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Vater-Sohn-Gespräch bzw. -Chat

Olli 20.06.20 16:47 sach mal, du kennst dich doch bei pizzen aus :))))))

Olli 20.06.20 16:48 wir wollen vielleicht online bestellen 🙂

Vulcano 20.06.20 16:48 ah ja, erzähl

Olli 20.06.20 16:48 ist 36 cm sehr groß ?

Olli 20.06.20 16:48
http://www.pizzabestellen.de/hallo-pizza/99/index.htm

Vulcano 20.06.20 16:48 ist jedenfalls sehr lang :-< Olli 20.06.20 16:48 DURCHMESSER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Olli 20.06.20 16:49 schon was getrunken? Vulcano 20.06.20 16:49 nee, nur saft Vulcano 20.06.20 16:49 warte, ich schau mal Vulcano 20.06.20 16:49 also, wenn wir bei smiley bestellen, was wir meistens machen, ist die von bernd 32 cm und meine 28 cm Olli 20.06.20 16:50 hm, ahja, also melli nimmt dann ne 26er und nen salat und ich die 36 Olli 20.06.20 16:50 :))))))))) Vulcano 20.06.20 16:50 ja, würd ich sagen Vulcano 20.06.20 16:51 sie isst ja eh länger, also gleicht sich das dann in der menge aus, da du ja mehr pizza hast Olli 20.06.20 16:51 hehe Olli 20.06.20 16:51 looooool Vulcano 20.06.20 16:51 die haben nur 2 grössen? Olli 20.06.20 16:51 aber ich finde das doof, ne größe dazwischen wäre schön Olli 20.06.20 16:51 ja scheint so Vulcano 20.06.20 16:51 ja, - ist doof Vulcano 20.06.20 16:52 notfalls gibst du ihr was ab wenns dir zu gross ist Olli 20.06.20 16:52 neeeeeeeeeeeeeeeeeeee, kommt nicht in frage Vulcano 20.06.20 16:53 na, dann aber alles aufessen!

Ich find‘ schön, dass wir uns so gut verstehen.

Nachwehen

Ich wurde wach, als Bernd aus dem knarzenden Sofa aufstand und im Badezimmer verschwand. Vorsichtig versuchte ich festzustellen, wie es mir geht. Kopf? OK. Magen? OK. Und sonst? Müde und verkatert. Bernd fuhr zum Bahnhof und holte Brötchen, ich ging ins Badezimmer. Ich hätte wohl auch noch nicht fahren dürfen. Nach dem Zähneputzen und Duschen war ich recht fit und bereitete das Frühstück vor. Jörg war inzwischen auch wach geworden.

Nach dem stärkenden Frühstück schauten wir uns die Partyfotos an. Dann war es auch schon an der Zeit, dass Bernd ihn zum Flughafen brachte. Unterdessen versuchte ich, wieder Ordnung in die Wohnung zu bringen. Planlos begann ich hier etwas und dann da. Mein Kreislauf machte mir zu schaffen und ich musste mich ab und zu hinsetzen. Als Bernd zurückkam hatte ich es doch geschafft, das Frühstücksgeschirr zu spülen, im Wohnzimmer Staub zu saugen und den Esstisch zusammen zu schieben und an seinen Platz zu stellen.

Und jetzt sind wir müde und freuen uns auf einen gemütlichen Sofaabend.

Ach ja, eins hab ich noch vergessen: Die Sirene Jörg ist eine ganz Liebe – sie darf wiederkommen!

Einfach nur zuhören

Aus eigener Erfahrung weiss ich wie es ist, sich in einer Situation zu befinden, die ausweglos erscheint, in der man einsam und alleine ist. Schön ist es dann, wenn man einen Ansprechpartner hat, dem man sich mitteilen kann, der Verständnis hat und bei dem man sich einfach mal ausweinen kann. Heute war ich die Person des Vertrauens, sozusagen ein Telefonseelsorger. Wissend, dass alles, was man an Ratschlägen erteilt, auf der anderen Seite einerseits zustimmend aufgenommen, anderseits aber doch nicht wirklich akzeptiert wird weil die Gefühle die Oberhand über die Logik haben, habe ich die meiste Zeit nur zugehört. Einfach für Jemanden da sein, als seelischer Mülleimer dienen, das kann dem Betroffenen helfen in dem er sich seinen Frust und seine Sorgen von der Seele redet.

