Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Tadaaaa!

Heute um 17 Uhr wurden für Schleswig-Holstein weitere 22.000 Impftermine freigeschaltet. Mit 2 Rechnern hatten wir die entsprechende Seite aufgerufen. Während ich um 17 Uhr weit über 60.000 Interessierte vor mir hatte, waren es bei Bernd nur knapp über 10.000. Es ging dann ziemlich schnell und er konnte sich für mich einloggen und einen Termin aussuchen.

Am Freitag nächster Woche habe ich meinen 1. Impftermin!

Erfahrungen mit dem Duschbrocken


Seit Anfang März duschte ich mit Toni Zitroni, ein leckerer kleiner Brocken. Anfangs war es gewöhnungsbedürftig, mit Duschsseife statt mit Duschgel zu duschen. Manchmal muss ich immer noch überlegen, wie ich das jetzt bewerkstelligen soll. Jahrzehntelanger Gebrauch von Duschgel lässt sich nicht von gleich auf jetzt wegwaschen.

Es ist erstaunlich, wieviel Schaum der Duschbrocken entwickelt. Ich reibe ihn nicht über Haar und Haut sondern zwischen den Händen. Mit dem reichlichen Schaum wasche ich mich dann hier und dort und auch da, geht wunderbar. Haare und Gesicht wasche ich zum Schluss, es brennt etwas wenn der Schaum in die Augen läuft.

Ich war gespannt, wie lange der Duschbrocken hält. Es sind bei mir etwa 6 Wochen bei 1 x täglich duschen. Ein Duschbrocken kostet knapp 8 Euro + Versandkosten. Für 55 Cent bekommt man eine Flasche Duschgel in den üblichen Drogeriemärkten. Wenn man was besseres haben möchte, zahlt man auch mehr. Ich habe mich allerdings nie darum gekümmert, wie lange so ein Fläschchen hält.

Von Toni Zitroni war ich ja angemessen begeistert, deshalb orderte ich gleich einen Toni nach. Um Versandkosten zu sparen, bestellte ich gleich Frieda Früchtchen mit. Nachdem der erste Toni den Weg aller Seifen gegangen ist, nämlich durch den Abfluss in die Kläranlage, dusche ich jetzt mit Frieda. Der Duft ist auch sehr angenehm fruchtig, hat was von Multivitaminsaft, also auch sehr appetitlich. Farblich passt Frieda perfekt in unser Badezimmer.

Toni Zitroni war ja eine Sonderedition, deshalb hatte ich ja, zusammen mit Frieda Früchtchen, noch einen nachbestellt. Wenn der sich dem Ende zuneigt, werde ich vermutlich mal Maxi Minz testen. Die der Form des Duschbrockens angepasste Seifendose ist für den häuslichen Gebrauch überflüssig, deshalb hatte ich sie auch nicht mitbestellt.

Wirklich nur Querdenker?

In Thüringen veranstalten Querdenker eine nicht angemeldete Demonstration. Als die Polizei auftaucht, wird diese von den Querdenkern attackiert. Die Polizisten mussten die Flucht ergreifen, der Einsatz von Pfefferspray hat nichts genützt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Querdenker selbst so radikalisiert haben, dass sie die Polizei angreifen. Da muss doch was anderes dahinterstecken. Rechtsradikale, Wutbürger und Reichsbürger werden die Querdenker unterwandert haben um zu versuchen, den Rechtsstaat aus den Angeln zu heben. Wenn die Polizei nicht mehr in der Lage ist, diesen Menschen Einhalt zu gebieten, befürchte ich das Schlimmste. Aber so ist das, wenn sich die AfD, demokratisch gewählt, inzwischen etabliert hat. Wehret den Anfängen!

Inzwischen wird die Querdenkerszenze vom Verfassungsschuzt beobachtet. Und das ist auch gut so!

Gut aufpassen

Katzen verstehen, was man sagt, teilweise. So gibt es ein paar Worte, wenn sie die hören, flippen sie aus. Milch ist so ein Wort. Wenn ich frage „Wollt ihr Milch?“, dann fiepen die Beiden und rennen dahin, wo ich die Milchschale immer hinstelle. Und beim rennen wird keine Rücksicht auf nichts genommen, sie springen wortwörtlich über Tische und Stühle.

