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Ich liebe Schnee!


Schnee in der Stadt ist einfach nur kacke. Am liebsten ist mir der Schnee, der gar nicht erst auf die Erde gelangt. Und wenn jemand sagt, dass es doch so toll aussieht, wenn über allem eine weiße Schneedecke liegt, soll er es gern gutfinden. Wie lange hält sich das denn hier bei uns? Der nächste Wind lässt den Schnee von den Bäumen rutschen. So richtig kalt, dass die sogenannte weiße Pracht länger liegen bleibt, wird es hier gar nicht. Es wird geräumt und gestreut und dann sieht es gleich so aus, wie auf dem Foto oben.

Ich kann Schnee nichts positives abgewinnen. Ich liebe Schnee? Ja, wenn er sich verdünnisiert! Ansonsten hasse ich Schnee.

Intimer Einblick


Wir haben neue Bettwäsche. Mein Mann hat sie in dem Kaufhaus entdeckt, in dem er arbeitet. Und er fand die auf Anhieb toll und ich konnte ihm nur beipflichten!

In der Packung war je ein Kissenbezug der Größen 80 x 80 cm und 40 x 80 cm. Da wir beide unser Haupt auf Kissen von 40 – 80 cm betten und wir zudem unter einer Decke kuscheln fehlte also ein Kissenbezug, welcher nachbestellt wurde. Ich fand es allerdings schade, dass der tolle große Bezug im dunklen Schrank sein Dasein fristen sollte. So kam ich auf die Idee, ein billiges Kopfkissen von 80 x 80 cm zu kaufen um das dann als sozusagen als Zierkissen auf dem Bett zu drapieren.

Das Kissen ist wirklich billig, hat keine 5 Euro gekostet. Die Bettengedönsfachverkäuferin wollte mir einen Vortrag halten, dass ich das auch mal waschen müsste undsoweiter undsofort. Ich erklärte ihr, dass das einzig und allein als Zierkissen dienen soll, nie nie nie würde ich mein Haupt auf sowas betten wollen.

Vor 9 Jahren hatte ich mal versucht, eine Aktion zu starten: BloggerInnen sollten ihr Schlafzimmer öffnen und ein Bild vom Bett ins Netz stellen. Oh oh, das war damals ja wohl ein Unding. Nein, das Schlafzimmer zeige ich doch nicht, das geht nicht, ogottogottogott! Ist das Schlafzimmer heute immer noch eine Tabuzone? Was ist dabei, das ist nur ein Bild vom Bett, ohne dass sich jemand darin räkelt oder irgendwelche anderen Tätigkeiten ausübt.

Das Backergebnis


Backbord ist es wieder sauber, das notwendige Equipment auch. Die Kekse sind eingedost. Das Ergebnis meiner Backaktion seht ihr oben.

Eigentlich sollten es nur die „Kringelkekse“ werden, nach dem Rezept, welches ich letztens gesucht hatte. Da ich aber zu wenig Kringel hatte und die Kekse auch ohne die schmecken, habe ich den Rest der geschmolzenen Schokolade, die zum Ankleben dienen soll, phantasievoll auf die Kekset tröpfeln lassen. Weiterlesen

Backbord


So richtig geeignet bin ich nicht für so’n Feinkram wie Kekse. Wenn die Dinger im Ofen auch noch schneller fertig sind als dass ich Platz habe, das Blech irgendwo abkühlen zu lassen, deshalb heiße Kekse auf ein Rost zum Abkühlen legen muss und mir dabei die Fingerkuppen fast verbrenne, nee, so richtig was ist das nichts für mich. Ich mag es lieber grob und einfach, so wie meine Persönlichkeit eben gestrickt ist.

Zum Glück war die Bäckerinnung heute nicht da um mein Backbord anzuschauen. Die hätten mir den Betrieb stillgelegt.

Ein Schmierfink

Weil ich nach einer Dame (ist sie eine?) recherierte, die einen recht ketzerischen Kommentar zu einer Veröffentlichung bei HL-live geschrieben hatte, landete ich auf einem „Blog“ welches ich hier nur namentlich erwähnen möchte, ohne direkt zu verlinken. Denn dieses Blog ist der reinste Schmierkram, dezent ausgedrückt. Es geht um conservo.wordpress.com, nach Angaben des Herausgebers, ein gewisser Peter Helmes, geht es darum, Zitat „gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug!“ Desweiteren steht über den diversen Veröffentlichungen, oben rechts über dem Header „Ein konservativer u. liberaler Blog„. Weiterlesen

1. Advent – 1. Schnee


Als wir heute Morgen aufstanden, aufgrund bronchialer Unpässlichkeit später als gewöhnlich, lag eine weiße Schneematschdecke rund um das Elbe-Penthouse. Es hatte nämlich inzwischen, nach dem 1. Schneefall dieses Winters (und hoffentlich der letzte) Regen eingesetzt. Gut so, schnell weg mit der sogenannten weißen Pracht! Grün ist mir lieber!


Auf unserer Terrasse blüht immer noch die Fuchsie, deren Triebe sich unter dem Schneematsch leicht senken. Ich weiß, Fuchsien kann man im Haus überwintern. Hab ich schon mal versucht und ist nichts geworden. Also lass ich das. So teuer sind die ja nicht, dass man sich nicht jedes Jahr eine neue Pflanze leisten kann.

