
Nach langer Suche ist die Entscheidung für die Canon Powershot A700 gefallen. Ich hoffe, dass wir damit zufrieden sein werden. Im Lauf der kommenden Woche wird das Teil wohl bei uns eintreffen.
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Der Unterschied

Vor zwei Wochen (links) sah die Welt noch ganz anders aus als heute (rechts).
Ich suche eine Neue

Die Alte funktioniert zwar noch – die Rede ist von meiner Digicam – aber manchmal ist das Ergebnis der Bilder nicht ganz zufriedenstellend. Nun bin auch auf der Suche nach einer neuen Kamera. Aber das ist nicht so einfach. Es gibt ja wohl Hunderte davon. Alte Modelle, Nachfolgemodelle, welche, die angekündigt, aber noch gar nicht auf dem Markt sind und alles unterteilt in highend, stylish, compact und was weiss ich noch alles. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso verwirrender ist es.
Ich habe mich bereits online in verschiedenen Tests und Foren informiert. Da liest man z.B. von zwei privaten Meinungen, die ein Modell auf das Höchste loben. Die dritte Meinung ist dann ein totaler Veriss. Manchmal liest man auch von einem schlechten Service des Herstellers im Garantiefall, andere „Tester“ hatten überhaupt kein Problem mit dem Gerät.
Was soll ich glauben, was soll ich machen? Wahrscheinlich ist die Auswahl einer Kamera bei Vielen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks als von technischen Einzelheiten.
Für mich ist es wichtig, dass die Kamera einfach zu bedienen ist und ich nicht erst Holger anrufen muss (wie geschehen, als wir beide das gleiche Modell besassen). Und natürlich soll sie Bilder von guter Qualität machen.
Ich bin auf mich selbst gespannt, bei welchem Modell die Suche enden wird.
Sommerzeit
Es ist zwar noch winterlich, obwohl wir schon Frühling haben. Aber in der kommenden Nacht werden die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt. Endlich. Denn jetzt kann ich eine Stunde länger schlafen. Wieso das, obwohl wir die Uhren vorstellen? Ganz einfach: Wenn ich während der Winterzeit morgens um vier nicht mehr schlafen kann ist es während der Sommerzeit schon fünf. Oder? Ich glaube ja.
Gibt es eigentlich einen Namen für den Zustand des frühen Aufwachens? Vielleicht senile Bettflucht?
Übrigens hat meine Kollegin eine ganz geniale Eselsbrücke für die, die immer nicht wissen, ob die Uhren nun vor- oder zurückgestellt werden:
Zum Sommer holt man die Gartenmöbel vor, also werden die Uhren vorgestellt. Im Winter stellt man die Gartenmöbel zurück, die Uhren also ebenfalls. Ist doch ganz einfach.
Ein schöner Tag
Endlich ein Tag, an dem die Luft recht mild war, ich konnte sie fast zwischen den Fingern fühlen, ein Hauch von Frühling.
Ein Tag, der problemlos war, was in der Schifffahrt nicht immer die Regel ist.
Ein Tag vor einer Woche Urlaub, und das ist das schönste an diesem Tag!
Zum Frühlingsanfang

