Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Auf Wunsch

Heute ist ja Freitag, Fischtag! Da steht natürlich der Fischwagen von Fisch-Hinrichs vor dem Supermarkt, in dem ich heute ein paar Einkäufe tätigen musste. Bei Fisch-Hinrichs gibt es ja den von mir so hochgelobten Trolldip. Und so ergab sich heute schon die Gelegenheit, mal nachzufragen, woraus der Trolldip denn hergestellt wird. Damit der Wolfgang endlich nicht mehr so wuggi im Kopf ist, hier die Ingredenzien, die nämlich sogar auf dem Preisschild stehen, welches in der Schale mit dem Trolldip steckt:

Joghurt, Dill, Schnittlauch, Sellerie und – man höre und staune: vegetarischer Kaviarersatz. Und ich dachte, das sei Forellenkaviar. Wie man sich doch täuschen kann.

Übrigens: Wer die Homepage von Fisch-Hinrichs anklickt, sollte auch gern mal die Lautsprecher anstellen.

Nikolaustag

Heute ist, wie Jedermann weiss, Nikolaustag. Früher, als ich noch klein und unschuldig war, stellte ich am Abend vorher einen Schuh auf die Fensterbank. Am Nikolaustagmorgen schaute ich dann ganz aufgeregt nach, was mir der Nikolaus gebracht hatte. Es waren meist Süssigkeiten. Ich weiss nicht, ob ich mich mehr über die Süssigkeiten freute oder darüber, dass der Nikolaus mir was gebracht hatte.

In diesen modernen Zeiten des WWW kann man, sofern man eine eigene Webseite mit einem Blog betreibt, feststellen, dass zu bestimmten Anlässen die Anzahl der Suchanfrage zu diesen in die Höhe schnellt. So ist es kein Wunder, dass es bei mir seit ein paar Tagen die Suche nach dem Nikolaustag ist, besonders in den letzten 24 Stunden.

Und wo landen diese Suchanfragen?: Auf einem Eintrag des Jahres 2005 mit einem Bild. Vermutlich werden viele Suchende enttäuscht sein, wenn sie das sehen. Für mich gilt nach wie vor: Ich würde gern mit ihm warten.

freitags nie


Der Freitag ist ja der traditionelle Fischtag. Freitags isst man Fisch. Hat irgendwas mit Kirche und fasten zu tun. Selbst am heiligen Karfreitag gibt’s bei uns keinen Fisch. Na, manchmal doch, dann aber auch nur Klotzfisch. Mein Mann isst nämlich eigentlich keinen Fisch. Wegen der Gräten. Ihr könnt sicher sein, dass er das Stück Fischfilet auf dem Teller hat, in dem sich doch noch eine Gräte versteckt hat.

Wie schon erwähnt, mein Mann isst Klotzfisch. Oder Fischfrikadellen oder Schillerlocken. Auch Backfisch auf dem Alstervergnügen, mit ganz viel Panade drumherum und kaum Fisch drin.

Bei uns gibt ist der Fischtag der Dienstag. Dann steht nämlich der Wagen von Fisch-Hinrichs auf dem Parkplatz vom Supermarkt. Und da gibt es Fischfrikadellen und Schillerlocken für meinen Mann. Damit das nicht so trocken ist, gibt es für ihn ein Schälchen Remouladensauce.

Für mich gibt es dort Stremellachs und Lachsfrikadellen – und zum Aufpeppen ein Schälchen Trolldip.

Einach platt

Die freien Tage seit Donnerstag haben rein gar nichts gebracht. Immer noch Bronchitis, dazu Kopfschmerzen und Fieber. Also suchte ich heute den Doc auf. Nun bin ich bis ende der Woche ausser Gefecht gesetzt. Vielleicht kommt der ganze Mist ja nun endlich raus.

Standardgericht mit Splatter


Sie gibt es wohl ihn jedem Haushalt, die Gerichte, die immer und immer wieder zubereitet werden. Bei uns sind es z.B. Klotzfisch mit Kartoffelpü, Kartoffelpuffer, Hähnchencurry mit Zuckerschoten, Seemannscurry und Geflügelleber in Sherrysauce. Letztere stand gestern Abend mal wieder auf unserem Speiseplan.

