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Webzeitungen

Einige Zeitungsverlage bieten seit geraumer Zeit an, dass man einiges, was in der gedruckten Ausgabe zu lesen ist, auch online lesen kann. So nach und nach wird dazu übergegangen, dass man nur noch lesen kann, wenn man ein Onlineabo abschließt. Bei anderen Verlagen ist es so, dass einzelne Artikel gegen einen Obulus von 10 Cent zu lesen sind. Das Meiste kann man aber nach wie vor umsonst lesen, äh, kostenfrei. Wobei – es ist eigentlich umsonst, weil es nicht wichtig ist. Selbst die Artikel, für die man löhnen soll, sind es im Grunde nicht wert.

Mit einem Trick, und wann man schnell klicken kann, lässt sich die Bezahlsperre umgehen:
Den entsprechenden Artikel aufrufen – auf den Link klicken – ganz schnell im Browser auf „Datei“ klicken – ganz schnell im Browser auf „offline arbeiten“ klicken … und schon kann man lesen, wofür der Verlag gern Geld haben möchte. Von Browser zu Browser mag das Verfahren und die Bezeichnung etwas unterschiedlich sein.

Natürlich könnte man jetzt sagen: Wer ein bestimmtes Angebot nutzen möchte, soll doch auch dafür bezahlen. Aber warum lockt man die User erst mit einem kostenfreien Angebot und plötzlich will man Geld dafür? Das ist so wie mit den Gehaltskonten: Erst mussten wir uns alle ein Konto einrichten, kostet ja auch nix, und plötzlich sahen die Banken eine Einnahmequelle. Gut, das ist heute schon wieder ein wenig anders. Vielleicht sehen das die Zeitungsverlage eines Tages auch wieder anders.

Eine andere Seite, auf der ich ständig Neuigkeiten aus meiner alten Heimat Lübeck lese, wird durch Werbung finanziert. Der Fuchs bietet ein Add-on an, welches Werbebanner unterdrückt. Plötzlich wird das Lesen der Veröffentlichungen dieser Seiter unterbunden wenn das Add-on eingeschaltet ist. Also wird es kurzzeitig ausgeschaltet damit ich lesen kann, was in meiner alten Heimat so passiert. Zum Glück ist die Werbung sehr zurückhaltend und nicht störend. Wobei – mich interessiert die Werbung ganz und gar nicht. Ich werfe nicht mal einen Blick auf die Anzeigen resp. Banner. Wenn ich irgendwas benötige, weiss ich mich auch anders zu behelfen als auf irgendwelche Banner zu klicken.

Manchmal vergesse ich, das Add-on wieder einzuschalten. Und dann stelle ich fest, dass es Seiten gibt, auf denen Werbung die ganze Homepage verunstalten. Aber dann bin ich ganz schnell dabei den Werbeblocker wieder einzuschalten.

Und jetzt erst recht!

Wie zu lesen ist, hat die Gemeinde Rheinberg den diesjährigen Karnevalsumzug abgesagt – wegen der Vorfälle in der Silvesternacht in Köln, Hamburg und anderswo.

Ganz ehrlich: Ich kann das nicht verstehen! Sicherheitskräfte und Frauen sind nach der Silvesternacht sensibilisiert.

Die Gründe für die Absage sind meiner Meinung nach an den Haaren herbeigezogen: In der Nähe der Zugstrecke befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft mit ca. 500 Personen. „Die Menschen in der Flüchtlingsunterkunft würden keinen Karneval kennen und sich möglicherweise „falsch“ verhalten“ – so der Leiter des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung. Dann müssen sie Karneval eben kennenlernen!

Wie sollen die Menschen, die aus fremden Ländern zu uns kommen, dann bitte schön lernen, was Teil unserer Kultur ist, wenn sie nicht mit unserer Kultur konfrontiert werden??? Ich bin einfach nur fassungslos!

Eine wahre Freundin!

Karin heisst sie, die Freundin. Sie ist 1 Jahr älter als ich, sie könnte also die Tochter meiner Mutter sein. Scherzhaft sagen wir auch Bruder und Schwester zueinander. Karin und ihren Mann Wolfang kennen wir schon seit 46 Jahren. Die beiden haben schon auf meiner ersten Hochzeit getanzt. Karin und ihr Mann wohnen im selben Haus wie meine Mutter. Sie gehören quasi zur Familie.

