Der frühe Vogel

Mein Mann und ich haben mal 3 gemeinsame Tage am Stück. Gestern, am 24.12., hatten wir beide frei. Dementsprechend gingen wir am Vorabend ganz entspannt schlafen. Wir wollen ausschlafen war die Devise.

Als ich gestern früh wach wurde, war es noch dunkel. Aber ich wollte nicht nachschauen, wie spät es denn sei. Also kuschelte ich mich an Bernd an in der Hoffnung, wieder einschlafen zu können. Aber auch er war schon wach, hatte aber noch keine Lust, richtig wach sein zu wollen. Wir drehten uns also nochmal auf die andere Seite. Vergebens, wir konnten nicht mehr schlafen. Bernd hatte dann den Mut, auf den Wecker zu schauen. Es war fast 6 Uhr früh. Da kann man mal ausschlafen und dann das.

Na, wir entschieden uns aufzustehen, zumal wir noch ein paar frische Waren benötigten und die Supermärkte an diesem Tag bereits um 7 Uhr öffneten. Da der frühe Vogel meist keine langen Schlangen an der Kasse vorfindet, machte ich mich auf den Weg und betrat ein paar Minuten nach der Öffnung den Lebensmitteltempel.

Eine Dame kam mir bereits entgegen, aber mit leeren Händen. Ich sprach sie darauf an und fragte, ob denn schon alles ausverkauft sein. Sie amüsierte sich köstlich über meine Nachfrage, wir wünschten uns Frohe Weihnchten und gingen unserer Wege.

2 Kassen waren geöffnet und die beiden netten Kassenjungs unterhielten sich da keine Kunden anstanden. In wenigen Minuten hatte ich meine gwünschten Teile gegriffen und stand kurz darauf an einer der beiden Kassen mit den Worten: Es gibt Arbeit (ts, mit meinen 3 Teilen). Der nette junge Mann meinte, dass es davon wohl heute noch reichlich geben würde.

Nach ca. 15 Minuten war ich mit meinen Einäufen wieder im Haus. Ist doch herrlich, wenn man so früh wach wird.

6 Gedanken zu „Der frühe Vogel

  1. Inge

    Hallo Hans-Georg, auch für mich ist es wichtig morgens früh aufzustehen und meine Erledigungen zu verrichten. Ich bin halt ein Morgenmensch. Außerdem, wenn die Geschäfte so voll sind, dann nervt mich das nur. Dieses Jahr sind es feine arbeitnehmerfreundliche freie Tage. Mach was draus und erhole dich gut.
    Herzlichst Inge

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  2. Hans-Georg

    Wir sind zum Glück beide Frühaufsteher. Freie Tage sind aber freie Tage und da wird kein Wecker gestellt nur um früh einkaufen zu können. Gestern ergab sich das halt so.
    Mein Mann ist selbst im Einzelhandel tätig, hatte aber gestern frei. Aber am Samstag muss er wieder arbeiten. Für ihn sind es 3 arbeitsfreie Tage am Stück während es für mich 5 sind.

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  3. ossi1967

    „Kassenjungs“? Das muß ja ein echter Luxustempel sein, in dem Du da einkaufst. 😉

    Bei ums Eck sind das durch die Bank Damen, die einem schon auf 5m Entfernung dieses gewisse „Ich hasse es, hier zu sitzen“-Glitzern entgegenschleudern, während sie noch das fettarme Joghurt und die Lauchstangen der dünnen Volksschullehrerin über den Scanner ziehen. Ich würd mich nicht trauen, denen ein fröhliches „Es gibt Arbeit“ entgegenzuwerfen. 😆

    (Ach, stimmt ja nicht: Aushilfsweise arbeitet da auch hin und wieder ein älterer Herr an der Kasse, wenn recht viel los ist. Fürs Auge ist der aber auch nix: Der wär als Frau noch hübscher, als er als Mann ist. *gg*)

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    1. Hans-Georg

      Gestern waren die leider nicht da, jedenfalls nicht gestern morgen um 8 Uhr. Aber die Damen sind recht freundlich dort, wie übrigens das gesamte Personal.
      Es gibt dort auch eine Käseschwester!

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      1. ossi1967

        Na wo auch sonst bringt man eine Schwester am besten unter… bei der Feinkost natürlich. 😆

        Ich muß (editieren kann man hier ja nicht mehr) zur Ehrenrettung meines Nahversorgers ergänzen: *Abgesehen* vom Kassenpersonal sind da doch einige Nettigkeiten dabei. Beim Brot so ein 3m breiter Türke mit leichter Silberblick und Popeye-Unterarmen… Hach, da wird ich immer schwach und bestell noch ein Mohnflesserl dazu, damit ich auch zuhause noch was mit dunkler Musterung drauf hab. Oder die Herrschaften, die die Regale schlichten: Zu denen sieht man gerne auf – nicht nur, weil sie berufsbedingt oft mal oben auf der Leiter stehen. Letzten Sommer waren manche auch kurz behost zugange – das ist schon lustig, wenn man so suchend am Regal entlanggeht: „Wo war denn noch das Waschmittel? Zahnpasta, Duschgel, hey, neue stramme Wadln, Haarshampoo,… ach, da ist es ja, Persil.“ 🙂

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