Archiv der Kategorie: Fundstücke

Bimmeln statt Knall

Heute ist Marathon in Hamburg. Wie gerade im Radio gemeldet wurde, wird statt eines Startschusses mit einer Glocke der Beginn des Rennens angezeigt. Nun könnte man meinen, dass dies eine Neuerung aufgrund des maritimen Flairs der Hansestadt geschieht. Nein, es ist etwas anderes:

Der Start zum Hamburgmarathon findet auf der Reeperbahn statt. Und dort auf dem Kiez gibt es seit dem vorigen Jahr ein Waffenverbot. Deshalb darf der Start nicht mit einer Startpistole und mittels Startschuss angezeigt werden. Stattdessen wird mit einer Glocke gebimmelt.

Ich finde das total bescheuert.

Die Wette

Wenn mir auch sonst nichts einfällt – was zum Schmunzeln hab ich immer auf Lager:

Der Bauarbeiter Huber fällt vom Gerüst und schlägt so unglücklich auf, dass er verstirbt. Nun muss einer seiner Kollegen die traurige Aufgabe übernehmen, die Nachricht seiner Frau mitzuteilen.
‚Komm Schorsch, Du bist der Polier und unser Chef. Mach Du das.‘
‚Ach Leute, ich kenne die Frau schon von klein auf, ich kann das nicht.‘
‚Sepp, Du warst sein bester Freund, geh Du hin.‘
‚Vergesst es, die Kinder nennen mich sogar Onkel, das bricht ihnen das Herz, wenn ausgerechnet ich diese schlimme Nachricht überbringe.‘
‚Tja, wer könnte das jetzt übernehmen?‘
‚Üzgür, wie sieht es mit Dir aus?‘
‚Is geine Brobläm.‘
‚Echt jetzt? Machst Du das?‘
‚Warum nix? Isch mach.‘
Üzgür macht sich also auf den Weg und die anderen fragen sich, ob das die richtige Entscheidung war. Nach 2 Stunden kommt er wieder mit einem fetten Grinsen im Gesicht und einem Kasten Bier auf der Schulter.
‚Üzgür, wie hat sie’s aufgenommen?‘
‚Warum grinst Du so und woher ist die Kiste Bier?‘
‚Isch geklingelt, sie aufgmacht.
Hab isch gesagt, gute Frau, sind Sie die Witwe Huber?
Sagt sie Nein, ich bin Frau Huber, aber keine Witwe.
Sag isch : Wettma Kaste Bier?‘

Verlaufen

Ein junger Mann macht ein Redaktionsvolontariat bei der Zeitschrift GEO. Sein erster Job ist ein Bericht über das Leben in Australien. Er fliegt also nach Down und fragt den ersten besten Mann, den er trifft:
„Was war Ihr schönstes Erlebnis in den letzten 2 Jahren?“
Der Mann antwortet: „Die 16-jährige Tochter meines Nachbarn hat sich in den Outlands verlaufen. Wir haben sofort einen 12-köpfigen Suchtrupp gebildet und sie nach anstrengender Suche gefunden. Danach haben wir sie ordentlich durchgevögelt und dann zu hause abgegeben.“

Der Volontär ist entsetzt, da er so etwas nicht schreiben kann und fragt den Mann nach dessen zweitschönsten Erlebnis der letzten 2 Jahre.
Der Mann antwortet: “ Ein Schaaf meines Nachbarn hat sich in den Outlands verlaufen. Wir haben sofort einen 12-köpfigen Suchtrupp gebildet und es nach anstrengender Suche gefunden. Danach haben wir es ordentlich durchgevögelt und dann zu hause abgegeben.“

Der Volontär ist erneut entsetzte, da er dies auch nicht schreiben kann. Er ändert seine Strategie und fragt den Mann: „Was war Ihr schlimmstes Erlebnis in den letzten 2 Jahren ?“

Der Mann antwortet trocken: „Ich habe mich mal verlaufen“.

Tattoo

Vor ein paar Jahren, hatte ich mal die Idee, mir ein Tattoo stechen zu lassen. Ein Motiv hatte ich gefunden. Ich hab’s dann doch nicht machen lassen. Es macht sich bestimmt nicht gut, wenn aus einem Tattoo Haare spriessen. Und die Stelle bzw. vielleicht einen ganzen Körperteil ständig zu rasieren – nein, dazu hatte ich keine Lust. Und da, wo ich rasiert bin, will ich kein Tattoo. Ausserdem besteht ja die Möglichkeit, dass ich mich eines Tages dort auch nicht mehr rasieren will.

Es gibt allerdings auch Körperstellen, da ist das Rasieren gar nicht notwendig. Die Haare fallen dort nämlich alters- und/oder veranlagunsbedingt von alleine aus. Da sie nicht nachwachsen, würde das Rasieren entfallen, wenn man sich dort ein Tattoo stechen lassen würde. Die Idee ist jedenfalls witzig:

Patientenverfügung

Wenn es schon nichts neues von der Flirtfront zu berichten gibt und ich derzeit auch sonst nichts zu erzählen habe, will ich euch wenigstens etwas aufheitern:


Gestern Abend haben meine Frau und ich am Tisch sitzend über das ein oder andere diskutiert. Und dann kamen wir auf Euthanasie zu sprechen. Zu diesem sensiblen Thema über die Wahl zwischen Leben und Tod habe ich ihr gesagt:

„Lass mich bitte nicht in einem solchen Zustand leben, von Maschinen abhängig und aus einer Flasche mit Flüssignahrung versorgt. Wenn du mich in diesem Zustand siehst, schalt die Maschinen ab, die mich am Leben erhalten.“

Sie ist aufgestanden, hat den Fernseher und den Rechner ausgemacht und mein Bier weggeworfen.
Die blöde Kuh!

Wer will das schon?


Meine Seite – deine Seite, diese Diskussion, die meist von Handzeichen untermauert wird, erübrigt sich jetzt, wenn man dieses Betttuch benutzt.

Ich weiss leider nicht, wo man das Teil bekommen kann. Es wurde mir per Email zugespielt. Aber wie schon in der Titelzeile gefragt: Wer will das schon? Entweder ist man getrennt von Tisch und Bett, dann ist so ein Laken überflüssig. Ansonsten ist es doch recht nett, wenn man sich beim Einschlafen aneinanderkuscheln kann ohne darauf achten zu müssen, wo die Grenze ist.

Rückwärts

Lieber Gott,

hier ein kleiner Verbesserungsvorschlag:

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen – und nicht andersherum!

Stell Dir das mal vor:

Du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig und dann gräbst Du dich dem Licht entgegen.

Dort angekommen gehst Du ins Altersheim, es geht Dir von Monat zu Monat besser und wirst dann rausgeschmissen, weil Du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr vom Arbeitgeber und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten.

Nachdem Du damit durch bist, geht’s auf die Uni.

Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen bzw. Männer im Kopf und säufst dir ständig die Hucke voll.

Wenn Du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule, die natürlich mit einer einwöchigen Klassenfahrt ins benachbarte Ausland beginnt.

In der Schule wirst Du von Jahr zu Jahr blöder, bis Du schließlich auch hier rausfliegst, natürlich mit einer riesigen Tüte voller Süßigkeiten.

Danach spielst Du ein paar Jahre im Sandkasten, anschließend dümpelst Du neun Monate in einer Gebärmutter herum und beendest dein Leben als ORGASMUS!

Das wäre doch geil!