Meine Mutter wird im Mai 92 Jahre alt, ist fit im Kopf aber ihr Körper ist nicht mehr fit. Nach 2 Klinkiaufenthalten war sie nicht mehr draussen. Selbst in ihrer Wohnung bewegt sie sich nur äusserst mühsam mit ihrem Rollator vorwärts. Manchmal denken wir, sie wäre besser in einer Seniorenresidenz untergebracht. Aber verpflanze mal einen alten Menschen aus seinem Elternhaus in ein Heim! Es wäre das Ende für meine Mutter.

Karin ist die gute Fee. Sie schaut jeden Tag nach Mutter, versorgt sie zurzeit noch täglich mit einer warmen Mahlzeit (demnächst gibt es aber Essen auf Rädern), assistiert ihr beim Duschen, ist dabei wenn der Hausarzt reinschaut. Karin umsorgt meine Mutter als wäre es ihre eigene. Karin hat meine Mutter kürzlich auch zur Aufnahme zum letzten Klinikaufenthalt begleitet.

Wolfgang erledigt die Einkäufe für Mutter und geht für sie zur Bank. Auch kümmert er sich sonstmal um Mutter wenn Karin keine Zeit hat. Ausserdem achtet er darauf, dass im Haus alles in Ordnung ist. Aber Karin ist einfach Karin, ohne sie wäre meine Mutter vermutlich schon lange im Heim. Es ist gut, solche Freunde zu haben! Ich sag einfach auch hier im Blog mal „Danke!“

Selbstjustiz?

Was in der Silvesternacht in Köln und anderswo passiert ist, kann man natürlich nicht gutheißen. Ebensowenig kann ich es gutheißen, dass sich jetzt Männer zusammenrotten und jagd auf Ausländer machen. Der Zentralrat der Muslime hat seine Telefonanlage stillgelegt wegen der vielen Drohanrufe. Die Deutschen, die sowas tun, stellen sich auf eine Stufe mit denen, die junge Frauen begrapschen.

Wenn ich sowas lesen muss, überkommt mich Angst, mehr Angst als vor kriminellen Imigranten und Flüchtlingen. Jagd auf andere Menschen ist das Ergebnis der Parolen von AfD und Pegida. Selbstjustiz darf es nicht geben. Auch diese Menschen muss die volle Härte unserer Gesetze treffen!

Diesen Beitrag habe ich bereits gestern verfasst und er sollte heute morgen automatisch online erscheinen. Und kurz vor der Veröffentlichung muss ich das lesen. Warum die das machten ist egal, aber das ist es, was mir Angst macht.

Über Zigeuner

Zigeuner – eine Bezeichnung, die schon vor Jahren zum Unwort gestempelt wurde. Zigeuner, das sagt man nicht, das ist diffamierend, abwertend, so versucht man uns das zu verstehen zu geben. Von der vielzitierten political correctness ist die Rede wenn man das Wort „Zigeuner“ in den Mund nimmt. Womöglich wird man böse angeschaut wenn man über Zigeuner redet.

Und doch gibt es tatsächlich einen Zigeuner, ein Patriarch aus dem Volk der Sinti, der sagt, dass sie stolz darauf sind, Zigeuner zu sein.

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der die Zigeuner noch von Haus zu Haus gingen und versucht haben, Teppiche zu verkaufen. Wir sprachen ganz harmlos über Zigeuner, es war einfach eine Bezeichnung für diese Menschen, ohne dass sie abwertend gemeint war, ohne zu wissen, ob es sich um Roma oder Sinti handelte. Vermutlich wusste in den 50er Jahren des vorigen Jahrhundert der normale Bürger noch gar nichts von Roma oder Sinti. Ich manchmal den Eindruck, irgendwelche Menschen, die nichs besseres mit sich anzufangen wissen, setzen eine Diskussuion um irgendwas in die Welt und stellen Behauptungen auf, die dann plötzlich das non plus ultra sind.

Wer kennt noch Alexandra? Zigeunerjunge war eins ihrer schönsten Lieder. Undenkbar, heute über Zigeuner zu singen wo es selbst um Zigeunerschnitzel und Zigeunersauce Diskussionen gibt. Darf eigentlich noch die Operette „Der Zigeunerbaron“ aufgeführt werden?

Urlaubsplanung

Heute in 7 Monaten geht es wieder auf Große Fahrt mit unserem Traumschiff, MS „Mein Schiff 1“. Langsam wird es Zeit, sich um die entsprechende Garderobe zu kümmern. Ein neues Kleines Schwarzes muss her. Wäre ja peinlich, wenn uns jemand im gleichen Outfit wiedererkennt, welches wir im vorigen Jahr getragen haben. Das geht ja ganz und gar nicht. Da nützt auch kein neuer Hut. Natürlich braucht es noch sportlich-elegante Garderobe für das Lustwandeln und das Shuffleboard auf dem Promenadendeck.

