In Stockholm wurde jetzt das Abba-Museum eröffnet.
Abba – Musik, die ins Ohr geht und in die Füsse, Musik, die auch mal nachdenklich stimmen kann, Musik, die ich immer hören kann, Musik, die für meine Gehörgänge einfach zeitlos ist.
In Stockholm wurde jetzt das Abba-Museum eröffnet.
Abba – Musik, die ins Ohr geht und in die Füsse, Musik, die auch mal nachdenklich stimmen kann, Musik, die ich immer hören kann, Musik, die für meine Gehörgänge einfach zeitlos ist.
Es sind nur noch 3 Wochen bis zum grössten Musikevent der Welt, dem Eurovision Songcontest. Leider wurde dieser Titel nicht nominiert. Schade eigentlich.

Vor ein paar Monaten lernte ich in einem schwulen Forum einen netten Menschen kennen. Wir chatteten eine zeitlang und unterhielten uns über Gott und die Welt. Auf seinem Profil hat er die Titel einiger Bücher veröffentlicht. Darauf angesprochen erzählte Gerrit mir, dass er seinen Beruf an den Nagel gehängt hat und sein Geld mit der Schriftstellerei verdient. Wir unterhielten uns dann eine Weile über sein erstes Buch „Strandkorb mit Rüschengardinen“ und ich entschied mich dann, es zu bestellen.
Wovon handelt es?:
Ein junger schwuler Mann macht mit seinem Freund Urlaub, und zwar da, wo er in seiner Jugendzeit mit den Eltern immer Urlaub machte, nämlich in einem kleinen Seebad an der Lübecker Bucht im Kreis Ostholstein.
Von Travemünde bis Fehmarn sind mir alle Seebäder an der Lübecker Bucht geläufig. Und so wurden beim Lesen zahlreiche Erinnerungen wach. Das Buch liest sich fast wie ein Reiseführer, begleitet von den Erlebnissen der beiden jungen Männer, eine leichte Lektüre, die ich in wenigen Tagen im dazu passenden Ambiente, nämlich in unserem Wintergarten, verschlungen hatte.
Das Buch machte Lust auf mehr. Und nun habe ich das nächste Buch von Gerrit Jan Appel auf dem Kindle, „Wodka für die Königin“.

Das ist der Titel des Konzertes, welches wir gestern Abend in der Laeiszhalle in Hamburg besucht haben, ein Weihnachtsgeschenk meines Mannes.
Im ersten Teil wurde die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven aufgeführt, nach der Pause die Cantate Carmina Burana von Carl Orff. Das Konzert sollte von einer Lasershow begleitet werden.
Als wir den Konzertsaal betraten, wurde die Vorfreude etwas ernüchtert durch die Tatsache, dass links und rechts der Bühne grosse Lautsprecherboxen aufgestellt waren und zwischen den Sitzen für die Orchestermitglieder Mikros standen. Die Mikros erklärte ich mir so, dass über sie die Takte für die Lasershow gegeben werden sollten. Aber wozu die Boxen?
Zur Einstimmung auf den Abend gab es eine kleine Lasershow, untermalt mit Musik und einer Erklärung, was uns an diesem Abend erwarten würde. Aha, dafür die Boxen.

Das Konzert wurde also mit den 4 Sätzen der 9. Sinfonie von Beethoven eröffnet. Eigentlich finde ich diese Sinfonie ja recht nett. Aber irgendwas störte mich, die Musik wirkte nicht „rund“ auf mich. Als dann im 4. Satz die Solisten auftraten, mit Mikros ausgestattet (!), war ich total desillusioniert. Die Laeiszhalle hat eine ausgezeichnete Akustsik und gute Sänger sollten es nicht nötig haben, über Verstärker zu singen. Andererseits, aufgrund des grossen Orchesters und des grossen Chores, war es wohl besser so. Sonst wären die Stimmen vielleicht gar nicht zu hören gewesen, was bei dem Tenor an einer Stelle trotz Verstärkung der Fall gewesen ist.

Nach der Pause dann Carmina Burana. Das bekannteste Stück daraus ist das wuchtige „O Fortuna“, hat wohl jeder schon mal gehört.
Carmina Burana ist ein Musikwerk, welches auch szenisch aufgeführt wird, hier aber eben „nur“ konzertant, untermalt mit der Lasershow und anderen Lichteffekten.
Ich hatte den Eindruck, dass das Philharmonic Classic Orchestra nach der Pause lockerer und „runder“ gespielt hat. Jedenfalls hat es mir ausnehmend gut gefallen, die Cantate zu hören. Der Beifall am Schluss des Konzertes war auch viel intensiver als nach der Sinfonie. Vielleicht lag ich mit meinem Eindruck nicht daneben.
Die begleitende Lasershow war nichts besonderes und meistens langweilig. Sie lenkte – mich jedenfalls – vom Hörgenuss ab.
Alles in allem ein entspannter Abend, der durch Carmina Burana gerettet wurde.
