
… wenn man in 11 Jahren, während der man zusammen ist, keinen einzigen Tag bereut!
Und es gibt etwas, was wir Beide ebenfalls nicht bereuen: Heute vor einem Jahr haben wir das Elbe-Penthouse übernommen.

… wenn man in 11 Jahren, während der man zusammen ist, keinen einzigen Tag bereut!
Und es gibt etwas, was wir Beide ebenfalls nicht bereuen: Heute vor einem Jahr haben wir das Elbe-Penthouse übernommen.
David Duchovny, bekannt geworden als Agent Fox Mulder in der Serie Akte X, meint, dass er sexsüchtig sei. Deshalb hat er sich selbst zur Behandlung in eine Klinik eingwiesen.
Ich frage mich, woran man merkt, dass man sexsüchtig ist. Fummelt man ununterbrochen an seinem Geschlechtsteil rum oder hat man eine Dauererrektion? Kann man mehrmals täglich?
Also ich weiss nicht, ob ich es als sexsüchtig bezeichnen würde, wenn ich dauernd andere Männer anbaggern oder meinen Mann mehrmals täglich flachlegen würde. Sex empfinde ich als eine ganz normale menschliche Funktion. Einer mag/kann öfter, einem anderen reicht es einmal im Monat (was wohl etwas wenig ist). Der Trieb muss schon sehr extrem sein, wenn man meint, man sei sexsüchtig.
Vermutlich würde ich nie auf die Idee kommen, dass ich sexsüchtig bin – weil eben Sex für mich die normalste Sache der Welt ist. Aber indem ich das so schreibe, bin ich vielleicht gar schon sexsüchtig. Und wenn schon – behandeln lassen würde ich das nicht. Da müsste mein Mann durch!

Ich bin mal wieder auf der Suche nach einem neuen Duft, ein Drittduft sozusagen. Die Wahl fällt schwer. So in etwa kenne ich meine bevorzugte Duftrichtung: Nicht zu leicht, nicht so spritig, eher schwerer, orientalisch. Wobei eine gewisse Frische auch nicht verkehrt sein kann.
Davidoff, Joop, Boss, Dior, Chanel – um nur einige zu nennen, die Auswahl ist riesig gross. Jede Marke bietet auch noch verschiedene Produkte an, was vollends zur Verwirrung der Sinne beiträgt. Und dann steht man vor dem Regal, greift sich eine Probeflasche und sprüht sich vorsichtig eine Ladung auf Unterarm und Handgelenk, eine Sorte links, eine Sorte rechts. Etwas warten, bis die Kopfnote verduftet ist und dann schnüffeln ob es gefällt.
Manche Beschreibungen lesen sich wie der Griff in das Gewürzregal in der Küche zu Hause: Zimt, Kardamom, Ingwer, Pfeffer, Minze – alles Ingredenzien, die ich zum Kochen verwende. Man könnte denken, ein paar Tropfen Eau de Toilette ins Essen statt eine Prise hiervon und ein paar Blätter davon hätten den gleichen Effekt. Das könnte sogar eine Marktlücke sein: zu den Gewürzen im Menue den passenden Duft auflegen. Vielleicht sollte ich das den grossen Duftmischern mal vorschlagen.
Neue Düfte werden von den Herstellern immer in grossen Aktionen angepriesen. Meist locken attraktive junge Männer – oft genug spärlich bekleidet – zum Kauf. Jedoch jünger und attraktiver macht der Gebrauch so eines Duftes auch nicht. Irgendwann ist der Zug nämlich abgefahren. Wobei es in den einschlägigen Foren Männer weit jenseits der 40 gibt, bei denen „boy“ ein Wortteil ihres Nicks ist. Lächerlich!
Verlockend für den Griff ins Regal und das öffnen der Geldbörse ist auch ein exklusives Design der Flakons. Doch so ein Fläschen ist nicht zum Anschauen da, es geht schliesslich um den Inhalt – auch wenn es sich auf einer Ablage im Badezimmer gut macht, dort was exklusives stehen zu haben.
Heute Mittag habe ich wieder zwei Düfte probiert. Den einen habe ich mir in der Firma gleich wieder runtergewaschen. Der andere, Diamonds von Armani, kommt in die engere Wahl. Dior Homme Sport steht ebenfalls auf der Liste derer, die in Frage kommen.
Wo ich die Mittagspausen der nächsten Tage verbringen werde steht fest: In der Abteilung Männerdüfte eines grossen Kaufhauses in der City.
Bernd konnte gestern seinen Geburtstag mit einer grossen Party unter freiem Himmel auf dem Roten Platz feiern.
Vorerst werde ich verstärkt öffentliche Verkehrsmittel für den Arbeitsweg benutzen. Da zwei Einzelfahrscheine pro Tag teurer sind als eine Zeitkarte, habe ich mich entschlossen, eine Wochenkarte zu benutzen – für’s erste jedenfalls.
Nun kann man ja nicht einfach eine Wochenkarte kaufen, man benötigt dazu noch Art Basiskarte, die mit einem Foto des Benutzers bestückt wird. Und beides zusammen kann man online machen.
Auf der Homepage des HVV sucht man sich raus, für welchen Tarifbereich die Karte benutzt werden soll. Dann werden die persönlichen Angaben eingegeben und lädt ein Foto hoch, das in die Basiskarte eingefügt werden soll. Das habe ich vorgestern Abend alles gemacht. Und heute war die Basiskarte samt Wochenkartenmarke im Briefkasten. Auch die Marken für die nachfolgenden Wochen kann ich online bestellen und bekomme sie nach Hause geschickt. Ein toller Service ist das.
Es geht weder um Kaffee noch um irgendwelche Royals. Es geht um mich, vielmehr um mein Esszimmer, das ich mir mit gegrillter Entenbrust ruiniert hatte. Nach erfolgreicher Beendigung der Wurzelbehandlung und einer etwa 1-stündigen Sitzung beim Zahnarzt mit mehreren Gebissabdrücken und der Vorbereitung des Zahnfragments zum Aufsetzen der Krone, wurde diese heute montiert. Nach etwa 20 Minuten war das Thema erledigt und ich durfte die Rechnung in Empfang nehmen.
Am ersten lauen Sommerabend seit Wochen zog es uns gestern mal wieder an den grossen Strom. Wie so oft war die Elbe wieder mal für ein paar optische Highlights gut:

