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Noch 3 Wochen


Heute in 3 Wochen werden wir jetzt wohl auf gepackten Koffern sitzen und auf den Shuttle zum Flughafen Hamburg warten. Aufgrund der nahezu täglichen Informationen über die Zustände bei der Abfertigung, insbesondere bei der Sicherheitskontrolle, haben wir die Abfahrtzeit um 30 Minuten vorverlegt, d.h. wir werden ca. 3 Stunden vor dem Abflug eintreffen. Da es ein Sonntag ist und der Strassenverkehr wohl dementsprechend niedriger ausfällt als an einem Arbeitstag, könnte es auch ein paar Minuten früher sein.

Ab heute ist der Online-Checkin für die Seereise möglich, was wir natürlich sofort erledigt haben. Wir haben jetzt einen vorläufigen Schiffspass, optional als digitale Kopie auf dem Handy oder als Ausdruck auf Papier. Das Handy könnte ja auf der Anreise verlorengehen, also werden wir auf jeden Fall einen Ausdruck machen.

Der nächste Schritt ist dann das Ausfüllen des Gesundheitsfragebogen, was erst eine Woche vor Reisebeginn möglich ist. Am Tag der Abreise brauchen wir noch einen zertifizierten Coronatest. Und dann geht es endlich wieder los.

Schattenkatzen


Die Katzen sind vernünftig, sie legen sich bei diesem Wetter in den Schatten. Elphie und Glinda sind immer gern mit uns auf der Terrasse, ziehen sich aber in Bereiche zurück, die beschattet sind. Ist ja auch verständlich mit dem dicken Fell.

Ich selbst kann es auch nicht mehr vertragen, in der Sonne zu sitzen, jedenfalls nicht in die pralle Sommersonne. Gestern zog ich es auch vor, mich in einen Schattenbereich zurückzuziehen, das wird heute nicht anders sein.

Widersinniges Gendern

Aus einer Verkehrsmeldung „… können die Fußgänger und Radfahrenden …“. Wenn man dem Genderwahn folgen würde, müsste es doch Fußgehende heißen – oder?

Fußgehende ist natürlich ein ziemlich bescheuertes Wort. Als Alternative hätte man schreiben können „Fußgänger und Fußgängerinnen“. Oder die Redaktion hätte das blöde Gendersternchen einfügen können.

Wer mag, kann mich gern kritisieren, aber ich schließe mich diesem Wahn nicht an. Und ich sage euch gleich: Auf Kommentare zu diesem Thema, egal ob positiv oder negativ, werde ich nicht reagieren. Es gibt wichtigeres in Deutschland, als sich mit diesem Mist zu beschäftigen.

Alle krank!

Dem Gatten ging es gestern nicht gut, er mochte gar nicht sprechen, er hatte Halsschmerzen, hüstelte und schnupfte leich vor sich hin.

Heute sollte eine neue Kühl-/Gefrierkombination geliefert werden. Das alte Gerät, fast 15 Jahre alt, war ein Stromfresser. Die kleine Gefrierbox hatten wir weitgehenst leergefuttert. Ein paar wenige Teile konnte ich bei einer Freundin einlagern, deren Mann schon seit 3 Tagen mit Fieber daniederlag.

Heute Morgn erhielt ich eine Mail, dass der vereinbarte Liefertermin für das neue Gerät nicht eingehalten werden kann, die beiden Mitarbeiter seien erkrankt.

Der Gatte fuhr heute nicht zur Arbeit da es ihm ganz und gar nicht gutgeht, obwohl der Hals besser geworden ist. Im Warteraum der Hausarztpraxis traf er den Gatten der Freundin. Mein Schatz ist jetzt bis Ende der Woche krankgeschrieben.

Die Dispoabteilung des Kühlgerätes hat gute Arbeit geleistet, das Ding soll jetzt morgen geliefert und eingebaut werden, wenn nicht wieder jemand erkrankt.

Unserer Freundin, die für die Zwischenlagerung von Gefriergut, sind in ihrm Umfeld mehrere Erkältungs-/Grippefälle bekannt. Ich bin gespannt, ob ich verschont bleibe.

Alles richtiggemacht

Wir haben ein paar Tage Auszeit genossen, will sagen, ein paar Tage gemeinsame Zeit. Denn ein Renter hat ja, von ein paar Ausnahmen abgesehen, immer Auszeit, jedenfalls nehme ich mir die Zeit. Der beste Ehemann der Welt steht ja aber noch in Lohn und Brot. Freitag hatter er seinen wöchentlichen freien Tag, Samstag hätte er arbeiten müssen, aber Schatz hatte eine Tag Urlaub genommen, also waren es für ihn 4 freie Tage am Stück und für uns 4 gemeinsame Tage am Stück.

Die Speisenplanung hatten wir schon im Lauf der Woche erledigt. Am Beginn der Auszeit gab es die Griechische Pizza. Freitagmorgen erledigten wir die notwendigen Einkäufe, frühstückten danach auf dem Balkon unter grünen Bäumen und mit viel Vogelgezwitscher um uns herum. Wir haben das schon schön hier. Zur nachmittäglichen warmen Mahlzeit gab es „Schatz‘ Spezialnudelauflauf“ mit viel Knoblauch.