Mit hohen Ewartungen sind wir ins Kino gegangen um uns den Musicalfilm Les Misérables anzuschauen. Leider wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Die Taschentücher brauchten wir nicht. Unsere Kritik ist kurz und bündig: Die Stimmen der Darsteller haben alle Emotionen zunichte gemacht. Wenn sich mal ein Anflug von Gänsehaut einstellte, war diese sofort wieder verflogen wenn auf der Bühne, pardon, auf der Leinwand der Mund aufgemacht wurde.
Auf der Bühne, damals im Theater des Westens, kam viel mehr rüber. Gute Stimmen gepaart mit der gewaltigen Musik und einer Handlung, die unter die Haut geht, ja, das ist Les Miserables, da fliesst schon mal ein Tränchen.
Die grossartigen Melodien des Musicals, bombastisch orchestriert, bleiben im Film leider im Hintergrund. Wenn dann noch Schauspieler völlig untalentiert ihre Stimme darüberlegen, bleibt von der Musik fast gar nichts mehr übrig.
Enttäuscht hat auch die Szene im Wirtshaus der Thénardiers. Die Schnitte sind viel zu kurz, man bekommt gar nicht richtig mit, was dort so alles abgeht. Die Szene selbst ist viel zu überladen. Die Thénardiers sind nicht so derbe dargestellt wie auf der Bühne. Schade.
„Bring me home“, für mich der schönste Song des Musicals, verlor jegliche Rührung, hier verusacht durch die Stimme von Hugh Jackman als Valjean.
Stimmlich einigermaßen überzeugen konnten lediglich Eddie Redmayne als Marius, Amanda Seyfried als Cosette und Anne Hathaway als Fantine.
Im Kino blieben die extra eingepackten Taschentücher da, wo sie namentlich hingehören, nämlich in der Tasche. Sollten wir mal wieder die Gelegenheit haben, eine Bühnenaufführung anzuschauen – wir sässen im Parkett. Die Filmfassung müssen wir nicht nochmal sehen.
Grimm, kommt das irgendwie bekannt vor? Mir ist der Name so geläufig, dass ich in der „Onlinefernsehzeitung“ gar nicht weiter nachgelesen hatte, um was es eigentlich geht. Für mich war klar, dass es um die Grimmschen Märchen geht.
Und ja, es geht um Märchen, Märchen für Erwachsene. Bernd hatte das natürlich herausgefunden. Als wir uns gestern Abend darüber unterhielten, ob es was sehenswertes im Fernsehen gäbe, meinte er, wir sollten uns Grimm anschauen. Als ich dann nachgelesen hatte, um was es geht, stimmte ich sofort zu.
Zum Teil war es schon ziemlich gruselig, was da zu sehen war, z.B. ein abgebissenes Bein, welches im Wald herumliegt. Sowas schon um 20:00 Uhr zu senden, halte ich für etwas zu gewagt. Und es gab noch mehr Szenen, zu denen ich die gleiche Meinung habe.
Aber worum geht es eigentlich: Der Grimm sieht Mitmenschen, die böse sind, zeitweise nicht als Menschen sondern als wilde Bestien. Im Lauf der Geschichte wird klar, dass die Grims die Guten und die anderen, die Blutbader, die Bösen sind. Die Geschichten, also die einzelnen Folgen der Serie, sind als Krimis angelegt. Man könnte das als Mysterikrimi bezeichnen. In der Rolle des Grims – und im „realen“ Leben als Detective der Mordkommission Portland – ist der Schauspieler David Giuntoli hübsch anzuschauen. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der spannenden Geschichten, werden wir die Serie sicher weiterverfolgen, die gestern Abend mit einer Doppelfolge beim Sender VOX an den Start gegangen ist.
Nach monatelanger Serienabstinenz haben wir nun plötzlich zwei neue Serien entdeckt, die wir uns nicht entgehen lassen werden. Die andere Serie, nicht so dramatisch, dafür humorvoller, ist ja Elementary, über die ich auch schon gechrieben hatte.
Gestern Abend wurde der diesjährige Deutsche Beitrag für den ESC nominiert, ausgewählt von je 1/3 Stimmenanteil einer Jury, eines Onlinevoting diverser ARD-Radiosender und natürlich per Telefonvoting der Fernsehzuschauer, die diesen netten Abend live vor dem Bildschirm verfolgt haben. Eins vorweg: Anke Engelke hat recht amüsant durch das Programm geführt. Gern hätte sie noch etwas bissiger oder frecher sein können. Doch das darf man wohl bei einem öffentlich-rechtlichen Sender nicht erwarten.
Viel ist heute wieder über unser Lied für Malmö zu lesen. Plagiat, Mist, langweilig – was weiss ich noch alles. Wir, also mein Mann und ich, sind der Auffassung, dass letztendlich ein Song gewonnen hat, der zwar nicht aus dem Rahmen fällt, der aber gute Laune macht, der in die Beine fährt: Glorious mit der Gruppe Cascada.
