Ab dem kommenden Wochenende sind wir tatsächlich an jedem Samstag bis Jahresende ausgebucht. Zum Glück gibt es ja den Sonntag zur Erholung und auch noch eine Woche Urlaub.
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Dicke Dinger
Neue Schuhe eignen sich nicht unbedingt sie beim ersten Mal zu einem längeren Fussweg anzuziehen, auch wenn es nur ca. 20 Minuten sind. Beim Anprobieren erschienen sie mir recht bequem. Sie habe eine entsprechende Weite, sind handgearbeitet und aus Leder. Nichts war hart oder drückte meine zarten Füsschen. Heute Morgen zog ich sie das erste Mal an. Bereits nach wenigen Metern merkte ich, dass es an der Ferse scheuerte. Je länger der Weg dauerte – um so schlimmer wurde es. Mit Mühe erreichte ich das Büro. Unterwegs war mir schon klar, dass ich in diesen Schuhen den Tag nicht überstehen würde. Ich hatte allerdings noch die Hoffnung, dass es im Büro nicht ganz so schlimm sein würde. Doch weit gefehlt, jeder Schritt war eine Qual. Ich griff zum Telefon und rief Bernd an und bat ihn, mir ein anderes Paar Schuhe zu bringen.
Nach ca. 20 Minuten kam die Erlösung. Normaler Weise gehe ich zu Fuss die Treppen runter, aber das tat ich mir nicht an und nahm den Lift, schleppte mich zum Wagen um meine Schuhe von Bernd in Empfang zu nehmen. Am liebsten hätte ich sie gleich auf der Strasse gewechselt. Aber das machte ich dann doch lieber im Büro. Und ich ging wie auf Wolken! Es war phantastisch! Der Tag war gerettet.
Abends zu Hause stellte ich fest, dass ich an den Fersen beider Füsse dicke Blasen hatte. Da die alten Schuhe hinten etwas niedriger sind als die neuen hatte keine Probleme damit gehabt. Ich werde mir wohl überlegen müssen, was man mit den Schuhen anstellen kann damit ich sie auch mal ungestört tragen kann.
Gewöhnungsbedürftig

Nicht, dass wir das neue Sofa nicht leiden mögen, nein, ganz im Gegenteil. Aber im Moment wirkt es noch wie ein Fremdkörper in der Wohnung. Ich bin sicher, in kurzer Zeit haben wir uns daran gewöhnt. Und heute Abend gibt es den ersten Sofa-Kuschel-Fernseh-Abend darauf.
Schon wieder Besuch
Das ist nicht negativ, wir halsen uns nämlich keine Leute auf, die wir nicht mögen.
Seit gestern ist Frank aus München bei uns. Er musste Webmeilen einlösen bevor sie verfallen und hatte sich kurzfristig entschlossen, uns zu besuchen.
Gestern Abend waren wir mal wieder im Musical. Tanz der Vampire kannte Frank noch nicht. Und wir bekamen noch sehr gute Karten in der 11. Reihe, die Plätze direkt am Gang. Vor der Vorstellung nahmen wir noch einen Drink im Stage Club, eine Bar innerhalb des Theaters.
Wissend, was während der Vorstellung passieren kann, setzten wir Frank auf den äusseren Platz direkt am Gang. Und es passierte tatsächlich: Frank wurde von einem dieser Untoten erschreckt als dieser von der Bühne kommend durch den Gang den Saal verliess. Gefiel mir die letzte Aufführung im Juli schon gut so schien es, als sei diese Vorstellung noch besser gewesen. Ich habe keine Ahnung, woran das liegen mag. Vermutlich hat auch das Publikum selbst einen grossen Anteil. Was nützt es, wenn sich die Darsteller noch so viel Mühe geben wenn das Stück dem Publikum nicht gefällt? Auch Frank hat es gefallen. Sein Kommentar: Jederzeit wieder! Na, das kann teuer werden. Nach der Vorstellung liessen wir den Abend im Stage Club bei einem Bier und Livemusik ausklingen.

Ist Sex ansteckend?
Ich verrate wohl kein Geheimnis wenn ich zugebe, dass wir hin und wieder auch Sex haben, so auch in der letzten Nacht. Und damit keine falschen Vorstellungen aufkommen: Das fand ohne Jörg statt. Da er im Nebenzimmer schlief, waren wir auch recht leise, ja beinahe lautlos.