Badewanne statt Backblech

Vor ein paar Tagen habe ich ja noch getönt, dass ich nun ganz tolles Weihnachtsgebäck herstellen werde. Aber statt mich mit den notwendigen Zutaten einzudecken blieb ich gestern lieber zu Hause. Mich hat mal wieder eine Bronchitis erwischt. Mit meinen Hausmittelchen versuche ich, ihrer Herr zu werden. Die Hauptsache, ich kann nachts schlafen und störe Bernd nicht mit meinem Gebell, der muss schließlich arbeiten.

Als wir vor mehr als 10 Jahren das Elbe-Penthouse planten, war ein absolutes Muss – neudeutsch must – eine Badewanne. Da wir auf ein Gäste-WC verzichtet haben, konnte eine geräumige Duschkabine und eine Badewanne eingebaut werden. So eine Wanne hat ja einen ganz ungeheuren Entspannungsfaktor, besonders wenn einem etwas kühl ist. Bei Erkältungen kommt ein Badezusatz „Erkältungsbad“ ins Badewasser. Ein Fläschchen Japanisches Heilplfanzenöl stell ich mir auf den Rand. Wenn ich in der mit sehr warmen Wasser gefüllte Wannen liege und sich der erste Schaum vom Badezusatz aufgelöst hat, kommen ein paar Tropfen des Öls auf die Wasseroberfläche. Ein paar tiefe Atemzüge später spüre ich die befreiende Wirkung. Ein Hoch auf die Badewanne!

Das Backbleck ist dann vielleicht in der 2. Wochenhälfte dran. Man soll ja auch nicht backen, wenn es einem nicht gut geht. Erstens sind das ungewohnte Arbeiten, die den Körper anstrengen. Und zweitens könnte es passieren, dass das Backgut nicht gelingt. Das Eigelb gerinnt, der Teig klumpt, es gibt viele Szenarien, die ich mir lieber gar nicht ausmalen möchte. Nein, wenn man sich nicht wohlfühlt, soll man die Finger davon lassen. Das hat schon meine Oma gesagt wenn der Kuchen mislungen war: Hach, mir ging es gestern gar nicht gut, hat wohl daran gelegen.

Jetzt schon genervt

Als Bernd heute morgen im Bad war und ich im Arbeitszimmer das Radio (sagt man das heute noch?) anstellte, schallte mir das erste Weihnachtslied dieser Saison entgegen. Gestern sagte ich noch zu Bernd, dass es heute wohl damit losgehen würde. Er meinte, dass das wohl erst am dem 1. Advent passiert – schön wär’s gewesen.

Vermutlicht ist es egal, welchen Sender wir hören, die werden alle das gleiche Schema haben, nämmlich ab jetzt und sofort Weihnachtslieder zu dudeln, mit steigender Intensität je näher Weihnachten rückt. Ich werde mir wohl ein paar CDs zurechtlegen, da stehen ja eine Menge von im Regal. Jedenfalls halte ich das nicht noch 5 Wochen aus.

Ich bedauere Bernd. Der muss ich den Kram den ganzen Tag auf seiner Verkaufsfläche anhören. Ich würde davon Blutdruck bekommen.

Rezept versust

Versust? Kennt jemand von euch diesen Ausdruck? Früher war der ziemlich geläufig bei uns zu Hause, nicht dass jemand immer was versust hätte. Aber was heißt das nun?: Das heißt nichts weiter als „verloren, verbummelt“. Irgendwie fiel mir das Wort gerade ein. Und dann fand ich es passend für diesen kleinen Blogeintrag.

Versust, verbummelt, verloren, was auch immer, habe ich ein Rezept, welches ich sehr ansprechend finde. Ein Rezept für die Weihnachtsbäckerei. Mit backen habe ich es ja nicht so, eher mit Backen *hust*. Und wenn ich mich schon mal aufraffe, was zu backen, muss ich das ausnutzen. Und nun ist das Rezept weg. Ich habe es online gesehen, irgendwo in einem Blog oder bei Instagram. Ich weiß noch, dass ich dachte, dass ich es auf der bestimmten Seite immer wieder finde. Klar, dachte ich. Aber nun weiß ich nicht mal mehr wo bzw. auf welcher Seite das Rezept ist, also doppelt versust.

Es handelt sich sozusagem um Türmchenkekse. Irgendwas mit Schoko und obendrauf als Abschluss diese Schokokringel mit den kleinen bunten Perlen. Hat das jemand zufällig gesehen?

Ich habe eine Idee, ich glaube, ich muss gleich mal in unserem Alpapier wühlen.

Osterhasi?

Ja, haben wir denn schon Ostern? Es werden zwar überall Weihnachtsartikel verkauft, sei es, um die Wohnung damit vollzuhängen damit es glitzert und blinkt, sei es, um Süßigkeiten in sich hineinzustopfen. Weihnachtsbraten kann man vorbestellen (hab ich heut auch gemacht), erste Weihnachtsbäume kann man schon kaufen, also richtig echte. Die Lebensmittelgeschäfte wetteifern darum, ihre angeblich besten Produkte anzbiedern, inklusive diverse alkoholischen Getränke.

Und was findet man in den ansprechend zurechtgemachten Angeboten?: Eierlikör! Ja, ihr habt richtig gelesen, Eierlikör. Ihr habt es womöglich selbst schon in den Hochglanzprospekten entdeckt, Eierlikör. Es scheint, dass sich irgendwie was verschoben hat. Eierlikör zu Weihnachten, nicht zu fassen! Wenn es denn wenigstens Eierpunsch wäre, aber nein, in jedem Angebotsprospekt findet sich Eierlikör.Ist das normal? Gab es das früher auch schon? Ich meine, Klötenköm gibt es doch eh das ganze Jahr, warum wird das Zeug ausgerechnet zu Weihnachten angeboten? Sehr merkwürdig das ist!