Wie ich am Ende des vorigen Eintrags erwähnte, haben wir derzeit ziemlich arge Probleme, eine Verbindung zum Internet aufzubauen, und das seit Samstag Abend. Heute haben wir uns endlich aufgerafft, bei Hansenet anzurufen. Wie es scheint, konnte der Fehler recht schnell gefunden werden: Unser Splitter ist defekt. Wir werden einen neuen zugeschickt bekommen und hoffen, dass wir dann wieder störungsfrei via Internet in die grosse weite Welt reisen können.
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Das Topthema
Seit Tagen dominiert sie jede Nachrichtensendung: Michael Ballacks Wade. Spielt er oder spielt er nicht? Hat er zu früh mit dem Training angefangen? Hätte er noch warten sollen? Selten sind Körperteile eines Menschen so in das öffentliche Interesse gerückt worden. Die Frage ist allerdings, ob die Öffentlichkeit an der Wade von Michael Ballack überhaupt noch Interesse hat. Durch die massive Bewerbung kann sich das auch leicht ins Gegenteil verkehren und die Ballack-Wade ist mittlerweile den meisten Menschen sowas von egal, dass sie ihm sie ruhig amputieren könnten.
Ich stelle folgende Theorie auf: Die ganze Geschichte über die Wade von Michael Ballack wird absichtlich hochgeputscht. Kann nämlich Michal Ballack nicht oder nur zeitweise Spielen und wird die Deutsche Nationalelf am Ende nicht Weltmeister, hat man eine gute Begründung: Die Wade von Michael Ballack war Schuld.
Ich kann nur hoffen, dass Deutschland frühzeitig ausscheidet damit der grösste Hype um die Fussballweltmeisterschaft so schnell wie möglich vorbei ist.
06.06.06
Die Standesämter haben heute Hochkonjunktur. Viele Paare haben sich entschieden, aufgrund des heutigen Datums den Bund für’s Leben zu schliessen. Es gibt aber auch Menschen, für die der heutige Tag eher eine mystische Bewandnis hat. Jedenfalls ist dieser Tag Grund genug, den Film Das Omen in die Kinos zu bringen.
Für mich scheint der 6. Juni 2006 eher ein Glückstag zu sein:
1. An meinem ersten Urlaubstag scheint endlich die Sonne.
2. Ich habe eben bei Radio Hamburg für heute Abend 2 Karten für den Film Das Omen gewonnen.
Löschen
Jeder hat sich wohl schon mal auf irgendwelchen Seiten für einen Newsletter eingetragen. Eine Zeit lang schaut man sich die empfangenen Neuigkeiten an bis man eines Tages feststellt, dass das, worum es da geht, einen gar nicht mehr interessiert.
Vor Jahren hab ich mich bei einem Weinanbieter eingetragen. Ich erinnere mich nicht, ob ich da mal was bestellt hatte. Wenn ja, habe ich inzwischen andere Anbieter gefunden, bei denen ich mich recht wohl fühle.
Gerade kam mal wieder ein Newsletter von besagtem Weinversand. Ich egriff die Initiative und trug mich aus dem Newsletterversand aus. Als Bestätigung erhielt ich den Vermerk: „Sie sind nicht von nun an eingeschreiben“. Das sieht mir doch ganz stark nach einer Onlineübersetzung aus. Egal, Hauptsache ein Newsletter weniger.
Das Virus
Heute vor 25 Jahren wurde im wöchentlichen Bulletin der Gesundheitsbehörde Amerikas ein Bericht über eine misteriöse Krankheit veröffentlicht. Fünf Patienten waren bereits an dieser Krankheit gestorben. Die Krankheit erhielt ein Jahr später den Namen AIDS.
Viel Forschungsarbeit wurde in diese Krankheit gesteckt. So fand man u.a. heraus, dass AIDS viel älter ist. Es wird vermutet, dass bereits zwischen 1920 und 1930 in Afrika das Virus auf den Menschen übertragen wurde. Eine gesicherte Infizierung eines Menschen stammt aus dem Jahr 1959. 1978 erkrankte der erste Deutsche an dieser Krankheit.
Nach der besagten Veröffentlichung am 5. Juni 1981 begannen die medizinischen Forschungen, die leider immer noch nicht dazu geführt haben, einen Impfstoff zu entwickeln.
Das Zeichen der Solidarität mit AIDS-Kranken, die rote Schleife wird zum ersten Mal im Jahr 1991 getragen.
Always on tour