Samstagmorgen brauchten wir noch ein paar frische Sachen vom Wochenmarkt. Am Nachmittag heizten wir den Grill an. Die Option war, grillen am Sonntag oder schon lieber doch am Samstag. Die Wettervorhersage für Sonntag und Montag war etwas unsicher. Ein Grill mit Holzkohlenasche im Regen stehenzulassen, ist wirklich nicht ratsam. Nach dem Grillen leerten wir eine Kanne Sangria, später gab noch eine Portion Erdbeercheesecake, dieses Mal mit Gelatine damit die Creme auch hält und beim Anschneiden nicht wieder auseinanderläuft. Es hätte etwas erdbeeriger schmecken können, die Erdbeeren hatten zu wenig Aroma. Geschmeckt hat’s trotzdem. Ich war nämlich total überfr, äh überfuttert.

Sonntag sollte es Hackbällchenpfanne geben. Mangels genügend Appetit und zu wenig Lust auf Hackbällchen knödeln bei tollem Wetter änderten wir den Essensplan und bestellten gestern schon Croques bei der Kleinen Pause Hohenhorn. Abends begann der Regen und wir waren froh, dass der Grill schon sauber im Keller stand.

In der Nacht regnete es, zum Teil schauerte es. Heute morgen schliefen wir aussergewöhnlich lange bis nach 8 – und es war draußen unwarm, winding und bedeckt. Nach 3 Tagen, die wir fast vollständig auf der Terrasse verbracht hatten, ist heute, am Pfingstmontag, eine Pause vom Draussen angesagt, und es ist das richtige Wetter, um Hackbällchen zu knödeln.

Wir hatten ein perfektes langes Pfinsgtwochenende, mit viel draussen, lesen, entspannen, einfach nur so sitzen, Katzen knuddeln, nicht auf die Uhr schauen – wir haben es uns gutgehen lassen, ohne Stress, dann essen, wenn wir Appetit bzw. Hunger hatten. Eine Uhr war an diesem Wochenende eigentlich überflüssig. Ich bin sehr froh, dass mein Schatz und ich auch in dieser Hinsicht gleichticken, wie auch in vielen anderen Bereichen. Ich hab dich ganz doll lieb!

Ach, hatte ich schon erwähnt: Heute in 6 Wochen befinden wir uns an Bord der Mein Schiff 5 auf der Fahrt von Valleta/Malta nach Chania/Kreta.

Aufgepasst!

Heute Nachmittag kam ein Anruf auf meinem Handy, was schon mal sehr ungewöhnlich ist. Gut, wenn wir auf der Terrasse sind, hören wir nicht immer, wenn ein Anruf auf dem Festnetz kommt. Das Handy habe ich meistens mit auf der Terrasse. Wenn jemand was von mir will und er erreicht mich nicht auf dem Festnetz, ist das Handy eine Option.

Also das Handy gab laut, Brahms, einer seiner Ungarischen Tänze. Wobei ich gerade überlege, dass Ungarn im Moment ja nicht so gut gelitten ist. Aber dafür kann Herr Brahms ja nichts.

Ich nahm das Gespräch an, eine Teilnehmernummer war im Display zu sehen, kein Grund zur Beunruhigung, dachte ich. Eine elekronische Dame erzählte mir mir auf englisch, sie sei von Europol. Ui, da klingelten bei mir die Alarmglocken. Ich hörte gar nicht richtig weiter hin, was sie von mir wollte, es fiel der Begriff „identity card“. Da legte ich auf, bzw. tatschte ich den Ausbutton.

Ich erinnerte mich, dass ich kürzlich irgendwo irgendeine Warnung gelesen hatte, dass man auf keinen Fall den Anweisungen dieser elektronsichen Ansage folgen solle. Seit längerem habe ich schon bei Instagram Minikarma abonniert. Und vor ein paar Minuten kam dort eine Warnung vor Anrufen von Polizeibehörden. Also alles richtig gemacht. Europol kann mich mal.

Was essen wir?


Ein paar Tage vor dem Wochenende überlegen wir, was wir denn essen wollen. Der vorausschauende Hausmann guckt mal in die Wettervorhersage. Grillen? Geht wohl nicht. Was hatten wir denn länger nicht? Was passt zum Wetter? Pasta hatten wir lange nicht. Und mit Pasta sind wir ja nicht auf das Angebot im Einzelhandel angewiesen – solange wir Mehl und Hartweißengries im Haus haben. Ich schlug dem Herzallerliebsten also vor, dass wir am Sonntag, also heute, Pasta Carbonara essen könnten. Ist ja auch nicht mit viel Aufwand verbunden. Das Originalrezept kommt ohne Sahne aus, nur Eier und Italienischer Schinkenspeck. Mangels eines entsprechenden Angebots nehmen wir immer Schinkenwürfel.

