Sozialfall 2

Passend zum vorherien Artikel fiel mir heute diese kleine Geschichte in die Hände:

Auf dem Sozialamt:
Eine Bürgerin betritt das Sozialamt, gefolgt von 15 Kindern. „Wow“, meint die Sozialsachbearbeiterin, „sind das alles ihre?“ – „Ja, alles meine“, sagit die genervte Mutter, der diese Frage bestimmt schon tausendmal gestellt wurde. Sie dreht sich zu den Kindern und befiehlt: „Setz dich hin, Sascha!“, und alle Kinder setzen sich. „So“, sagt die Sachbearbeiterin, „dann füllen wir mal gemeinsam den Antrag aus. Ich brauche die Namen aller Kinder.“ – „Dieser hier ist der Älteste – er ist Sascha.“ – „Gut. Der Nächste?“ – Der hier heisst auch Sascha.“ Die Sachbearbeiterin hebt eine Augenbraue, stutzt und schreibt weiter.. Ein Sohn nach dem anderen, die ältesten vier, alle heissen Sascha. Dann ist die älteste Tochter dran. Sie heisst auch Sascha. „Ich erkenne ein Muster. Heissen alle ihre Kinder Sascha?“ – „Ja, das macht die Sache einfacher.“, sagt die Mutter. „Wenn es für die Kinder Zeit ist aufzustehen und in die Schule zu gehen, rufe ich ‚Sascha, aufstehen!‘ Und wenn das Abendessen fertig ist, rufe ich auch nur ‚Sascha, essen!‘, und alle Kinder kommen angelaufen. Wenn eines der Kinder droht auf die Strasse zu laufen, rufe ich ‚Sascha, Stop!‘ und alle Kinder bleiben stehen. Es war die beste Idee, die ich je hatte, alle Kinder Sascha zu nennen. Die Sachbearbeiterin überlegt einen Moment, kräuselt die Stirn und fragt nachdenklich: „Und was ist, wenn sie nur ein Kind rufen wollen und nicht alle?“ – „Ganz einfach, dann rufe ich sie mit ihrem Nachnamen.“

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