Meine 82-jährigen Eltern sind zu bewundern: Gestern verabschiedeten sie sich telefonisch bei uns zu einer 7-tägigen Busreise. Seit heute morgen 06.00 Uhr sind sie in Richtung Maria Alm in Österreich unterwegs, ohne Zwischenübernachtung.
Am Montag nächster Woche kommen sie zurück. Gleich am nächsten Tag machen sie eine Tagesfahrt mit dem Nautischen Verein Lübeck. Mittwoch haben sie dann „frei“. Donnerstag geht es wieder auf Tour, und zwar mit dem Bus zu einem Taugesausflug nach Soenderborg in Dänemark. Freitag haben sie wieder „frei“. Für Samstag haben sie eine Einladung nach Hamburg. Freunde von meinen Eltern feiern den 40. Geburtstag ihrer Yacht auf der Bauwerft in Hamburg-Harburg.
Ich hoffe, sie können noch lange gemeinsam ihre Fahrten machen.
Glück oder nicht?
Wir kommen gerade aus dem Kino (Der DaVinci Code), dazu später mehr. Beim Verlassen des Kinosaals sah ich etwas auf den Stufen blinken. Ein Cent lag da. Aber nicht lange, dann war es meiner.
Früher sagte man, dass ein gefundener Pfennig Glück bringt, ein Glückspfennig also. Den Ausdruck Glückscent habe ich noch nie gehört. Ich hab auf jeden Fall drei Mal draufgespuckt. Vielleicht hilft es ja.
Der arme Junge
Der Kapitän der Deutschen Fussballnationalmannschaft, Michael Ballack, hat sich verletzt, und das in einem völlig unwichtigen Spiel. Nicht mal als Testspiel taugte diese Begegnung.
Die Verletzung von Michael Ballack taucht jetzt in fast jeder Nachrichtensendung auf. Die Situation scheint dramatisch zu sein, als hätte Michael Ballack sich ein Bein gebrochen. Warum sonst wird das dauernd erwähnt? Ich kann es jedenfalls nicht mehr hören. Und das alles wasweissichwieviele Tage vor dem Beginn der Fussballweltmeisterschaft.
Es ist ja nicht so, dass mir die Veranstaltung total am A…. vorbei geht – obwohl ich nicht gerade ein Fussballfan bin. Aber hier wird zurzeit eine völlig überzogene Dramatik ins Spiel gebracht.
Der Tag dazwischen

Himmelfahrt wird immer an einem Donnerstag gefeiert, warum auch immer. Der auf Himmelfahrt folgende Freitag wird von vielen Arbeitnehmern gern zu einem Urlaubstag gemacht um ein schönes langes Wochenende zu haben: Vier Tage am Stück frei mit nur einem Urlaubstag. Brückentag werden solche Tage genannt.
Auf meinem Weg ins Büro war ich heute Morgen streckenweise der einzige Fussgänger, der unterwegs war. Firmentore waren verschlossen, Baustellen verwaist, sogar der kleine Zeitungsladen, in dem ich morgens immer meine Zeitung kaufe, hatte geschlossen.
Ich habe den heutigen Brückentag mit Arbeit überbrückt.
Wir sind Groomer

Seit der vorigen Woche sind wir Besitzer des Bodygroom von Philips. Der Bodygroom ist ein Rasierer für alle Körperpartien vom Hals an abwärts. Und wenn ich sage „für alle Körperpartien“, dann meine ich auch für alle Körperpartien, also auch für sehr empfindliche Körperteile.
Der Bodygroom ist für die Nass- und Trockenhaarentfernung geeignet, also auch unter der Dusche und in der Badewanne zu benutzen.
Da Mann ja nicht jeden Tag und überall unerwünschten Haarwuchs entfernt, kann ich einen ausführlichen Erfahrungsbericht noch nicht beisteuern. Bisher bin ich aber ganz zufrieden. Es dauert zwar etwas länger als mit der Klinge, dafür ist es die Rasur schonender und die Verletzungsgefahr, die besonders bei einer neuen Klinge recht gross ist, so gut wie nicht vorhanden.
Einen humorvollen Einblick über die Anwendungsmöglichkeiten bekommt Mann – und Frau natürlich auch – hier. Es lohnt sich, die Seite mit den diversen internen Links etwas genauer zu studieren.