Und man sich mit Veilchen kränzt,
Wenn man sich mit festem Mut
Schnittlauch in das Rührei tut,
Kreisen durch des Menschen Säfte
Neue ungeahnte Kräfte –
Jegliche Verstopfung weicht,
Alle Herzen werden leicht,
Und das meine fragt sich still:
„Ob mich dies‘ Jahr einer will?“
Also mein Herz fragt sich nicht mehr, aber ich fand das kleine Gedicht ganz nett und wollte es deshalb meinen geneigten Lesern nicht vorenthalten.
Aus „Air“ wird „Ice“
Erst im vergangenen Jahr wurde die auf der Bremer Lürssenwerft erbaute Megayacht „Air“ an ihren Auftraggeber abgliefert. Wer der Käufer war? Wie so oft ist das nicht bekannt. Bekannt wurde jetzt aber der Verkauf der Yacht an den russischen Milliardär Suleiman Kerimov, dessen Vermögen auf ca. 8 Milliarden Dollar geschätzt wird!!! Er hat der Yacht den Namen „Ice“ gegeben.
Ein paar Angaben zum Schiff: 90 m lang, 15 m breit – und damit ebenso gross wie einige unserer Frachtschiffe.
Ich bin nicht neidisch auf das Vermögen des Herrn Kerimov. Wahrscheinlich kann er sich nur mit Bodyguards in der Öffentlichkeit sehen lassen. Aber ich bin immer wieder erstaunt darüber, welches Vermögen sich in Russland anhäufen lässt.
Sie schmecken schon wieder
Weihnachten mochte ich sie nicht mehr, und damit war ich nicht allein. Jetzt ist März und jetzt schmecken sie wieder: Gewürzspekulatius! In den Tiefen unserer Büroschränke wurden zwei Pakete aufbewahrt weil sie Ende des Jahres niemand mehr essen mochte. Aber jetzt, jetzt greifen alle zu, die am Teller vorbeikommen. Schwupps, wieder einer weniger! Kaum zu fassen. Vielleicht liegt es auch am winterlichen Wetter.
Apropo Winter: Heute wurde wieder die Alsterfontäne gestartet. Hoffentlich wird das kein Eiszapfen. Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich jetzt in Hamburg. Ich habe während der Zeit noch nie gesehen, dass die Alsterfontäne von einer Eisfläche umgeben ist. Sehr ungewöhnlich.
Wirrungen
Vorige Woche erhielt ich eine Mail von einem mir unbekannten Absender. Allerdings deutete der Text der Nachricht daraufhin, dass ich dem netten Menschen, der mir die Mail geschickt hatte, persönlich bekannt bin. Leider konnte ich nicht genau erkennen, was man von mir wollte. Es gab einen Bezug zu meinem Job, der Name eines bestimmten Schiffes wurde erwähnt. Weiter gab es eine Art Einladung zu einem Besuch in Wismar. Ich war völlig verwirrt.
Mein Gehirnwindungen arbeiteten sich heiss um herauszufinden, wer wohl hinter dieser Nachricht steckt. Privat kenne ich niemanden in Wismar (in Gedanken ging ich alle meine Chatbekanntschaften durch). Artig und höflich wie ich bin, beantwortete ich die Mail und fragte, wer denn wohl der Absender sei. Leider bekam ich keine Antwort. Aber die Nachricht ging mir nicht aus dem Sinn. Da muss es doch jemanden in Wismar geben, der mich näher kennt.
Gestern Abend klärte sich die misteriöse Sache auf:
Ich erhielt auf meiner Geschäftsleitung zu Hause eine Anruf aus Wismar, und zwar von einem Herrn, den ich schon seit mehr als 20 Jahren beruflich kenne, und zwar noch zu DDR-Zeiten, zu dem ich aber seit einigen Jahren nur noch wenig Kontakt habe.
Wir hatten seinerzeit beinahe täglich telefonisch miteinander zu tun, was nicht so einfach war: Es gab keine Direktwahl, Telefongespräche mussten als „dringendes Gespräch“ beim Fernamt angmeldet werden. Wenn man Glück hatte, konnte man am Hörer auf die Verbindung warten. Meistens aber wurde man innerhalb von 1 – 2 Stunden zurückgerufen. Wenn man nicht die Option „dringendes Gespräch gegen doppelte Gebühr“ genutzt hätte, hätte es möglicherweise Tage dauern können, bis man den Teilnehmer „drüben“ erreicht hätte. Zwei oder drei Mal waren mein damaliger Chef und ich zu einem persönlichen Besuch in Wismar.
Ja, und dieser Herr kennt dieses Tagebuch und auch das Elbe-Penthouse. Die Absenderadresse der entsprechenden Mail war nicht von ihm sondern von einem Freund. Ausserdem waren wichtige Teile der Nachricht verlorgengegangen. Deshalb konnte ich wenig bzw. gar nichts damit anfangen. Aus technischen Gründen war meine Antwort auch nicht angekommen (das ist ja fast wie vor 20 Jahren *hihi*)
Wir haben verabredet, uns mal auf ein Schälchen Kaffee in Wismar zu treffen.
Man sieht, in den Zeiten des Internet kann man nicht so leicht mehr verloren gehen. Und ausserdem ist es in der Schifffahrt so: Man sieht sich immer zwei Mal im Leben!
Langer Winter

Als ich gestern Morgen nach dem Aufstehen auf dem Weg durch das Wohnzimmer ins Badezimmer war, sah ich zu meinem Schrecken, dass es schneite. Ca. 2 cm Schnee lagen bereits auf unserem Balkontisch. Wie wir später aus den Medien erfuhren, hatte es ca. um 05.30 Uhr zu schneien begonnen.
Und es schneite weiter den ganzen Tag, feine Schneeflocken fielen vom Himmel, aber so dicht, dass ich aus meinem Bürofenster nicht die Binnenalster sehen konnte. Sie lag versteckt wie hinter einer Nebelwand, nur dass es eben Schnee war.
Aus dem Radio erfuhr ich, dass auf den Strassen rund um Hamburg das Chaos herrschte, verursacht durch die starken Schneefälle. Bei uns am Büro lief der Verkehr noch recht zügig. Aber es schneite weiter, immer weiter und dann brach auch bei uns der Verkehr zusammen. Zum Glück gehe ich zu Fuss nach Hause, notfalls kann ich die U-Bahn nehmen. Und das tat ich gestern auch – weil ich nämlich den Wind den ganzen Weg von vorn gehabt hätte und mir der Schnee direkt ins Gesicht geweht worden wäre.
Heute Morgen führten wir erst mal eine Messung durch, wie hoch denn der Schnee bei uns liegt (ich wurde eben schon als Messfetischist bezeichnet). Das Ergebnis ist oben auf den Fotos zu sehen.
Seit neun Jahren wohne ich jetzt in Hamburg. So viel Schnee an einem Tag hatten wir während der Zeit noch nicht, und schon gar nicht Mitte März.
