Archiv der Kategorie: Allgemein

Für 8 Oscars nominiert!


Brokeback Mountain – das schwule Cowboydrama – ist für acht(!) Oscars nominiert worden, darunter auch für den besten Film. Und das in den konservativen und sexuell verlogenen Vereinigen Staaten von Amerika! Es bleibt abzuwarten, ob die Jury der Acadamy Of Motion Picture Arts And Scienes, die für die Verleihung der Acadamy Awards zuständig ist, den Mumm hat, diesen Film auf den Thron zu heben. Zu wünschen wäre es, nicht nur weil es um diesen Film geht, sondern um damit einer breiten Amerikanischen Öffentlichkeit zu zeigen, dass es normal ist, schwul zu sein.

Ich höre schon das Geschrei von Eltern, Kirchenvertretern und anderen selbsternannten Wächtern der Moral, wenn der Film auch nur einen Oscar erhält.

Eis auf der Elbe


Nach der heutigen Inaugenscheinnahme unserer zukünftigen Heimat liessen wir es uns nicht nehmen, an die vereiste Elbe zu gehen. Der Fluss liegt nur einen Katzensprung vom Baugebiet entfernt und nach wenigen Minuten standen wir staunend am Ufer.

Bereits kurz bevor wir das Ufer erreichten, hörten wir ein leise schabendes Geräusch. Es war das Eis, das in einer schmalen Rinne flussabwärts geschwemmt wurde und durch das aneinanderreiben der Eisstücke das Geräusch verursachte. Die Elbe war in der ganzen Breite mit stehendem Eis bedeckt, nur in dieser schmalen Rinne bewegte sich das Eis, und das relativ schnell.

Auf dem Rückweg zum Wagen bemerkten wir unter einer Brücke, die über einen Seitenarm der Elbe führt, Enten, Blesshühner und Möwen, die auf dem zugefrorenen Wasser Standen. Wahrscheinlich warteten sie auf eine Mahlzeit, die von barmherzigen Spaziergängern gespendet wird.

Während unseres kleinen Spaziergangs konnten wir feststellen, dass der Geesthachter an sich eine freundliche Spezies zu sein scheint, wurden wir doch diverse Male höflich gegrüsst. Selbst ein junger Retriever kam freudig auf uns zugelaufen. Leider wurde er von seinen dickvermummten Besitzern zurückgerufen, bevor er uns beschnuppern konnte.

Nach unserem heutigen Ausflug nach Geesthacht ist die Vorfreude auf unser neues Domizil noch mal erheblich gestiegen.

Wohl doch kein Fake

Michael Jackson weilt zu einem Privatbesuch in Hamburg!

Donnerstag Morgen tauchten die ersten Gerüchte auf, dass er zusammen mit seinen Kindern in einem Flieger von Frankfurt nach Hamburg gesehen worden sei. Dann verlor sich seine Spur. Und es war nicht sicher, ob es wirklich Michael Jackson war oder vielleicht „nur“ Hape Kerkeling.

Inzwischen ist es wohl so gut wie sicher, dass es tatsächlich Michael Jackson ist, der Freunde im Stadtteil Niendorf besucht.

Es war wohl geplant, heute einen Ausflug zu machen, das schöne Winterwetter war ja auch recht einladend. Aufgrund der Belagerung des Grundstücks durch Medienvertreter, Fans und neugierige Gaffer ist dieses Vorhaben wieder fallen gelassen worden. Jeder mag ja seine eigene Meinung zu Michael Jackson haben – ich persönlich finde ihn einfach nur krank – aber in dieser Situation tut er mir wirklich leid weil es ihm nicht möglich ist, unbemerkt von der Öffentlichkeit und von den Medien irgendwo im schönen winterlichen Hamburg einen ungestörten Aufenthalt zu verbringen.

Typisch Bild!

Passend zu meinem gestrigen Blogeintrag die heutige Titelzeile der Bildzeitung: „Klima-Knall“. Ich habe mir die Zeitung nicht gekauft (ich habe dieses Blatt noch nie gekauft), aber bei meinem Zeitschriftenhändler liegt halt auch die Bildzeitung aus. Ich wollte natürlich wissen, ob der „Klima-Knall“ was mit der aktuellen Winterwetterlage zu tun haben soll. Deshalb hab ich mich bei der Bildzeitung online informiert.

Eigentlich geht es in dem Artikel darum, dass die NASA festgestellt haben will, dass der Sommer des Jahres 2005 der wärmste Sommer seit beginn der Wetteraufzeichnungen war, was natürlich nichts mit dem aktuellen Wetter zu tun hat. Die Bildzeitung hat natürlich den „Klima-Knall“ mit dem derzeitig herrschenden Winterwetterverknüpft, was totaler Blödsinn ist.

Erwähnen möchte ich noch, dass die MOPO heute auch über die NASA-Forschung berichtet hat, allerdings auf der vorletzten(!) Seite und beinahe nebensächlich. Und dort wird auch nicht geschrieben, dass der ach so schlimme Winter mit dem letztjährigen warmen Sommer zu tun hat.

Winter

Es ist Winter, kein Weg führt daran vorbei. Wir alle merken und sehen es. Ist das nun ungewöhnlich? Für viele Menschen anscheinend ja. In vielen Blogs kann man darüber lesen, in den Tageszeitungen und Nachrichtensendungen ist es ein Thema. Der Regionalsender N3 findet diesen Winter würdig, darüber einen Sonderbericht zu senden.

Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Es ist Ende Januar und es ist Winter! Natürlich ist es für viele unangenehm. Aber wir sind viele Winter verwöhnt worden. Ich erinnere mich vieler richtiger Winter, schlimmer noch als dieser es bis jetzt ist: Eisige Kälte über Wochen, sodass sogar die Ostsee in der Lübecker Bucht zugefroren war. Viel Schnee, der nicht schon nach drei Tagen wieder verschwunden war. Schneekatastrophen mit von der Aussenwelt abgeschnittenen Ortschaften – ja, das alles gab es tatsächlich.

Und jetzt gab es ein paar Nächte mit Temperaturen von etwa minus 12 Grad – und schon steht die Welt kopf. Und dabei ist nur Winter.

Ich will nicht verhehlen, dass ich auch lieber wärmere Temperaturen hätte. Aber was solls‘ – ich sag es noch mal: Es ist Winter!

82 Jahre

Vater hat heute seinen 82. Geburtstag nachgefeiert. Ach, was war das wieder nett, wenn auch leider nicht alle Familienmitglieder dabeisein konnten. Meine Mutter erwähnte kurz, dass meine Eltern im nächsten Jahr ihren 60. Hochzeitstag haben. Aber sie plant noch nichts, es ist ja noch mehr als ein Jahr hin und man weiss ja nie usw. usw. Also wenn die beiden sich so gut halten, dann hab ich keine Sorgen, dass sie dass nicht schaffen würden. Aber Mutter hat recht wenn sie sagt: Warten wir erst mal ab.

Keine Garantie


So, unser Auto steht wieder wohlbehalten in der Garage. Es klappert nichts mehr und es hat nichts gekostet, das Klappern zu beseitigen. Ein paar Nachstellungsarbeiten haben die so nebenbei mit erledigt. Na, das ist doch auch was. Allerdings kostet die Inspektion auch so genug.

Garantie?

Am 23.1.2005 ist unser Wagen 2 Jahre in unserem Besitz, Zeit also, vorher noch die Garantieinspektion machen zu lassen. Dafür hatte ich mir heute einen Tag frei genommen.

Der Servicetechniker erkundigte sich, ob es Beanstandungen gibt. Ja, wir hatten welche: Die rechte Tür bzw. das Fenster darin schliesst nicht richtig und hinten klappert es. Desweiteren ist nach 2 Jahren eine normale Inspektion fällig. Alles wurde in den Computer eingegeben – und dann kam die Überraschung: Die Garantie ist seit einer Woche abgelaufen!

Wie kann das angehen, wo doch im Serviceheft drinsteht, dass die Garantie am 23.1.2004 beginnt? Wenn ich es richtig verstanden habe, richtet sich der Garantiezeitpunkt nach dem Datum der Auslieferung an den Händler. Der holländische Peugeothändler hat den Wagen nämlich 14 Tage vor der Zulassung an unseren Händler in Deutschland geliefert. Es kann nun passieren, dass Peugeot die Kosten für die von uns beanstandeten Punkte nicht übernimmt. Wenn das tatsächlich der Fall sein sollte, werde ich mich selbst an Peugeot wenden und an ihre Kulanz appellieren.

Jetzt sind wir gespannt auf das Resultat bzw. auf die Rechnung wenn wir den Wagen nachher wieder abholen.

24

Seit gestern Abend läuft in Deutschland die vierte Staffel der amerikanischen Erfolgsserie „24“ mit Kiefer Sutherland in der Rolle des Agenten Jack Bauer. Die Serie, die in Echtzeit spielt, begann mit einer Marathonsitzung von drei Stunden.

Die Staffeln gleichen sich in ihrer Machart und Idee: Terroristen planen einen Anschlag im Grossraum Los Angeles. Mit Hilfe der CTU, einer Antiterrororganisation in den USA, soll dieser Anschlag vereitelt werden, und zwar innerhalb von 24 Stunden. Jede Folge entspricht also einer realen Stunde der Story. Diverse Nebenhandlungen, die teilweise in den privaten Bereich der verschiedenen Rollen hineinspielen, aber doch mit der Gesamthandlung verknüpft sind, sorgen für nicht unerhebliche Spannung. Und so liess es sich gestern Abend auch wieder nicht vermeiden, dass ich feuchte Hände bekam, zeitweise auf die Uhr schaute, ob diese Stunde nun nicht bald vorbei sei, gleichzeitig aber der nächsten Stunde entgegenfieberte.

Heute Abend gibt es die nächsten drei Stunden. Aber dann heisst es eine Woche warten bis zum nächsten Samstag, an dem dann zwei Stunden gesendet werden.

Ein Abend mit Freunden

Wir hatten uns erst Silvester gesehen und zusammen gefeiert. Heute, eine Woche später, waren die Hasen bei uns zum Grünkohlessen, d.h. es gab Grünkohlauflauf. Leider ist mir der Nachtisch nicht hundertprozentig gelungen. Das Champagnereis war geschmacklich zwar einwandfrei, aber es fiel beim Servieren auseinander, sodass ich es nicht perfekt servieren konnte. Aber geschmeckt hat es trotzdem.

Bereits nach einer Woche hatten wir uns wieder so viel zu erzählen, dass der Abend wie im Flug vorrüberging. Es ist schön Freunde zu haben, mit denen es nicht langweilig ist.