Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

3. Januar anno 2026

Dieses Jahr fing ja „gut“ an: Die USA erdreisten sich, ein unabhängiges Land zu überfallen und ihren Präsidenten gefangenzunehmen. Seitdem kreisen die Gedanken darüber in meinem Kopf, ich musste erstmal sortieren, bevor ich in meinem Blog meine Gedanken dazu aufschreibe.

Erstmal zu Trump, dem Idioten selbst: Ich glaube nicht daran, dass es seine Entscheidung war, Venezuela zu bombadieren. Ich vermute, er ist eine Marionette von anderen Menschen in seinem Umfeld, die ihm einflüstern, was zu tun ist und was er dazu zu sagen hat. Vizepräsident und Aussenminister kämen als die infrage, die die Fäden ziehen. Und wenn Trump nicht spurt, lassen sie ihn auffliegen und holen seine Leichen aus dem Keller. Offiziell ist Trump natürlich der Präsident und gilt im eigenen Land und weltweit als verantwortlicher für den Bruch des Völkerrechts.

Mit welchem Recht zerren die USA in ihrem Land den Präsidenten eines souveränen Staates vor ein Gericht? Was hat Maduro an den USA verbrochen, welches Gesetz der USA hat er gebrochen? Maduro kann allenfalls in seinem eigenen Land, also in Venezuela, vor ein Gericht gestellt werden, oder vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, der ja inzwischen von den USA, sprich Trump, nicht mehr anerkannt ist.

Die USA, sprich Trump, haben das Völkerrecht gebrochen. Trump als verantwortlicher Präsident gehört vor das Tribunal des Internationalen Strafgerichtshof gestellt. Dort würde er sich in „guter“ Gesellschaft mit Netanjahu befinden, gegen den ja bereits ein internationaler Haftbefehl ausgestellt wurde. Putin könnte ihnen auch noch Gesellschaft leisten.

Trump, Putin und Netanjahu sind Verbrecher, sind Terroristen und Mörder.

Und was macht die Deutsche Regierung in Bezug auf Venezuela: Nichts! Mit vielen Worten wird mal wieder nichts gesagt, Merz eiert rum. Er hat nicht die Eier in der Hose, Klartext zu reden. Man kann auch diplomatisch sein Missfallen ausdrücken. Aber er kann nur die Klappe aufreissen wenn es um Deutschland geht, oder eben diese halten wenn international wird. Merz ist kein Staatsmann, Merz ist nicht mein Kanzler. Merz steckt im Rektum von Trump. Ich frage mich, welche Leichen Merz im Keller hat. Wird er auch in Epsteinakten erwähnt?

Ich frage mich auch, wie Angela Merkel wohl als Kanzlerin im Fall Venezuela reagiert hätte?

Jeden Morgen, wenn ich die Nachrichtenseiten durchforste, hoffe ich, dass Trump einem Herzinfarkt erlegen ist. Ob es dann aber besser wird, wage ich zu bezweifeln.

Noch eins


Überraschend der Schneefall, deshalb gibt es doch noch ein Foto. Wann das passiert ist, weiss ich nicht. Denn in der Nacht schien der Wintermond vom klaren Himmel.

Jetzt liegt der Schnee so dicht auf den Zweigen und Ästen, dass ich nicht mehr hindurchsehen kann, es ist wie Laub im Sommer, nur eben weiss. Ich wiederhole mich: Grün ist mir lieber!

Schneebilder

Alle posten heute Schneebilder, jedenfalls dort, wo es geschneit hat. Das wird jetzt ein paar Tage so weitergehen. Eigentlich weigere ich mich, das auch zu tun. Weil, ich hatte es schon erwähnt, ich Schnee hasse. Grün ist mir lieber. Ich freue mich schon auf den ersten traditionellen Espresso auf der Terrasse, dazu ein Glas Brandy. Nun ja, was will man machen. Wir hätten noch Glögg im Schrank.

Jetzt aber zu den Bildern, die ich soeben aufgenommen habe (vorn/hinten/seitwärts:

Blick von unserer Dachterrasse/Wohnzimmer/Wintergarten:

Blick aus dem Arbeitszimmer aus dem Fenster neben meinem Platz:

Blick aus dem Arbeitszimmer meinem Platz gegenüber:

Unser Eingangsbereich, die Raketenwachholder biegen sich unter der Schneelast:

Ich werde mich bemühen, in diesem Winter keine weiteren Schneebilder zu zeigen. Für die nächsten drei Tage sind weitere Schneefälle angekündigt.

Vorhin hatte ich eine Warnung vor kräftigen Gewittern auf dem Handy. Das ist kein Scherz. Ich hatte heute morgen schon kleine Gewitterzellen auf dem Wetterradar entdeckt. Es bleibt spannend.

Ja oder nein?


Die Frage könnte auch lauten: Raus oder nicht?

