Trennung

Unter anderem durch Holger bin ich dazu gekommen, selbst zu bloggen. Damals hiess sein Blog noch Holligay. Aus Holligay wurde northerndelight und dazu kam noch die Hasenbude. Als die Hasenbude bezogen war, wurde sie in northerndelight integriert.

Holger und sein Mann Gunnar sind sehr kreativ, haben viele Ideen und sind sehr interessiert an Technik und Livestyle. Es kam der Zeitpunkt, wo die Sparte Technik und Livestyle sich nicht mehr mit dem privaten Blog vereinbaren liessen. Und so kam es zur Trennung. northerndelight beinhaltet jetzt den Bereich Technik und Livestyle. Mit gefällt übrigens der ständig wechselende header sehr gut.

Der private Bereich von Holger und Gunnar heisst jetzt styve.de. Der Name „styve“ ist eine Kreation von Gunnar. Was es bedeutet, darüber hüllen sich die Beiden noch in Schweigen.

Übrigens: Der Rezepteblock ist auch eine Erfindung von Holger. Als eine Kollegin von mir vor ein paar Wochen nach einem Rezept suchte, schlug ich vor, sie sollte doch dort mal suchen. Und hocherfreut wurde sie fündig.

Eigenmedikation


Als im Mai bei mir das erste mal die Probleme mit der Bandscheibe auftraten, bekam ich Tabletten verschrieben, die mir des nachts quälende Schmerzen lindern und mir zu einen entspannten Schlaf verhelfen sollten. Anfangs bekam ich die „milden“ mit der Einheit 50, die hatte mir noch die Hausärztin verschrieben. Der Orthopäde verschrieb mir dann die nächst stärkere Version mit der Einheit 100. Es hat in Verbindung mit anderen Behandlungen geholfen.

Medikamente nehme ich wirklich nur, wenn es notwendig ist. Nebenwirkungen – das Damoklesschwert, was über fast allen Medikamenten hängt.

Von den 100ern hatte ich noch recht viele. Keine Ahnung, warum ich die damals nicht vernichtet hatte. Jedenfalls hatte der Arzt in seiner Datei die Notiz, dass er sie mir verschrieben hatte und meinte beim erneuten Auftreten der Probleme, ich müsste davon ja noch eine ausreichende Menge haben.

Abend für Abend nahm ich eine von den Pillen. Nur richtig geholfen hatten sie nicht. Liebgen war nur auf der „guten“ Seite möglich, jede Lageveränderung bereitete Schmerzen. Dementsprechend schlecht habe ich auch geschlafen.

Gestern hatte ich die Idee, mal den Beipackzettel genauer zu lesen, ob nicht auch 2 von den Tabletten nehmen könnte. Zuerst stand da, ich sollte mich an die Anweisung des Arztes halten. Und dann der Satz, der damit anfängt: Falls vom Arzt nicht anders verordnet….

Und dann entdeckte ich, dass es von diesen Tabletten noch stärkere gibt, nämlich mit der Einheit 200. Tja, warum sollte ich dann nicht 2 von den Dingern nehmen? 100 plus 100 = 200! Muss doch gehen. Also rein damit. Und es ging wunderbar. Die Schmerzen waren nur noch ganz leicht zu spüren und ich habe endlich mal wunderbar geschlafen. Und da mein Mann auf der „schlechten“ Seite liegt, war es mir sogar möglich mich mal wieder an ihn zu kuscheln.

Ich hoffe, dass die kommende Woche nun die lang erwartete Linderung ohne Tabletten bringt. Ich hasse es, Medikamente nehmen zu müssen – wegen dem Damoklesschwert.

Auf der Durchreise

Auf der Fahrt von Mönchengladbach nach Lübeck machten Oliver und Sabrina heute Zwischenstation in der kleinen Stadt an der Elbe und erholten sich von der überlangen Anreise, verursacht durch Staus.

Das spätsommerliche Wetter machte es möglich, dass wir nochmal grillen konnten, was meinem Gesundheitszustand sehr entgegenkam, brauchten doch deshalb kaum Vorbereitungen getroffen werden. Allerdings kauften wir Fleisch, welches schon vom Schlachter mariniert worden war und fertige Salate, die aber sehr lecker sind. Es muss halt auch mal so gehen. Und es hat allen geschmeckt, jedenfalls den drei Männern. Meine kleine Freundin Sabrina hatte nämlich Magenprobleme. Für sie bereiteten wir eine Portion Kartoffelpürree (aus der Packung – ich geb’s zu). Dazu bekam sie ein mageres Stück gegrillte Hühnerbrust natur.

Schön war’s, die Beiden mal wieder um sich zu haben. Zuletzt hatten wir uns im Juni ja in Berlin gesehen.

Blog entdeckt

Noch fast jungfräulich ist das Blog stranger in Hamburg.