80 Jahre


4 Monate nach meinem Vater hatte heute meine Mutter ihren 80. Geburtstag. Wir trafen uns um 11.00 Uhr am Anleger der Quandt-Wakenitz-Schifffahrt in Lübeck. Auf der „Melanie Quandt“ ging es ca. 1 Stunde auf dem kleinen, idyllischen Flüsschen Wakenitz zum Ausflugslokal Absalonshorst. An Bord gab es Sekt uns Schnittchen. Mit der Geburtstagsgesellschaft von ca. 30 Gästen waren noch andere Fahrgäste an Bord, die Fahrt Richtung Ratzeburger See war ausgebucht. Leider war das Wetter gar nicht geburtstagsmässig. Die Scheiben waren schnell beschlagen, sodass wir von der wunderbaren, unter Naturschutz stehenden Landschaft kaum was sehen konnten.


Der Schiffsanleger befindet sich direkt am Kaffeegarten, nach wenigen Schritten durch den Regen erreichten wir die Fischerkate, ein separates Gebäude, dass wir nur für uns hatten. Zum „Aufwärmen“ gab es erst mal ein Glas Sekt. In kleinen Gruppen standen wir zusammen, unterhielten uns und freuten uns auf diesen Tag.

Mutter hatte keine Geburtstagswünsche. Sie ist in der glücklichen Lage, sich das leisten zu können, was sie haben möchte. Die Frage war deshalb: Was schenken wir. Karin hatte mal wieder die rettende Idee. Sie kennt Jemanden, der 3 ältere Herren kennt, die Kaffeehausmusik machen, das Reblaus-Trio. Das Trio kann man auch als Duo buchen. Die Familie und ein paar Freunde legten zusammen und Karin buchte das Reblaus-Duo für 2 Stunden am Nachmittag von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Wir warteten noch auf den Nachtisch als mir angekündigt wurde, dass die Musik eingetroffen sei. Schnell eine Lagebesprechung wie wir weiter vorgehen wollten. Dieses Geschenk sollte nämlich im Rahmen eines von mir verfassten und von Nina und mir vorgetragenen Gedichts überreicht werden. OK, schnelle Entscheidung, das Geschenk wird vor dem Nachtisch überreicht und die Herren können dann bereits zum Nachtisch aufspielen. Und es war ein voller Erfolg! Leichte Musik mit bekannten Melodien wurden gespielt, ein paar Titel regten die mittlerweile leicht gelockerte Geburtstagsgesellschaft zum schunkeln ein, am Ende wurde sogar getanzt. Ich hatte den Eindruck, dem Duo gefiel es auch. Mittlerweile spielten sie schon weit länger als die 2 Stunden, für die sie gebucht waren. Vermutlich spielten sie auch die Getränke ab, die sie kostenfrei erhielten.


Um 18.00 Uhr brachte uns das Schiff zurück nach Lübeck. Der Regen hatte aufgehört aber kaum einer schaute aus dem Fenster. Alle unterhielten sich vergnügt und angeregt.

Ich hatte den Eindruck, dass es für alle Gäste und besonders für meine Mutter ein schöner, unvergesslicher Tag war.

Frechheit

Heute morgen: Noch müde bin ich auf dem Weg zur Arbeit, hänge meinen Gedanken nach und schaue mir die alten Vorgärten an, in denen es grünt und blüht. Plötzlich hinter mir ein „Hallo!“ Blitzschnell überlege ich, ob mich eventuell jemand kennt oder ob mich jemand was fragen will. Ich drehe mich um und erblicke einen Herrn auf einem Fahrrad. „Sie gehen immer von links nach rechts.“ – Aha, er kam nicht vorbei. Ich erwiderte: „Sie sollen ja auch nicht mit dem Rad auf dem Gehweg fahren.“ Er murmelte was unverständliches und fuhr an mir vorbei.

Ich habe das Gefühl, dass mit meinen Armen was nicht stimmt. Da ist so ein merkwürdiges Zucken drin. Könnte durchaus passieren, dass ein zuckender Ellbogen mal einen Radfahrer trifft.

Flaschen zeigen Wirkung

Die Flaschen haben wohl auf uns beide ihre Wirkung nicht verfehlt. Aussergewöhnlich lange haben wir heute geschlafen, es war fast neun Uhr als wir aufwachten. Noch müde versuchte ich, Klarheit über meinen Zustand zu erlangen. Mit Freude stellte ich fest, dass ich keinen Brummschädel hatte. Das rechtzeitige Umsteigen auf Alsterwasser und die für den Betreiber unangenehme Tatsache, dass es kein Bier mehr gab, hatte sich zu einem grossen Vorteil für uns erwiesen.