Bis mittags war es also ein verregneter Sonntag. Und wir freuten uns auf Pasta Carbonara und dazu Rotwein. Wenn wir Pasta essen, gibt es bei uns immer Pasta fresca, also frischgemacht mit dem Pastamaker. Mehl, Hartenweizengries und Wasser – das ist schon alles, was der Pastamaker knetet. Mit stand heute die Auswahl zu, welche Pasta es denn sein sollten. Ich entschied mich für Tagliatelle.

Es war wieder mal soooooo lecker. Und dazu der Rotwein! Bei dem Mistwetter war das heute wirklich das richtige Essen: Etwas deftig und doch mit einem Hauch von Sommer. Dazu ein Dornfelder Halbtrocken vom Weingut Kesselring – das perfekte Essen an so einem verregneten Sonntag – auch wenn für ein paar Sekunden mal die Sonne zu ahnen war.

Unter 50


Ab heute sind es nur noch 49 Tage bis zum Beginn unserer nächsten Kreuzfahrt. Die Versogung der Katzen ist gesichert, der Shuttel für den Transfer zum Airport Helmut Schmidt ist gebucht, wie auch der später notwendige Heimtransport. Alle bisher online zur Verfügung stehenden Formalitäten sind erledigt. Die Plätze für den Hin- und Rückflug sind auch reserviert.

Wir haben nur einen Ausflug gebucht. Von Piräus geht es zur Akropolis. In den anderen Häfen werden wir selbst „ins Dorf gehen“ und uns durch die Gassen treiben lassen. Auf jeden Fall werde ich noch eine Wellnessanwendung buchen. Langsam kristallisiert sich heraus, was ich für welchen Tag buchen werde.

Ab dem 26.6. ist der Online Checkin möglich, was wir dann natürlich auch sofort erledigen werden. Eine Woche vor dem Reisebeginn muss der Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden. Auch das kriegen wir hin.

Leider werden wir auch in diesem Jahr nicht durch die Altstadt von Valletta spazieren können. Die planmäßige Ankunftszeit ist 19:05 Uhr, d.h. vor 20 Uhr werden wir nicht an Bord sein. Dann werden wir erstmal einen Happen essen und um 22 Uhr wird die Mein Schiff 5 von ihrem Heimathafen abfahren und in See stechen.

Homophob und rassistisch


In den Medien wird natürlich über die Affenpocken berichtet. Die Pocken sind in Afrika zuerst aufgetreten und sie sollen bei gleichgeschlechtlichen Kontakten unter Männern ansteckend sein, also bei Schwulen. Und damit wird der Deutsche, der nicht so wirklich intelligent ist (vorsichtig ausgedrückt), wie z.B. die Leser der Zeitung mit den vier großen Buchstaben, mal wieder mit Vorurteilen gefüttert. Da nützt es auch nichts, wenn sich Minister Lauterbach hinstellt und sagt, dass die Affenpocken kein Grund zur Stigmatisierung sind. Wer weiß denn schon von den von mir erwähnten Menschen, was Stigmatisierung bedeutet?

Mir ist bewusst, dass ich gewisse Zeitungsleser auch stigmatisiert habe. Aber ich provoziere auch gern, gerade in Bezug auf diese Zeitung – weil ich mir so noch nie gekauft habe und nicht mal im Vorbeigehen die Schlagzeile lese.

Neue Technik


Dieses Mal geht es nicht um neue Technik für das Elbepenthouse, wie z.B. smarte Beleuchtung. Dieses Mal geht es um neue Technik für das private Büro, nämlich um einen neuen Drucker.

Ich weiß nicht, wie viele Drucker in den 25 Jahren, die mein Mann und ich zusammen sind, durch diesen Haushalt gewandert sind. Ich habe darüber nicht buchgeführt. Aber man kennt das: Irgendwann will der Drucker nicht mehr so drucken, wie man es erwartet. Man benutzt die Dinger einfach zu wenig. Und wenn man dann was zu drucken hat, ist es entweder unsauber oder es geht gar nicht mehr.

Wir haben jetzt einen Bruder hier stehen, einen Laserdrucker von Brother. Nur für schwarz-weiß. Meistens sind Farbbilder eh qualitativ nicht so wirklich toll. Und wann druckt man schon mal ein Foto aus? Wenn das wirklich der Fall sein sollte, z.B. für ein Geschenk, ist es günstiger, sich die Datei auf ein Wechselmedium zu kopieren und damit zu einem Fachgeschäft zu gehen um sich das Bild in passender Größe ausdrucken zu lassen. Ich habe das schon ein paar Mal machen lassen.

Jetzt wird hier im Haushalt also mit einem Laserdrucker gedruckt, in der Hoffnung, dass der Toner das Gerät bei längerer Nichtbenutzung nicht verstopft oder sonstwie unbrauchbar macht. Ich weiß aus meiner Berufszeit, dass sich Toner in der Kartusche setzen kann. Vor dem Einsetzen in den Drucker soll man deshalb die Kartusche horizontal schütteln. Das müsste auch gehen, wenn man nach längerer Nichtbenutzung die Durckqualität nicht mehr optimal ist. Wir werden sehen.