Cascada, den Namen habe ich gestern Abend das erste Mal gehört, es ist wohl eine recht erfolgreiche Gruppe. Leider hat sich die Frontsängerin Natalie Horler bei der Auswahl ihres outfits ein wenig vertan: Mit den Oberschenkeln sollte man nicht so ein kurzes Kleid tragen. Aber es kommt ja eigentlich in erster Linie auf den Titel an und nicht auf das Drumherum. Es ist aber wohl nicht von der Hand zu weisen, dass der gesamte Auftritt Auswirkungen hat.
Zum Glück haben LaBrassBanda mit „Nackert“ das Rennen nach Malmö nicht gewonnen. Ich mag Brass-Musik sehr, doch das, was die gestern Abend abgeliefert haben, war ja wohl total daneben und hatte überhaupt keinen Stil. Von Brass war auch recht wenig zu hören.
Umsoweniger können wir das Erebnis der Onlineabstimmung bei den Radiosendern verstehen, die ausnahmslos alle 12 Punkte für diese Gruppe vergeben haben – und, man höre und staune – alle 10 Punkte für Cascada.
Unsere Vermutung: Das Onlinevoting wurde durch Fangruppen und regionale Einwohner beeinflusst, in diesem Fall z.B. aus Bayern. Es kostet kein Geld und wenn die Abstimmung lange genug online ist, lassen sich trefflich für eine Gruppe Punkte sammeln. Ein Telefonvoting hat die gleiche Eigenschaft, ist aber nur wenige Minuten möglich und kostet auch noch Geld. Zum Glück wurden LaBrassBanda durch die Stimmen der Jury und die Stimmen des Telefonvoting sozusagen abgewählt.
Diese Titel haben mir auch noch gefallen:
Blitzkids mit „Heart On The Line“
Ben Ivory mit „The Righteous Ones“
Nica & Joemit „Elevated“
„Heart On The Line“ und „The Righteous Ones“ fielen ein wenig aus dem Rahmen und hätten vielleicht dadurch in Malmö eine Chance gehabt. Sowas wie „Elevated“ war schon des öfteren beim ESC zu sehen bzw. zu hören, hat aber meines Wissens noch nie Erfolg gehabt.
Nun ja, Cascada wird in einigen Blogs und in den Medien mehr oder weniger verrissen. Jedes Jahr gibt es nach der Nominierung das gleiche Theater um den nationalen Deutschen Siegertitel. Am Schluss zählen halt nur die Punkte, die in Malmö vergeben werden.
… so hat Tarim das kurz aber treffend verblogt.
Eine sehr treffende Meinung über die Amtszeit des Papstes, was seine öffentliche Meinung über uns Schwule betrifft, ist bei Samstag ist ein guter Tag nachzulesen.
Seit 84 Jahren (!) gibt es das Hamburger Hafenkonzert. Am kommenden Sonntag wird die 3000. (!) Sendung ausgestrahlt. Diese Jubiläumsausgabe gibt es nicht live sondern wurde aufgzeichnet. Allerdings ist das nicht die Regel. Manche Konzerte werden auch live über den Äther geschickt.
Ich erinner mich daran, dass mein Vater gern das Hamburger Hafenkonzert hörte, was mich manchmal ärgerte. Auf unserer Yacht hatte er ein Radio an der Koje. Da mein Vater schon immer früh wach war (das hab ich wohl von ihm geerbt), hörte er dann immer das Hafenkonzert am Sonntagmorgen um 06:00 Uhr.
Die Privatfernsehsender sind nicht immer unbedingt für gehobende Unterhaltung bekannt, besonders nicht RTL2. Es muss schon etwas sein, was unseren Geschmack trifft, um dort mal was anzuschauen, was selten vorkommt. Und tatsächlich, in den vergangenen 4 Tagen gab es etwas, was unser Interesse weckte: Smash, eine Serie aus den USA, deren erste Staffel mit 14 Folgen an 4 aufeinanderfolgenden Abenden komplett gesendet wurde.
Worum geht es da?: Eine kleine Gruppe von Machern will ein Musical über Marilyn Monroe auf die Bühne bringen. Komponist und Texterin diskutieren darüber und finden jemanden, der das Stück finanziert. Gemeinsam sucht man einen Regisseur und schliesslich die Darsteller. Dann geht man an die Arbeit. Es gibt Proben, Streit, Sex, Intrigen – und das nicht nur bezüglich des Musicals sondern auch in den privaten Bereichen der Mitwirkenden.
Wir waren sehr angetan von der ersten Staffel, die in den USA hochgelobt wurde. Leider war sie in Deutschland ein Flop was die Zuschauerzahlen betrifft. Vielleicht liegt es daran, dass an 3 Abenden bis ca. 23:30 Uhr gesendet wurde. Wenn man am nächsten Tag arbeiten muss, ist das schon arg. Aber wir haben tapfer durchgehalten – und es hat sich gelohnt.
In Amerika wird ab Anfang Februar die 2. Staffel gesendet. Wir hoffen, dass wir die hier auch zu sehen bekommen.
Unser Fazit: Gute Unterhaltung mit viel Musik und zeitweise ziemlich spannungsgeladen.