Wenn ich die Katzen frage „Wollt ihr raus?“ rennen sie schon zur Terrassentür, sie können es kaum erwarten, mal frische Luft zu schnuppern. So auch heute. Aber als ich dir Tür öffnete, blieben sie davor stehen. „Das ist ja ein Unding, da gehen wir doch nicht raus!“

Na ja, Glinda liess sich dann doch herab, ganz schnell durch den Schneematsch zum Tisch zu laufen und sich unter den Tisch zu legen. Elphie blieb lieber drin. Ihr Fell ist auch wesentlich dünner als das von Glinda. Man merkt das auch an anderen Dingen, dass sie es lieber warm mag.

Für die nächsten beiden Tage ist weiterhin Schneefall angesagt. Und in der zweiten Hälfte der nächsten Woche sollen es bis zu minus 10 Grad werden, aber nur für zwei Tage.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Schnee hasse und dass mir grün viel lieber ist? Aber bevor es soweit ist, muss ich erstmal durch die kalte Durststrecke.

Müde


Nachdem unser Gast uns heute Nacht irgendwann nach 1 Uhr verlassen hatte, haben wir noch kurz aufgeräumt und Geschirr und Gläser in die Spülmaschine gestellt. Was war wohl kurz von 2 Uhr als wir das Bett aufgesucht haben. So ein Abend bzw. so eine Nacht mit Wein zum Fondue und Prosecco um Mitternacht, hinterlässt schon ihre Folgen. Man ist ja nicht mehr der Jüngste. Wach waren wir, wir kennen das nicht anders, bereits wieder gegen 8 Uhr am heutigen Neujahrsmorgen.

Die Erste Amtshandlung am ersten Tag im neuen Jahr: Kalender tauschen. Unser Katzenkalender ist der einzige Wandkalender, den wir haben. Die Monatsbilder zeigen Schnappschüsse unser beiden Fellnasen, die im Lauf des letzten Jahres, in diesem Fall also 2025, aufgenommen wurden.

Auf dem ersten Kalenderblatt ist unsere schlafende Glinda zu sehen. Und genau so fühlen wir uns heute, nämlich müde, unfit und lustlos, passend zum Kalenderbild.

Das Wetter trägt ja heute auch nicht gerade zum Aufmuntern bei. Stürmisch, unwarm, regnerisch, grau – wie soll man da munter werden?

Ein Todesfall zum Jahresende


Den ganzen Tag war in Sichtweite unserer Terrasse ein Eichhörnchen beschäftigt. Als ich es zuerst entdeckte, zupfte es an einem verlassenen Vogelnest herum. Als ich später wieder nachschaute, sass das Hörnchen weiter oben im Baum und zupfte dort an seiner Beute. Mehrmals schaute ich nach, ob sich das putzige Tier dort immer noch beschäftigte, was es über mehrere Stunden tat. Ungewöhnlich war, dass es sich stundenlang dort aufhielt, eine andere Auffälligkeit war von meiner Position nicht zu bemerken.

Als ich am frühen Nachmittag wieder nachschaute, sah ich das Drama: Das Eichhörnchen hing kopfüber im Geäst, zusammen mit seiner Beute, die sicher zum Nestbau gedacht war. Die Vordläufe hängen vor dem Kopf nach unten, der Schwanz, ziemlich verdeckt vom Polstermaterial, hängt ebenfalls nach unten. Das puschelige Fell bewegt sich im Wind.

Was zum Tod des süssen Nagers geführt hat, wird für immer ein Rätsel bleiben. Ich vermute, dass der Kadaver demnächst den hier wohnenden Krähen ein fettes Mahl bieten wird. Ich hoffe nur, dass ich das nicht mit ansehen muss.

Pole Dance in der Kirche?

Kürzlich fand in der altehrwürdigen Kirche St. Marien zu Lübeck eine Pole Dance Performance statt. Wenn man Pole Dance hört, denkt man sicherlich zuerst an erotische Darbietungen in zwielichtigen Etablissements. Inzwischen weiss ich, dass Pole Dance eine Sportart ist, für die viel Kraft notwendig ist. Eine ehemalige Nachbarin hier im Haus trainierte in ihrer Wohnung. In unmittelbarer Nähe gibt es inzwischen sogar ein Pole Dance Studio.

Jetzt hat sich der Lübecker Ableger der Schüler Union der CDU zu Wort gemeldet und kritiesiert die Veranstaltung als unangemessen für eine Kriche, Zitat „Die Schüler Union Lübeck äußert deutliche Kritik an der am Adventswochenende in der St.- Marien-Kirche in Lübeck aufgeführten Stripshow„. Und weiter: „Die Kirche ist ein heiliger Ort mit Regeln, an die wir uns halten müssen. Es geht hier um Anstand und Respekt, und genau diesen Respekt sollte man uns Christen entgegenbringen.“ Und „Als Jugendorganisation der CDU fühlt sich die Schüler Union Lübeck christlich-demokratischen Werten verpflichtet.“

Hier kann man den ganzen Wortlaut nachlesen.

