
Die Ballettschule „Tanzbasis“ von Manuela Preuß feierte gestern ihr Sommerfest mit einer Art Leistungshow der verschiedenen Genres, die Manuela Preuß und ihre Mitarbeiterinnen anbieten. Die ca. 2-1/2-stündige Show fand unter freiem Himmel am Hafen von Geesthacht statt. Es gibt dort eine kleine Arena und direkt über dem Wasser eine kleine Bühne, auf der normalerweise die Enten schlafen.
Wir kennen Manuela schon ein paar Jahre, jedoch hatten wir noch nie die Gelegenheit mal zu schnuppern, was in der Tanzbasis alles gemacht wird. Von Spitzentanz bis HipHop, über Jazztanz, Stepptanz und Moderndance, von klitzekleinen Mädchen bis zu Erwachsenen Tänzerinnen – es gibt wohl kaum etwas, was es im Bereich Ballett nicht gibt, was hier in der kleinen Stadt an der Elbe angeboten wird.
Das Rund der Arena am Hafen war voll besetzt, größtenteils waren es wohl die Eltern und Großeltern der auftretenden Tänzerinnen, zwei Jungs habe ich aber auch auf der Bühne gesehen. Auch der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, sich das Programm anzuschauen.
Besonders niedlich waren natürlich die Minis in ihren bunten Tutus, absolut entzückend waren die – und man glaubt es kaum, ich kriegte sogar feuchte Augen bei deren Anblick. Zum Teil sehr ausdrucksstark tanzten die Älteren, u.a. die Austauschschülerin aus Riga, die nach einem Jahr leider demnächst die Rückreise in ihre Heimat antreten wird.
Nach der Show trafen wir uns bei Familie Preuß zu Hause um den Abschied zu feiern. Nudeln mit Garneelen vom Grill (oder waren das Scampis?) wurden serviert. Was heißt serviert, das geht da immer so locker zu, dass sich jeder an dem bedient, was auf dem Tisch steht. Ich liebe das!













Wann sind wir dran? Mit „wir“ meine ich Schwule und Lesben. Und nun ist es passiert: Der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Gehlmann hat während eine Rede der Linken Abgeordneten Quade zum Thema „Sichere Herkunftsländer“ im Landtag von Sachsen-Anhalt den Zwischenruf gemacht: „Das sollten wir in Deutschland auch machen!“ Es ging in dieser Passage der Rede darum, dass in gewissen Ländern Homosexuelle ins Gefängnis gesteckt werden.
Gar nicht mehr so lange hin – in 9 Wochen sind wir wieder auf See, unterwegs mit unserem Traumschiff, Mein Schiff 1, „Premium all inklusive“, das heißt, dass man keine Servicepauschale pro Tag zusätzlich zum Reisepreis entrichten muss, wie es bei einigen Kreuzfahrtreedereien üblich ist. Theoretisch bräuchten wir also kein Trinkgeld für irgendwen oder irgendwas zu geben. Da wir aber nicht so abgebrüht sind, geben wir ab und zu mal 5 Euro – für’s Housekeeping z.B., das für die Reinigung der Kabinen zuständig ist, oder für den Barkeeper, den Steward im Restaurant, das Personal im Selbstbedienungsrestaurant, das für das Abräumen des benutzten Geschirrs zuständig ist, den Masseur. Es gibt nicht täglich was, aber ab und zu. Und dafür sammeln wir in angemessener Zeit vor dem Reisebeginn 5-Euro-Scheine.




