sinn.

Am praktischten wäre es wohl, sie würden gar nichts drunter tragen. Allein das ganze Gewusel, was ihnen um die Beine flattert, ist schon hinderlich, wenn sie mal zur Toilette müssen. Haben die Herren dann ein Helferlein welches ihnen dabei assistiert, die Soutane nicht zu beschmutzen? Möglich ist, dass die Soutane so eine Art Trickkleid ist, welches sich mit einem Ruck irgendwo öffnen lässt, um das Geschäft verrichten zu können. Nur bräuchten sie dann danach einen Dresser, der ihnen das Gewand wieder richtet.

Eine weitere Frage: Läuft der Papst den ganzen Tag in der Soutane rum oder trägt er Jogginghose und T-Shirt wenn er „privat“ ist und keinen offiziellen Auftritt hat? Er könnte ja die Würde wahren indem er dann rote Sneakers dazu tragen würde. Wäre doch bequem. Und er könnte dann auch problemlos die Toilette benutzen, mit der Jogginghose.

Chinesisch an der Palmschleuse

shun-lamAnlässlich ihres Geburstages hatte Frau Nachbarin gestern Abend zum Chinesen an der Palmschleuse in Lauenburg geladen.

Die Palmschleuse ist die ältestete Kammerschleuse Europas und diente dem Betrieb des Stecknitzkanals, dem Vorläufer des Elbe-Lübeck-Kanals, auf dem hauptsächlich Salz von Lüneburg nach Lübeck transportiert wurde zur Weiterverschiffung über die Ostsee. Ein Relikt aus der Zeit des Stecknitzkanals ist die Kringelhöge in Lübeck, eine seit Jahrhunderten traditionelle Zusammenkunft der sogenannten Stecknitzfahrer, also der Schiffer, die mit ihren Kähnen auf dem Stecknitzkanal und später auf dem Elbe-Lübeck-Kanal gefahren sind. Die Namen der Familien Stallbaum, Westfehling und Stühff sind untrennbar mit Lübeck und den Binnschiffern verbunden. Nachfahren der Stallbaums und Westfehlings habe ich persönlich kennenlernen dürfen.
Soweit mein kleiner Ausflug in die Historie der Palmschleuse.

An besagter Schleuse befindet sich also ein hübsches Häuschen, das alte Schleusenhaus, welches ein Chinesisches Restaurant beheimatet, das Restaurant Shun-Lam, in dem wir gestern Abend das Glück hatten, speisen zu dürfen.

Das Shun-Lam ist kein allerwelts Chinese mit einer fast unüberschaubaren Speisekarte, auf der in diversen Kategorien die diversen Fleischsorten, wie z.B. Rind, Schwein und Geflügel, ‚zig verschiedenen Sausen und Zutaten aneboten werden, sodass man letztendlich gar nicht weiss, ob man nun lieber knubbelige Ente oder Rind mit Achtkostbarkeit oder süss-sauer essen möchte. Nein, die Speisekarte ist sehr übersichtlich und die Entscheidung, was wir dann serviert haben wollten, fiel relativ schnell. Wir hätten uns auch am reichhaltigen Buffet bedienen können und dürfen, aber in geselliger Runde ist es gemütlicher, wenn man am Tisch sitzen bleibt und nicht ständig jemand aufsteht, um sich Nachschub vom Buffet zu holen.

Die Zubereitung der Gerichte unterscheidet sich von der eines „Standardchinesen“. Das Gericht, welches ich mir ausgesucht hatte, war sehr sehr schmackhaft. Auch das Interieur mutet eher Europäisch an als Asiatisch. Es gibt keine Pseudochinesischen Schnitzereien und Lämpchen, die herumstehen. Ich sag mal so: Shun-Lam, der etwas andere Chinese!

Das Foto mit dem Wasser ist nicht Teil der Palmschleuse. Ich fand es einfach interessant, das Wehr gegenüber dem Restaurant mal abzulichten. Beide Aufnahmen wurden mit meiner „Immerdabeihosentaschenkamera“ gemacht. Gern hätte ich die neue Kamera ausprobiert, die ich aber aufgrund ihrer Grösse zu Hause gelassen hatte. Über die neue Kamera gibt es hier demnächst mehr zu lesen.

Dorfpreise

Morgen Abend gehen wir ins Kino. Wir wollen uns den Musicalfilm Les Miserables anschauen.Vor acht Jahren hatten wir das Musical auf der Bühne des Theaters des Westens in Berlin gesehen.

Bernd hatte die Karten für morgen Abend online reserviert. Da es zeitlich morgen knapp ist, habe ich die Karten heute schon abgeholt. An der Kasse wollte man 14 Euro von mir haben. Auf meine Anmerkung, dass es 2 Karten sind, bekam ich eine etwas strenge Antwort, dass eine Karte 7 Euro kosten würde. Es hörte sich so an als dachte die Dame, 14 Euro für 2 Kinokarten seien mir zu teuer. Äh ja, 7 Euro für eine Kinokarte! Unglaublich. Ich glaube in der grossen Stadt an der Elbe bekommt man eine Kinokarte nicht mal für 14 Euro. Und dann klebt da auch noch der Teppichboden unter den Füssen weil irgendwelche vorherigen Kinobesucher ihre Cola verschüttet haben. Sowas gibt’s hier in der kleinen Stadt an der Elbe nicht.