Alles ist jetzt aufgestellt, nur ein paar Feinarbeiten sind noch notwendig. Und der Berg Verpackungsmaterial, der jetzt im Keller gelagert wurde, muss dann mal entsorgt werden.
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Beklaut
Ich nicht, aber ein Moderator eines Hamburger Senders. Er hat diverse Wertgegenstände in seinem Wagen spazierengefahren, von der wertigen Sonnenbrille und den Kopfhörern mal abgesehen. Aber wer bitteschön, braucht 3.000 Euro Bargeld? Wer fährt seinen Laptop und eine Festplatte spazieren? Das ist doch hahnebüchen!
Der Wagen wurde mittels einer Software geöffnet, so sagt man. Das mag ja sein. Aber, siehe oben. Da bleiben ein paar Fragezeichen.
Selbst wenn ich 3.000 Euro Bargeld für irgendwas benötigen würde, würde ich die nie und nimmer in meinem Wagen zurücklassen, nicht für 3 Minuten. Auch der andere Kram, der jetzt weg ist, und für den ein Finderlohn ausgeschrieben wurde, würde ich nie und nimmer unbeaufsichtigt in meinem Auto lassen.
Mal den Mund aufmachen
Gestern haben wir uns ausgiebig mit dem Projekt Büro I beschäftigt. Eins kann ich euch sagen: Beim Projekt Büro II werden wir nicht selbst handanlegen, ich bin heute noch kaputt. Deshalb haben wir uns kurzfristig entschieden, bei unserem Lieblingsgriechen zu essen statt selbst zu kochen. Da wir keinen Covid19-Test hatten, nahmen wir auf der Terrasse platz.
Am Nebentisch saßen 2 Ehepaare „älteren Semesters“. Ab und zu bekam man ein paar Wortfetzen mit, was mich eigentlich nicht näher interessierte. Als es aber um die Gewalttat in Würzburg ging, hörte ich etwas genauer hin. Einer der Männer meinte nämlich, dass die Polizei nicht richtig gezielt hätte, das kostet nun doch alles unser Geld. Die Franzosen und Engländer hätten das besser hinbekommen. Die drei Begleiter nahmen das kommentarlos zur Kenntnis.
Mein erster Impuls war, zum Nebentisch zu gehen und ein paar Worte an den Herrn zu richten. Aber da ich mich kenne, wären diese Worte wohl sehr heftig ausgefallen. Ich entschied deshalb zu warten, bis wir beim Verlassen des Restaurants den besagten Tisch passieren mussten.
Ich blieb dann dort stehen, entschuldigte mich, dass ich kurz stören würde und sprach den Mann, der noch beim Essen war, direkt an, sinngemäß: Wenn Sie meinen, unsere Polizei wäre nicht in der Lage, so eine Situation entsprechend zu handhaben und es nun unser Geld kostet, und wenn Sie meinen, Franzosen und Engländer würden das besser hinbekommen haben, dann müssen Sie auswandern.
Seine Antwort war die Frage, ob ich ein Problem hätte. Worauf ich entgegnete: Ich nicht, Sie haben ein Problem. Ich wünsche Ihnen noch guten Appetit. Dann folgte ich meinem Mann.
Ich sehe nicht ein, in gewissen Situationen wegzuhören und zu schweigen. Es war mir ein dringendes Bedürfnis, dem Herrn mal meine Meinung zu sagen.
Das wird ein Pappberg
Es geht weiter im Elbe-Penthouse, das Projekt Büro I ist angelaufen. Wenn dieses Projekt, hoffentlich in wenigen Tagen, beendet sein wird, sitzen wir auf einem Berg von Pappe. Aber schaut selbst.
Gendern oder nicht gendern
In dem noch zu veröffentlichen Reisebericht zu unserer Kreuzfahrt habe ich das Wort „Herrschaften“ benutzt. Und flugs fragte ich mich, ob das denn noch politsch korrekt sei.
Gibt es auch „Damenschaften“ oder „Frauenschaften“? Müsste ich bei „Herrschaften“ irgendwo ein Sternchen einfügen? Könnte es auch „Herrschaftinnen“ heißen, mit einem Sternchen irgendwo in dem Wort oder sonstwie kenntlich gemacht, dass auch die Frauen dieser Welt angesprochen sind?
Gendern treibt seltsame Blüten und ich weigere mich nach wie vor, diesem Mist folge zu leisten.
