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Grillabend für 2

Haben wir nächstes Wochenende schon was vor? – Nein – Oh schön. Wir können ja grillen, nur wir 2.

Tja, und dann kam es doch anders. Zu den 2 vorherigen Wochenenden, an denen wir eigentlich nichts vorhatten, kamen kurzfristig Einladungen von Nachbarn, was sehr praktisch ist, da man keinen langen Weg hat. Entweder gehen wir gleich durch die Tür gegenüber oder in das Haus auf der anderen Strassenseite.

An diesem Wochenende hatten wir aber keine Termine, weder längerfristig noch kurzfristig. Nur wir beide allein, ein Samstagabend auf der Terrasse mit Grill und Wein. Etwas wärmer hätte es sein können. So ein schöner lauschiger Sommerabend, an dem man so lange draussen bleiben kann bis die ersten Sterne am Sommerhimmel zu sehen sind, ist bislang ausgeblieben. Aber das mag ja noch kommen. Es wird ja auch bereits früher wieder dunkel. Also stehen die Chancen dafür gut.

Überraschungsbesuch

Gestern Abend gegen 21:30 Uhr, wir waren bei Nachbarn zum Grillen, bekam ich einen Anruf auf meinem Handy. Im Display stand „Frank“. Wir haben zwei Freunde, die so heissen. Welcher würde das sein. Es war Frank aus München, der mit seinem Freund Richtung Grömitz unterwegs war. Wie Frank mir berichtete waren sie ca. 100 km vor ihrem Ziel mit Franks Mutter „im Gepäck“, die sie dort ablieferten wollten. Es war ein spontaner Entschluss, die Gründe tun hier nichts zur Sache.

Der Grund des Anrufes war jedenfalls, ob sie auf der Rückfahrt in der gleichen Nacht bei uns reinschauen könnten. Ich bot spontan an, dass sie auch bei uns übernachten könnten. Eine Rückfahrt nach München noch in der Nacht würde doch eine Strapaze sein. Sie wollten sich das überlegen.

Irgendwann kamen die beiden dann bei uns an. Das Angebot der Übernachtung nahmen sie dankend an (vorsorglich hatten wir bereits alles vorbereitet) und wir quatschten noch bis etwa 3 Uhr früh.

Normalerweise bewirten wir unsere Übernachtungsgäste morgens mit einem schönen Frühstück. Heute morgen musste 1 Tasse Kaffee reichen, auf Frühstück waren wir nämlich nicht vorbereitet.

Obwohl der Besuch ganz überraschend war, war es doch nett, Frank mal wieder zu sehen und seinen Freund kennenzulernen.

Der Rücken

Seit ein paar Wochen plagt mich der Rücken. Das geht so weit, dass ich spätestens abends um acht ins Bett gehe und lese. Liegen geht nämlich ganz wunderbar. Aber sitzen ist manchmal schon arg schlimm. So ein Kindle-Reader ist da ganz praktisch. Schnell ist online ein neues Buch ausgesucht und Sekunden später ist es auf meinem Kindle und ich kann es lesen wenn ich im Bett liege. So ist immer genügend Nachschub vorhanden.

Ende nächster Woche geht es dann mal wieder ins MRT. Einen Termin bei meinem Doc habe ich dann leider erst Anfang August weil der nun erstmal Urlaub macht. Ich bin gespannt, was die Aufnahmen des MRT zutage fördern.

Ein Grillabend …

… hätte es werden sollen, auf der Nachbarterrasse. Stattdessen wurde es ein Käseabend mit Blick auf die selbe, weil das Wetter nicht grillgeeignet war.

Also der Abend war nicht Käse, es gab halt diverse Käsesorten, u.a. hatten die Nachbarn extra für uns Saint Agur gekauft. Sehr aufmerksam. Sie lesen hier nämlich mit. Und es wurde Rotwein kredenzt. Ein Glas weniger wäre auch genug gewesen *zum Wohl*.

Alles Sale oder was?

Den offiziellen Sommer- bzw. Winterschlussverkauf gibt es ja nicht mehr. Nun heisst es Sale. Auf den Schaufenstern prangt dieser Schriftzug, meist diagonal aufgepappt. Nun, Sale ist zwar nicht das gelbe vom Ei wenn man das liest, aber na ja, geht so gerade. Wenn man das aber in der Radiowerbung hört „… und da ist auch gerade Sale!“ – das hört sich fürchterlich an.

Muss immer alles ins englische Übersetzt werden? Ich bin diesbezüglich eigentlich recht tolerant. Schliesslich spreche ich täglich englisch im Büro mit den Kapitänen und mit Hafenagenten rund um Europa. Aber es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht, Sale z.B., das klingt einfach nur gewöhnlich, unterste Ebene sozusagen, ein absolutes „no go“ *huch*.

Es gibt sie noch

Seit Tagen beherrscht ein Thema die Medien: Edward Snowden und die von ihm entdeckten und veröffentlichten Überwachungen ungeahnten Ausmaßes. Für mich ist Edward Snowden ein Held. Er wird von nun an ein sehr eingeschränktes Leben führen und muss sich ständig der Gefahr bewusst sein, entführt und nach Amerika verfrachtet zu werden.

Ganz sicher nicht

regenbogenflagge
In einem schwulen Forum erhielt ich von einem „Interessenten“ diese Nachricht:

„Ich bin von Ihrem Profil getroffen. Eben wollte Sie besser erkennen. Ich werde froh sein, wenn wir kennenlernen werden, und wir werden uns umgehen. Ich hoffe, Sie wollen es auch.“

Bin ich froh, dass ich vor fast 16 Jahren meinen herzallerliebsten Schatz gefunden habe!