Freie Bahn


Morgen wird bei mir eine Koloskopie (Darmspiegelung) vorgenommen. Es ist eine Wiederholungsuntersuchung, die eigentlich schon im November stattfinden sollte. Aufgrund meiner Bandscheibenerkrankung und damit verbundener OP, Reha, Nachsorge usw. habe ich die Untersuchung verschoben. Morgen ist es nun so weit.

Aufgrund der notwendigen Vorbereitung werden sich meine innewohnenden Reste heute freie Bahn verschaffen. Und freie Bahn werde ich auch benötigen damit kein Unglück passiert.

Drückt mir die Daumen damit das Ergebnis negativ ausfällt, also positiv für mich ist. Im November 2011 hattte ich ja Glück!

Ein Fass ohne Boden

Sieben Fässer Wein sind es leider nicht, die unter dem AKW Krümmel auf dem Stadtgebiet von Geesthacht lagern. Die wären wohl auch nicht mehr da. Stattdessen sind es 1100 Fässer mit radioaktivem Abfall. Wie die Fässer aussehen, ob die eventuell auch schon durchgerostet sind, weiss kein Mensch. Die Strahlung ist so hoch, dass selbst Kameras, die man in die Kavernen hinablassen würde, nur kurze Zeit arbeitsfähig wären und an der Strahlung zugrunde gehen würden.

Zum Glück ist Krümmel abgeschaltet, so dass kein Müll mehr entstehen kann. Der strahlende Müll, der beim Rückbau entsteht, wird dann wohl hoffentlich sorgfältig und unter Aufsicht entsorgt.

Alles Banane?

Nein, nicht wirklich, das habe ich nun festgestellt.

Löblicher Weise habe ich mich ja entschlossen, mein Gewicht zu redzuzieren. Das mache ich zurzeit dadurch, dass ich tagsüber 2 Bananen und 1 Joghurt esse. Da ich Bananen immer für mehrere Tage kaufe, achte ich darauf, dass sie äusserlich zum Teil noch grün sind. Meist kaufe ich die Bananen aus dem Biobereich des gerade praktischer Weise zu erreichenden Supermarktes.

Leider gab es letztens nur noch Biobananen mit schon ziemlich angebräunter Schale. Deshalb musste ich zu den Abba-Bananen greifen, Chiquitita oder so.

Da ich nun täglich Bananen esse, habe ich den direkten Geschmacksvergleich und ich war erstaunt als ich feststellte, dass Bananen tatsächlich unterschiedlich schmecken. Jedenfalls waren die Abba-Bananen nicht so aromatisch wie die Biobananen. Nützt aber nichts, ich muss weiter zu den Bananen mit dem blauen Siegel – also nicht Blausiegel – greifen, wenn die Biobananen schon zu lange auf der Sonnenbank gelegen haben.

Wir wandern aus!

Während es hierzulande nicht genehm ist, dass ein schwuler Schützenkönig offizielle öffentliche Auftritte zusammen mit seinem Partner macht, hat Dänemark den Weg dafür frei gemacht, dass Schwulen das Recht zusteht, sich kirchlich trauen zu lassen. Wir gehören zwar Beide keiner Kirche an. Aber allein die Tatsache, dass in Dänemark soetwas möglich ist, macht das Land sehr sympathisch!

Übrigens: Dänemark war weltweit das erste Land, das schwule Partnerschaften zugelassen hat, und zwar bereits 1989!!!

Ich hab schon immer gesagt, dass ich mal nach Dänemark auswandern werde. Das würde auch meinem Mann entgegenkommen. Die südländische Sonne mag er nämlich nicht so gern.

1. Proberunde

Heute Vormittag hatte ich meine erste Proberunde im Fitnessstudio, in dem ich mich vorläufig angemeldet habe. Ohne Wartezeiten konnte ich die Geräte benutzen, die mir der Trainer „verordnet“ hat. Es ist aber samstagsvormittag wohl eher nicht so gut besucht wie wochentags nach Feierabend. Aber das werde ich in der kommenden Woche testen.

Die Sauna habe ich auch ausprobiert. Allerdings ist es dort etwas einfach gehalten. Aber wegen der Sauna gehe ich dort ja auch nicht hin. Wobei ein wenig saunieren nach dem Training ganz entspannend ist wie ich heute gemerkt habe.

Protestanten – Protestierer – Prostituierte

Gestern Abend nahm das Drama um den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff nun endlich ein unrühmliches Ende. Der Grosse Zapfenstreich wurde begleitet von einem Konzert eines Orchesters aus Vuvuzelas, Trillerpfeifen und anderen lauten Blasinstrumenten.

Heute Morgen in den 7-Uhr-Narichten von Radio Hamburg kam eine Reporterin zu Wort, die das Theater live miterlebt hatte und darüber berichtete. Den genauen Wortlaut kann ich nicht mehr wiedergeben, aber sie erzählte von „Protestanten“ am Rande der Verabschiedung. Sie meinte sicher Protestierende. In den Nachrichten um 7:30 Uhr war diese Passage rausgeschnitten.

Protestanten waren sicher auch unter den Protestierenden. Vielleicht waren auch Prostituierte dabei, die womöglich geblasen haben, die Vuvuzelas oder Trillerpfeifen – oder so.

VIP-Mitglied

Heute vor 1 Woche hatte ich meine letzte Trainingseinheit in meiner heissgeliebten Tagesklinik in Lüneburg. Da ich am Ball bleiben will, muss eine Alternative her. Wie ich schon sagte: Lüneburg kostet zu viel Zeit. Aber wie es scheint, gibt es keine bessere Alternative, räumlich jedenfalls.

Seit heute bin ich nun für 2 Wochen VIP-Mitglied eines hier im Ort ansässigen Fitnessstudios. Bereits beim Vorgespräch in der vorigen Woche war mir klar, dass es in Lüneburg weitaus grosszügiger ist. Das hat sich heute bei meinem Einführungstraining bestätigt. Der Trainingsraum ist geschätzt nicht mal halb so gross wie der in Lüneburg. Nun ja, es nützt ja nichts. Ich muss bzw. will weitermachen. Und ich würde mich wohl auch im Lauf der Zeit an diese neue Möglichkeit gewöhnen.

Es ist halt nur schwer, einen Schritt zurückmachen zu müssen.

Schwul in Südafrika

Es ist immer wieder erstaunlich, was in anderen Erdteilen, die bisher nicht dadurch auffielen, dass sie besonders schwulenfreundlch sind, bezüglich Homosexualität passiert. Südafrik ist diesbezüglich eine Ausnahme, dort gibt es sogar die Ehe für Schwule und Lesben.

In Johannesburg wird demnächst „Mr. Gay World“ gewählt. Für diese Veranstaltung wurde ein grosses Werbeplakat aufgestellt. Ich bin beeindruckt! Sowas wünschte ich mir auch für schwule Veranstaltungen in Deutschland, z.B. eine Aufgestellte Plakatwand, auf der für den CSD in Hamburg geworben wird.