Archiv der Kategorie: gay

albern

Auf persönlichen Webseiten sowie in einschlägigen Foren sieht man immer wieder männliche Wesen oder solche, die es sein wollen, die sich – nach meinem Geschmack – in völlig albernen Posen präsentieren: Sie ziehen sich das T-Shirt über den Kopf zürück, dass es sozusagen mit dem Nacken gehalten wird und ihre Hühnerbrust freigelegt ist.

Ich weiss nicht, was die daran finden. Wie gesagt, ich finde es albern und total uncool und unsexy. Mich turnt sowas eher ab, da kann der Kerl, der da drin steckt, noch so gut aussehen. Aber es muss ja wohl Typen geben, die auf sowas stehen.

Schwule Zielgruppe?


Der japanische Autohersteller Daihatsu hat in seinem Programm das Modell Daihatsu Trevis, das auf der Homepage mit halbnackten Männern beworben wird. Das ist ziemlich ungewöhnlich, war es doch bisher üblich, halbnackte Damen für die Automobilwerbung einzusetzen.

Die Frage ist, welche Zielgruppe Daihatsu damit ansprechen will. Die Damenwelt oder geht Daihitsu neue Wege und spricht gezielt uns Schwule damit an?

Die tanzenden Kerle lassen sich hier bewundern.

Bei genauerer Betrachtung scheint es so, als will Daihatsu mit dem Trevis dem Mini Konkurrenz machen. Aber dazu können Leute, die sich eingehender mit Autos beschäftigen, sicher mehr sagen.

GayDay 2007

Wie schon gestern vorhergesagt, hatte der liebe Gott, oder wer immer für das Wetter zuständig ist, ein Einsehen mit den Lesben und Schwulen in Hamburg. Der Wettermacher sorgte dafür, dass die Sonne schien und dass es trocken blieb. Was will man mehr an so einem Tag!

Bernd und ich nahmen die Parade an der Langen Reihe ab, direkt gegenüber dem Café Gnosa. Erfahrungsgemäss herrscht hier die beste Stimmung, ist man doch überwiegend von Lesben und Schwulen umgeben, die ebenfalls die Parade sehen bzw. an ihr teilnehmen wollen. Schlimm ist es nur, wenn man plötzlich von mehreren angetrunkenen, kreischenden ältlichen Tunten umgeben ist. Aber unseren Platz wollten wir trotzdem nicht aufgeben.

Die Parade gefiel uns in diesem Jahr besonders gut. Jede Gruppe hatte vom Veranstalter auferlegt bekommen, ein politisches Thema für Schwule und Lesben einzufordern, was den CSD ein Stück zum Ursprung zurückführte. Trotzdem kam die Partylaune auf den Trucks und bei den Zuschauern am Strassenrand nicht zu kurz.

Die Musikauswahl war in diesem Jahr vielfältiger als in den Jahren zuvor. Techno war in der Minderheit. Damit kann man beim Publikum, dass immerhin sehr vielschichtig ist, auch keine Stimmung erzeugen.

Nach der Parade erholten wir unsere Ohren und holten uns neue Kraft bei einem gemütlichen Essen im Restaurant Sala Thai. Von dort machten wir uns auf den Weg zum Jungfernstieg, wo wir uns in das Getümmel des Strassenfestes stürzten.

Wir kamen gerade rechtzeitig kurz vor dem Eintreffen der Parade dort an, so dass es noch nicht allzu voll war und wir schnell zu einem Alsterwasser kamen, um unseren Durst nach dem scharfen Essen zu löschen. Wie immer trafen wir ein paar Freunde, grüssten hier, winkten dort und tauschten ein paar Umarmungen und Küsschen aus.


Nach einem abschliessenden Rundgang über das Strassenfest, auf dem so einiges zu sehen war, machten wir uns müde und ein wenig fusslahm auf den Heimweg. Wir hätten natürlich auch die U-Bahn nehmen können. Aber an diesem Tag muss man einfach durch die Lange Reihe, Hamburgs schwulste Strasse, gehen.

Homophobie bei Wal Mart


Das Foto sagt eigentlich alles. Da Wal Mart auch hier in Deutschland vertreten ist, kann ich nur jedem empfehlen, um diese Geschäfte in Zukunft einen grossen Bogen zu machgen. Zustande gekommen ist diese homophobe Einstellung aufgrund des Drucks konservativer christlicher Gruppen in den USA, die angedroht haben, Wal Mart zu boykottieren. Das Unternehmen hatte sich für homofreundlich gezeigt. Der Spiess lässt sich auch umdrehen!

Den ganzen Artikel hier lesen.

Zurzeit stecken wir ja unser ganzes Geld in das Elbe-Penthouse und ein Urlaub ist deshalb nicht drin. Eins kann ich euch aber sagen: Die USA würden derzeit für eine Urlaubsreise nicht in frage kommen – sogern ich auch mal wieder ein paar Tage in New York sein würde.

Sind Teletubbies schwul?

Oder sind die Polen verrückt?

Man mag die Teletubbies mögen oder nicht. Ich finde die einfach nur schrecklich. Auf die Idee, dass die schwul sein könnten, bin ich noch nie gekommen. Und schon gar nicht auf die Idee, dass diese Biester schwul machen.

Anders die Polin Ewa Sowinska, ihres Zeichens Ombudsfrau für Kinder. Sie hat eine Untersuchung veranlasst, die herausfinden soll, ob die Teletubbies nicht „finstere homosexuelle Propaganda“ betreiben.

Als ich dies heute morgen in der Zeitung las kriegte ich die Wut. Die Polen haben sicher wichtigere Dinge zu klären, als sich mit so einem Schwachsinn zu beschäftigen.