Nachdem wir zur Ruhe gekommen waren und aneinander gekuschelt einschlafen wollten, hörten wir aus der Wohnung unter uns eindeutige Laute. Nicht laut, aber gerade laut genug um zu wissen, was da gerade passierte.
Also unsere Aktivitäten können die nicht wahrgenommen haben. Entweder war es Zufall oder eben doch ansteckend.
Luft raus
Eine Woche lang Stress pur im Job – jetzt ist die Luft raus. Jörg musste leider alleine nach Lübeck fahren. Ich brauche eine kleine Auszeit.
Einfach vergessen
Durch Zufall habe ich heute festgestellt, dass ich den letzten im August geschriebenen Eintrag gar nicht hochgeladen hatte. Dabei ist das ein ganz wichtiger Eintrag. Entschuldige mein Schatz. Mit dem neuen System kann das nun nicht mehr passieren.
Grippeanfall
Schon am Samstag war ich irgendwie nicht gut drauf. Da wir am Abend vorher spät schlafen gegangen waren, schob ich das auf Müdigkeit. Gestern war ich dann total hin. Müde, abgeschlafft, keinen Appetit, lustlos – obwohl einiges zu tun gewesen wäre. Nachmittags zog Bernd für mich das Sofa aus, damit ich es mir vor dem Fernseher so bequem wie möglich machen konnte.
Kaum lag ich und hatte mich eingekuschelt ging es los: Schüttelfrost! Bewegungslos, vom Zittern abgesehen, verharrte ich und wartete, dass es sich beruhigte. Eine kurze Bewegung und es ging wieder los.
Dauernd fielen mir die Augen zu. Es hatte keinen Zweck, ich musste ins Bett und versuchen zu schlafen.
Die Nacht war schlaflos und von Schweissausbrüchen begleitet. Heute Morgen merkte ich, dass ich zwar kein Fieber mehr hatte, doch war ich noch ziemlich schwach und kaputt. Ich meldete mich telefonisch bei Steffi ab, dass ich heute nicht ins Büro kommen würde. Ich glaube, diese Entscheidung war richtig. Es geht mir jetzt wieder ganz gut und ich bin morgen sicher wieder fit, ins Büro zu gehen.
Kindheitserinnerungen
Heute Abend hörten wir plötzlich ungewohnte musikalische Klänge. Es dauerte ein Weilchen bis wir realisierten, dass es sich um einen Leierkasten bzw. um eine Drehorgel handelte, die Jemand durch die Strassen schob und damit Musik machte. Früher, als ich noch nicht zur Schule ging, kam durch unsere Strasse regelmässig ein Leierkastenmann. Ich bekam von meiner Mutter einen Groschen und durfte ihn in den Teller legen, der auf dem Leierkasten stand. Bei anderen Häusern öffneten sich hier und da die Fenster und die Hausfrauen warfen in Papier eingewickelte Geldstücke auf die Strasse. Der Leierkastenmann bedankte sich, in dem er seinen Hut zog. Seine Frau sammelte die Geldstücke ein.
Ich glaube, es war heute seit Jahrzehnten das erste Mal, dass ich wieder einen Drehorgelspieler hörte, der durch die Wohnstrassen zog und mit seinem Spiel die Anwohner teils erfreute und vielleicht manchmal auch ein wenig nervte.
Zu breit?
Von meinen gestrigen Verrichtungen im Haushalt ist eine Beule im Arm übrig geblieben: Beim Verlassen der Küche stiess ich mit dem rechten Unterarm recht schwungvoll gegen die Türklinke. Aua, das tat weh. Um eine grössere Verunstaltungen zu vermeiden legte ich gleich das Kühlkissen auf. Bisher hat sich noch kein blauer Fleck gezeigt. Aber eine verhärtete Beule ist ganz eindeutig zu fühlen. Und bei verschiedenen Bewegungen mit dem Arm schmerzt es auch ein wenig.
Die Küchentür ist zwar ein wenig schmaler als die anderen Türen in der Wohnung, aber ich bin doch nicht so breit, dass ich da nicht mehr durchpasse.
