Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Schneehimmel


Das Studio Elbe Gymnastik, in dem ich gestern Nachmittag meine Pilatesstunde hatte, liegt direkt in der Hafencity der kleinen Stadt an der Elbe, nur wenige Minuten von unserer Wohnung entfert. Ich hatte das Studio gerade verlassen als ich diese Wolkenformationen entdeckte, angeschienen von der untergehenden Sonne.

Ich war nach der Trainingseinheit zwar ziemlich platt, musste aber doch schnell mein Handy aus dem „Turnbeutel“ holen und diese Aufnahmen machen.

Heute habe ich wohl, wie es sich anfühlt, Bauch-Muskelkater. Na ja, die Bauchmuskulatur stützt auch auch den Rücken.

Faszientraining mit Pilates

So oder so ähnlich heisst die Trainingsstunde, die unsere Freundin Claudia für heute Nachmittag angeboten hatte. Ich gehe ja 1 x in der Woche zur Wirbelsäulengymnastik im Studio Elbe Gymnastik. Zweimal die Woche wäre besser und Pilates hat mich schon etwas länger interessiert. Und da mein Schatz heute arbeiten muss und eh erst heute Abend nach Hause kommt, hatte ich mich für die angebotene Samstagsstunde angemeldet.

Ich bin der Meinung, dass ich die Übungen für meine Verhältnisse recht gut gemacht habe. Ab und zu zwickte es schon, so dass ich doch mein Gesicht verziehen musste. Nach dem Vorfall am Strand im letzten Urlaub gibt es ein paar wenige Bewegungen, die noch Probleme bereiten. Aber ich hielt tapfer durch.

Ich überlege jetzt ernsthaft, Dienstagmorgens zur Trainingseinheit Pilates 55+ zu gehen – solange ich dafür keinen Fascinator benötige. Aber die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen übten ohne diesen Kopfschmuck, der sich so ähnlich ausspricht wie Faszie.

Mal gucken, wie sich das Wochenende jetzt entwickelt, mit mehr oder weniger Muskelkater. Als ich nach Hause kam, hab ich erstmal die Katzen versorgt und mich dann in die Wanne gelegt. Nach 15 Jahren bin ich immer noch glücklich, dass in unserem Badezimmer Platz für eine Dusche UND eine Badewanne ist.

Mein Zwischendurcharbeitsplatz


Tja, so kann das gehen: Als mit Rückenproblemen behafteter solle man nicht immer nur sitzen sondern sich auch mal lang machen, also nicht ins Bett legen, sondern im Stehen „arbeiten“. Man sagt ja, sitzen sei das neue Rauchen. Ich habe deshalb unseren Bistrotisch wieder aktiviert, den ich anlässlich meiner Bandscheiben-OP 2011 angeschafft hatte. Ich sollte danach wenig sitzen, möglichst gar nicht. Liegen durfte ich und lesen oder in der Wohnung wie ein Tiger im Käfig hinundhergehen.

Diesen Tisch habe ich heute aus dem Keller geholt. Für die Datenübertragung zum Monitor habe ich ein HDMI-Verlängerungskabel besorgt. Ein Verlängerungskabel für die Energieversorgung hat man eh im Haus.

Da steht er nun, der Tisch – und so kann ich nicht arbeiten! Die Katzen haben ihn okkupiert. Elphie hat sich dort bereits ausgiebig von mir knuddeln lassen, was natürlich sehr praktisch ist. Ich muss mich nicht auf den Fussboden legen oder knien, wenn sie ihre Knuddeleinheiten einfordert.

Na ja, wird schon irgendwie klappen, dass ich da auch mal randarf, wir werden uns schon einigen.

Meine Küchenhilfe


Glinda erscheint in der Küche, sobald ich da mit der Vorbereitung für das Essen zu tun habe. Es ist ihr im ersten Moment egal, ob ich Fleisch zubereite oder Gemüse.

Neuerdings setzt sie sich in die Spüle und hofft, dass was für sie abfällt. Mit den unteren Enden vom grünen Spargel konnte sie nichts weiter anfangen, als sie in die Spüle zu ziehen.

Interesse hat sie an allem, was nach Essen aussieht. Probehalber halten wir ihr dann mikrokleine Pröbchen hin. Dabei haben wir schon so manche Überraschung erlebt. Letztens verschmähte Glinda z.B. nicht die eingelegten Oliven. Vielleicht ist sie ja mit Garfield verwandt

Aus ungeklärten Gründen

Zurzeit wird der Norden von einer spektakulären Unfallserie heimgesucht. PKW überschlagen sich, rammen ein Haus, geraten in den Gegenverkehr, wie auch am Wochenende ein Motorradfahrer. Es gab Tote und Verletzte. Fast täglich kann man das in den Online-News lesen. Die Unfallursache? Sie oben!