Nur ganz kurz
Seit gestern 10 Uhr sind wir wieder zu Hause. Die erste Waschmaschine lief, die 2. läuft jetzt.
Die Katzen beäugten uns als wir die Wohnungstür aufschlossen. Und war bewusst, dass sie nicht freudig auf uns zuspringen würden, bei Hunden wäre das anders.
Alles ist heil geblieben während unserer Abwesenheit. Wir hatten aber auch ein paar Orte katzensicher gemacht.
Der Reisebericht ist so gut wie fertig. Jetzt kommt die eigentliche Arbeit: Fotos zusammensuchen, zurechtschneiden und in den Bericht einbauen. Wenn man in 4 Töpfen (mein Handy, meine kleine Kamera, meine große Kamera, Bernds Handy) suchen muss, geht das nicht so schnellt. Und wenn es Schatten auf der Terrasse gibt, möchte ich auch gern draußen sein.
Genug für heute, ich muss mich daransetzen und Fotos zusammensuchen.
To-Do-Liste
Als erfahrener Kreuzfahrer bei TUICruises kennt man sich nach 7 Kreuzfahren ja aus. Auf der Blauen Reise der nächsten Tage haben wir nicht viel Zeit. Deshalb haben wir schon überlegt, was wir auf jeden Fall machen wollen und das all inklusive:
Swimmingpool trinken
Piña Colada trinken
White Russian trinken
Champagner trinken
Kaviar essen
Cardenal Mendoza mit Cappu trinken – oder umgekehrt
Frisch gepressten Orangensaft trinken
Egg Benedikt zum Frühstück essen
Im Restaurant Osteria essen
Im Restaurant Gosch essen
Im Tag+Nacht-Bistro essen
Eis von Bruno Gelato essen
Tapas essen
Kuchen essen
Rosé Saint Jacques trinken
Hört sich nach Stress an – ist es aber nicht. Man soll ja viel trinken und Seeluft macht bekanntlich auch hungrig.
Kiel statt Hamburg
Nach ein paar Irritationen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, ist nun klar, dass wir am Montag eine Kurzreise antreten werden. Dazu müssen wir allerdings nach Kiel fahren. Die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein liegt ja nun nicht gerade nebenan.
Der Parkplatz ist gebucht, die Testtermine sind gebucht, es kann also losgehen – hoffentlich.
Storno
??????????? im Kopf

Der Screenschot ist ein Ausschnitt der Startseite von ntv-online. Ist es Zufall, dass beide Schlagzeilen direkt untereinander stehen oder hatte da ein Redakteur seine Finger im Spiel?
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Corona schreiben. Und ich gebe zu, dass ich beide dazugehörigen Artikel auch nicht gelesen habe. Dann würden vielleicht die Fragezeichen aus meinem Kopf verschwinden, die diese Kombination hinterlassen haben.
Im Grunde ist das ein Sinnbild der vergangenen ca. 18 Monate. Einer sagt so, einer sagt so. Viele wollen sich profilieren. Kaum hat man sich auf einen Impfmodus geeinigt, der noch nicht mal abgearbeitet werden konnte, kommt schon wieder einer aus dem Loch und verlangt, dass die Kinder doch auch geimpft werden müssen.
In den letzten Monaten tauchte ab und zu der Begriff „Impfpflicht“ auf. Vermutlich wäre das heute nicht mehr durchzusetzen. Aber es gab schon mal eine Impfpflicht in Deutschland, sie wurde erst 1976 vom Deutschen Bundestag aufgehoben: Die Impfung gegen Pocken. Das Ergebnis dieser Impflicht ist, dass die Pocken heute als ausgerottet gelten, was wohl bisher bei keiner anderen Krankheit gelungen ist.
Auch wenn meine Meinung dazu eventuell einen Aufschrei in Deutschland verursachen würde, wenn denn mein Blog deutschlandweit viele Leser hätte – ich bin für eine Impfpflicht gegen Corona!
Der Ordnung halber hier Links zu den beiden im Screenshot erwähnten Beiträge:
Kinder jetzt noch nicht impfen
Impfziel nur mit Kindern erreichbar
Wie oben erwähnt, ich habe beide Meinungen nicht gelesen. Vielleicht sind sie gar nicht so konträr, wie die Überschriften auf den ersten Blick aussehen und die Fragezeichen in meinem Kopf würden verschwinden.