Hausboot in der Abendsonne

Bier im Sonnenuntergang

Vogelschlafplatz auf einer Sandbank

Feuerball in den Bäumen

Leuchtendes Kernkraftwerk Krümmel
Freitag Abend wird bei uns sozusagen das Wochenende eingeläutet, und zwar mit einer Kleinigkeit zu essen. Mal ist es Ofenkäse oder wir machen eine Käsesession mit mehreren Käsesorten, ein anderes Mal ein Dipp mit Brot. Und immer gibt es eine Flasche Wein dazu.
Bis zu dem Zeitpunkt als ich heute Abend den Supermarkt betrat wusste ich noch nicht, womit wir heute das Wochenende beginnen würden. Ich liess mich einfach inspirieren. Am Ende hatte ich eine Salami aus Italien, ein Stück Käse aus Frankreich und Serranoschinken aus Spanien im Einkaufswagen, dazu Meterbrot und Cherrytomaten. Zusammen brachte uns das alles etwas Sommer auf den Tisch. Aufgrund der herbstlichen Temperaturen entschieden wir uns allerdings für eine Flasche Rotwein anstatt eines kühlen Weissen.
Auf diese verfluchten Tomaten hätten aber auch verzichten können. Die waren nur rot und sonst nichts. Gibt es hier nicht irgendwo mal aromatische Cherrytomaten zu kaufen?
Testergebnis:
37 % sanguinisch
38 % melancholisch
74 % cholerisch
88 % phlegmatisch
Ich und cholerisch, ich? Jedenfalls nicht zu 74 %. Und 88 % phlegmatisch? Nee, dieser Test spiegelt mich nicht wieder. Und überhaupt: Die Addition ergibt mehr als 237 %, das geht ja nun gar nicht. Wer hat sich denn den Blödsinn ausgedacht? Passt das überhaupt zusammen, cholerisch und phlegmatisch?
Gefunden beim Teufelsweib.

Die wirklich allerengste Familie besteht nur noch aus meiner Mutter, Oliver und mir – natürlich gehört auch der entsprechende Anhang dazu, nämlich Olivers Freundin Sabrina und mein Freund Bernd. Da Oliver und Sabrina an diesem Wochenende in Lübeck sind, hatte meine Mutter uns alle eingeladen. Wir trafen uns im Restaurant Fährhaus Rothenhusen.
Das tradtionsreiche Haus liegt direkt am Nordende des Ratzeburger Sees, dort wo der kleine Fluss Wakenitz in eben diesen See mündet. Es gab sehr leckeres Essen. Ich habe seit langer Zeit mal wieder Aal gegessen. Ein Eisbecher zum Abschluss durfte natürlich nicht fehlen.