Bei aller Tragik – ich habe dazu eine eigene Meinung. Darf ich die hier sagen? Ja, ich darf, das ist mein Blog und da darf ich meine Meinung äussern, auch wenn andere Leserinnen und Leser vielleicht meine Meinung nicht teilen, ich mich ggf. auch einem shitstorm stellen muss.

Also:
Unangepasste Geschwindigkeit
Handy am Ohr
Nachrichten auf dem Handy gecheckt

Von der anderen Seite


Die „Mein Schiff 3“, das Schiff, mit welchem wir im Sommer unsere Reise antreten wollen, liegt heute bei strahlendem Sonnenschein an der Columbuskaje in Bremerhaven, dort, wo auch wir einsteigen werden.

Ein Instagramfreund, Ralf, wohnt auf der anderen Seite der Weser und hat heute dieses Foto gemacht. Ralf ist früher als Schiffsingenieur zur See gefahren, u.a. auf dem einzigen Deutschen Atomfrachter „Otto Hahn“. Der Heimathafen des Schiffes war Geesthacht, dort wo mit dem Elbe-Penthouse unser Heimathafen ist. Das orginal Bugwappen der Otto Hahn kann man in einem kleinen Park bewundern.

Dort wo Ralf mit seiner Frau wohnt, in Sichtweite der Kreuzfahrtschiffe an der Columbuskaje, würde ich ständig Fern- und Meerweh bekommen. Wir wohnen ja ganz nah an der Elbe, aber da fahren nur Binnenschiffe. Das ist auszuhalten.

Ralf und seine Frau sind auch kreufahrtbegeistert. Fast wären wir uns im vorigen November begegnet, aber die beiden hatten umgeplant.

Reisevorbereitungen


Wir müssen noch 131 Tage warten bevor es in Bremerhaven heisst „Leinen Los“. Aber wir haben gern alles so früh wie möglich erledigt. Ausserdem verkürzen die notwendigen Schritte die Wartezeit und erhöhen die Vorfreude.

Erledigt sind bisher:
Parkplatz reservieren an der Columbuskaje direkt am Schiff
Schiffsmanifest ausfüllen (ein Onlineformular mit persönlichen Angaben und Angaben zum Reisepass)
Zahlungsmittel angeben für Extras an Bord, wie z.B. Wellness und Landausflüge
Landausflüge aussuchen (buchbar ab 1. März)
Mit dem Sammeln von 5-Euroscheinen für Trinkgelder beginnen (1 hab ich schon)

Der nächste Schritt findet also am 1. März statt, dann werde ich ein paar Ausflüge buchen, auf die wir uns heute geeinigt haben.

Nummer 11 ist gebucht


Vor 10 Jahren haben wir unsere erste Kreuzfahrt mit TUICruises gemacht, damals auf der alten Mein Schiff 1. Ich hätte seinerzeit nie nie nie damit gerechnet, dass wir das jemals wiederholen könnten. Unsere finanziellen Verhältnisse waren noch nicht so gut wie sie sich inzwischen entwickelt haben. Auf der Reise haben wir uns mit dem Kreuzfahrtvirus infiziert – und es ging tatsächlich immer weiter. Coronabedingt haben wir ein Jahr aussetzen müssen, dafür haben wir im vorigen Jahr zwei kurze Reisen gemacht, im Durchschnitt also jedes Jahr eine Kreuzfahrt.

Mein Schatz hat bereits Ende vorigen Jahres seine Urlaubsanträge eingereicht, geplant nach Kreuzfahrten, die für uns in Frage kämen. Ein Termin wurde ihm nicht bestätigt. Aber die Reise, die wir für den Sommer angedacht haben, können wir antreten und haben wir gestern gleich gebucht. Es waren sogar noch Kabinen in unserer Lieblingskategorie frei, es wird wieder ein Juniorsuite mit einigen Vorzügen.

Es gab ein paar Wochen, in denen bei mir die Lust am Reisen in diesem Jahr sehr gedämpft war. Aber jetzt, wo alles „in trockenen Tüchern“ ist, ist die Vorfreude gross. Wir müssen zwar noch 134 Tage warten, bis es losgeht. Aber das ist kein Problem für uns.

Dieses mal lernen wir ein anderes Schiff der Wohlfühlflotte kennen. Es wird die Mein Schiff 3, der erste Neubau, der von der Reederei 2014 in Dienst gestellt wurde. Die Schwesterschiffe Nr. 5 und Nr. 6 kennen wir ja bereits. Gross werden die Unterschiede nicht sein, aber die Schiffe unterscheiden sich doch etwas, zumal die Nr. 3 inzwischen auch etwas modifiziert wurde. Wir werden sehen und sind sehr gepannt.