Auf unserer privaten Veranda sind wir ja ganz unter uns. Da darf es dann auch etwas legerer zugehen. Mal sehen, was unser Kleiderschrank noch so hergibt. Und es wäre nicht verkehrt, ein paar Hutnadeln mitzunehmen. Auf See kann es ganz schön stürmisch zugehen.

Zum Mob von Köln

Inwzischen gibt es auch Meldungen gleicher Vorfälle aus anderen Städten, nicht nur Köln, Hamburg und Stuttgart. Köln ist in diesem Fall zum Symbol geworden, damit soll das Vorgehen in anderen Städten aber nicht einfach weggewischt werden.

Inzwischen verdichten sich die Informationen, dass in Köln sehr wohl Flüchtlinge an den säuischen Taten beteiligt gewesen sind. Allein aus politischen Gründen hat man versucht, diese Tatsache unter der Decke zu halten. Hierzu zietiere ich aus meinem vorherigen Beitrag zu diesem Thema:

„Alles in allem Denke ich oft, dass der Deutsche Rechtsstaat immer noch so vorsichtig agiert um nicht mit der unsäglichen Hitlerdiktatur verglichen zu werden, besonders wenn es sich um Ausländer handelt.“

Warum sagt man uns nicht gleich die ganze Wahrheit? Wie man sieht, kommt sie doch ans Tageslicht. Und es hat einen ziemlich bitteren Beigeschmack, wenn Dinge erst so nach und nach, weil es nicht mehr anders geht, weil doch zu viele Informationen durchgesickert sind.

Viele Meinungen zu den Schweinereien in Köln und anderswo sind zu hören und zu lesen. Und manche machen es sich sehr einfach, wie z.B. Nora Schareika in ihrem Kommentar bei n-tv.de. So sagt sie z.B., es müsse bei jedem Einzelnen nach dem Motiv geschaut werden. Hallo Frau Schareika, geht’s denn noch?! Die Motive von Tätern jeglicher Nationalität sind völlig irrelevant! Diese Schweine haben sich widerrechtlich verhalten und gehören bestraft mit der ganzen Härte unserer Gesetze, am besten, sie würden, wenn ihre Identität und Täterschaft einwandfrei festgestellt worden ist, sofort ausgewiesen, und zwar ohne weitere Gerichtsverhandlung! Denen, die auch noch geklaut haben, möge in ihrem Heimatland eine Hand abgehackt werden!

Es werden Vergleiche zu ähnlichen Vorkommnissen auf dem Tahrirplatz in Kairo gezogen. Dort soll es unter Anderem darum gegangen sein, Frauen aus der politschen Öffentlichkei zu verdrängen. Wo ist der Unterschied? Auch dort ging es darum, dass Frauen wertlos sind, Frauen gehören nach dem Verständnis dieser Männer eben nicht in die Politik. Frauen sind Freiwild für sie und haben sich den Männern zu fügen! Aber nicht in Deutschland.

Heute morgen gab es eine Telefonaktion bei RadioHamburg. Eine junge Frau sagte, sie würde den Kiez erstmal meiden, womit sie natürlich gut beraten ist. Aber wo sind wir gelandet, wenn wir uns nicht mehr frei bewegen können? Es wurde seitens der Moderatorin der Rat gegeben, nur noch in Begleitung von männlichen Freunden auf den Kiez zu gehen. Das ist doch genau das, was in Ländern muslimischen Ländern gehandhabt wird: Frauen gehen nicht allein auf die Straße, nur in Begleitung von Männern!

Noch Fragen?

Auch mal ’n Bier


Wir sind ja die absoluten Weintrinker. Unser Keller ist immer gut gefüllt. Eine einzelne Flasche wird nur zu Probierzwecken gekauft. Wer hat schon 6 oder gar 12 Flaschen im Vorrat, die er gar nicht mag?!

Allerdings trinken wir auch ab und zu gern mal ein Bier. Meist haben wir gar kein Bier im Haus. Es wird nur gekauft, wenn wir Besuch erwarten. Selten kaufen wir für uns selbst Bier. Wein hat absoluten Vorrang. Und wenn wir Bier kaufen, muss es ein Bier sein, welches aus dem Rahmen fällt. Nicht irgendein Konsumbier, nein, es muss schon was besonderes sein, jedenfalls für uns Nichtbiertrinker.