Ich zitiere aus der Inhaltsbeschreibung:
…. Doch tatsächlich hat Hamburg seine Besonderheiten und Eigenarten. Darum geht es in diesem Blog. Ein Blog über Sehnsucht nach Heimat, ein Leben in der Fremde und die Selbstüberschätzung Hamburgs.

Hier findet der interessierte Leser interessante Ansichten, die diejenigen, die schon lange in Hamburg leben, womöglich gar nicht auffallen.

Quälkram

Ab der 2. Wochenhälfte der letzte Woche ging es mir gut, sehr gut. Ich war sogar so frei, die Tabletten zu entsorgen. Dann, am Sonntag, ging es wieder los, zwar nicht so arg, aber ich hatte wieder Schmerzen. Montag war ich dann wieder im Büro. Es war auszuhalten. Immerhin würde ich zu Hause ja auch nur am Arbeitsplatz sitzen und ab und zu mal aufstehen für verschiedene leichte Verrichtungen. Tja, und da musste ich mir dann sagen lassen, dass man nicht verstehen könne, warum ein Arzt einen krankschreibt – Bewegung wäre doch sehr sinnvoll. Peng! Und das mir, der sich bislang noch mit jeder Erkältung ins Büro geschleppt hat, der jahrelang überhaupt keinen Zettel vom Arzt abgeliefert hat. Aber bei meiner Wirbelsäule hört der Spass auf! Und wenn der Arzt sagt, dass es besser sei, zu Hause zu bleiben, dann mach ich das.

Nun, seit gestern Abend sind die Schmerzen noch wieder stärker geworden. Tapfer fuhr ich heute ins Büro. Wie oben gesagt, zu Hause sitze ich ja auch am Arbeitsplatz. Da heute Nachmittag wieder Rendezvous mit 12 Nadeln bevorstand, war ich sehr positiv eingestellt. Ich merkte aber, dass aufgrund der nicht unerheblichen Schmerzen meine Konzentration stark vermindert war. Da kann man dann doch mal sehen, dass man einem Doc doch in gewissen Bereichen vertrauen kann. Am liebsten wäre ich bereits um 13:00 Uhr nach Hause gefahren um hier ganz entspannt auf meinen Termin zu warten.

Egal – wie man oben lesen kann, schlägt die Akupunktur wohl nicht an. Ich liess mir deshalb heute noch eine Spritze verpassen, um eine Linderung der Schmerzen zu erfahren, was aber nur teilweise gelang.

Ich habe aber heute Morgen einen Schritt in eine andere Richtung gemacht. Ich will zu einem anderen Arzt, den ich schon angerufen aber offensichtlich gestört hatte. Er wollte heute Nachmittag zurückrufen. Vermutlich hat er den Zettel, auf dem er meine Telefonnummer notiert hatte, vertrödelt. Morgen Vormittag mache ich einen 2. Versuch, einen Termin zu bekommen – trotz der Nachlässigkeit.

Alles für den Papst

Der Papst kommt nach Berlin, eine Sache, die mich eigentlich kalt lässt. Nur gibt es immer noch Tausende, die sich wegen dem Typ aus Rom auf den Weg nach Berlin machen, in der Hoffnung, einen Blick auf ihn zu erhaschen und natürlich seinen Segen für irgendwas zu bekommen.

Geld ist nicht zu schade für den Papst: Ein Feldweg zu einer Wallfahrtskirche wird asphaltiert damit die feine Dame nicht ihr langes Kleid und zierlichen Schühchen beschmutzt. Und es wurden für eine Messe 130(!) neue Messgewänder bestellt, Kosten etwa 60.000 Euro!

Die gesamten Kosten für die Papstreise sollen sich auf etwa 25 – 30 Millionen betragen (in Zahlen: 25.000.000 / 30.000.000). Man hat’s ja. Die Schäflein zahlen ja brave ihre Kirchensteuer! Und man ist noch stolz zu verkünden, das es eine Kürzung der Zahlungen an Entwicklungsländer nicht geben wird. Es wäre sicher besser gewesen, die Zahlungen um den Betrag der Reisekosten aufzustocken.

Sommerabend


Ein schöner Sommerabend war es. Er begann mit einem Essen beim Griechen unseres absoluten Vertrauens in unmittelbarer Nachbarschaft, in Dimis Taverne. Zweimal im Monat mindestens sind wir dort zu Gast. Unser Getränkewunsch ist dort bereits bekannt und wir werden nur gefragt „Wie immer?“:
1/2 Liter lieblicher Rotwein für Bernd und 1/2 Liter trockener Weisswein für mich.

6-1/2 Personen aus dem Elbe-Penthouse machten sich am späten Nachmittag auf den Weg und nahmen bei Dimi auf der Terrasse platz. Der obligatorische Ouzo „aufs Haus“ wurde schnell serviert. Die Speisenauswahl war auch recht schnell erledigt.


