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Hinter den Kulissen


Mit dicker Backe sind wir mitten in den Vorbereitungen für eine Geburtstagsfeier am Ostersamstag. Getränke abholen, einkaufen, Leihgeschirr und -gläser spülen, Wohnung umräumen – und immer wieder überlegen bzw. den Einkaufszettel kontrollieren, ob wir auch nichts vergessen haben. Denn morgen, am Karfreitag, haben die Geschäfte geschlossen. Und morgen wird bei uns damit begonnen, die Speisen vorzubereiten. Wenn dann was fehlt – nicht auszudenken.



So wenig wie möglich soll am Samstag gemacht werden. Nur das, was wirklich nicht früher vorzubereiten geht, muss eben bis Samstag warten. Wir wollen doch versuchen, es unseren Gästen nett zu machen und wir wollen so entspannt wie nur möglich mitfeiern. Also wird morgen in die Hände gespuckt!

Palmarum 1942

Heute ist Palmsonntag, ein friedlicher Sonntag in Deutschland. 1942 sah die Welt anders aus. Die Welt befand sich im 2. Weltkrieg, angezettelt von einem kleinem Mann mit einem Oberlippenbärtchen. Er hat viel Unglück über die Welt gebracht.

In der Nacht vom 28. auf den 29. März 1942 war Lübeck das Ziel alliierter Bomben. Ein grosser Teil der Altstadt wurde zerstört, auch Stadtteile am Stadtrand wurden von Bomben getroffen. Unser Familienhaus, das wir ja gerade kürzlich verkauft haben, wurde von den Bomben verschont obwohl es in unmittelbarer Nähe der Marienkirche liegt.

Auch das Haus der Eltern meiner Mutter wurde verschont. Eine Bombe fiel direkt vor dem Vorgarten. Die Familie sass während des Angriffs im Keller. Als die Bombe explodierte dachten sie, das Haus wäre getroffen. Zum Glück fiel die Bombe vorbei. Die Wucht der Explosion hatte aber Türen und Fenster beschädigt sowie die Treppe im Treppenhaus und Möbel in den Wohnungen. Mein Opa ging Brandwache auf dem Dach. Er schaffte es, mit einem Fusstritt ein auf dem Dach gelandete Brandbombe hinunter zu befördern.

Unsere Familie hat viel Glück gehabt. Es waren keine Personenschäden zu beklagen. Beide Häuser stehen heute noch. In dem einen lebt heute meine Mutter.

Optische Eindrücke von den Folgen der Angriffe 1942.

Keine Möglichkeiten

Ich weiss wirklich nicht, was ich machen soll. Wir können doch nicht die ganze Wohnung umräumen. Die Küche ist doch fest eingebaut und die darin enthaltenen Geräte auch. Und heute Nacht sollen die Uhren umgestellt werden. Überall ist eine Uhr drin: Backofen und Mikrowelle, Stereonlage, DVD-Receiver. Alles hat seinen Platz und ist irgendwo angeschlossen. Die Uhren sollen vorgestellt werden. Ich kann doch nicht den Backofen einfach vorziehen, oder die Mikrowelle. Nachher fallen die noch aus dem Küchenblock. Und die anderen Geräte haben auch keinen Halt mehr im Schrank, wenn ich sie vorstelle. Das ist vielleicht ein Theater.

Aber ich liebe die Sommerzeit!

So!

Urlaub – 2 Wochen und 1 Tag. Am 13. April wird mein nächster Arbeitstag sein, beruflich. Arbeit wird es in der nächsten Woche genug geben, zu Hause. Ich hoffe, dass es nicht in Stress ausartet.

Getauscht

Endlich habe ich die Winter- gegen die Sommerjacke getauscht. Und das erwies sich heute Mittag bei meinem Spaziergang als die richtige Entscheidung. Und was nun auch wettertechnisch geschehen mag: Die Winterjacke bleibt zu Haus!

Andersrum

Seit ein paar Tagen habe ich den Fux 6.0 installiert. Wenn ich jetzt nacheinander ein paar Links aus meiner Blogrolle anklicke, erscheint der letztangeklickte Link immer an der Innenseite, also links. Vor dem Update war das anders, da ging das immer der Reihe nach von links nach rechts. Weiss jemand eine Lösung, das wieder zu ändern?

Norddeutsches Naturwunder

Sonntag morgen 9.00 Uhr: Es regnet. Das ansich ist nicht das Wunder. Das Wunder ist, dass der Regen einfach so gerade herunterfällt. Nicht vom Winde verweht wie es hier nomalerweise der Fall ist. Nein, der Regen fällt ganz gerade aus den Wolken weil nämlich kein Wind da ist. Unglaublich, ganz unglaublich.

Wie immer

Heute war ja nun endlich ein ganz toller Tag, richtig frühlingshaft. Das erste Mal, dass ich keinen Pullover anhatte, das erste Mal, dass ich mit offener Jacke in der Mittagspause draussen war. Hätte ich den Tag zu Hause geniessen können, hätte ich mir einen Espresso bereitet, dazu einen Brandy eingegossen und dann in der Sonne sitzend die Terrassensaison eingeläutet. Ich musste aber arbeiten. So weit so gut.

Und nun kommt der Hammer: Die Wettervorhersage für das Wochenende sagt für den Bereich Hamburg Regen, Regen und nochmals Regen voraus. So ist es doch immer: In der Woche im Büro schwitzen und am Wochenende kann man sehen wo man bleibt weil es regnet. Der einzige Lichtblick sind die Temperaturen, die im zweistelligen Bereich bleiben sollen. Aber was nützt mir das, wenn ich nicht draussen sein kann.

Neues für den Fuchs

Ich habe sie jetzt, die neueste Version (3.6) des Firefox. Es gibt eine Neuerung, deren praktischer Sinn in grossen Teilen recht zweifelhaft ist:
Angeboten werden auf 1084 Seiten mehr als 15.000 (in Worten: fünfzehntausend) Variationen, den Hintergrund des Firefox farblich zu gestalten.


(2 Beispiele)

Bis Seite 33 habe ich mich vorgearbeitet und es dann aufgegeben. Die meisten der angebotenen sogenannten Personas sind – jedenfalls für mich – unbrauchbar. Entweder kann man auf dem Hintergrund kaum erkennen, was man sich oben so eingearbeitet hat. Oder für eine gelbe oder giftgrüne Schrift auf dunklem Hintergrund muss man sich erstmal die Sonnenbrille holen. Schlimmstenfalls treffen beide Effekte aufeinander und es ist kaum noch was zu erkennen.

Es gibt natürlich auch recht schlichte und einfache Farbgebungen. Aber warum sollte ich mich ihrer bedienen wenn sie kaum vom Standard abweichen? Ausserdem ist es doch so, dass ich meinen Blick auf die im Browser geöffnete Seite richte. Das, was da und wie es dort erscheint ist wichtig. Da spielt es doch keine Rolle, wie es oben aussieht, dort, wo der Blick gerade mal einen Sekundenbruchteil verweilt.

Sicher gibt es irgeendwelche Freaks, die sich jeden Tag was neues auf ihrem Bildschirm haben möchten. Sollen sie, ich gönne ihnen den Spass. Mehr als 41 Jahre bräuchten sie, die derzeit verfügbaren Personals täglich zu ändern.