Vorsätzlich schlaflos

Obwohl ich wusste, was auf mich zukommen würde, habe ich mich nicht zurückgehalten: Ich habe gestern Abend Kaffee getrunken, und gleich mehrere Tassen. Mir war sehr wohl klar, was passieren könnte, in der Hoffnung, dass es ungeschehen bleibt: Eine schlaflose Nacht. Aber es passte und es schmecke und es war gemütlich auf der kleinen Geburtstagsnachfeier bei Bernds Mutter.

Zu Hause angekommen haben wir noch im Internet gesurft, gechattet usw. So gegen Mitternacht wurden wir trotz des Kaffees müde, glaubten wir, und sind schlafen gegangen – dachten wir. Mit schlafen war aber nichts. Kuscheln half nicht, nicht kuscheln half auch nicht. Bauch-, Rücken-, Seitenlage, Löffelchenstellung und Embryohaltung, alles ausprobiert – alle Versuche blieben erfolglos. Dann das Eine, morgens früh um drei – danach haben wir geschlafen – bis um halb acht, unsere normale Aufwachzeit am Wochenende. Und jetzt, am Samstag Vormittag um 11.00 Uhr bin ich auch nicht richtig munter.

Einfach nichtstun

Ein ganz fauler, schöner Tag war das. Gesurft, gechattet, gekocht (lecker Curry), gegessen, getrunken, gespült. Und wieder gechattet und gesurft. Dann abends aufs Sofa, „Schokolade zum Frühstück“ geschaut, dazu ein Glas Rotwein getrunken. Danach gab’s noch die ABBA-Show im ZDF aus Stuttgart. Sie war interessant und spritzig mit vielen Hintergrundinformationen, Interviews und natürlich mit viel Musik. Die Musik von ABBA ist zeitlos und ich jedenfalls kann mich nicht darin überhören.

Dann wurde es Zeit, die Fotos von den leuchtenden Eiern zu machen. Die Cam wurde auf das Stativ montiert und das ganze dann auf den Balkontisch gestellt. Aufnahmemodus „manuell“ / „Blitz aus“ / „Empfindlichkeit automatisch“ – und 2 x abgedrückt. Hier das Ergebnis:



Bis zum nächsten Wochenende bleiben die Eier noch hängen. Dann wird es auch Zeit, sie abzunehmen, sonst wachsen sie ein und es wird schwierig, sie aus den frischen Trieben der Rosen herauszufriemeln.

Nachfeier

Meinen Geburtstag hatten wir ja in London gefeiert, aber eine kleine Nachfeier für die Familie musste schon sein. Ab 15.00 Uhr trudelten alle ein: Meine Eltern, Oliver und Melli, Bernds Mutter, meine Cousine Andrea und ihr Mann Manfred. Es gab erst mal Kaffee und selbstgebackenen erfrischenden Zitronenkuchen von meiner Mutter, dazu ein paar von mir gekaufte Cookies. Bei Prossecco schauten wir uns danach die Bilder aus London an und von DVDs Ausschnitte aus den Musicals, die wir in London besucht hatten.

Zu 18.00 Uhr hatte ich einen Tisch im Restaurant Bellini um die Ecke reserviert mit einem vorbestellten Menü für alle: Prossecco – Bruschetta – Champignoncremesuppe – Carpaccio – Grillteller mit Lamm-, Puten- und Rinderfilet – Zabaione. Hmmmmm, war das lecker. Wir hatten einen wirklich sehr schönen und gemütlichen Abend. Gibt es im nächsten Jahr eine Wiederholung? Wenn es mir entsprechend gut geht ganz bestimmt.

Haarpflege

Das Shampoo und das Duschgel stehen in einer Ecke auf dem Badewannenrand nebeneinander – immer. Zuerst wasch ich unter der Dusche meine Haare, natürlich mit dem Shampoo, danach den ganzen restlichen Körper, natürlich mit dem Duschgel – immer. Heute Morgen beim Duschen: Ich stellte plötzlich fest, dass ich angefangen hatte, mit dem Shampoo meine Achseln zu waschen statt der Haare auf dem Kopf. Ich hab noch nie mein Augenmerk auf den Zustand meiner Haare in den Achseln gelegt. Sind die nun normal, fettig oder hab ich da vielleicht Schuppen oder sogar Spliss? Auch lege ich an dieser Stelle keinen besonderen Wert auf glänzendes oder kräftiges Haar oder auf natürlichen Halt. War das jetzt ein Hinweis aus dem Unterbewusstsein, dass ich mir mehr Gedanken machen sollte über die Pflege meiner allgemeinen Körperbehaarung? Muss ich mir eine Pflegeserie kaufen, eine pflegende Packung machen? Hab ich mich vernachlässigt? Fragen über Fragen, hoffentlich kann ich noch Schlaf finden und liege nachts nicht grübelnd wach.