Dafür mussten 2 Pakete a 500 g Hähnchenleber geputzt werden. Viel zu putzen gab es daran zum Glück nicht, aber ein wenig Zeugs, was man lieber wegschneidet, ist ja immer dabei.

Die Hähnchenleber gab es nur in geforenem Zustand und musste vor der Zubereitung deshalb aufgetaut werden wobei viel bluthaltige Flüssigkeit zurückblieb. Das sah schon sehr merkwürdig aus, hielt mich aber nicht davon ab, ein leckeres Spanisches Gericht zu kochen.

Wir tun es


Ja, DAS natürlich auch. Aber hier soll die Rede von Weihnachtsgeschenken sein. Wir haben heute nämlich unser tradtionelles Vorweihnachten. Ja, es ist wirklich traditionell. Es wird nämlich schon seit mehr als 30 Jahren gefeiert, im familiären Rahmen. Leider ist die Familie mit dem Jahren geschrumpft. Aber gut, das lieg in der Natur der Sache.

Und natürlich gibt es Geschenke, heute noch. Wir finden alle, dass das zu Weihnachten dazugehört. Die Geschenke macht das doch erst spannend. Und kleine Gaben zeigen doch, dass man sich Gedanken gemacht hat. Wir alle lieben das Auspacken. Und das wird heute Nachmttag in der Maripanstadt geschehen. Wir freuen uns!

Wir schenken uns nichts – das hört man seit einigen Jahren immer öfter. Wie langweilig! Uns macht es spass, sich gegenseitig zu beschenken, auch wenn man ab und zu mal etwas mehr überlegen muss.

Gleichstellung? Ja!

regenbogenflaggeAuf dem bevorstehenden Parteitag der CDU steht das Thema steuerliche Gleichstellung von Einegtragenen Lebenspartnerschaften Homosexueller auf der Tagesordnung. Bundeskanzlerin Merkel hat empfohlen, die Gleichstellung abzulehnen. Der Kreisverband Fulda lehnt das sowieso ab, wie auch die Herren David McAllister, Seehofer und Kauder.

Alle Beziehen sich auf den Artikel 6 des Grundgesetzes in dem es heisst: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Nun darf man aber nicht vergessen, dass das Grundgesetz zu einer Zeit entstand, als „homosexuelle Handlungen“ noch unter Strafe standen. Infolgedessen hat auch niemand überhaupt nur einen Gedanken daran verschwendet, dass Homosexuelle eines Tages eine legale Partnerschaft eingehen könnten. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert.

Die, die sich auf den Artikel 6 beziehen, haben natürlich den Artikel 3 überlesen. Dort heisst es unter (1):
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. – Also auch schwule Männer bzw. lesbische Frauen.

Die Kritiker der Gleichstellung warten auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, die im kommenden Jahr ansteht. Es wäre zu wünschen, dass sich die obersten Richter an Artikel 1 orientieren.

Weltaidstag


Alljährlich wird am 1. Dezember der Weltaidstag begangen. An diesem Tag wird derer gedacht, die an dieser schrecklichen Krankheit gestorben sind. Ausserdem dient der Tag der Aufklärung darüber, dass man sich im täglichen Miteinander nicht anstecken kann um Ausgrenzung von HIV-infzierten Menschen zu vermeiden. Und vor allem soll an diesem Tag Solidarität mit an HIV-infizierten und an Aids erkrankten Menschen gezeigt werden.

Leider wird immer wieder versucht, bei Risikogruppen Zwangstest durchführen zu lassen, ob eine HIV-Infektion vorliegt. Gerade jetzt hat sich das Bundesland Sachsen-Anhalt negativ damit ins Gespräch gebracht. Ein Skandal ist das und wir können nur hoffen, dass dieses Ansinnen abgeblockt wird.

Anlässlich des Weltaidstages gibt es jedes Jahr einen Aids-Bären, der käuflich zu erwerben ist. Der Erlös fliesst in die Aidshilfe.

Seit ein paar Jahren kaufe ich auch jedes Jahr so ein kleines Bärchen. Der von diesem Jahr fehlt noch in der Sammlung. Aber in der kommenden Woche gehe ich los um die Sammlung zu vervollständigen.

Kalle hat in seinem Blog sehr beeindruckend von einer Gedenkfeier berichtet. Lesen und anschauen lohnt sich!