Drei Dinge habe ich als alter Mann dazu zu sagen:
1. Die Bubies der Schüler Union haben entweder die Aufführung gar nicht gesehen oder sie haben, nach pubertärer Art, feuchte Flecken im Schlübber gekriegt beim Ansehen. Denn eine Stripshow war das ganz sicher nicht, was die Tänzerin Anke Kestermann dort gezeigt hat. Sie trug einen lockeren züchtigen Anzug, der ihre Beine bedeckte und darüber eine Art Schürze, die beim Spagat zwischen ihre Beine fiel.

2. Kirchen sind Orte der Begegnungen. Die meiste Zeit des Jahres sind sie leer, es sein denn wenige Gläubige finden sich zum Gebet und Innehalten ein, oder Touristen bestaunen die alten Kirchen. Meine Meinung dazu: Ich finde es gut, dass sich die Kirchen für weltliche Dinge öffnen und sich nicht immer so trauerartig ernst nehmen.

3. Und das sollten sich die Mitglieder der Schüler Union mal hinter die Ohren schreiben: Es wäre toll, sie würden sich mal an ihre oberste Instanz wenden, nämlich die Bundes-CDU, und ihr mal vermitteln, was denn christliche Werte sind, von denen die Mitglieder bzw. der Kreisvorsitzende Ferry Eskelsen, so überzeugt sind.

Auf diesem Video ist ein kleiner Ausschnitt zu sehen, was die Tänzerin in der Kirche gezeigt hat. Eine Stripshow sehe ich da nicht.

Vorbei

Die Weihnachtsfeiertage 2025 erkläre ich hiermit für beendet. Nachdem wir gestern das übriggebliebene Fleisch vom Fondue in die Pfanne gehauen haben, dazu das wilde Saucengemisch und Champignons, gab es heute Pizza, selbstgemachte.

Nach dem Essen sassen wir noch eine Weile im Wintergarten und erfreuten uns an der Weihnachtsbeleuchtung. Dazu tranken wir Gin. Von meinem Schatz bekam ich u.a. eine Flasche Heiliger Bim Bam, der musste unbedingt probiert werden. Er gefällt mir ausserordentlich gut. Es gibt aber nur 500 Flaschen davon. Schatz hat seinen eigenen Gin. Ist eh schon erstaunlich, dass er dem Gin zugetan ist. Aber da sind ja so viele Botanicals drin, Gin kann also nur gesund sein. Queen Mum wird ja nachgesagt, dass sie täglich ein Glas Gin trank, sie wurde über 100 Jahre alt. Ihre Tochter, Lizzy II, soll wohl auch täglich Gin getrunken haben. Gin, das Elexier des Lebens.

Als wir so da sassen, schnacken und ins Dunkle schauten. fragte der Gatte: Haben wir noch was Süsses? Ich hatte natürlich vorgesorgt, wobei Süsses eh immer im Haus ist, man brauch ja nur mich und meinen Schatz anzuschauen.

Ich hatte kürzlich Christmas Pudding entdeckt. Den gibt es in verschiedenen Ausführungen. Entschieden hatte ich mich für die Sorte mit Rum. Dazu serviert man entweder Clotted Cream oder Brandy Butter. Mir war schon klar, dass das kein Pudding in unserem Sinn ist, eher ein Fruchtkuchen. Er wird in der Mikrowelle erhitzt. Knapp 500 g waren in der Packung, irgendein englisches Mass, ca. für 4 Personen

Also rein damit in die Mikrowelle, stürzen, teilen und auf Teller, dazu Clotted Cream. So ein Viertel Pudding sah nicht viel aus. Und weg musste das dann ja auch. Also verzehrten wir gleich noch jeweils das zweite Viertel. Das Gläschen Clotted Cream teilte ich auch auf. < Nach dem Verzehr hatten wir beide das Gefühl, dass der Magen immer voller wird. Der Pudding sieht aus wie ein Schokokuchen mit Rosinen (leider kein Foto) und ist sehr mächtig, very mächtig. Vielleicht hilft ja Gin, das Völlegefühl in die Schranken zu weisen. Eins weiss ich gewiss: Meine Hose und ich führen jetzt eine offene Beziehung.

Wir lassen es erstmal


Eigentlich wollten wir heute aufräumen. Aber wenn es Elphie gefällt, im Geschenkpapier zu liegen und sogar darin zu schlafen, bleibt erstmal alles so, wie es ist.

Und für den Fall, dass jemand einen Überraschungsbesuch machen sollte, wovon wir nicht ausgehen, ist es uns auch egal. Bei uns ist es eh fast nie „salonfähig“. Hauptsache ist doch, wir fühlen uns wohl.