Am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Leider wird in vielen Ländern Homosexualität noch immer als Krankheit bezeichnet, die man mit Konversionstherapien „heilen“ kann. Heilen kann man damit insofern, dass die „kranken“ Menschen sich häufig zum Suizid entscheiden.
Homosexualität kann man nicht heilen, Homophobie schon, nämlich indem man sich zu einer Behandlung bei einem Psyichiater entscheidet.
Seit 2005 wird der 17. Mai in Erinnerung an diesen Tag als Aktionstag begangen.

Ich erinnere mich an einen Mann aus meiner Kindheit/Jugend, den Architekt meines Elternhauses. Ich glaube das war das erste Mal, das mir Homosexualität als Teenager bewusst wurde, weil meine Eltern mit mir darüber sprachen. Der Mann hat bis zum Ende seines Lebens verbreitet diese „Krankheit# sei heilbar wenn man nur genug kirchlichen Glauben habe. Das hatten ihm die Altvorderen wohl eingetrichtert. Was hat man den Menschen da angetan…
Homosexualität ist nicht heilbar, Homophobie schon – wenn man sich einen Termin bei einem Psycharter besorgt. Scheinbar hatte der Architekt nicht genügend Glauben. Schlimm, wenn man als Betroffener nicht dazu steht/stehen kann.