Archiv der Kategorie: politisch

Aussenminister in Hamburg

Demos, gesperrte Strassen, Scharfschützen auf Dächern – das ist der Zustand in Hamburg anlässlich einer Aussenministerkonferenz in Hamburg. Und ich werde mehr oder weniger mitten drin sein.

Mittels einer Sondergenehmigung bin ich befugt, morgen die Tiefgarage unseres Büros anzusteuern, das in unmittelbarer Nachbarschaft eines der Hotels liegt, in dem ein Teil der Delegationen untergebracht wird und in dem morgen Abend ein festliches Dinner stattfinden wird.

Eine andere Möglichkeit, als in der Tiefgarage zu parken, wird es eh nicht geben. Im gesamten Bereich ist ein absolutes Halteverbot ausgeschildert worden. Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktionen und Fragen der Sicherheitsebeamten, wenn ich in den gesperrten Bereich hineinfahren will. Und warum das ausgerechnet an einem Feiertag sein muss. Tja, ich mache halt nur meinen Job. Schifffahrt ist eben international und international ist morgen nicht überall ein Feiertag.

Ich würde gern darauf verzichten, für 2 Stunden ins Büro zu fahren. Aber ich tue mir selbst den Gefallen. Denn ab Dienstag bin ich allein in der Abteilung. Da kann ich morgen schon mal etwas vorarbeiten und habe dann am Tag danach einen ganz normalen Einstieg. Das hat sich in der Vergangenheit bestens bewährt. Die Hauptsache ist, dass ich überhaupt ins Büro komme.

Koran gegen Regenbogen

Moslems gegen Schwule – so lautet ein Artikel in der Mopo vom vergangenen Samstag. Online ist diese brisante Geschichte hier nachzulesen.

Da sind Menschen hier ins Land gekommen, leben hier freiwillig und geniessen unsere Gastfreundschaft. Und die wollen über uns richten und bestimmen, wie wir uns hier, in unserem Land, in unserer Stadt, in unserem Stadteil, zu verhalten haben? Müssen wir uns das gefallen lassen?

Die Regierung und die Parteien reden von Integration. Wie soll man diese Menschen integerieren wenn sie nicht bereit sind, sich unseren Lebensvorstellungen anzupassen? Und sie werden NIE bereit dazu sein.

Wenn wir uns denen unterordnen ist der nächste Schritt vielleicht, dass Einwohnerinnen unserer Stadt in sichtweite der Moschee ein Kopftuch tragen müssen. Ich schlage vor, dass die nächste Pride-Parade durch die Strassen von St. Georg zieht, vorbei an der Moschee und die angrenzenden Strassen, in denen man sich als Schwuler lieber nicht blicken lässt. Wir könnten ja auch ein Kopftuchverbot in sichtweite christlicher Kirchen veranlassen.

Wenn sich diese Islamisten mit ihrem religiösen Gedankengut hier immer mehr breit machen, dann gnade uns Gott. Aber wir nehmen ja alles auf, was keine Lust mehr hat, im eigenen Land ihr Dasein zu fristen. Es lebt sich hier ja so gut mit Geld vom Staat, fliessend Warm- und Kaltwasser und Heizung. Da kann man ja schon mal auf den Putz hauen – es fliegt ja eh keiner raus deswegen.

Ich hatte die Idee, über diesen Artikel nebeneinander ein Bild der Regenbogenflagge und des Koran zu setzen. Aber ich wage das nicht. Und es macht mich wütend, dass diese Rücksicht nehme.

Sicherheitswarnung

Die USA haben für Deutschland eine Sicherheitswarnung herausgegeben und die Sicherheisstufe für amerikanische Einrichtungen auf Deutschem Boden erhöht.

Ja, ist das denn ein Wunder wenn unser Minister für Staatssicherheit so einen Wirbel macht?

Vermutlich steckt hinter dieser Sicherheitswarnung gar nichts und es ist seitens der USA nur eine Unterstützungsaktion für Herrn Schäuble
um die Deutsche Politik zu bewegen, seine grausamen und zweifelhaften Ideen zu verwirklichen.

Polizeistaat


(Bild von dataloo)

Langsam scheint es so, als sei die DDR nicht ein Teil der Bundesrepublik Deutschland geworden, sondern als sei die BRD in die DDR integriert worden: Überwachung ohne Ende!

Wenn ich die Diskussionen um Terror und Sicherheit, über das Sammeln von Fingerabrücken und Passbildern, über Onlinedurchsuchungen von Computern, über die Überwachung von öffentlichen Strassen und Plätzen mit Videokameras sowie das Auswerten von Daten, die mit dem Mautsystem erfasst wurden, verfolge, sträuben sich mir die Nackenhaare. Das ist der absolute Polizeistaat, in dem die Rechte der Bürger immer weiter beschnitten werden und nichts mehr gelten, eben eine Demokratie wie in der DDR.

