
Seit zwei Wochen wird im öffentlichen Dienst gestreikt, hier in Hamburg hauptsächlich bei der Müllabfuhr. Ich muss zugeben, dass ich sogar ein gewisses Verständnis für den Streik habe.
Bei uns vor dem Haus befindet sich eine Ecke für drei Müllcontainer, die in einer Art „Garage“ stehen. Eingefasst ist das kleine Areal von einer Hecke. Vor der Müllgarage befindet sich ein kleiner Platz. Dort sind inzwischen ein paar wenige Müllbeutel abgestellt worden. Dafür, dass zwei Wochen der Müll nicht abgeholte wurde, ist es wirklich eine sehr kleine Menge.
Seit ein paar Tagen stinkt es bei uns, nicht beim Müllplatz, nein im Treppenhaus. Es stinkt entsetzlich. Es scheint, als ob jemand den Müll in seiner Wohnung hortet.
Wie es scheint, haben sich die Tarifparteien heute geeinigt und der Streik wird wohl in den nächsten Tagen beendet sein. Wenn es dann im Treppenhaus immer noch stinkt, liegt vielleicht irgendwo eine verwesenede Leiche hinter der Wohnungstür.





Am Wochenende 5.-7. Mai wird der diesjährige Hamburger Hafengeburtstag gefeiert. Es ist übrigens der 817. Geburtstag.
Heute musste ich mit unserem Geschäftswagen zu einem unserer Schiffe fahren, dass zwecks Beladung im Hamburger Hafen liegt. Ich setzte mich also in den Wagen und wollte aus der Tiefgarage fahren. Verzweifelt bemühte ich mich, den 1. Gang einzulegen. Irgendwie wollte das nicht klappen. Bis mir dann bewusst wurde, dass das ja kein Wagen mit Automatikgetriebe ist. Ach ja, man muss die Kupplung treten. Aber wo ist die nur? Da war doch noch was mit dem linken Fuss – richtig, da ist die Kupplung. Also Kupplung getreten und den Gang rein. Abgewürgt. Na, das kann ja heiter werden. Aber ich kam endlich gut aus der Garage und fädelte mich in den Stadtverkehr ein.