Das Wunder von Bern

Nach dem Film wird Das Wunder von Bern in 3 Wochen in Hamburg Weltpremiere haben, also wird es eher eine Welturaufführung. Für dieses neue Musical wurde an der Elbe, gegenüber den Landungsbrücken ein neues Theater gebaut. Damit hat Hamburg 4 Spielstätten für Musicals von Stage Entertainment.

Bernd und ich sind ja bekanntermaßen Musicalfans, waren aber bislang noch nicht so richtig davon überzeugt, dass wir uns Das Wunder von Bern auch wirklich anschauen würden. Diese Frage wurde uns nun abgenommen: Wir, bzw. Bernd, hat Karten für die erste öffentliche Aufführung gewonnen, die am 10 November im neuerbauten „Theater an der Elbe“ stattfinden wird. Zusammen mit dieser ersten öffentlichen Aufführung wird das neue Theater eröffnet. Dazu wird es vor der Aufführung ein Feuerwerk geben, welches wir uns von einer Tribüne aus ansehen dürfen, welche irgendwo beim Museumsschiff „Cap San Diego“ aufgestellt wird. Nach dem Feuerwerk geht es dann mit den Hafenfähren über die Elbe zum neuen Theater. Wir sind gespannt, wie es wird.

Unglaublich!

Das muss man sich mal vorstellen: Am 1. November kann man in kurzen Hosen und T-Shirt auf der Terrasse sitzen. Wann hat’s sowas schon mal gegeben. 17 Grad war die Temperatur, im Schatten. In der Sonne waren es bestimmt 20 Grad, wenn nicht sogar knapp darüber.

Da die „guten“ Gartenstühle bereits seit 2 Wochen im Keller stehen, hab ich einen von den 17 Jahre alten Stühlen rausgekramt, Kissen drauf, ich drauf und dann Espresso getrunken. Ich sag ja immer: So kann es bleiben bis Weihnachten und darüber hinaus.

Winterzeit

Es ist zwar noch Herbst – aber für mich ist die Umstellung auf Winterzeit gleichbedeutend mit Winter. Von einen Tag auf den anderen ist es dunkel wenn ich nach Hause komme. Im Büro müssen wir das Licht einschalten. Winter ist doof.

Der einzige Lichtblick ist, dass wir nun vom Büro aus Sonnenuntergänge sehen können, denn zu der Zeit, wann die Sonne untergeht, sind wir noch dort. Man könnte aber auch eine Kreuzfahrt machen und Sonnenuntergänge beobachten. Das ist doch viel entspannter.

Wir sind auf Droge

Kürzlich entdeckte ich beim Einkaufen diese Lakritzstangen. Sie waren ausgestellt auf einer Sonderverkaufsfläche anlässlich des bevorstehenden Halloween. Flugs landeten zwei Dosen in meinem Einkaufswagen, eine für die Firma (da bringt jeder in unregelmässigen Abständen mal Naschzeugs mit) und eine für zu Hause.

In der Firma sind wir 6 Personen. Jeder greift mal zu wenn am üblichen Platz was zum Naschen steht. Der Inhalt reichte gerade von Montag bis Donnerstag. Die Dose für zu Hause hielt eine ganze Woche. Bei uns steht das Naschzeugs auf unserem Arbeitsplatz in der Mitte.

Am Wochenende darauf kaufte ich wieder zwei Dosen. Ihr ahnt es: Eine für die Firma, eine für zu Hause. Die in der Firma war Donnerstag letzter Woche wieder leer. Bernd und ich haben uns dieses Mal scheinbar etwas zurückgehalten.

Die Stangen sind aber auch unwiderstehlich. Einmal angefangen kann man nicht wieder aufhören, in die Dose zu greifen und sich eine Lakritzstange in den Mund zu stecken. Und wie Bernd richtig sagte: Die machen nicht mal satt!

Gestern war ich wieder dort einkaufen, wo ich die Lakritzstangen entdeckt hatte. Leidergottseidank waren die ausverkauft.

Verhört?

Es gibt Songs, da meint man, einen ganz anderen Text zu hören als er im Original geschrieben wurde. Manchmal wird über die Radiosender auf solche Titel und auf den Text besonders hingewiesen, Textfragmente, die ganz anders rüberkommen als wie sie in Wirklichkeit lauten.

Seit ein paar Tagen läuft über den Sender das Lied „Stay with me“ von Sam Smith. Der Refrain lautet, wie der Titel, stay with me ….., und ich verstehe jedes Mal wieder: „Stay with me …. Onanie“. Hört doch selbst mal rein.

Umstellung

Gemeint ist nicht die Zeitumstellung am kommenden Wochenende, um die es allerorten wieder Diskussionen geben wird – wie in jedem Jahr. Nachwievor bleibe ich dabei: Ich finde die Sommerzeit klasse!

Aber nun zum Thema: Mit der Umstellung meine ich, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Heute Mittag habe ich festgestellt, dass die dünne Sommerjacke nicht mehr genug ist, leider. Was heisst leider – ich finde es eh am besten, ohne Jacke auskommen zu können. Aber das geht in diesen Breitengraden ja nun nicht, jedenfalls nicht immer.

Ich muss nun mal sehen, was unser Kleiderschrank so hergibt. Vielleicht reicht ja erstmal ein dünner Pullover bevor ich in die Winterklamotten steige. Ich freu mich jedenfalls auf den nächsten Frühling! Meinetwegen kann der Winter wieder ausfallen.

Eine schwere Entscheidung

Heute, am 19. Oktober 2014, haben wir frühlingshafte Temperaturen. Unser Aussenthermometer zeigte nachmittags 22 Grad, im Schatten wohlgemerkt. Eigentlich das ideale Wetter, um einen kleinen Spaziergang an die Elbe zu machen, besonders auch deshalb, weil ich meinem Rücken gestern wohl ein wenig viel zugemutet habe beim Räumen auf der Terrasse. Aber da ist auch immer noch der Fersensporn, der mich zwickt.

Einerseits wäre der Spaziergang gut für meinen Rücken, anderseits wäre der Spazierging nicht gut für den Fersensporn. Und was hab ich gemacht?: Ich bin hübsch zu Hause geblieben, hab mich auf der Terrasse in die Sonne gestellt (die Stühle wurden gestern in den Keller gebracht), hab Espresso und ein Glas Portwein getrunken und das schöne Wetter genossen.