Ebenso verhält es sich bei der Frage „Wollt ihr raus?“. Das ist dann noch schlimmer als bei „Milch“. Die Terrassentür ist gerade einen winzigen Spalt geöffnet – und schon drängeln sie dadurch.

„Habt ihr Hunger?“ – auch diese Frage wird mit gebührender Aufmerksamkeit bedacht, wenn auch nicht so wild wie bei den erstgenannten.

Wenn ich mich mit Bernd unterhalte, z.B. darüber, ob und wann wir die Katzen rauslassen wollen, muss man schon höllisch aufpassen, wie man das am besten umschreibt. Das Wort „raus“ darf dabei gar nicht vorkommen. Ich sagte also heute Morgen: „Wenn wir frühstücken, können wir ja mal die Tür aufmachen.“

Und jetzt gehen wir frühstücken und lassen die Katzen raus, aber bevor das Frühstücksgeschirr auf dem Tisch steht. Sonst müssten wir Geschirr und Frühstückszutaten vom Boden aufklauben.

Absturz und Aufstieg


Gut, bis zur Bundestagswahl im September sind es noch 5 Monate. In dieser Zeit kann noch viel passieren. Armin Laschet von der CDU kann immer noch auseinandergenommen werden, ebenso wie Annalena Baerbock von den Grünen. Aber dass die CDU im freien Fall 7 Prozent verliert und die Grünen gleichzeitig 5 Prozent zulegen und damit die CDU überholt, das ist schon harter Tobak.

Ich befürchte, dass Annalena Baerbock in den nächsten Monaten demontiert und Armin Laschet von den konservativen Kräften aufgebaut wird. Wie ich schon gestern sagte, eine Kanzlerin, ohne Erfahrung in Regierungsgeschäften, wäre mal ganz erfrischend.

Die K-Frage

Angeblich ist die K-Frage vom Tisch. Armin Laschet soll als Kanzlerkandidat für die CDU/CSU in den Bundestagswahlkampf ziehen und, wenn es nach dem Wunsch der CDU geht, auch Kanzler der nächsten Bundesregierung werden. Die CDU ist nicht meine Partei, aber ich hätte ungern einen Kanzler aus Bayern. Immerhin ist Bayern kein Bundesland sondern in Freistaat innerhalb der Bundersrepublik.

Strauß und Stoiber konnten erfolgreich verhindert werden. Söder mit seinem Landesfürstenhabitus, nein, der wäre mir ein Dorn im Auge. Die CSU fischt am rechten Rand und ist äußerst konservativ – wegen dem „C“ im Namenskürzel, und das ist etwas, was mir missfällt.

OK – ich würde mein Kreuz eh nicht bei der CDU machen. Aber ein Kanzler einer Minderheit in einer Fraktionsgemeinschaft ist unvorstellbar. Trotzdem ist es für mich wichtig, wer im Fall einer entsprechenden Mehrheit mein Kanzler sein könnte. Söder wäre es nicht.

Ob mit der heutigen Nominierung von Arnim Laschet zum Kanzlerkandidaten die Differenzen beseitigt sind, wage ich zu bezweifeln. Ich traue Herrn Söder zu, dass er Herrn Laschet noch so einige Knüppel zwischen die Beine werfen könnte.

Die Grünen haben die K-Frage intern elegant und ohne viel Aufhebens gelöst. Annalena Baerbock geht als Kanzlerinnenkandidatin ins Rennen. Sie hat zwar bisher keine Erfahrungen in Regierungsgeschäften, aber das kann ja ganz erfrischend sein in der Altherrenriege der bisherigen Regierungsparteien.

Das üben wir nochmal


Wir besitzen jetzt eine Pizzastahl. Das Ding muss 30 Minuten bei maximal erreichbarer Temepratur des Backofens aufgeheizt werden. Dann wird die fertigbelegte Pizza auf den Stahl geschoben und in ca. 4 Minuten ist die Pizza fertig.