Mich bewegt dieses Thema schon längere Zeit, aber jetzt reicht es mir und ich kann das nicht mehr runterschlucken. Ich muss es rauslassen. Es ist mein kleiner Beitrag dazu, zu versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.

Einen interessanten Beitrag zu diesem Thema habe ich im Lawblog von Udo Vetter gefunden.

sympatisch

Hornbach – die TV-Werbung für diesen Baumarkt hat wohl ein Jeder schon mal gesehen. Ich finde die eher schlecht. Aber sie prägt sich irgendwie ein.

Hornbach hat sich jetzt entschlossen, eine Werbekampagne zu starten, in der es um Toleranz geht. Sie nennt sich „Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deuschland!“. In dieser Kampagne geht es nicht allein um Homosxeualtität. Es werden auch andere Bevölkerungsschichten eingebunden, u.A. alte Menschen, Ausländer und Behinderte.

Vielleicht wird Hornbach den einen oder anderen Kunden verlieren, Aber er wird auch Zuspruch finden und neue Kunden gewinnen.

Geht’s noch?

Gibt es eine Möglichkeit, diesen Menschen Einhalt zu gebieten?:

Polen fällt derzeit ins tiefste Mittelalter, nein, noch schlimmer: Polen ist auf dem besten Wege, die Nachfolge der Nazizeit in Deutschland anzutreten, wenn es nicht sogar schon so weit ist. Mitten in Europa entsteht derzeit ein zweites 3. Reich:

Es soll bei Strafe verboten werden, aufklärende Informationen über Homesexualität zu verbreiten.

Pornografie soll unter Strafe gestellt werden, selbst der private Besitz von pornografischen Werken.

Finanzieller Zuschuss für Hospize, in denen krebskranke Kinder betreut werden, soll gekürzt werden. „Polish health care don’t have money to waste on moribund children.“ hat der polinische Gesundheitsminister Boleslaw Piecha erklärt

Es gibt die Idee, eine Liste mit Berufen zu erstellen, die Homosexuelle nicht ausüben dürfen.

Es ist ein Skandal, dass so etwas in einem Mitgliedstaat der EU möglich ist. Und Europa sieht zu und schweigt!!!

Was soll das?

Wo sind wir hier eigentlich? In der Türkei, Marokko, Algerien, Iran oder sonst einem Staat, dessen Basis für die Religion der Koran ist? Nein, wir leben in Deutschland. Und da soll verdammt noch mal nach Deutschen Recht und Gesetzt geurteilt werden und nicht nach den Grundsätzen des Koran.

Mir wird Angst und Bange wenn ich höre, dass eine Richterin den Koran für die Ablehnung einer Blitzscheidung herangezogen hat. Wer auf Deutschem Boden lebt – egal welcher Religion er angehört – hat Anspruch auf Deutsches Recht und nichts anderes. Und Deutsche Richter haben Deutsches Recht heranzuziehen und nichts anderes.

Ich bin, da ich nicht in der Kirche bin, sozusagen religionslos. Ist das ein Freibrief für mich? Kann ich mir alles erlauben – stehlen, morden, was weiss ich noch alles? In welchem schlauen Buch würde diese Richterin sich informieren, um über mich urteilen zu können?

Sie sind überall

Der Inhaber der Firma, in der ich tätig bin, ist in Hamburg Honorargeneralkonsul für das Königreich Thailand. Demzufolge ist auch das Konsulat bei uns im Haus. In der Mittagspause trifft man dann auch mal die Konsulatsangestellte, die ab und zu von ihrer Tätigkeit berichtet.

Am Freitag erzählte sie, dass es den Russen ab sofort erlaubt ist, ohne Visum für einen Aufenthalt von 30 Tagen nach Thailand einzureisen. Allerdings bleibt dieses Privileg den Bewohnern der seit dem 1. Januar der EU angehörigen osteuropäischen Ländern verwehrt.

Zur Zeit des kalten Krieges hatten wir alle Angst davor, dass die Russen kommen. Jetzt sind sie da, aber auf eine ganz andere Art, als wir es uns damals vorstellen konnten.

Medizinisches Wunder

Ist Bayern der Welt Welten voraus? Dort scheint sich nämlich ein medizinisches Wunder zugetragen zu haben:
Ein Mann behauptet, er wüsste was es heisst, eine Mutter mit 3 Kindern zu sein! Edmund Stoiber heisst dieser Mann. In seiner Aschermittwochsrede hat er diese Behauptung aufgestellt. Oder hat er sein Manuskript verwechselt und es sollte eigentlich eine Büttenrede sein?

Oder ist er vielleicht gar kein Mann? Das würde auch seine aufwendige Föhnfrisur erklären. Ausserdem wird er manchmal Edi genannt. Edi – so heisst doch auch eine der desperite housewifes. Und dann diese komischen Kopfbewegungen wenn er – oder sie – redet. Das hat Ähnlichkeit mit Nina Ruge.

Fragen über Fragen, die die Welt bewegen.