Kinder sind immer ein beliebtes Fotoobjekt. Deshalb dachten wir überhaupt nicht daran, die Speisen zu fotografieren, was wir eh schon lang mal hätten machen sollen. Vielleicht denken wir ja beim nächsten Besuch daran.

Man was hab ich mich gefreut, als mir der kleine Kenneth überreicht wurde um mich eine Weile mit ihm zu beschäftigen. Da wurden Erinnerungen wach. Lang lang ist’s her. Mein „Kleiner“ wird in diesem Jahr nun schon 31!

Nachdem wir satt waren und er Durst gelöscht war, machten wir uns auf den Heimweg. Bei unseren Penthousenachbarn sassen wir dann noch bis spät in die Nacht auf der Terrasse.

Wer hätte das gedacht?! Ein Sommerabend wie er im Buch steht. Lauschig unter dem Sternenhimmel draussen sitzen – das hätten wir uns öfter gewünscht. Wer weiss, vielleicht war es das letzte Mal gestern.

Paföng und Espresso


Was hat das nun wieder zu bedeuten?

Durch einen Tipp wurde ich auf ein kleines Geschäft in der kleinen Stadt an der Elbe aufmerksam, welches ich schon seit längerem mal aufsuchen wollte. Weine und Schnickschnack sollte es dort geben, auch Grappi, also italienisch angehaucht, also ein Geschäft, für das ich mich eventuell begeistern könnte.

Heute dachte ich daran, den kleinen Laden mal aufzusuchen. Er heisst Pur und befindet sich ein einem Lagerraum, der als Ladengeschäft hergerichtet worden ist.

Die Inhaberin war mit einer anderen Kundin beschäftigt, bedeutete mir aber, dass ich gern stören dürfe, wenn ich Fragen habe. Ich wollte mich nur erstmal umschauen. Dabei entdeckte ich einen kleinen Karton, der einen Flakon enthielt, ähnlich wie für Düfte. Ich wandte mich an die Inhaberin und fragte, was das denn sei. Mir wurde erklärt, dass es sich um ein Grappaspray handelt, welches man sich z.B. auf den Espresso sprüht. Klar, sowas muss ich haben und stellte mir ein Päckchen beiseite. Dann schaute ich mich noch nach Weinen um. Der Inhaber kam herrein und beriet mich. Und so verliess ich das nette Geschäft mit einem Fläschchen Espresso-Grappaspray der Distelleria Bottega und zwei Flaschen Wein.

Ab und an werde ich dem Pur sicher mal einen Besuch abstatten. Ich bin sicher, da lässt sich immer eine Kleinigkeit finden.

Neu in der Bloggerwelt


Kleiner Weg – so heisst ein brandneues Blog.

Natürlich steht noch nicht viel drin, es ist nämlich kaum älter als eine Woche. Doch auch die wenigen Einträge zeigen, dass es sehr vielfältig sein wird. Fussball, Rezepte, Musik – das ist doch schon mal was. Und auch der persönliche Aspekt fehlt nicht.

Arne hat sein Blog sehr minimalistisch gestaltet. Er hat sein Vorhaben aber schon über den Haufen geworfen und es doch schon mit ein paar Fotos aufgepeppt.

Ich habe schon einige Blogs kommen sehen. Und plötzlich waren sie tot, will sagen, es ging nicht mehr weiter. Sozusagen stehengeblieben am Tag X. Schade um die Gedanken, Ideen und die Arbeit, die darin steckt. Insofern hoffe ich, dass Arne am Ball bleibt und uns weiterhin mit interessanten Neuigkeiten erfreut – was mich betrifft, besonders, wenn es um das Essen geht.

Überraschungstisch


Wenn Mann krankeitshalber nicht zur Arbeit darf, bekomm Mannt Ideen, wie er seinen Mann am Jahrestag nett überraschen kann wenn her am Abend heimkommt. Der Tisch sollte nett gedeckt sein, mit Kerzen und dem Blumenstrauss und einer Kleinigkeit zum Naschen.

Aber was soll man essen? Leicht sollte es schon sein, aber auch ein wenig ausgefallen. Und so fand ich in einem Kochbuch einen Rindfleischsalat Thailändischer Art. Die Vorbereitungen konnte ich den Tag über verteilen, was meinem Rücken sehr zuträglich war. So war es nicht notwendig, längere Zeit am Stück in der Küche stehen zu müssen.
Chilis und Zitronengras haben wir in unserem Terrassengarten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und es schmeckte vorzüglich.
Das Rezept zum Nachkochen gibt es im Rezepteblock.

Bitte keinen Kommentare zum Zustand der Tischdecke. Das Ding ist ein Drama. Ich werde mich demnächst mal nach einer anderen Lösung umschauen.