Äh ja! Also die Rohpizza wird auf dem Pizzaschieber, der reichlich bemehlt sein sollte, nach eigenem Gusto belegt. Dann lässt man die Pizza auf den Pizzastahl gleiten. Bei uns glitt aber nichts. Mit Hilfe eines großen Messers gelang es irgendwie die Pizza auf den Stahl zu schieben. Einige Oliven rollten derweil in den Ofen. Der Fetakäse verseselbstständigte sich teilweise auch. Auf dem Pizzastahl lag dann ein Etwas, welches ganz entfernt nach Pizza aussah.

Nach 4 Minuten war die Pizza fertig. Das Herausheben aus dem Ofen gestaltete sich ähnlich schwierig wie das Hineinschieben. OK, ich sag ja immer, dass es nicht wichtig ist, wie ein Gericht oder Kuchen aussieht, Hauptsache es schmeckt. Und das tat es wirklich.

Wir hatten noch etwas Teig übrig und machten einen zweiten Versuch mit einem dickeren Teigrohling. Die Handhabung war, trotz des mittlerweile arg verschmutzen Pizzastahls wesentlich einfacher. Aber eine dünne Pizza mundet mir nunmal besser als eine dicke.

Der Pizzastahl muss jetzt erstmal auskühlen. Morgen werde ich mich darüberhermachen und ihn reinigen und mit Speiseöl konservieren. Das Problem der verunglückten Pizza ist nicht der Pizzastahl sondern entweder der Teig, der vielleicht etwas zu feucht war, oder der Pizzaschieber. Wichtig ist ja, dass die Pizza nahezu wie von selbst auf de Pizzastahl rutscht und man sie dann ordentlich wieder aufnehmen kann. Aber gut, es ist noch kein Pizzabäcker vom Himmel gefallen.

Der Isemarkt

Es verschlug mich heute in den Hamburger Stadteil Eppendorf. Unweit des Ortes, wo ich meinen Termin hatte, findet Dienstag und Freitag der Isemarkt statt, ein Wochenmarkt. Ich habe schon viel darüber gelesen, dass das angeblich Hamburgs schönster Wochenmarkt ist. Nach meinem Termin hatte ich noch Zeit und schaute mit den Isemarkt an.

Wahrlich, das ist ein toller Wochenmarkt, bei Regenwetter sogar geschützt weil er unter der stählernen Hochbahnbrücke der U-Bahn-Linie U3 stattfindet, und das auf einer Länge von ca. 600 Metern. Wenn man die Marktstände, heute sind das meistens Marktwagen, mit 2 multipliziert, hat man 1.200 Meter mit Angeboten. Wieso mal 2? Weil man durch eine Gasse geht, an der links und rechts die Waren feilgeboten werden.

Ich habe noch nie so eine Vielfalt an Angeboten gesehen wie auf dem Isemarkt. Fisch, Fleisch, Käse, Blumen, Kräuter, Gewürze, Obst, Gemüse – zum Teil sehr dekorativ arrangiert, der Isemarkt erinnert mich an Märkte, die ich im mediterranen Raum besucht habe. Sehr gern hätte ich das eine oder andere Stück Käse gekauft. Da ich aber noch einen weiteren Termin in der City von Hamburg hatte (Fadenex), wagte ich nicht, dort Käse zu kaufen. Wie man weiß, kann Käse sehr intensive Gerüche verursachen.

Der Isemarkt ist ein lohnendes Ziel für einen kleinen Besuch in Hamburg. Ich bin überzeugt, dass man dort immer was findet. Allein das Blumenangebot ist phantastisch. Ich habe dort sehr filigrane und gr0ße Sträuße gesehen – toll. Leider würde sowas von unseren Katzen auseinandergepflückt werden.

Vielleicht können wir uns ja mal aufraffen und den Isemarkt in Hamburg besuchen. Leider konnte ich keine Fotos machen. Der Markt lag größtenteils im Schatten und meine Hosentaschenkamera für gute Aufnahmen hatte ich nicht dabei.