Liebendgern trinken wir z.B. Duckstein Rotblond, ein Bier, welches eher nicht bis selten in Ballonseide und Doppelripp auf dem heimischen Sofa vor der Glotze getrunken wird. Kürzlich, am Vorabend der Taufe unserer jüngsten Enkelin, entdeckten wir Grevensteiner, ein naturtrübes süffiges Landbier. Da es uns so gut mundete, schaute ich nach der Rückkehr ist mal nach der Homepage und dort nach einem Händlernachweis. Und siehe da, Grevensteiner gibt’s auch in Geesthacht.

Vor kurzem brachte ich mal 2 Flaschen (wie üppig) aus einem Getränkemarkt mit, in dem ich mal nach dem Bier gesucht hatte. Ich hätte auch mehr genommen, aber es gab scheinbar nur Einzelflaschen. Grevensteiner soll es angeblich auch im Supermarkt unserers Vertrauens geben, in dem wir uns regelmäßig verbevorraten. Endlich dachte ich mal daran, mich auch dort mal umzuschauen. Und siehe da, es läuft derzeit eine Werbeaktion: 5 x 0,5 Liter plus 1 Originalglas in einem Pack. Interessant! Genau gegenüber gab es ein 4er-Pack ohne Glas, welches, verglichen mit dem Literpreis, erheblich preiswerter war. Unschlüssig stand ich davor. Also wenn schon, dann bräuchte ich 2 Packungen mit dem Glas, wir möchten dann ja auch jeder ein solches Glas wenn wir schon mal Bier trinken. Nach langem Zögern entschloss ich mich, die teurere Variante zu kaufen. Mein Mann war begeistert als ich ihm davon berichtete. Hach, alles richtig gemacht!

Wenn wir allerdings Gäste erwarten, müssen wir uns überlegen, was wir anbieten. Die meisten trinken eh auch Wein, aber ein paar Biertrinker sind auch dabei. Und wenn wir Grevensteiner anbieten, ist die Frage: Welches Glas? Entweder ein paar Originalgläser dazukaufen, wenn man die denn einzeln auch bekommt (wir haben ja auch noch überhaupt keine Gläser). Oder unsere normalen Biergläser nehmen. Oder Duckstein kaufen, für dieses Bier haben wir ja schon ein paar Gläser im Schrank. Biertrinken kann ja soooo kompliziert sein.

Lustloser Jahresbeginn

Als ich noch in Lohn und Brot stand, habe ich den ersten Arbeitstag im neuen Jahr gehasst. Es war nicht deshalb, weil es ein Arbeitstag nach den ganzen Feiertagen war. Meistens habe ich eh zwischen Weihnachten und Silvester gearbeitet. Ein Schifffahrtsunternehmen kann man nicht einfach für 2 Wochen schließen, Schifffahrt läuft 365 Tage im Jahr und das 24 Stunden am Tag. Nein, es war irgendwas anderes, was mir den ersten Arbeitstag vermieste, und meist noch ein paar Tage hinterher. Aber ich kann das Gefühl nicht greifen, nicht beschreiben, woran es lag.

Der Jahreswechsel 2015/2016 ist der erste, an dem ich nicht arbeiten muss. Ich könnte mich ganz entspannt zurücklehnen und weiter den Haushalt führen, im Blog anderen Leuten auf die Füße treten, dies oder jenes tun – wie in den letzten 9 Monaten auch. Und doch ist da dieses Gefühl, welches nicht greifbar ist, das selbe Gefühl welches ich hatte, als ich noch gearbeitet habe, es ist fast wie eine Depri.

Ich hatte mir vorgenommen, zur Post zu fahren um eine Rücksendung abzugeben. Das muss heute aber nicht unbedingt heute sein, ich muss auch keine Einkäufe erledigen. Ich kann also zu Hause bleiben. Und das werde ich auch machen: Zu Hause bleiben und die Weihnachtsbeerdigung fortsetzen. Ein paar kleine Dekostücke müssen noch verpackt und der Weihnachtsbaum abgeschmückt und zusammengefaltet werden. Vielleicht geht es mir ja besser, wenn die Wohnung von all dem Zeug wieder befreit ist. Also: Auf geht’s!

Hund und Silvester

Das war wohl der Aufreger des Jahres 2015 in meinem Blog. Und wenn die Argumente ausgehen, wird man persönlich und die große Weltpolitik wird bemüht. In der Schule würde der Deutschlehrer unter einen Aufsatz schreiben: Am Thema vorbei!

Ich habe mich über das Thema Hund und Silvester mit einem befreundeten Hundebesitzer unterhalten und erhielt diese Antwort:
„Als Hundebesitzer weißt Du ja um den Zustand, dass sich der Hund erschreckt und es gibt gute Trainings vorab dafür – wir stimmen sogar unsere Gassigänge auf Paulas Schreckhaftigkeit ab und sind bisher gut durch Silvester gekommen.“