Archiv der Kategorie: Fundstücke

Der vielseitige Apotheker

Anzeigen in Zeitungen schaue ich mir eher selten an. Aber beim überfliegen der Seite, auf der diese Anzeige erschien, müssen meine Augen einen Sekundenbruchteil an etwas hängengeblieben sein, nämlich an der Zeile im schwarzen Block.


Also ich kenne 3 schwule Apotheker persönlich. Ob ich die mal fragen sollte, ob sie es mir besorgen?

Superyacht

Luxus pur kann sich der Sultan von Oman leisten. Er liess sich in Deutschland eine Yacht bauen. Sie heisst „Al Said“ und ist 155 m lang. Es ist die bislang grösste jemals in Deutschland gebaute Luxusyacht. Die Yacht soll mit einem Konzertsaal ausgestattet sein, der einem 50-köpfigen Orchester platz bietet.

Ein Schiff dieser Grösse kann man eigentlich kaum noch als Yacht bezeichnen, eher schon als kleines Passagierschiff, das ca. 50 m länger ist als unsere grössten Frachter, die immerhin 6.500 t Ladung wegschleppen können.

self checkin

Auf dem Flughafen in Stockholm hat eine 78-Jahre alte Dame etwas falsch verstanden bezüglich self checkin: Anstatt ihr Gepäck auf das Band zu stellen hat sie sich selbst draufgelegt. Schwupps – und die Oma fuhr durch die Kofferklappe und war verschwunden. Auf der anderen Seite wurde sie allerdings vom Personal in Empfang genommen und auf den richtigen Weg gebracht.

Da ich eine sehr bildhafte Vorstellungskraft habe, war ich heute, immer wenn ich an diesen Vorfall dachte – und das war sehr oft, laufend am Kiechern.

Bausprache

Ein Bauarbeiter war im 3. Stock eines Rohbaus. Er benötigte dringend eine Säge, war aber zu faul um sie von unten zu holen. Also rief er seinem Kollegen am Boden zu, was er brauchte. Der konnte aber kein Wort verstehen. Also versuchte der Bauarbeiter dem Kollegen mittels Zeichen zu erklären, was er brauchte. Zuerst zeigte er auf seinen Kopf (für „ich“), dann auf seinen Bauch (für „brauche“) und dann machte er mit der Hand die typische Sägebewegung.

Der Kollege am Boden nickte „verstanden“, ließ seine Hosen fallen und begann sich einen runterzuholen. Der Bauarbeiter im 3. Stock war angefressen, dass ihn der Kollege offensichtlich nicht verstanden hatte und stürmte ins Erdgeschoß. „Du Trottel, ich habe versucht Dir zu erklären, dass ich eine Säge brauche!“

Der Kollege antwortete: „Ich weiß, ich wollte Dir nur mitteilen, dass ich gleich komme!“

Bimmeln statt Knall

Heute ist Marathon in Hamburg. Wie gerade im Radio gemeldet wurde, wird statt eines Startschusses mit einer Glocke der Beginn des Rennens angezeigt. Nun könnte man meinen, dass dies eine Neuerung aufgrund des maritimen Flairs der Hansestadt geschieht. Nein, es ist etwas anderes:

Der Start zum Hamburgmarathon findet auf der Reeperbahn statt. Und dort auf dem Kiez gibt es seit dem vorigen Jahr ein Waffenverbot. Deshalb darf der Start nicht mit einer Startpistole und mittels Startschuss angezeigt werden. Stattdessen wird mit einer Glocke gebimmelt.

Ich finde das total bescheuert.

Die Wette

Wenn mir auch sonst nichts einfällt – was zum Schmunzeln hab ich immer auf Lager:

Der Bauarbeiter Huber fällt vom Gerüst und schlägt so unglücklich auf, dass er verstirbt. Nun muss einer seiner Kollegen die traurige Aufgabe übernehmen, die Nachricht seiner Frau mitzuteilen.
‚Komm Schorsch, Du bist der Polier und unser Chef. Mach Du das.‘
‚Ach Leute, ich kenne die Frau schon von klein auf, ich kann das nicht.‘
‚Sepp, Du warst sein bester Freund, geh Du hin.‘
‚Vergesst es, die Kinder nennen mich sogar Onkel, das bricht ihnen das Herz, wenn ausgerechnet ich diese schlimme Nachricht überbringe.‘
‚Tja, wer könnte das jetzt übernehmen?‘
‚Üzgür, wie sieht es mit Dir aus?‘
‚Is geine Brobläm.‘
‚Echt jetzt? Machst Du das?‘
‚Warum nix? Isch mach.‘
Üzgür macht sich also auf den Weg und die anderen fragen sich, ob das die richtige Entscheidung war. Nach 2 Stunden kommt er wieder mit einem fetten Grinsen im Gesicht und einem Kasten Bier auf der Schulter.
‚Üzgür, wie hat sie’s aufgenommen?‘
‚Warum grinst Du so und woher ist die Kiste Bier?‘
‚Isch geklingelt, sie aufgmacht.
Hab isch gesagt, gute Frau, sind Sie die Witwe Huber?
Sagt sie Nein, ich bin Frau Huber, aber keine Witwe.
Sag isch : Wettma Kaste Bier?‘